Von nun an werden mich selig preisen

 

alle Geschlechter

 

Lukas 1,48

 

  

Jesus Christus ist die Quelle und das Vorbild aller Heiligkeit. Er ist vor und über allem und alle Heiligen sind Nachbilder seines vollkommenen Vorbilds. Auf sein Leben folgt das Leben der allerseligsten Jungfrau Maria, sie ist ja nach Jesus das höchste Vorbild der Heiligkeit, sie ist die Königin aller Heiligen. Diese Seiten mögen uns dazu helfen, dass wir nie, wegen unserer Traurigkeit, Not oder Enttäuschung in diesem Leben, das Ewige vergessen, sondern unser ganzes Leben zu einem wahren Gottesdienst wird, damit wir immer laut und froh den Spruch verkünden:

 

Gelobt sei Jesus Christus. - In Ewigkeit. Amen.

 

 

* * * 

 

Herzlich Willkommen!

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

in all den Betrachtungen und Geschichten, die Sie hier lesen können, soll unser Blick unverwandt auf das Bild der Gottesmutter gerichtet sein, das die Kirche mit dem Glaubensschatz empfangen hat und mit eifersüchtiger Sorge bewahrt und das sie - und mit ihr alle Kinder der lieben Gottesmutter - mit eifriger Liebe studiert, um im Lauf der Zeiten darin immer neue, bisher noch nicht gesehene Seiten und Züge der Schönheit und Erhabenheit zu finden. Der Wunsch vieler Marienkinder, die Mutter und ihren göttlichen Sohn, von dem sie nicht zu trennen ist, besser kennen zu lernen, wird hoffentlich zu größter Aufmerksamkeit ermuntern.

 

Zudem kommt Maria, trotz ihrer Größe und Erhabenheit, uns doch näher als ihr göttlicher Sohn. Und wenn nach dem Wort des Apostels unsere Bestimmung der Bestimmung Jesu Christi nachgebildet ist, so müssen wir noch mehr als bisher seiner heiligsten Mutter gleichen. Der Plan der Heiligung wird sich also bei uns ebenso abspielen, wie er sich bei Maria abgespielt hat. Gott hat die allerseligste Jungfrau auserwählt, mit geistigen Reichtümern überhäuft und zum Ziel geführt, wo sie die Krone empfangen hat.

 

Da also der Sohn Gottes auf der Erde eine Mutter haben wollte, sollte sie zugleich auch Mutter und Fürsprecherin von uns Menschen sein, die sich, wenn sie sich fürchten, unter den Schutz der Mutter bergen können. Der hl. Bernhard sagt: „Denn da Christus vom geheimnisvollen Leib der Kirche das Haupt, Maria der Hals und die Gläubigen die anderen Glieder sind, so muss das, was das Haupt den Gliedern mitteilen will, durch den Hals hindurchgehen. So hat es der Erlöser bestimmt, dass alles, was er den Gläubigen ausspendet, ihnen durch die Hände seiner Mutter zufließen sollte.“

Matthias Hergert

 

De Maria nunquam satis

(von Maria nie genug)

Sic tota singulis, quam tota omnibus

(sie ist ebenso für jeden einzelnen wie für alle da)

 

 

*       *       *

 

 Diese Seite dient ausschließlich der Ehre Gottes, der Verbreitung des katholischen Glaubens und zu Ihrer Information,

wie Sie auf die Fürbitte der seligsten Jungfrau

das ewige Heil erlangen können.

Es werden keine personenbezogenen Daten

erhoben oder gesammelt.

 

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Bitte anhören:

Ausgrenzung ist HIMMELSCHREIENDES UNRECHT - P. Dr. Anton LÄSSER:

 

https://www.youtube.com/watch?v=U0Du2SeNBDY

 

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8. Dezember - Heilige des Tages:

 

 

Heilige Maria, Mutter Gottes,

 

- Maria im Advent -

 

- am Fest Mariä Unbefleckte Empfängnis -

 

heiliger Eucharius,

Apostelschüler und 1. Bischof von Trier,

 

und heiliger Romarich,

Abt von Luxeuil, Vogesen,

 

bittet für uns!

 

 

Gebet am 8. Dezember

 

Unvergleichliche, herrliche Jungfrau! Jegliches Menschengeschöpf wurde in Sünde empfangen und trat mit der Sünde behaftet in diese Welt. Du allein aus Tausenden erkoren, bliebst rein und ohne Mangel und Makel. Euch, ihr Eltern Joachim und Anna, ist dies kostbarste Gut anvertraut. Nun tritt die Liebe, die reinste, als junge Pflanze empor im Garten dieses Tränentales. Nun geht die Morgenröte auf am Himmel, die bald die Sonne beleuchten soll. Die ersten Strahlen schon verjüngen und entzücken den Erdball. Wir wünschen dir Glück, o Maria, zu dieser Ehre und grüßen dich voll Freuden als die Schönste und Reinste der Evakinder. Lass uns deinen Freudentag würdig feiern und senke vor seinem Untergehen einen Gnadenstrahl auf uns Arme nieder. Amen.

 

Übungen für das heutige Fest

 

Erfreue dich über den besonderen Vorzug, über die in ihrer Art einzige Gnade, die Gott seiner Mutter durch ihre Unbefleckte Empfängnis erwiesen hat. Danke Gott dafür. Grüße Maria öfter mit diesen kurzen Worten: "Sei mir gegrüßt, o Maria, die du ohne Erbsünde bist empfangen worden". Bete die Tagzeiten von der Unbefleckten Empfängnis Mariä. Bitte sie dass sie dir einen reinen und unbefleckten, oder doch einen bußfertigen Lebenswandel von Gott erbitte. Mach den Vorsatz, die standesmäßige Keuschheit zu beobachten, damit du Gott immer wohlgefälliger, zur Seligkeit reifer, und an der Herrlichkeit Gottes teilzunehmen würdiger wirst.

