Von nun an werden mich selig preisen

 

alle Geschlechter

 

Lukas 1,48

 

  

Jesus Christus ist die Quelle und das Vorbild aller Heiligkeit. Er ist vor und über allem und alle Heiligen sind Nachbilder seines vollkommenen Vorbilds. Auf sein Leben folgt das Leben der allerseligsten Jungfrau Maria, sie ist ja nach Jesus das höchste Vorbild der Heiligkeit, sie ist die Königin aller Heiligen. Diese Seiten mögen uns dazu helfen, dass wir nie, wegen unserer Traurigkeit, Not oder Enttäuschung in diesem Leben, das Ewige vergessen, sondern unser ganzes Leben zu einem wahren Gottesdienst wird, damit wir immer laut und froh den Spruch verkünden:

 

Gelobt sei Jesus Christus. - In Ewigkeit. Amen.

 

 

* * * 

 

Herzlich Willkommen!

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

in all den Betrachtungen und Geschichten, die Sie hier lesen können, soll unser Blick unverwandt auf das Bild der Gottesmutter gerichtet sein, das die Kirche mit dem Glaubensschatz empfangen hat und mit eifersüchtiger Sorge bewahrt und das sie - und mit ihr alle Kinder der lieben Gottesmutter - mit eifriger Liebe studiert, um im Lauf der Zeiten darin immer neue, bisher noch nicht gesehene Seiten und Züge der Schönheit und Erhabenheit zu finden. Der Wunsch vieler Marienkinder, die Mutter und ihren göttlichen Sohn, von dem sie nicht zu trennen ist, besser kennen zu lernen, wird hoffentlich zu größter Aufmerksamkeit ermuntern.

 

Zudem kommt Maria, trotz ihrer Größe und Erhabenheit, uns doch näher als ihr göttlicher Sohn. Und wenn nach dem Wort des Apostels unsere Bestimmung der Bestimmung Jesu Christi nachgebildet ist, so müssen wir noch mehr als bisher seiner heiligsten Mutter gleichen. Der Plan der Heiligung wird sich also bei uns ebenso abspielen, wie er sich bei Maria abgespielt hat. Gott hat die allerseligste Jungfrau auserwählt, mit geistigen Reichtümern überhäuft und zum Ziel geführt, wo sie die Krone empfangen hat.

 

Da also der Sohn Gottes auf der Erde eine Mutter haben wollte, sollte sie zugleich auch Mutter und Fürsprecherin von uns Menschen sein, die sich, wenn sie sich fürchten, unter den Schutz der Mutter bergen können. Der hl. Bernhard sagt: „Denn da Christus vom geheimnisvollen Leib der Kirche das Haupt, Maria der Hals und die Gläubigen die anderen Glieder sind, so muss das, was das Haupt den Gliedern mitteilen will, durch den Hals hindurchgehen. So hat es der Erlöser bestimmt, dass alles, was er den Gläubigen ausspendet, ihnen durch die Hände seiner Mutter zufließen sollte.“

Matthias Hergert

 

De Maria nunquam satis

(von Maria nie genug)

Sic tota singulis, quam tota omnibus

(sie ist ebenso für jeden einzelnen wie für alle da)

 

 

*       *       *

 

 Diese Seite dient ausschließlich der Ehre Gottes, der Verbreitung des katholischen Glaubens und zu Ihrer Information,

wie Sie auf die Fürbitte der seligsten Jungfrau

das ewige Heil erlangen können.

Es werden keine personenbezogenen Daten

erhoben oder gesammelt.

 

________________________________________________________________________

 

Zum Rosenkranzmonat Oktober

 

Wieder ertönt die Stimme unserer heiligen Mutter, der Kirche, das Rosenkranzgebet im Monat Oktober zu pflegen. Seit der unvergessliche Papst Leo XIII. durch Enzykliken den katholischen Erdkreis wiederholt ermahnt, während dem Monat Oktober die Rosenkranzandacht zu beten, nennt der Volksmund den Oktober Rosenkranzmonat. Die Zeiten sind noch immer schwer. Heftiger stürmt Satan mit seinen Getreuen der Welt gegen den Felsen Petri an. Deshalb wünscht der Heilige Vater, dass seine Kinder auch dieses Jahr wieder im Monat Oktober die Rosenkranzkönigin anrufen, zu ihr beten und sie um Fürsprache für die hartbedrängte Kirche bitten, damit der Sieg beschleunigt werde. Für uns liegt eine große Ermunterung dem Ruf der Kirche Folge zu leisten darin, dass die Rosenkranzandacht mit zahlreichen Ablässen ausgezeichnet wurde, die den leidenden Seelen im Fegfeuer zugewendet werden können. Wollen wir den Armen Seelen dieses Almosen vorenthalten?

________________________________________________________________________

 

 

22. Oktober - Heilige des Tages:

 

 

Heilige Maria, Mutter Gottes,

 

heilige Kordula,

Märtyrin von Köln,

 

heilige Nunilo und heilige Alodia,

Märtyrinnen in Spanien,

 

bittet für uns!

