Von nun an werden mich selig preisen

 

alle Geschlechter

 

Lukas 1,48

 

 

Die Mattheiser Madonna

Das Gnadenbild von St. Matthias in Trier

Sedes sapientiae

 

 

Diese Webseite steht unter dem besonderen Schutz 

 

der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria

 

und der vier Schutzpatrone:

 

 

hl. Josef,

 

hl. Mutter Anna,

 

hl. Pfarrer von Ars

 

und gottsel. Bruder Franz vom Christkindlein

 

  

Jesus Christus ist die Quelle und das Vorbild aller Heiligkeit. Er ist vor und über allem und alle Heiligen sind Nachbilder seines vollkommenen Vorbilds. Auf sein Leben folgt das Leben der allerseligsten Jungfrau Maria, sie ist ja nach Jesus das höchste Vorbild der Heiligkeit, sie ist die Königin aller Heiligen. Diese Seiten mögen uns dazu helfen, dass wir nie, wegen unserer Traurigkeit, Not oder Enttäuschung in diesem Leben, das Ewige vergessen, sondern unser ganzes Leben zu einem wahren Gottesdienst wird, damit wir immer laut und froh den Spruch verkünden:

 

Gelobt sei Jesus Christus. - In Ewigkeit. Amen.

 

 

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Herzlich Willkommen!

 

Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite,

 

in all den Betrachtungen und Geschichten, die Sie hier lesen können, soll unser Blick unverwandt auf das Bild der Gottesmutter gerichtet sein, das die Kirche mit dem Glaubensschatz empfangen hat und mit eifersüchtiger Sorge bewahrt und das sie - und mit ihr alle Kinder der lieben Gottesmutter - mit eifriger Liebe studiert, um im Lauf der Zeiten darin immer neue, bisher noch nicht gesehene Seiten und Züge der Schönheit und Erhabenheit zu finden. Der Wunsch vieler Marienkinder, die Mutter und ihren göttlichen Sohn, von dem sie nicht zu trennen ist, besser kennen zu lernen, wird hoffentlich zu größter Aufmerksamkeit ermuntern.

 

Zudem kommt Maria, trotz ihrer Größe und Erhabenheit, uns doch näher als ihr göttlicher Sohn. Und wenn nach dem Wort des Apostels unsere Bestimmung der Bestimmung Jesu Christi nachgebildet ist, so müssen wir noch mehr als bisher seiner heiligsten Mutter gleichen. Der Plan der Heiligung wird sich also bei uns ebenso abspielen, wie er sich bei Maria abgespielt hat. Gott hat die allerseligste Jungfrau auserwählt, mit geistigen Reichtümern überhäuft und zum Ziel geführt, wo sie die Krone empfangen hat.

 

Da also der Sohn Gottes auf der Erde eine Mutter haben wollte, sollte sie zugleich auch Mutter und Fürsprecherin von uns Menschen sein, die sich, wenn sie sich fürchten, unter den Schutz der Mutter bergen können. Der hl. Bernhard sagt: „Denn da Christus vom geheimnisvollen Leib der Kirche das Haupt, Maria der Hals und die Gläubigen die anderen Glieder sind, so muss das, was das Haupt den Gliedern mitteilen will, durch den Hals hindurchgehen. So hat es der Erlöser bestimmt, dass alles, was er den Gläubigen ausspendet, ihnen durch die Hände seiner Mutter zufließen sollte.“

Matthias Hergert

 

De Maria nunquam satis

(von Maria nie genug)

Sic tota singulis, quam tota omnibus

(sie ist ebenso für jeden einzelnen wie für alle da)

 

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 Diese Seite dient ausschließlich der Verbreitung des katholischen Glaubens und zu Ihrer Information.

Es werden keine Daten erhoben oder gesammelt.

 

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12. November - Heilige des Tages:

 

 

Heilige Maria, Mutter Gottes,

 

heiliger Josaphat,

Bischof und Märtyrer von Polozk,

 

heiliger Lebuin,

Priester und Missionar bei Deventer,

Apostel der Friesen und Westfalen,

 

heiliger Kunibert,

Bischof und Bekenner von Köln,

 

heiliger Nilus,

Einsiedler und Kirchenvater,

 

heiliger Renatus,

Bischof, Bekenner und Patron von Angers, Frankreich,

 

heiliger Ämilian von Cogolla,

Priester und Einsiedler in Spanien,

 

heiliger Livin,

Bischof und Märtyrer zu Eschen und Patron von Gent, Belgien,

 

heiliger Paternus,

Ordensgeistlicher von St. Pierre le Viv,

Märtyrer von Sens, Frankreich,

 

heiliger Rufus,

1. Bischof und Bekenner von Avignon, Frankreich,

 

und heiliger Didakus von Alkala, Spanien,

Laienbruder bei den Franziskanern,

 

bittet für uns!