 

Zu Maria als Fürsprecherin

 

Reine Jungfrau, allerseligste Gottesgebärerin, blicke auf uns, die wir dich anrufen, herab mit erbarmungsvollen Augen. Du selber kennst die Kraftlosigkeit des Menschen, die vielen uns umgebenden Gefahren. Du kennst das hohe Vorrecht einer ungetrübten Gottseligkeit, eines stets heiligen Sinnes. Sei unsere Fürsprecherin bei Gott, damit wir in dieser Prüfungszeit die in dem Land der Wiedergeburt erlangte Unschuld unversehrt bewahren, oder durch die Tränen der Buße wieder erlangen, und mit reinem Herzen dereinst vor Gott erscheinen, um mit dir und allen Heiligen ewig vereinigt zu werden. Amen.

 

Kirchengebet

 

Wir bitten Dich, o Herr, erteile Deinen Dienern das Geschenk der himmlischen Gnade, damit uns, denen die Geburt der seligsten Jungfrau der Anfang des Heils war, die Feierlichkeit ihrer Empfängnis den Frieden und das Heil vermehre, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. 

 

Allgemeine Erinnerung über die Festtage Marias

 

Gott der Herr selbst hielt seine heiligste Mutter besonders in Ehren, und erhob sie über alle anderen Heiligen. Nach diesem Beispiel pflegt die Kirche nach Gott niemand so andächtig und so besonders zu verehren, als eben die hochwerteste Mutter unseres Herrn, zu deren Ehre die katholische Kirche verschiedene Festtage einsetzte, und zwar in der Absicht, dass das Feuer der Andacht zu dieser gebenedeitesten Jungfrau in den Herzen ihrer Rechtgläubigen entzündet, und das Jahr hindurch öfters in neue Flammen gebracht wird.

 

Erfülle die schönen Absichten deiner heiligen Mutter, und zeige an diesen Tagen, welch ein kindlich frommer Verehrer Mariä du bist. Und zwar

1) schon am Vorabend eines Festtages der göttlichen Mutter äußere deine Andacht durch einen Abbruch in Speise und Trank, durch ein Almosen oder Bußwerk.

2) Am Festtag selbst richte gleich morgens früh deine ersten Gedanken dahin, dass du das gegenwärtige Fest mit einem besonderen Eifer begehst, und den Tag durch Übung einer auf das Fest gerichteten Tugend heiligen willst. Lies aufmerksam in einem Erbauungsbuch den Unterricht von dem heutigen Fest.

3) Wenigstens an den Hauptfesttagen beichte und kommuniziere, zu dem Ziel und Ende, dass dir Gott durch die Fürbitte Mariä die Gnade verleihen möge, das in dir bessern zu können, was der heiligen Jungfrau an dir noch missfällt. Nach der heiligen Kommunion erneuere deinen Vorsatz, Mariä in dieser oder jener Tugend nachzufolgen.

4) Was du immer an diesem Tag in oder außerhalb der Kirche tust, tue es mit größerem Eifer. Enthalte dich aber auch von unnötigen Vergnügungen, die den Geist der Sammlung, und mit ihm oft alle Andacht der Seele stören.

5) Nutze die Gelegenheit, dass du in Gegenwart eines andern etwas von Maria redest, und ihre Ehre beförderst. Aus dieser Absicht verrichte ein geistliches Werk der Barmherzigkeit. Einem Liebenden kommt viel Gutes in Sinn und Werk. 

6) Erwähle an jedem Festtag Maria erneut zu deiner Frau, zu deiner Mittlerin und Fürsprecherin. Erwecke am Tag recht oft andächtige und fromme Betrachtungen zu ihr.

7) Bete, aber überwinde dich auch öfters zu Ehren Mariä, z.B. beim Essen, im Reden, in den Augen, und wenn dich der Zorn oder eine andere Leidenschaft überfallen will. Kurz, bringe den Festtag so zu, dass Gott und seine Mutter an dir ein Wohlgefallen haben, und dich an diesem Tag in Gnaden ansehen, der für dich ein wahrhaft glücklicher Tag, ein Tag des Segens sein wird.

 

Weiteres Andenken an die seligste Jungfrau

 

In Neapel besteht ein Orden geistlicher Jungfrauen unter dem Namen der Unbefleckten Empfängnis. Er wurde von einer gottseligen Jungfrau Beatrix de Siva gestiftet, und von Papst Innozenz VIII. auf Ersuchen der Königin Isabella von Castilien im Jahr 1489 gutgeheißen. Im Jahr 1511 hat Papst Julius II. ihnen eine besondere Regel erteilt. Man zählt auch in der Christenheit sehr viele Bruderschaften und Sodalitäten unter dem Titel der Unbefleckten Empfängnis.

 

Andacht am 8. Dezember:

 

Das Thema im Dezember:

Von der Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem Willen Gottes

 "Nicht wie ich will, sondern wie du willst!" (Matthäus 26,39)

 

"Wir wollen dem Willen Gottes uns unterwerfen, und in allen Verhältnissen, die Er uns vermitteln will, zufrieden sein. Nie sollen wir verlangen, aus ihnen herauszutreten, so lange wir nicht erkennen, es sei Gottes Wille, dass wir sie verlassen." (Der heilige Vinzenz von Paul)

Der sehr fromme Pater del Ponte sagte einst zu einem Freund, er erfreue sich seiner natürlichen Fehler, zumal, dass er nicht sehr deutlich sprechen könne. Auch sagte er, er erfreue sich auf gleiche Weise alles Elendes und aller Versuchungen, die er in seinem Innern empfindet, weil es der Wille Gottes sei, dass er sie empfindet. "Wäre es der Wille Gottes," sprach er, "dass ich tausend Jahre unter dem Druck schwerer Krankheiten und der dichtesten Geistesfinsternisse lebte, so wäre ich dessen sehr zufrieden, nur müsste ich dabei Gott nicht beleidigen können."