 

 

Gebet am 22. Oktober

 

Mutter der Gnaden! Siehe, alle Gnaden, alle Herrlichkeit, die du besitzt, ja, erlaube, dass ich es sage, die Würde einer Mutter Gottes selbst verdankst du gleichsam den Sündern. Denn um ihretwillen hat das ewige Wort dich zu seiner Mutter erwählt. Fern sei es von uns zu glauben, dass die göttliche Mutter, die die Quelle der Barmherzigkeit in die Welt brachte, einem Elenden, der zu ihr seine Zuflucht nimmt, ihre Erbarmung versagen werde. Weil es also dein Amt ist, Maria, zwischen Gott und den Menschen den Frieden zu vermitteln, so möge deine Barmherzigkeit, die größer ist als alle meine Sünden, dich bewegen, mir beizustehen. Amen. 

 

Andenken an die seligste Jungfrau

 

Heute wird in dem jungfräulichen Orden der Annunciaden das Fest der Vermählung Mariä feierlich gehalten. Sie haben darüber eine vom Papst Leo X. gutgeheißene Mess-Ordnung. 

 

Andacht am 22. Oktober:

 

Das Thema im Oktober:

Vertrauen

"Habt Vertrauen." (Markus 6,50)

 

"Wenn wir uns in irgend einer Gefahr befinden, sollen wir den Mut nicht sinken lassen, sondern fest auf den Herrn vertrauen. Je größer die Gefahr, je näher die Hilfe Dessen, Der sich unsere Hilfe in der Gefahr nennen lässt." (Der heilige Ambrosius)

Als einst der heilige Ignatius sich auf dem Meer befand, erhob sich ein fürchterlicher Sturm; Schon war der Mastbaum des Schiffes zertrümmert, und alle, die im Schiff waren, den Heiligen allein ausgenommen, schrien und heulten und erwarteten mit jedem Augenblick ihren unvermeidlichen Tod. Er allein war ruhig und ohne Furcht; der Grund seiner tiefen Ruhe aber waren die Worte der heiligen Schrift, die ihm beständig vor Augen schwebten: "Die Winde und das Meer gehorchen Ihm." Kein Sturm erhebt sich ohne Seine Erlaubnis; und wenn nicht Er es befiehlt, vermögen alle Stürme der Welt nicht einen Menschen zu verschlingen. "Der Herr ist mein Herrscher," sprach er, "wenn Er will, dass ich in den Fluten umkomme, so sei`s; gern willige ich in Seinen Willen und vertraue auf Seine Güte."

Maximilian II. hatte ein so festes Vertrauen auf Gott, dessen gütige Vorsehung er aus vielfältiger Erfahrung kannte, dass er, wenn wegen widriger Ereignisse, die zu fürchten waren, alle zitterten, mit festem Gemüt sprach: "Der Herr wird helfen! Wer auf Ihn vertraut, hat nicht auf Sand gebaut!"

Als einst einem heiligen Altvater eine große Anzahl böser Geister in Gestalt grässlicher Tiere erschienen, ihn zu ängstigen, verlachte er sie und sprach: "Wenn Gott euch Gewalt über mich gegeben hätte, so wäre ein einziger von euch genug, mich zu verderben; habt ihr aber keine Gewalt von Ihm empfangen, so seid ihr wahrlich sehr feige, euch in so großer Menge zu versammeln, die Ruhe eines schwachen Menschen zu stören;" auf diese Worte die bösen Geister beschämt verschwanden.

 

Lass mich, o Herr, in Gefahren nicht kleinmütig werden, und bedenken, dass Du unsere Hilfe in der Trübsal genannt wirst! Wenn ich auch mitten in den Schatten des Todes gehe, will ich kein Übel fürchten, das mich bedroht, sondern gedenken, dass Du bei mir bist! Amen.

 

Ein Gedanke heiliger Dominikaner am 22. Oktober

 

"Wenn wir Gott lieben wollen, wie wir es sollen,

finden wir in Jesus Christus seine unendlichen Vollkommenheiten;

wenn wir die Menschen lieben wollen,

in ihm leuchtet sie in unaussprechlicher Reinheit."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

 

Betrachtung am 22. Oktober - Über die innerliche Trostlosigkeit

 

Du bist, Herr, mein Licht und Leben,

Froh nur ist mein Herz bei dir;

Doch es will vor Angst erbeben,

Ist dein Trost entfernt von mir.

 

1. Du klagst über Dürre und Mangel an Trost bei deinem innerlichen Gebet. Kommt dies nicht vielleicht daher, weil du lau bist und zu sehr liebst, was die Sinne erfreulich anspricht? Das Feuer des innerlichen Gebets wird nur durch das Holz des Kreuzes und der Abtötung angefacht und ernährt. Vielleicht auch verlangst du mit allzu großer Gier nach diesem Trost. Gott aber versagt dir ihn, dich in der Demut zu erhalten, vor geistiger Hoffart zu bewahren, zur Erkenntnis deiner selbst dich zu führen und deine Armut und Schwäche dir zu zeigen. Auch entzieht er dir seinen Trost, deine Geduld zu üben und deine Verdienste zu vermehren.

 

2. Gott will, dass du im Geist leben lernst. Er will, dass du im Glauben und in der Hoffnung stark wirst, und dass deine Liebe gereinigt werde. Er will, dass du die Gnade seiner innerlichen Heimsuchung durch ihre Entbehrung hoch achten lernst, dass du sie sorgsam bewahrst, wenn sie dir verliehen wird, und sie eifrig suchst, wenn du sie verloren hast. Er will schließlich deine Treue bewähren, und dich dahin führen, dass du ihn auch dann liebst, wenn das liebliche Licht der Gnade verschwindet, und die Finsternis des Geistes eintritt. So verzage denn nicht, und hoffe in der Nacht, dass der innerliche Tag abermals aufgehen und mit großem Trost dich erfreuen wird. 