 

 

Gebet am 12. November

 

Maria, du Spenderin der Gnaden! Von dir redet die Schrift mit den Worten: "Wo die Frau nicht ist, da seufzt der Arme." Ja, wo sollte ich Trost finden, wenn nicht bei dir, wo Rettung suchen, Hilfe erhoffen? Wen du schützt, der lebt sicher. Wer dich verlässt, ist verloren. Siehe, arm und elend wie ich bin, seufze ich zu dir empor. Strecke deine Rechte nach mir aus, wie eine Mutter nach dem fallenden Kind. Halte mich fest auf dem Pfad des Guten, dass ich nicht wanke und strauchle. Stehe mir immer schirmend zur Seite, wenn Gefahr mir droht, wenn die Sünde mir winkt, wenn Feinde mir nachstellen. Ganz besonders aber hilf mir in der Stunde des Todes. Amen. 

 

Zu Gott

 

Wir bitten dich, o Gott, verleihe uns die Gnade, die kurzen Leiden dieses Lebens dir zu Liebe recht willig und standhaft zu tragen, und uns dadurch der ewigen Freuden würdig zu machen, durch Christus, unseren Herrn. Amen. 

 

Zu Gott auf die Fürbitte des heiligen Didakus

 

O Gott, der du durch eine wunderbare Anordnung das, was vor der Welt schwach ist, erwählst, um das Starke zu beschämen, verleihe uns, dass wir auf die Fürbitte des heiligen Didakus zur ewigen Herrlichkeit im Himmel aufgenommen werden, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Andenken an die seligste Jungfrau

 

Der heilige Abt Theodorus, der wegen seines von dem Konsul Studius gestifteten Klosters Studita genannt, und dessen Festtag gestern gefeiert wurde, hat für die Ehre der seligsten Mutter Gottes sowohl in seinen Reden von der seligsten Jungfrau, als in seinen Arbeiten und Leiden zur Verteidigung ihrer Bildnisse gegen die bilderstürmerischen Kaiser im 9. Jahrhundert tapfer gekämpft. Er starb nach siebenjährigem Leiden im Jahr 826 und schrieb verschiedene gelehrte Werke.

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Betrachtung am 12. November - Von Gottes barmherziger Strenge

 

Barmherzig bist du, Herzergründer.

Schlägst du, so heilst du den Sünder;

Denn träfen ihn nicht deine Pfeile,

Er käme nimmermehr zum Heil.

 

1. Gott folgt dem Menschen, der durch die Sünde ihn verlässt, überall nach, und seine Barmherzigkeit ist es, die ihm die Hindernisse in den Weg legt, die seine sündhafte Lust stören und verbittern. Denn verleiden will er ihm die Sünde und zur reinen und wahren Freude ihn zurückführen. Wären die falschen Freuden dieser Welt nicht von Dornen durchflochten, würde der Sünder, der ihnen nachjagt, nicht dabei verwundet und gepeinigt. Wären ihre Früchte nicht so bitter und brächte ihr Genuss nicht Ekel und Überdruss hervor, so wäre die Rückkehr zu Gott gleichsam unmöglich, weil der Leidenschaft eine Art unvermischter Glückseligkeit innewohnte. 

 

2. Gott jedoch hat barmherzige Absichten mit dem Sünder. Er weckt ihm Hindernisse, Kummer, Verlegenheiten und Verdruss aller Art, damit er einsehen lerne, dass die Glückseligkeit nicht dort ist, wo er sie sucht, und von seinen Verirrungen zurückkehrt. Wäre der verlorene Sohn nicht nahe daran gewesen, vor Hunger und Elend zu verschmachten, er wäre weder in sich gegangen, noch in das väterliche Haus zurückgekehrt. Das gegenwärtige Elend weckt die Erinnerung an den früheren Wohlstand, sowie die Hoffnung, wieder dazu zu gelangen. Und dies ist es, was die meisten zurückführt. Ich war glücklich, spricht der Sünder, als ich unschuldig war, und war elend, als ich mich strafbar machte. So kehren wir denn zu Gott zurück.