Als die heilige Elisabeth erfuhr, dass ihr Gemahl in der Schlacht gefallen ist, wendete sie sich sogleich zum Herrn und sprach zu ihm: "O Herr, mein Gott, Du weißt es, dass seine Gegenwart über alle Wonnen der Erde mich erfreuen würde, da es Dir jedoch wohlgefällig war, ihn von mir hinweg zu nehmen, so unterwerfe ich mich Deinem heiligen Willen von ganzem Herzen. Könnte ich ihn durch ein einziges Haar meines Hauptes ins Leben zurückrufen, ich würde es nicht tun, wenn dies Deinem Wohlgefallen entgegen wäre.

 

Erfreuen soll mich von nun an, mein Gott, was immer mir widerfahren mag, weil Du es so willst. Alles, was Dir gefällt, gefällt mir, weil es Dir gefällt! Amen.

 

Ein Gedanke heiliger Dominikaner am 8. Dezember

 

"O Maria, reinstes, goldenes Gefäß,

geschmückt mit Perlen und Saphiren,

voller Gnaden und Tugenden.

O entzückender Strauß von Rosen und Lilien!

Du bist den Augen der ewigen Weisheit teurer,

als alle anderen Geschöpfe."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

 

Betrachtung am 8. Dezember - Am Fest Mariä Empfängnis

 

O Hehre Jungfrau, fleckenlos empfangen,

Lass heut mein Flehen mild zu dir gelangen,

Und nimm mein Heil in deine Lilienhände,

Dass in der Gnade selig ich vollende. 

 

1. Gleichwie der Allerhöchste, als er die Sonne schuf, mit dem Dasein ihr auch zugleich das Licht verlieh, also verlieh er der künftigen Mutter seines Eingeborenen mit dem Dasein zugleich die Gnade, die vor der erblichen Schuld sie bewahrte. Denn ganz rein, heilig und unbefleckt musste der lebendige Tempel sein, wo das ewige Wort Fleisch annehmen und neun Monate körperlich wohnen sollte. Nie wurde dieser wunderbare Vorzug bei ihr durch den Schatten einer Sünde getrübt. Wir dagegen, die wir in Sünden zur Welt kommen, empfangen die Gnade nur durch die heilige Taufe, und beflecken sie leider freiwillig durch persönliche Sünden, mit der Gefahr, darin zu sterben. O Mutter der Gnade, erflehe uns wahre Zerknirschung von deinem göttlichen Sohn.

 

2. Maria empfing bei ihrer Empfängnis eine Fülle der Gnade, denn der Herr schmückte sie mit allen Tugenden und Gaben des Heiligen Geistes, weshalb auch der heilige Erzengel sie als die Gnadenvolle begrüßte. Die Jungfrau aber bewahrte diese himmlischen Schätze mit unablässiger Wachsamkeit der Liebe und mit einer Treue, die keine Trübsal, keine Versuchung, keine Anstrengung der Hölle jemals zu erschüttern vermochte. Wir unglückseligen Kinder Adams hingegen, die wir die Gnade nur in einem beschränkten Maß empfangen, setzen uns zahllosen Gefahren aus, sie zu verlieren. O Maria, Stern des Meeres, bitte für uns, dass wir in dem stürmischen Meer dieser Welt nicht unglückseligen Schiffbruch leiden.

 

3. Maria wirkte höchst getreu mit Gottes Gnade. Weit zutreffender denn der Apostel konnte sie sprechen, 1. Korinther 15,10: "Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht - nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir." Denn vom ersten Augenblick an wirkte sie damit und vermehrte sie ohne Unterlass, so dass sie am Ende ihres heiligsten Lebens die höchsten Seraphim an Liebe und Verdiensten übertraf. Wie weit sind wir von dieser Treue entfernt! Statt die Gnaden und Verdienste zu vermehren, vermehren wir leider unsere Untreue und unsere Sünden. O Maria, gebenedeite Mutter unseres Herrn, erflehe uns von ihm Verzeihung und die Gnade der Beharrlichkeit in seiner Gnade bis ans Ende unseres Lebens. "Bitte für uns, o heilige Gottesmutter, auf dass wir der Verheißungen Christi würdig werden!" (Die Kirche)

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Der heilige Gildas der Weise,

der Gründer-Abt von Rhuys im Bistum Vannes,

+ 29. Januar um 580,

griff in einem Schreiben an seinen Klerus scharf die Zuchtlosigkeit der Geistlichen an.

 

Nicht nur unsere Zeit kennt dieses Problem.

 

Gildas beschuldigte sie in dieser Rede, dass sie

1. zu selten das Opfer der heiligen Messe verrichten, dass sie

2. in einer schändlichen Trägheit leben, und

3. die Heiligkeit ihres Standes durch grobe Laster entehren.

 

Allerdings begnügte er sich nicht, das Laster zu bekämpfen. Er empfahl Gott seine eigene Sache und betete zu ihm in seiner stillen Einsamkeit, dass er die Sünder erleuchten und durch ihre Bekehrung alle Beleidigungen, durch die seine unendliche Majestät beleidigt wird, verhindern möge. 

(Castigatio Cleri, Bibliothek der Väter, tom. V, part. 3, p. 68,2, edit. Colon.)

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Aus dem Blog von Äbtissin Christiana Reemts

 

Veröffentlicht: 05. Dezember 2021

 

Warum wagen wir eigentlich nicht, die Pandemie in Beziehung zu Gott zu setzen? Ist das richtig? Jesus hat uns vorausgesagt, dass Seuchen kommen werden und solche Seuchen hat es immer gegeben. Er hat uns nicht versprochen, dass wir alle mit über 90 ruhig einschlafen werden, wohl aber: „Ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt“. Diese Anwesenheit Gottes, sein Mit-uns-Sein in allem, was geschieht, in allem Schönen und auch in allem Beängstigenden sollten wir in den Blick nehmen und einander zusprechen.