 

3. Herr, ich bekenne meine Schuld vor dir. Träge, lau und zerstreut, verdiente ich den Entzug der Gnade deines Trostes. Vergib mir, Herr, meine Untreue und Nachlässigkeit in deinem heiligen Dienst. Ich erkenne, mein Gott, dass ich arm, schwach und elend bin, wenn dein Licht mich verlässt. Aber demütigen will ich mich vor dir, und die verdiente Trockenheit meines Herzens in Geduld ertragen, bis du meiner dich wieder erbarmst, und dir in fester Treue dienen, um deiner selbst willen, und nur suchen, was dir gefällt, nicht aber, was mir erfreulich ist. Psalm 51,13+14: "Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir! Mach mich wieder froh mit deinem Heil; mit einem willigen Geist rüste mich aus!"

________________________________________________________________________

 

Aus dem Blog von Äbtissin Christiana Reemts

 

Veröffentlicht: 19. Oktober 2021

 

In einem Vortrag ein interessanter Gedanke: In früheren Zeiten war klar, dass die Sünden "meine Sünden" sind und dass ich für sie verantwortlich bin. Der Glaube dagegen war nicht so sehr "mein Glaube" als vielmehr der Glaube der Kirche, an dem ich als einzelne Christin teilhatte. Heute ist es umgekehrt: Sünde ist etwas gemeinsames, strukturelles, systemisches, das man sich kaum persönlich zurechnet, der Glaube dagegen ist etwas ganz persönliches und das bedeutet, das jeder seinen eigenen hat.

________________________________________________________________________

 

 Sehenswert:     Was sind Engel? (Video)

________________________________________________________________________

 

Heilige Mutter Anna, bitte für uns!

 

Bitte besonders für die Kinder,

die ohne von Gott zu hören aufwachsen,

die mit Angst leben müssen,

die misshandelt werden,

die keine Liebe erfahren,

die in der Schule unter Mobbing leiden,

die missbraucht werden,

die von anderen Kindern bedroht werden,

die nicht mehr aus noch ein wissen,

die Schmerzen erleiden,

die verzweifelt sind,

die unter Hunger und Durst leiden,

denen man das Recht auf Leben abspricht

und die deshalb abgetrieben werden.

 

Zur heiligen Mutter Anna:

 

Wo der Morgen des nahenden Heiles graut,

Ein Stern den verfinsterten Zeiten,

Erstrahlst du, o Mutter Anna, so traut,

Berufen, des göttlichen Geistes Braut

Als Kindlein zu schirmen, zu leiten.

 

Dies zarte Herz, von der Schuld nicht berührt,

Du hast es schuldlos erhalten,

Mit der Treu`, die ein frommes Mutterherz ziert,

Hast du zu Gott dein Kindlein geführt,

Und gewehret sünd`gen Gewalten.

 

Und wem ist die heutige Jugend geweiht?

Das kann ein Blick uns schon künden:

Entfremdet von Gott, zu der Eltern Leid,

Folgt nur zu oft sie dem Zuge der Zeit

Und sinkt in die Netze der Sünden.

 

Da gilt`s, die Kinder schon früh auf den Pfad

Des Glaubens, der Tugend zu leiten,

Beizeiten zu tilgen verderbliche Saat,

Zu warnen, zu helfen mit Rat und mit Tat,

Will Sünde Gefahr hier bereiten.

 

O Mutter Anna, uns Helferin sei,

Zu Gott unsre Kinder zu leiten,

Von fader Menschenfurcht mache uns frei,

Den Sorgen und Mühen Erfolg verleih`,

Dass wir uns den Himmel erstreiten!

________________________________________________________________________

 

Ego mater pulchrae dilectionis! - Diligentes me diligo!

 

Ich bin die Mutter der schönen Liebe! - Ich liebe diejenigen, die mich lieben!

 

~

________________________________________________________________________

  

"Mit der Menge muss man eilen,

Mit den Wölfen muss man heulen,

Wer auf eig`nen Fuß sich stellt,

Steht vereinzelt in der Welt;

Eig`ne Überzeugung haben,

Heißt sein Anseh`n untergraben.

Anerkennung, Lob und Ehre

Fanden sonst nur Charaktere,

Heut` wird alles dies geweiht

Schaler Grundsatzlosigkeit.

Wer wie`s Schilfrohr sich kann drehen,

Wird vorm Zeitgeist wohl bestehen."

 

(Fr. Tschulik, Trautenauer Bote vom 25. August 1906)

__________________________________________________________________________________

 

Pater Pio:

 

„Wenn dereinst unsere letzte Stunde geschlagen hat und unser Herz aufgehört hat zu schlagen, dann wird alles für uns zu Ende sein, sowohl die Zeit, Gnaden zu erwerben, wie auch die Zeit, Gnaden zu verscherzen.

So wie uns der Tod finden wird, so werden wir vor Christus unseren Richter treten.