 

3. Gottes Absicht ist keineswegs, uns alle Freuden zu entziehen, sondern uns zur Einsicht zu führen, dass die wahre Freude von einem reinen und frohen Gewissen ausgeht, das nur in seinem Dienst erlangt wird, und dass alles Vergnügen, das die Vernunft missbilligt und die Religion verdammt, immer mehr Bitterkeit als Süße in sich fasst. Davon auch überzeugt uns selbst unser innerstes Bewusstsein. Wie also können wir noch warten, zur Ordnung Gottes zurückzukehren, die der unversiegbare Quell einer reinen, heiteren, lieblichen Freude ist, da alle Leidenschaften der Vernunft, die Vernunft aber Gott unterworfen ist und ihn besitzt, einer Freude, die keinen Überdruss, keine Angst, keine Reue kennt? Psalm 32,11: "Freut euch am Herrn und jauchzt, ihr Gerechten, jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!"

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Deus Caritas Est – Die Heilige Messe

 

Ein Video über „das Wunder aller Wunder“

 

 youtube.com

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Heilige Mutter Anna, bitte für uns!

 

Bitte besonders für die Kinder,

die ohne von Gott zu hören aufwachsen,

die mit Angst leben müssen,

die misshandelt werden,

die keine Liebe erfahren,

die in der Schule unter Mobbing leiden,

die missbraucht werden,

die von anderen Kindern bedroht werden,

die nicht mehr aus noch ein wissen,

die Schmerzen erleiden,

die verzweifelt sind,

die unter Hunger und Durst leiden,

denen man das Recht auf Leben abspricht

und die deshalb abgetrieben werden.

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Die Armen Seelen

 

Jeder, der sich nur ein einigermaßen natürliches Gespür bewahrt hat, weiß, dass er alle Gedanken, Worte und Werke seines Lebens verantworten muss. Wie oft erzählt unser göttlicher Lehrmeister ein Gleichnis, in dem diese Wahrheit verdeutlicht wird. Auch im Evangelium ist das der Fall: „Das Himmelreich ist einem Könige gleich, der mit seinen Knechten Abrechnung halten wollte.“ Wir wissen, diese Abrechnung wird vor allem und endgültig beim Tod stattfinden, während des persönlichen Gerichtes. Sodann wird jeder von uns erleben, wie genau es Gott mit den Geboten und unserer Verantwortung nimmt.

 

antimodernist.net

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Die Kinderopfer der Inkas

 

Ohne direkten Zusammenhang mit der Amazonassynode wurde Ende September über die Arbeit von Archäologen in Peru berichtet. Eine Forschungstätigkeit, die angesichts der jüngst so penetranten Präsenz von Pachamama-Darstellungen eine besondere Relevanz erhält.

 

katholisches.info

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P. Karl Wallner:

Der Kampf gegen Priestertum ist voll losgebrochen!

 

Auch für die Anbringung von Pachamas-Statuen in Kirchen findet der Missio-Chef deutliche Worte: "Ich muss nicht Götzenstatuen in Kirchen bringen, um zu zeigen, dass ich eine Grundsympathie für alle Menschen habe. Ich kann das auch anders machen."

 

www.kath.net

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Christ aus Kirche geworfen, weil er Vaterunser betet

 

Ein ganz besonderes Event hatte sich der evangelische Stadtpfarrer von Schwerte im Ruhrgebiet, NRW, am diesjährigen Reformationstag ausgedacht. Die Kanzelrede sollte diesmal eine Muslima halten. Das begeisterte freilich nicht alle. Presseberichten der Regionalpresse zufolge soll ein „AfD-Mitglied“ laut das Vaterunser gebetet haben, als die Muslima ihre Predigt beginnen wollte. Welch Ungeheuerlichkeit! Das Vaterunser in einer christlichen Kirche! Das geht natürlich gar nicht. Der fromme Christ kam aber nicht sehr weit mit seinem Gebet, denn seine Glaubensbrüder setzten den Betenden voller Nächstenliebe ruck zuck vor die Tür. David Berger hat mit dem „Täter“ Hans-Otto Dinse gesprochen.

 

juergenfritz.com

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"Keine Dokumentation, sondern eine Polemik"

 

Anmerkungen zum Film von Christoph Röhl „Verteidiger des Glaubens“ über Papst Benedikt XVI. von Manfred Spieker

 

www.kath.net

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„In dieser Nacht“: Erinnerungen an ein Jugenderlebnis im katholischen Knabenseminar

 

Zum Abschluss des Tages wieder einmal ein paar sehr persönliche Zeilen von mir. Als ich heute im Gesangbuch, das aus dem Nachlass meiner Großmutter stammt, blätterte, stieß ich auf ein Lied, das ich seit meinen Kindertag kenne – aber lange nicht mehr gehört oder gesungen habe.