Im Moment meditiere ich den Ausdruck „Sakrament des gegenwärtigen Augenblicks", den ich neulich las. Ein Sakrament ist der Ort, an dem Gott und Mensch sich begegnen. Die Gegenwart ist dieser Ort, jeder Mensch, der auf mich zukommt, jede Aufgabe, die sich mir stellt, jedes Wort, das ich höre oder lese, ist Teil dieser sakramentalen Wirklichkeit, in all dem kommt Gott auf uns zu - auch in einer Pandemie. Unsere Antwort sollte lauten wie die Marias: „Mir geschehe nach deinem Wort“. Im Grunde geben wir diese Antwort, wenn wir das Vaterunser beten: „Dein Wille geschehe.“ Geben wir sie ganz bewusst, nicht nur allgemein dahingesagt, sondern bezogen auf alles, was im Alltag auf uns zukommt. Und versuchen wir nicht der Gegenwart auszuweichen, weder in eine vermeintliche bessere Vergangenheit noch in Träume von einer Zukunft ohne Corona, nur im Jetzt ist Gott mit uns. Aber im Jetzt ist er mit uns!

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Heilige Mutter Anna, bitte für uns!

 

Bitte besonders für die Kinder,

die ohne von Gott zu hören aufwachsen,

die mit Angst leben müssen,

die misshandelt werden,

die keine Liebe erfahren,

die in der Schule unter Mobbing leiden,

die missbraucht werden,

die von anderen Kindern bedroht werden,

die nicht mehr aus noch ein wissen,

die Schmerzen erleiden,

die verzweifelt sind,

die unter Hunger und Durst leiden,

denen man das Recht auf Leben abspricht

und die deshalb abgetrieben werden.

 

Zur heiligen Mutter Anna:

 

Wo der Morgen des nahenden Heiles graut,

Ein Stern den verfinsterten Zeiten,

Erstrahlst du, o Mutter Anna, so traut,

Berufen, des göttlichen Geistes Braut

Als Kindlein zu schirmen, zu leiten.

 

Dies zarte Herz, von der Schuld nicht berührt,

Du hast es schuldlos erhalten,

Mit der Treu`, die ein frommes Mutterherz ziert,

Hast du zu Gott dein Kindlein geführt,

Und gewehret sünd`gen Gewalten.

 

Und wem ist die heutige Jugend geweiht?

Das kann ein Blick uns schon künden:

Entfremdet von Gott, zu der Eltern Leid,

Folgt nur zu oft sie dem Zuge der Zeit

Und sinkt in die Netze der Sünden.

 

Da gilt`s, die Kinder schon früh auf den Pfad

Des Glaubens, der Tugend zu leiten,

Beizeiten zu tilgen verderbliche Saat,

Zu warnen, zu helfen mit Rat und mit Tat,

Will Sünde Gefahr hier bereiten.

 

O Mutter Anna, uns Helferin sei,

Zu Gott unsre Kinder zu leiten,

Von fader Menschenfurcht mache uns frei,

Den Sorgen und Mühen Erfolg verleih`,

Dass wir uns den Himmel erstreiten!

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Ego mater pulchrae dilectionis! - Diligentes me diligo!

 

Ich bin die Mutter der schönen Liebe! - Ich liebe diejenigen, die mich lieben!

 

~

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"Mit der Menge muss man eilen,

Mit den Wölfen muss man heulen,

Wer auf eig`nen Fuß sich stellt,

Steht vereinzelt in der Welt;

Eig`ne Überzeugung haben,

Heißt sein Anseh`n untergraben.

Anerkennung, Lob und Ehre

Fanden sonst nur Charaktere,

Heut` wird alles dies geweiht

Schaler Grundsatzlosigkeit.

Wer wie`s Schilfrohr sich kann drehen,

Wird vorm Zeitgeist wohl bestehen."

 

(Fr. Tschulik, Trautenauer Bote vom 25. August 1906)

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Pater Pio:

 

„Wenn dereinst unsere letzte Stunde geschlagen hat und unser Herz aufgehört hat zu schlagen, dann wird alles für uns zu Ende sein, sowohl die Zeit, Gnaden zu erwerben, wie auch die Zeit, Gnaden zu verscherzen.

So wie uns der Tod finden wird, so werden wir vor Christus unseren Richter treten.

Unsere flehenden Rufe, unsere Tränen, unser Reueschmerz, die uns auf Erden noch das Herz Gottes gewonnen hätten und uns, mit Hilfe der Sakramente, aus Sündern zu Heiligen hätten machen können, sie nützen dann nichts mehr.

Die Zeit der Barmherzigkeit ist vorüber, und es beginnt die Zeit der Gerechtigkeit.“

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"Täuscht euch nicht:

Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten."

 

(Galater 6,7)

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"Fürchtet euch nicht vor denen," sagt der göttliche Heiland, "die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann." (Matthäus 10,28)

 

 

"Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit,

und viele gehen auf ihm.

Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn."

Matthäus 7,13-14

 

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Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, hat am 4. März 2019 bekanntgegeben, dass die Archive zum Pontifikat von Papst Pius XII. vollständig geöffnet werden. Papst Pius XII. regierte die Kirche von 1939 bis 1958, also auch während der Zeit des Nationalsozialismus. Viele Menschen, auch viele jüdische Menschen, dankten diesem Papst immer für seinen Einsatz für die verfolgten Juden, andere warfen diesem großen Papst sein diesbezügliches Schweigen während der Nazizeit vor. Durch die Öffnung der Archive wird die Welt vom segensreichen Wirken dieses Papstes erfahren.

Dank sei Gott! Beten wir um seine Heiligsprechung!