Unsere flehenden Rufe, unsere Tränen, unser Reueschmerz, die uns auf Erden noch das Herz Gottes gewonnen hätten und uns, mit Hilfe der Sakramente, aus Sündern zu Heiligen hätten machen können, sie nützen dann nichts mehr.

Die Zeit der Barmherzigkeit ist vorüber, und es beginnt die Zeit der Gerechtigkeit.“

________________________________________________________________________

 

"Täuscht euch nicht:

Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten."

 

(Galater 6,7)

 _______________________________________________________________________

 

"Fürchtet euch nicht vor denen," sagt der göttliche Heiland, "die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann." (Matthäus 10,28)

 

 

"Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit,

und viele gehen auf ihm.

Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn."

Matthäus 7,13-14

 

_______________________________________________________________________ 

 

Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, hat am 4. März 2019 bekanntgegeben, dass die Archive zum Pontifikat von Papst Pius XII. vollständig geöffnet werden. Papst Pius XII. regierte die Kirche von 1939 bis 1958, also auch während der Zeit des Nationalsozialismus. Viele Menschen, auch viele jüdische Menschen, dankten diesem Papst immer für seinen Einsatz für die verfolgten Juden, andere warfen diesem großen Papst sein diesbezügliches Schweigen während der Nazizeit vor. Durch die Öffnung der Archive wird die Welt vom segensreichen Wirken dieses Papstes erfahren.

Dank sei Gott! Beten wir um seine Heiligsprechung!

 

kath.net

 

 

Pius XII. und die Juden, sein Eintreten für die in Rom verhafteten Juden

________________________________________________________________________

 

Pius XII. und die Juden - Was der Papst in Rom vor dem Ghettoüberfall tat

________________________________________________________________________

 

Pius XII. und die Juden, die Interventionen gegen den Nationalsozialismus

________________________________________________________________________

 

 

Alphabetisch geordnet:

 

Heiligen-Legende

 

 

>>> Bitte hier öffnen <<<

 

________________________________________________________________________

 

Ein Priester muss sein

 

+ Ein Priester muss sein: +

+ ganz groß und ganz klein +

+ vornehmen Sinnes wie aus Königsgeschlecht +

+ einfach und schlicht wie ein Bauernknecht +

+ ein Held, der sich selbst bezwungen +

+ ein Mensch, der mit Gott gerungen +

+ ein Quell von heiligem Leben +

+ ein Sünder, dem Gott vergeben +

+ ein Herr dem eignen Verlangen +

+ ein Diener der Schwachen und Bangen +

+ vor keinem Großen sich beugend +

+ zu dem Geringsten sich neigend +

+ ein Schüler vor seinem Meister +

+ ein Führer im Kampf der Geister +

+ ein Bettler mit flehenden Händen +

+ ein Herold mit goldenen Spenden +

+ ein Mann auf den Kampfesstätten +

+ eine Frau an den Krankenbetten +

+ ein Greis im Schauen +

+ ein Kind im Trauen +

+ nach Höchstem trachtend +

+ das Kleinste achtend +

+ bestimmt zur Freude +

+ vertraut dem Leide +

+ weitab vom Neide +

+ im Denken klar +

+ im Reden wahr +

+ des Friedens Freund +

+ der Trägheit Feind +

+ feststehend in sich +

+ ganz anders als ich . . .

 

(Eine salzburgische Handschrift aus dem Mittelalter)

________________________________________________________________________

 

Los von Rom!

 

Los von Rom! – des Satans Hymne!

Los von Rom! – das Schlachtgejohle

Der Trabanten seiner Krone.

Los von Rom! Im Weltendrama

Der Verruchten Ziel und Spott.

Welch ein Schauspiel! – Millionen

Heulen diesen Satanssang,

Gellend durch der Erde Zonen

Nimmt der Fluchschrei seinen Gang.

Todeslosung! – Nie verhallen

Wird sie in der Zeiten Flucht.

Los von Rom! so wird es schallen,

Bis uns wiegt der Heimat Bucht.

 

Welch ein Anblick! – Romas Zinnen

Ruh`n auf ew`gem Felsgestein;

Unter allen Königinnen

Strahlt sie jugendschön allein.

Ninive ist hingesunken;

Sions Pracht zerfiel in Staub;

Tyrus, Babel, siegestrunken,

Wurden der Zerstörung Raub.

Welch ein Bild – Roms Hasser bleichen

In dem Moderstaub der Zeit,

And`re steh`n auf ihren Leichen,

Für den Teufelskampf bereit.

Welche Scharen, - welch ein Heulen

Um der Kirche Sonnendom,

Niemals wanken ihre Säulen, -

Tönt`s auch schrecklich: Los von Rom!

________________________________________________________________________

 

"Mein Zuflucht alleine" - Ein Marienlied

 

(im neuen Gotteslob nicht mehr enthalten)

 

Mein Zuflucht alleine,

Maria, die reine,

von Herzen ich meine

zu rufen an:

dass sie mich regiere,

mit Gnaden mich ziere,

ganz treulich mich führe

auf rechtem Plan.

 

Ach Wonne der Frauen,

mit höchstem Vertrauen,

bitt`, wollest anschauen,

die Seele mein:

Errett mich Elenden

aus feindlichen Händen,

tu niemals abwenden

die Augen dein!

 

Recht alle dich nennen,

mit Lippen bekennen,

von Herzen erkennen

der Menschen Heil.