 

kath.net

 

 

Pius XII. und die Juden, sein Eintreten für die in Rom verhafteten Juden

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Pius XII. und die Juden - Was der Papst in Rom vor dem Ghettoüberfall tat

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Pius XII. und die Juden, die Interventionen gegen den Nationalsozialismus

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Alphabetisch geordnet:

 

Heiligen-Legende

 

 

>>> Bitte hier öffnen <<<

 

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Ein Priester muss sein

 

+ Ein Priester muss sein: +

+ ganz groß und ganz klein +

+ vornehmen Sinnes wie aus Königsgeschlecht +

+ einfach und schlicht wie ein Bauernknecht +

+ ein Held, der sich selbst bezwungen +

+ ein Mensch, der mit Gott gerungen +

+ ein Quell von heiligem Leben +

+ ein Sünder, dem Gott vergeben +

+ ein Herr dem eignen Verlangen +

+ ein Diener der Schwachen und Bangen +

+ vor keinem Großen sich beugend +

+ zu dem Geringsten sich neigend +

+ ein Schüler vor seinem Meister +

+ ein Führer im Kampf der Geister +

+ ein Bettler mit flehenden Händen +

+ ein Herold mit goldenen Spenden +

+ ein Mann auf den Kampfesstätten +

+ eine Frau an den Krankenbetten +

+ ein Greis im Schauen +

+ ein Kind im Trauen +

+ nach Höchstem trachtend +

+ das Kleinste achtend +

+ bestimmt zur Freude +

+ vertraut dem Leide +

+ weitab vom Neide +

+ im Denken klar +

+ im Reden wahr +

+ des Friedens Freund +

+ der Trägheit Feind +

+ feststehend in sich +

+ ganz anders als ich . . .

 

(Eine salzburgische Handschrift aus dem Mittelalter)

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Los von Rom!

 

Los von Rom! – des Satans Hymne!

Los von Rom! – das Schlachtgejohle

Der Trabanten seiner Krone.

Los von Rom! Im Weltendrama

Der Verruchten Ziel und Spott.

Welch ein Schauspiel! – Millionen

Heulen diesen Satanssang,

Gellend durch der Erde Zonen

Nimmt der Fluchschrei seinen Gang.

Todeslosung! – Nie verhallen

Wird sie in der Zeiten Flucht.

Los von Rom! so wird es schallen,

Bis uns wiegt der Heimat Bucht.

 

Welch ein Anblick! – Romas Zinnen

Ruh`n auf ew`gem Felsgestein;

Unter allen Königinnen

Strahlt sie jugendschön allein.

Ninive ist hingesunken;

Sions Pracht zerfiel in Staub;

Tyrus, Babel, siegestrunken,

Wurden der Zerstörung Raub.

Welch ein Bild – Roms Hasser bleichen

In dem Moderstaub der Zeit,

And`re steh`n auf ihren Leichen,

Für den Teufelskampf bereit.

Welche Scharen, - welch ein Heulen

Um der Kirche Sonnendom,

Niemals wanken ihre Säulen, -

Tönt`s auch schrecklich: Los von Rom!

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"Mein Zuflucht alleine" - Ein Marienlied

 

(im neuen Gotteslob nicht mehr enthalten)

 

Mein Zuflucht alleine,

Maria, die reine,

von Herzen ich meine

zu rufen an:

dass sie mich regiere,

mit Gnaden mich ziere,

ganz treulich mich führe

auf rechtem Plan.

 

Ach Wonne der Frauen,

mit höchstem Vertrauen,

bitt`, wollest anschauen,

die Seele mein:

Errett mich Elenden

aus feindlichen Händen,

tu niemals abwenden

die Augen dein!

 

Recht alle dich nennen,

mit Lippen bekennen,

von Herzen erkennen

der Menschen Heil.

Drum darf ich es wagen,

die Sorgen und Plagen

dir, Jungfrau, zu klagen.

Hilf mir in Eil`!

 

In stetigem Leiden,

ohn` einige Freuden

die Stunden hinscheiden

ohn` Maß und Zahl.

Wann dein ich gedenke,

all Trübsal versenke;

was immer mich kränke,

entschwindet all.

 

All Sinn und Gemüte,

all Fleisch und Geblüte,

o Mutter der Güte,

dir anvertrau`.

Wann endlich muss sterben,

lass Gnad` mich erwerben,

den Himmel zu erben,

hilfreiche Frau!

 

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Nach der Heilige Messe:

 

Papst Leo XIII.:

 

Heiliger Erzengel Michael,

beschirme uns im Kampf,

schütze uns gegen die Bosheit

und die Nachstellungen des bösen Feindes.

Ihm möge Gott gebieten,

so flehen wir inständig.

Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen

wollest den Satan und alle andern bösen Geister,

welche zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen

mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstoßen. Amen.

 

Vision des Papstes Leo XIII.

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Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, sagte am 28. Januar 2018

bei der Frühmesse in der Kirche Santa Maria Maggiore:

 

"Wo Maria im Haus ist,

 

kommt der Teufel nicht rein."

 

"Ohne Maria den christlichen Glauben leben zu wollen, ist sehr gefährlich",

so der Papst, 

"wo sie zugegen sei, könne der Teufel nicht eindringen".

 

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„Woran können sich die schwankenden Schritte eines Kindes besser halten als an der Schürze der Mutter?“

 

Julius Langbehn

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Schätze in jedem Buchstaben des Namens "Maria"

 

Mater alma redemptoris, incentivum amoris!

Süße Mutter des Erlösers, Entflammerin der Liebe!

 

Maria advocata renatorum, imperatrix angelorum!

Maria, Fürsprecherin der Christen, Kaiserin der Engel!

 

Mater altissimi regis, integritatis auctrix!

Mutter des allerhöchsten Königs, Quelle der Heiligkeit!

 

Multum amabilis regi Iesu altissimo!

Viel-Geliebte Jesu, des allerhöchsten Königs!

 

Caesarius von Heisterbach

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Zwei gute Gründe für diese Seite:

 

1. Das alte Wort:

 

De Maria nunquam satis:

 

Von Maria kann man niemals zu viel schreiben.

 

2. Die Kirche legt Maria das Wort in den Mund:

 

Qui elucidant me, vitam aeternam habebunt:

 

Die mich ins Licht stellen, werden das ewige Leben haben.

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Wahre deinen alten Glauben!

 

Als ich einmal im schönen südtiroler Sarntal war, machte ich eines Tages auf einem einsamen Weg einen Spaziergang. Der Weg führte über eine üppige Weide, deren saftiges Grün mir ebenso wohltat wie die frische Luft. Da bemerkte ich in der Ferne auf einer Brettertür einer Hütte, die den Weg abschloss, eine Inschrift mit großen roten Buchstaben. Es wird wohl, dachte ich mir, ein Hinweisschild sein, das Gatter immer wieder zu schließen. Oder war es vielleicht irgendein Werbeschild? Oder hatte ein zweifelnder Mensch seine innere Zerrissenheit vor aller Welt kundtun wollen? Doch ich war angenehm überrascht. Ich las folgenden schönen Spruch – ein Tiroler vom alten Schlag mochte ihn hingemalt haben, dem es zu Herzen ging, dass allerlei von außen und leider auch von innen kommende Einflüsse den katholischen Glauben zu erschüttern versuchen:

 

„Wahre deinen alten Glauben,

Deines Lebens höchstes Gut,

Will man frevelnd ihn dir rauben,

Schütze ihn mit deinem Blut!“

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„Der Engel des Herrn.“

 

Zu den Blutzeugen, die unter der Regierung der grausamen Elisabeth von England ihres katholischen Glaubens wegen hingerichtet wurden, gehört auch John Post aus Pereth in der Grafschaft Cumberland.

 

Er war ein kindlicher Verehrer der Gottesmutter. Einen glänzenden Beweis davon gab er noch sterbend den Feinden der Kirche. Als er am Galgen angelangt war, kniete er auf der untersten Stufe der Treppe nieder und betete laut den englischen Gruß: „Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist. – Gegrüßet seist du, Maria . . .“

 

Dann stieg er auf die zweite Stufe, kniete abermals nieder und betete: „Siehe, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“ – mit dem zweiten Ave Maria.

 

Endlich betrat er die dritte und letzte Stufe des Galgens und betete kniend: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ – und das dritte Ave.

 

Dann überließ er sich dem Scharfrichter, um als Blutzeuge für den katholischen Glauben und die katholische Marienverehrung zu sterben. –

 

Wir alle sind schließlich zum Tode Verurteilte. Jeden Tag kommen wir um drei Stufen dem Tod näher, um einen Morgen, um einen Mittag und einen Abend. Machen wir es doch wie jener Märtyrer Englands. Beten wir auf jeder dieser Stufen zum Tod den englischen Gruß; beten wir ihn gewissenhaft am Morgen, am Mittag und Abend! Halten wir Treue der Mutter Gottes – auch im Angelus Gebet!

 

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,

und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: siehe, ich bin die Magd des Herrn;

Mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Und das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Bitte für uns, heilige Gottesmutter,

dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. – Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

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Die europäische Gesellschaft stirbt

 

Donoso Cortés hat in einer seiner berühmten Reden vor dem spanischen Parlament in den Jahren 1849 und 1850 deutlich und prophetisch zum Ausdruck gebracht, wie es um Europa zukünftig bestellt sein wird:

 

„Die europäische Gesellschaft stirbt. Ihre Extremitäten sind bereits kalt. Bald wird es auch ihr Herz sein. Und wissen Sie, warum sie stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte, um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Sie stirbt, denn wie der Mensch nicht allein vom Brote lebt, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt, so gehen die Gesellschaften nicht nur durch das Schwert zugrunde, sondern auch durch jedes antikatholische Wort, das aus dem Mund der Philosophen kommt. Sie stirbt, weil der Irrtum tötet und weil diese Gesellschaft auf Irrtümern aufgebaut ist. Alles, was die Menschen für unbestritten halten, ist falsch. Die Lebenskraft der Wahrheit ist so groß, dass, wenn die Menschen eine Wahrheit besäßen, diese eine Wahrheit sie retten könnte. Aber der Sturz der Menschheit ist so tief, ihre Dekadenz so radikal, ihre Blindheit so vollständig, ihre Blöße so gründlich, dass sie diese Wahrheit nicht besitzen. Daher wird die Katastrophe, die kommen muss, in der Geschichte die Katastrophe schlechthin sein. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Unmöglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar sich nicht retten will. Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft, weil wir aus unseren Kindern keine wahren Christen machen wollen und selber keine wahren Christen sind. Weil der katholische Geist, der einzige, der Leben in sich trägt, nicht alles belebt, weder den Unterricht noch die Regierung, noch die Institutionen, noch die Gesetze, noch die Sitten. Es wäre ein gigantisches Unterfangen – das sehe ich nur zu klar –, wollte man den derzeitigen Lauf dieser Dinge ändern. Es gibt keine Macht auf Erden, die das von sich aus fertig brächte.“

 

Zitat aus: Ludwig Fischer,

Donoso Cortés, Der Staat Gottes.

Eine katholische Geschichtsphilosophie,

Karlsruhe 1933, S. 35

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Noch zu Lebzeiten heiliggesprochen

 

Eine Frage, die die meisten Leute in Erstaunen setzt und verwirrt, wurde einmal im irischen Radio gestellt: „Wer war der einzige Heilige, der bereits zu Lebzeiten heilig gesprochen wurde?“ Niemand konnte hierauf eine richtige Antwort geben. Wir Zuhörer fragten uns, ob die Antwort nicht die sein würde, dass irgendeine große Seele schon in diesem Leben einen solchen Ruf von Heiligkeit besaß, dass sie vom Volk ein Heiliger genannt wurde. Aber dies konnte schließlich auf eine ganze Reihe von Heiligen zutreffen.

Als aber die Antwort erteilt wurde, stellte es sich heraus, dass hinter dieser Frage keine Geschichtsverdrehung und auch kein Trick steckte. Die Antwort ist einfach die: der gute Schächer.

 

Aus: „Glasgow Observer and Scottish Catholic Herald“

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Gottheit, tief verborgen, betend nah ich dir.

Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.

Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,

weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.