Drum darf ich es wagen,

die Sorgen und Plagen

dir, Jungfrau, zu klagen.

Hilf mir in Eil`!

 

In stetigem Leiden,

ohn` einige Freuden

die Stunden hinscheiden

ohn` Maß und Zahl.

Wann dein ich gedenke,

all Trübsal versenke;

was immer mich kränke,

entschwindet all.

 

All Sinn und Gemüte,

all Fleisch und Geblüte,

o Mutter der Güte,

dir anvertrau`.

Wann endlich muss sterben,

lass Gnad` mich erwerben,

den Himmel zu erben,

hilfreiche Frau!

 

________________________________________________________________________

 

Nach der Heilige Messe:

 

Papst Leo XIII.:

 

Heiliger Erzengel Michael,

beschirme uns im Kampf,

schütze uns gegen die Bosheit

und die Nachstellungen des bösen Feindes.

Ihm möge Gott gebieten,

so flehen wir inständig.

Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen

wollest den Satan und alle andern bösen Geister,

welche zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen

mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstoßen. Amen.

 

Vision des Papstes Leo XIII.

________________________________________________________________________

 

 

Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, sagte am 28. Januar 2018

bei der Frühmesse in der Kirche Santa Maria Maggiore:

 

"Wo Maria im Haus ist,

 

kommt der Teufel nicht rein."

 

"Ohne Maria den christlichen Glauben leben zu wollen, ist sehr gefährlich",

so der Papst, 

"wo sie zugegen sei, könne der Teufel nicht eindringen".

 

_______________________________________________________________

 

„Woran können sich die schwankenden Schritte eines Kindes besser halten als an der Schürze der Mutter?“

 

Julius Langbehn

________________________________________________________________________

 

Schätze in jedem Buchstaben des Namens "Maria"

 

Mater alma redemptoris, incentivum amoris!

Süße Mutter des Erlösers, Entflammerin der Liebe!

 

Maria advocata renatorum, imperatrix angelorum!

Maria, Fürsprecherin der Christen, Kaiserin der Engel!

 

Mater altissimi regis, integritatis auctrix!

Mutter des allerhöchsten Königs, Quelle der Heiligkeit!

 

Multum amabilis regi Iesu altissimo!

Viel-Geliebte Jesu, des allerhöchsten Königs!

 

Caesarius von Heisterbach

________________________________________________________________________

 

Zwei gute Gründe für diese Seite:

 

1. Das alte Wort:

 

De Maria nunquam satis:

 

Von Maria kann man niemals zu viel schreiben.

 

2. Die Kirche legt Maria das Wort in den Mund:

 

Qui elucidant me, vitam aeternam habebunt:

 

Die mich ins Licht stellen, werden das ewige Leben haben.

 _______________________________________________________________________

 

Wahre deinen alten Glauben!

 

Als ich einmal im schönen südtiroler Sarntal war, machte ich eines Tages auf einem einsamen Weg einen Spaziergang. Der Weg führte über eine üppige Weide, deren saftiges Grün mir ebenso wohltat wie die frische Luft. Da bemerkte ich in der Ferne auf einer Brettertür einer Hütte, die den Weg abschloss, eine Inschrift mit großen roten Buchstaben. Es wird wohl, dachte ich mir, ein Hinweisschild sein, das Gatter immer wieder zu schließen. Oder war es vielleicht irgendein Werbeschild? Oder hatte ein zweifelnder Mensch seine innere Zerrissenheit vor aller Welt kundtun wollen? Doch ich war angenehm überrascht. Ich las folgenden schönen Spruch – ein Tiroler vom alten Schlag mochte ihn hingemalt haben, dem es zu Herzen ging, dass allerlei von außen und leider auch von innen kommende Einflüsse den katholischen Glauben zu erschüttern versuchen:

 

„Wahre deinen alten Glauben,

Deines Lebens höchstes Gut,

Will man frevelnd ihn dir rauben,

Schütze ihn mit deinem Blut!“

________________________________________________________________________

 

„Der Engel des Herrn.“

 

Zu den Blutzeugen, die unter der Regierung der grausamen Elisabeth von England ihres katholischen Glaubens wegen hingerichtet wurden, gehört auch John Post aus Pereth in der Grafschaft Cumberland.

 

Er war ein kindlicher Verehrer der Gottesmutter. Einen glänzenden Beweis davon gab er noch sterbend den Feinden der Kirche. Als er am Galgen angelangt war, kniete er auf der untersten Stufe der Treppe nieder und betete laut den englischen Gruß: „Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist. – Gegrüßet seist du, Maria . . .“

 

Dann stieg er auf die zweite Stufe, kniete abermals nieder und betete: „Siehe, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“ – mit dem zweiten Ave Maria.

 

Endlich betrat er die dritte und letzte Stufe des Galgens und betete kniend: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ – und das dritte Ave.

 

Dann überließ er sich dem Scharfrichter, um als Blutzeuge für den katholischen Glauben und die katholische Marienverehrung zu sterben. –

 

Wir alle sind schließlich zum Tode Verurteilte. Jeden Tag kommen wir um drei Stufen dem Tod näher, um einen Morgen, um einen Mittag und einen Abend. Machen wir es doch wie jener Märtyrer Englands. Beten wir auf jeder dieser Stufen zum Tod den englischen Gruß; beten wir ihn gewissenhaft am Morgen, am Mittag und Abend! Halten wir Treue der Mutter Gottes – auch im Angelus Gebet!

 

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,

und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: siehe, ich bin die Magd des Herrn;

Mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Und das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Bitte für uns, heilige Gottesmutter,

dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. – Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

________________________________________________________________________

 

Die europäische Gesellschaft stirbt

 

Donoso Cortés hat in einer seiner berühmten Reden vor dem spanischen Parlament in den Jahren 1849 und 1850 deutlich und prophetisch zum Ausdruck gebracht, wie es um Europa zukünftig bestellt sein wird:

 

„Die europäische Gesellschaft stirbt. Ihre Extremitäten sind bereits kalt. Bald wird es auch ihr Herz sein. Und wissen Sie, warum sie stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte, um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Sie stirbt, denn wie der Mensch nicht allein vom Brote lebt, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt, so gehen die Gesellschaften nicht nur durch das Schwert zugrunde, sondern auch durch jedes antikatholische Wort, das aus dem Mund der Philosophen kommt. Sie stirbt, weil der Irrtum tötet und weil diese Gesellschaft auf Irrtümern aufgebaut ist. Alles, was die Menschen für unbestritten halten, ist falsch. Die Lebenskraft der Wahrheit ist so groß, dass, wenn die Menschen eine Wahrheit besäßen, diese eine Wahrheit sie retten könnte. Aber der Sturz der Menschheit ist so tief, ihre Dekadenz so radikal, ihre Blindheit so vollständig, ihre Blöße so gründlich, dass sie diese Wahrheit nicht besitzen. Daher wird die Katastrophe, die kommen muss, in der Geschichte die Katastrophe schlechthin sein. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Unmöglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar sich nicht retten will. Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft, weil wir aus unseren Kindern keine wahren Christen machen wollen und selber keine wahren Christen sind. Weil der katholische Geist, der einzige, der Leben in sich trägt, nicht alles belebt, weder den Unterricht noch die Regierung, noch die Institutionen, noch die Gesetze, noch die Sitten. Es wäre ein gigantisches Unterfangen – das sehe ich nur zu klar –, wollte man den derzeitigen Lauf dieser Dinge ändern. Es gibt keine Macht auf Erden, die das von sich aus fertig brächte.“

 

Zitat aus: Ludwig Fischer,

Donoso Cortés, Der Staat Gottes.

Eine katholische Geschichtsphilosophie,

Karlsruhe 1933, S. 35

________________________________________________________________________

 

Noch zu Lebzeiten heiliggesprochen

 

Eine Frage, die die meisten Leute in Erstaunen setzt und verwirrt, wurde einmal im irischen Radio gestellt: „Wer war der einzige Heilige, der bereits zu Lebzeiten heilig gesprochen wurde?“ Niemand konnte hierauf eine richtige Antwort geben. Wir Zuhörer fragten uns, ob die Antwort nicht die sein würde, dass irgendeine große Seele schon in diesem Leben einen solchen Ruf von Heiligkeit besaß, dass sie vom Volk ein Heiliger genannt wurde. Aber dies konnte schließlich auf eine ganze Reihe von Heiligen zutreffen.

Als aber die Antwort erteilt wurde, stellte es sich heraus, dass hinter dieser Frage keine Geschichtsverdrehung und auch kein Trick steckte. Die Antwort ist einfach die: der gute Schächer.

 

Aus: „Glasgow Observer and Scottish Catholic Herald“

________________________________________________________________________

 

Gottheit, tief verborgen, betend nah ich dir.

Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.

Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,

weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.

________________________________________________________________________

 

Das Gesicht des Rosenkranzes

 

Jeder Rosenkranz hat sein Gesicht. So gibt es nichtssagende und ernste, zerbrechliche und feste Rosenkränze, solche, bei denen es schwer ist, in Andacht zu kommen, und solche, bei denen die Andacht von selber kommt.

 

Ich habe ein Stück Rosenkranz von einem alten Missionar. Er ist nicht einmal mehr ein zusammenhängendes Gesetz, aber es wiegt Berge von modernen Rosenkränzen auf. Man muss es ruhig vor sich in der Hand liegen haben und sehen, wie die einzelnen Glieder fest wie Kettenringe ineinanderhängen, muss fühlen, wie jede Perle hart und fest aus einem guten, alten Holz und doch glatt und zart auf ihre Weise ist. Wenn ich feststellen will, was für ein Gesicht ein Rosenkranz hat, brauche ich ihn nur neben dieses Stück zu legen, gleich geht ein brüderlicher Strom, zieht eine innere Verwandtschaft hinüber, oder aber seine Hohlheit ist enthüllt und er – ist einer dieser dünngliedrigen Rosenkränze, die schwindsüchtig und nichtssagend wie die Gebete sind, die an ihnen herunterfließen.

 

Dieses Stück Rosenkranz eines alten Missionars gibt auch Antwort darauf, ob ein Rosenkranz etwas für einen Mann sei. Es hat in einer Hand gelegen, die ebenso den Spaten zu handhaben wie die Feder zu führen, ebenso die Flinte wie das Kreuz zu heben verstand, die um die schwere Arbeit im Weinberg des Herrn, um den erbitterten Kampf für Seelen wie um den Kampf um das eigene nackte Leben wusste.