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Das Gesicht des Rosenkranzes

 

Jeder Rosenkranz hat sein Gesicht. So gibt es nichtssagende und ernste, zerbrechliche und feste Rosenkränze, solche, bei denen es schwer ist, in Andacht zu kommen, und solche, bei denen die Andacht von selber kommt.

 

Ich habe ein Stück Rosenkranz von einem alten Missionar. Er ist nicht einmal mehr ein zusammenhängendes Gesetz, aber es wiegt Berge von modernen Rosenkränzen auf. Man muss es ruhig vor sich in der Hand liegen haben und sehen, wie die einzelnen Glieder fest wie Kettenringe ineinanderhängen, muss fühlen, wie jede Perle hart und fest aus einem guten, alten Holz und doch glatt und zart auf ihre Weise ist. Wenn ich feststellen will, was für ein Gesicht ein Rosenkranz hat, brauche ich ihn nur neben dieses Stück zu legen, gleich geht ein brüderlicher Strom, zieht eine innere Verwandtschaft hinüber, oder aber seine Hohlheit ist enthüllt und er – ist einer dieser dünngliedrigen Rosenkränze, die schwindsüchtig und nichtssagend wie die Gebete sind, die an ihnen herunterfließen.

 

Dieses Stück Rosenkranz eines alten Missionars gibt auch Antwort darauf, ob ein Rosenkranz etwas für einen Mann sei. Es hat in einer Hand gelegen, die ebenso den Spaten zu handhaben wie die Feder zu führen, ebenso die Flinte wie das Kreuz zu heben verstand, die um die schwere Arbeit im Weinberg des Herrn, um den erbitterten Kampf für Seelen wie um den Kampf um das eigene nackte Leben wusste.

 

So beantwortet sich diese Frage von selbst! Auch ist der Rosenkranz ein Kampfgebet und damit ein rechtes Gebet für den Mann, in den Türkenschlachten bei Lepanto (1571) und Peterwardein (1716) bewährt und nach dem Sieg vom Papst für die ganze Christenheit eingeführt. Es ist ein Gebet, das einmal den Bestand des Abendlandes gesichert hat und damit heute von größter Aktualität ist. Wenn es noch nie so schlecht um das Abendland gestanden hat wie heute, wo der Feind nicht mehr an einer Grenze, sondern im Niedergang des abendländischen Menschen mitten unter uns steht, dann ist die größte Stunde des Rosenkranzes gekommen. Schlingen wir ihn also fest um die Faust, fühlen wir die Not und Inbrunst, fühlen wir das christliche Blut von acht Jahrhunderten in ihm pochen, und lassen wir nicht nach, bis der Herr uns auch diesmal durch seine Mutter den Sieg, den Sieg über den abendländischen Menschen verliehen hat.

Ludwig Lenzen in

Münchener Katholische Kirchenzeitung vom 5. Oktober 1947

 

 

Die Gottesmutter zählt sie . . .

 

Zu Fuß kamen Pilger aus dem fernen Marseille nach La Salette. Unter ihnen befand sich ein 74jähriger Greis.

 

„Wie viele Kilometer haben Sie von Marseille an zurückgelegt?“, fragte man ihn. In seinem klingenden Marseiller Dialekt, in dem auch die Liebe seines Herzens zur Gottesmutter mitschwang, antwortete er:

 

„O, ich habe sie nicht gezählt. Aber die Gottesmutter zählt sie.“

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Sechs Stücke vom guten Sterben

 

Die soll der Mensch sich alle Tage vornehmen, bis dass er wohl zu sterben gelernt hat:

 

1. Das erste ist, dass der Mensch sich soll kehren zu Gott mit einer wahren ganzen Reue und dem Vorsatz, dass er eine Todsünde nimmermehr tun will.

 

2. Das andere: es soll sich der Mensch von allen zeitlichen Dingen abwenden und soll sich kehren zum ganzen himmlischen Hof der Engel und Heiligen, sie zu bitten, dass sie ihm ein Geleit seien von diesem vergänglichen in das ewige Leben.

 

3. Das dritte ist: er soll sich kehren zu den heiligen Wunden unseres lieben Herrn und dahinein seine Zuflucht nehmen.

 

4. Das vierte ist, dass sich der Mensch opfern soll als ein lebendiges Opfer unserem lieben Herrn, sich ergeben in das Leiden und den Tod, aus Dank, für Jesu Tod aus der Begier, bei Christus zu sein.

 

5. Das fünfte ist: der Mensch soll lang im voraus wünschen und Begehren, dass all sein Todesweh fruchtbar und geheiligt werde im Leiden und Sterben unseres lieben Herrn.

 

6. Das sechste ist: so der Mensch sterben soll, soll er sich gründlich und fest senken in den christlichen Glauben und darin bleiben und soll sich dann Gott gänzlich lassen, in Seinen Willen, mit ganzem festem Vertrauen, dass Er ihn nicht lassen wolle, und sich Ihm ganz befehlen in allen Dingen.

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Der Sozialismus will die Menschen glücklich machen. Zeigen wir, dass wir das gleiche Anliegen haben. In diesem Kern wollen wir uns treffen. Kein sauertöpfisches Christentum mit ständiger Leichenbittermiene, sondern das Christentum der acht Seligkeiten!

P. Alexander Bredendick

 

Jesus sagt:

 

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig  die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Selig  die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

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"Nur die (katholische) Kirche stellte sich gegen Hitler. Nie hatte ich ein übermäßiges Interesse für sie an den Tag gelegt, doch jetzt empfinde ich für sie eine große Ehrfurcht und Bewunderung: denn sie allein besaß den Mut, das Recht in Schutz zu nehmen und die geistige Freiheit zu fördern. Das alles erklärt hinreichend, warum ich jetzt so zur Kirche aufblicke, die ich ehemals so gering geschätzt habe."

 

Prof. Albert Einstein

zu einem Vertreter des "Catholic Herald",

Katholischer Digest, Mai 1948,

Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg

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Es gab eine Zeit !