 

So beantwortet sich diese Frage von selbst! Auch ist der Rosenkranz ein Kampfgebet und damit ein rechtes Gebet für den Mann, in den Türkenschlachten bei Lepanto (1571) und Peterwardein (1716) bewährt und nach dem Sieg vom Papst für die ganze Christenheit eingeführt. Es ist ein Gebet, das einmal den Bestand des Abendlandes gesichert hat und damit heute von größter Aktualität ist. Wenn es noch nie so schlecht um das Abendland gestanden hat wie heute, wo der Feind nicht mehr an einer Grenze, sondern im Niedergang des abendländischen Menschen mitten unter uns steht, dann ist die größte Stunde des Rosenkranzes gekommen. Schlingen wir ihn also fest um die Faust, fühlen wir die Not und Inbrunst, fühlen wir das christliche Blut von acht Jahrhunderten in ihm pochen, und lassen wir nicht nach, bis der Herr uns auch diesmal durch seine Mutter den Sieg, den Sieg über den abendländischen Menschen verliehen hat.

Ludwig Lenzen in

Münchener Katholische Kirchenzeitung vom 5. Oktober 1947

 

 

Die Gottesmutter zählt sie . . .

 

Zu Fuß kamen Pilger aus dem fernen Marseille nach La Salette. Unter ihnen befand sich ein 74jähriger Greis.

 

„Wie viele Kilometer haben Sie von Marseille an zurückgelegt?“, fragte man ihn. In seinem klingenden Marseiller Dialekt, in dem auch die Liebe seines Herzens zur Gottesmutter mitschwang, antwortete er:

 

„O, ich habe sie nicht gezählt. Aber die Gottesmutter zählt sie.“

 _______________________________________________________________________

 

Sechs Stücke vom guten Sterben

 

Die soll der Mensch sich alle Tage vornehmen, bis dass er wohl zu sterben gelernt hat:

 

1. Das erste ist, dass der Mensch sich soll kehren zu Gott mit einer wahren ganzen Reue und dem Vorsatz, dass er eine Todsünde nimmermehr tun will.

 

2. Das andere: es soll sich der Mensch von allen zeitlichen Dingen abwenden und soll sich kehren zum ganzen himmlischen Hof der Engel und Heiligen, sie zu bitten, dass sie ihm ein Geleit seien von diesem vergänglichen in das ewige Leben.

 

3. Das dritte ist: er soll sich kehren zu den heiligen Wunden unseres lieben Herrn und dahinein seine Zuflucht nehmen.

 

4. Das vierte ist, dass sich der Mensch opfern soll als ein lebendiges Opfer unserem lieben Herrn, sich ergeben in das Leiden und den Tod, aus Dank, für Jesu Tod aus der Begier, bei Christus zu sein.

 

5. Das fünfte ist: der Mensch soll lang im voraus wünschen und Begehren, dass all sein Todesweh fruchtbar und geheiligt werde im Leiden und Sterben unseres lieben Herrn.

 

6. Das sechste ist: so der Mensch sterben soll, soll er sich gründlich und fest senken in den christlichen Glauben und darin bleiben und soll sich dann Gott gänzlich lassen, in Seinen Willen, mit ganzem festem Vertrauen, dass Er ihn nicht lassen wolle, und sich Ihm ganz befehlen in allen Dingen.

________________________________________________________________________

 

Der Sozialismus will die Menschen glücklich machen. Zeigen wir, dass wir das gleiche Anliegen haben. In diesem Kern wollen wir uns treffen. Kein sauertöpfisches Christentum mit ständiger Leichenbittermiene, sondern das Christentum der acht Seligkeiten!

P. Alexander Bredendick

 

Jesus sagt:

 

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig  die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Selig  die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

________________________________________________________________________

 

"Nur die (katholische) Kirche stellte sich gegen Hitler. Nie hatte ich ein übermäßiges Interesse für sie an den Tag gelegt, doch jetzt empfinde ich für sie eine große Ehrfurcht und Bewunderung: denn sie allein besaß den Mut, das Recht in Schutz zu nehmen und die geistige Freiheit zu fördern. Das alles erklärt hinreichend, warum ich jetzt so zur Kirche aufblicke, die ich ehemals so gering geschätzt habe."

 

Prof. Albert Einstein

zu einem Vertreter des "Catholic Herald",

Katholischer Digest, Mai 1948,

Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg

________________________________________________________________________

 

Es gab eine Zeit !

 

Es gab eine Zeit, da galt der Handschlag als Eid. Und die Tugend war heilig. Da liebte das Alter die Jugend. Und die Jugend ehrte das Alter.

 

Es gab eine Zeit, da war die Frau eine Frau. Und der Mann war ein Mann. Das Zuhause war heilig wie eine Tempelstatt.

 

Es war eine Zeit, da waren die Kinder wie Ölzweige am Tisch der Eltern. Und die Treue war in allen Herzen.

 

Es gab eine Zeit, da zog der Mann den Hut vom Kopf, wenn er an einer Kirche vorüberschritt.

 

Es gab eine Zeit, da faltete der Arbeiter die Hände, wenn das Aveglöcklein erklang.

 

Es gab eine Zeit, da pflegte jeder, der etwas fand, es an an einem Kruzifix zu befestigen. Und niemand als der Verlierer selbst nahm es ab.