 

Es gab eine Zeit, da galt der Handschlag als Eid. Und die Tugend war heilig. Da liebte das Alter die Jugend. Und die Jugend ehrte das Alter.

 

Es gab eine Zeit, da war die Frau eine Frau. Und der Mann war ein Mann. Das Zuhause war heilig wie eine Tempelstatt.

 

Es war eine Zeit, da waren die Kinder wie Ölzweige am Tisch der Eltern. Und die Treue war in allen Herzen.

 

Es gab eine Zeit, da zog der Mann den Hut vom Kopf, wenn er an einer Kirche vorüberschritt.

 

Es gab eine Zeit, da faltete der Arbeiter die Hände, wenn das Aveglöcklein erklang.

 

Es gab eine Zeit, da pflegte jeder, der etwas fand, es an an einem Kruzifix zu befestigen. Und niemand als der Verlierer selbst nahm es ab.

 

Es gab eine Zeit, da war das Herz derb wie der Stiefel. Und die Seele war rein wie gute Wolle.

 

Es gab eine Zeit. Wann kommt sie wieder? Wann? Ich habe Heimweh danach.

 

(Sehnsuchtsvolle Worte einer Unbekannten - geschrieben 1947)

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Was tun in kritischer Zeit?

 

1. Hab Vertrauen auf Gott, in die Menschen und in dich selbst! Hab auch Vertrauen auf die Staatslenker und in Gottes Führung, der sie für seine Zwecke führt!

 

2. Sei eine Insel der ruhigen Zuversicht inmitten einer Welt des Aufruhrs! Glaube an die Allmacht Gottes, dessen Vorsehung über uns wacht!

 

3. Sei freundlich und gütig zu jedem, dem du begegnest! Trag dein Teilchen an Güte bei im Verkehr mit den Menschen, damit der Hass überwunden wird!

 

4. Bete immerzu, indem du dir bewusst wirst, dass dir damit eine überwältigende Kraft gegeben ist!

 

5. Übe dich und erziehe dich dazu, Zweifel und Angst aus deinem Innern zu verbannen! Sprich keine zersetzenden Gedanken aus, sondern verbreite aufbauende Gedanken! Gib dir jeden Abend darüber Rechenschaft!

 

6. Sage dir immer wieder, dass es für alle Ereignisse, so niederdrückend sie auch sein mögen, eine sinnvolle Antwort geben muss!

 

7. Betrachte dich stets als ein Kind Gottes und liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

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Die Liebe zur Kirche

 

Liebst du die Kirche?

 

Das Verhältnis der Menschen zur Kirche bewegt sich innerhalb der Gegenpole Hass und Liebe, zwischen denen die Stufen Gleichgültigkeit, Achtung und Bewunderung liegen. Jeder einzelne Mensch kann im Laufe seines Lebens diese Gefühlsstufen durchschreiten, aufwärts und leider auch abwärts steigend. Wie ist dein Verhältnis zur Kirche? Liebst du die Kirche?

 

Wenn es dich drängt zu wissen, wie es der Kirche ergeht, nicht nur in deinem eigenen Land, sondern an allen Ecken und Enden der Welt – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Erfolge der Kirche dein Herz mit Freude erfüllen und in deinen Alltag hineinstrahlen wie die Fortschritte in deinem eigenen Schaffen – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du, wo dir das geistliche Gewand der Kirche an einem Priester, an einem Mönch, einer Klosterfrau auf der Straße begegnet, dich freust über diese Begegnung mit der Kirche und unwillkürlich ihr den Gruß der Freundschaft entbietest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du der lehrenden Kirche nicht nur dem Buchstaben nach gehorchst, sondern, dem Gebot zuvorkommend, der besorgten Mutter die Wünsche an den Augen abliest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Sorgen der Kirche auch dir auf den Nägeln brennen und du die ihr zugefügten Beleidigungen wie einen Faustschlag ins eigene Gesicht empfindest – dann liebst du die Kirche.

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Maria ist gut!

 

Wenn ich auch mein Herz zum Schweigen bringen und all der Wohltaten nicht mehr gedenken wollte, die mir diese gute Mutter zukommen ließ, die Stimme aller Jahrhunderte würde mich erdrücken, in dem Echo, das durch die Unendlichkeit tönt:

 

Wie bist du voll Güte, o Maria!

 

Die Güte Gottes selbst wohnt in ihrem Herzen, der ihr aufgetragen hat, die Schätze seiner Barmherzigkeit über die Erde zu ergießen. Sünder, Kranke, Leidende und Trauernde aller Art sagt selbst:  nicht wahr,

 

Wie gut sie ist, Maria?

 

Ihre sanfte Hand trocknet die Tränen des Schmerzes, die Strahlen ihrer Mildherzigkeit erleuchten die Verirrten. Ihr mächtiger Schutz hebt den Mut niedergeschlagener Seelen. Ihr zärtlich liebendes Herz ladet alle Ruhelosen ein, den Frieden bei ihr zu suchen. O ihr, die ihr sie noch nicht kennt, wüsstet ihr:

 

Wie gut sie ist, Maria!

 

Ein Wort! Ein Blick! Ein Seufzer! und sie versteht euch, sie unterstützt euch, sie zerstreut eure Furcht, eure Ängste, sie stützt eure Kräfte, sie erleichtert die Bürde der Prüfung. Habt Vertrauen, kommt, betet, und bald werdet ihr mit der ganzen Kirche wiederholen müssen: Wer hat jemals zu ihr gefleht, ohne ausgerufen zu haben:

 

Wie gut sie ist, Maria!

 

O gute!, o liebreiche!, o allerreinste Jungfrau Maria! Ja, lass es mich dir tausendmal und immer von neuem wiederholen, dass ich dich liebe, ja dass ich dich liebe, und dich immer lieben und dir immer dienen will!

Abbé Leguillon

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Deo gratias et Mariae - Gott und Maria sei Dank

 

Heiliger Bonifatius, Apostel Deutschlands, bitte für uns!