 

Es gab eine Zeit, da war das Herz derb wie der Stiefel. Und die Seele war rein wie gute Wolle.

 

Es gab eine Zeit. Wann kommt sie wieder? Wann? Ich habe Heimweh danach.

 

(Sehnsuchtsvolle Worte einer Unbekannten - geschrieben 1947)

__________________________________________________________________________________

 

Was tun in kritischer Zeit?

 

1. Hab Vertrauen auf Gott, in die Menschen und in dich selbst! Hab auch Vertrauen auf die Staatslenker und in Gottes Führung, der sie für seine Zwecke führt!

 

2. Sei eine Insel der ruhigen Zuversicht inmitten einer Welt des Aufruhrs! Glaube an die Allmacht Gottes, dessen Vorsehung über uns wacht!

 

3. Sei freundlich und gütig zu jedem, dem du begegnest! Trag dein Teilchen an Güte bei im Verkehr mit den Menschen, damit der Hass überwunden wird!

 

4. Bete immerzu, indem du dir bewusst wirst, dass dir damit eine überwältigende Kraft gegeben ist!

 

5. Übe dich und erziehe dich dazu, Zweifel und Angst aus deinem Innern zu verbannen! Sprich keine zersetzenden Gedanken aus, sondern verbreite aufbauende Gedanken! Gib dir jeden Abend darüber Rechenschaft!

 

6. Sage dir immer wieder, dass es für alle Ereignisse, so niederdrückend sie auch sein mögen, eine sinnvolle Antwort geben muss!

 

7. Betrachte dich stets als ein Kind Gottes und liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

_________________________________________________________________

 

Die Liebe zur Kirche

 

Liebst du die Kirche?

 

Das Verhältnis der Menschen zur Kirche bewegt sich innerhalb der Gegenpole Hass und Liebe, zwischen denen die Stufen Gleichgültigkeit, Achtung und Bewunderung liegen. Jeder einzelne Mensch kann im Laufe seines Lebens diese Gefühlsstufen durchschreiten, aufwärts und leider auch abwärts steigend. Wie ist dein Verhältnis zur Kirche? Liebst du die Kirche?

 

Wenn es dich drängt zu wissen, wie es der Kirche ergeht, nicht nur in deinem eigenen Land, sondern an allen Ecken und Enden der Welt – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Erfolge der Kirche dein Herz mit Freude erfüllen und in deinen Alltag hineinstrahlen wie die Fortschritte in deinem eigenen Schaffen – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du, wo dir das geistliche Gewand der Kirche an einem Priester, an einem Mönch, einer Klosterfrau auf der Straße begegnet, dich freust über diese Begegnung mit der Kirche und unwillkürlich ihr den Gruß der Freundschaft entbietest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du der lehrenden Kirche nicht nur dem Buchstaben nach gehorchst, sondern, dem Gebot zuvorkommend, der besorgten Mutter die Wünsche an den Augen abliest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Sorgen der Kirche auch dir auf den Nägeln brennen und du die ihr zugefügten Beleidigungen wie einen Faustschlag ins eigene Gesicht empfindest – dann liebst du die Kirche.

________________________________________________________________________

 

Maria ist gut!

 

Wenn ich auch mein Herz zum Schweigen bringen und all der Wohltaten nicht mehr gedenken wollte, die mir diese gute Mutter zukommen ließ, die Stimme aller Jahrhunderte würde mich erdrücken, in dem Echo, das durch die Unendlichkeit tönt:

 

Wie bist du voll Güte, o Maria!

 

Die Güte Gottes selbst wohnt in ihrem Herzen, der ihr aufgetragen hat, die Schätze seiner Barmherzigkeit über die Erde zu ergießen. Sünder, Kranke, Leidende und Trauernde aller Art sagt selbst:  nicht wahr,

 

Wie gut sie ist, Maria?

 

Ihre sanfte Hand trocknet die Tränen des Schmerzes, die Strahlen ihrer Mildherzigkeit erleuchten die Verirrten. Ihr mächtiger Schutz hebt den Mut niedergeschlagener Seelen. Ihr zärtlich liebendes Herz ladet alle Ruhelosen ein, den Frieden bei ihr zu suchen. O ihr, die ihr sie noch nicht kennt, wüsstet ihr:

 

Wie gut sie ist, Maria!

 

Ein Wort! Ein Blick! Ein Seufzer! und sie versteht euch, sie unterstützt euch, sie zerstreut eure Furcht, eure Ängste, sie stützt eure Kräfte, sie erleichtert die Bürde der Prüfung. Habt Vertrauen, kommt, betet, und bald werdet ihr mit der ganzen Kirche wiederholen müssen: Wer hat jemals zu ihr gefleht, ohne ausgerufen zu haben:

 

Wie gut sie ist, Maria!

 

O gute!, o liebreiche!, o allerreinste Jungfrau Maria! Ja, lass es mich dir tausendmal und immer von neuem wiederholen, dass ich dich liebe, ja dass ich dich liebe, und dich immer lieben und dir immer dienen will!

Abbé Leguillon

________________________________________________________________________

 

Deo gratias et Mariae - Gott und Maria sei Dank

 

Heiliger Bonifatius, Apostel Deutschlands, bitte für uns!