 

philosophia-perennis.com

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Axel Retz: AfD nach den Wahlen starke politische Kraft – und niemand will mit ihr reden. Demokratie geht anders

 

Wachen die um sich selbst Kreisenden in CDU/CSU und SPD nicht endlich auf, dann wird die AfD tatsächlich zur neuen Volkspartei. Aber niemand will mit ihr reden geschweige denn koalieren. Demokratie geht anders, meint Axel Retz in seinem Wochenrückblick.

 

www.epochtimes.de

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Sühnegebet von Bischof Athanasius Schneider wegen der Götzendienerei bei der Amazonassynode

 

Gegen das Eindringen heidnischen Denkens und paganer Kulte in die Kirche regt sich zunehmend Widerstand. Eine Reihe von Initiativen wurden bereits ergriffen, darunter vor allem das Sühnegebet für die Formen der Götzendienerei, die durch die modernen Kommunikationsmittel weltweit beobachtet werden konnten. Bischof Athanasius Schneider kündigte gegenüber Gloria.tv an, eine „weltweite Kette von Sühneaktionen“ ins Leben zu rufen, um vor Gott Abbitte zu leisten für „die im Vatikan begangenen Handlungen des Götzendienstes“.

 

katholisches.info

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Bischof Voderholzers Appell: "Lasst Euch nicht verwirren!"

 

In Regensburg wurde am 31. Oktober, dem Tag des heiligen Wolfgang das Patronatsfest des Bistums gefeiert. In der Basilika St. Emmeram hat Bischof Dr. Voderholzer in seiner Predigt Wesentliches zur Unterscheidung des Christlichen in der Welt von heute verkündet und das Evangelium Jesu Christi bezeugt. Sein Wort an die Priesteramtskandidaten und an alle, die eine Berufung verspüren, scheint zugleich an alle römisch-katholischen Christen adressiert zu sein: "Lasst Euch nicht verwirren!"

 

de.catholicnewsagency.com

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Europa: Wie stark ist die antichristliche Diskriminierung?

 

Die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen Europas nehmen in der Vollversammlung in Santiago di Compostela Einsicht in die Daten eines Berichts, der bald veröffentlicht werden wird. Die Daten sind nicht besonders tröstlich

 

de.catholicnewsagency.com

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„Amazonassynode war nur Mittel zum Zweck

zum Erreichen anderer Ziele“

 

Bischof Athanasius Schneider: Diese Ziele seien in Europa „durch apostatische Priester, Bischöfe und Theologen“ hervorgebracht worden

 

www.kath.net

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"Bonifatius fällte die Donareiche, statt sie zu umtanzen":

Voderholzer über "Pachamama"

 

Bischof Rudolf Voderholzer hat den Umgang mit der "Pachamama"-Figur bei der Amazonas-Synode mit dem Umgang des heiligen Bonifatius mit der Donar-Eiche der Germanen verglichen.

 

de.catholicnewsagency.com

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Röhls Film „Verteidiger des Glaubens“:

„Ein schreckliches Zerrbild“

 

Peter Seewald: „Jeder kann ein Pamphlet gegen Ratzinger herausbringen, es gibt ja ganze Bibliotheken davon. Aber bislang hatte noch niemand die Dreistigkeit, eine Sammlung von Polemiken als Dokumentation zu bezeichnen.“ Interview von José García

 

www.kath.net

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„Es geht nicht um ‚Amazonas‘ – es geht ums Ganze“

 

Kardinal Brandmüller an Kardinäle Marx, Schönborn & Co: „Dass sie dabei nur von einer ‚Amazonasregelung‘ sprechen, ist ein ebenso fauler wie durchsichtiger Trick“ - Tiberwurf der geschmacklosen Idole war „kein Diebstahl sondern wie Tempelreinigung“

 

www.kath.net

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Henryk Broder: Antisemitismus wird verwaltet wie die Armut

 

Rafael Korenzecher, Verleger der „Jüdischen Rundschau", kritisiert: „Es besteht große Aussicht, dass Deutschland dank der heutigen Politik (durch Angela Merkel) doch noch judenrein wird. Wir schaffen das.“

 

www.kath.net

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Gloria von Thurn und Taxis:

"Müller ist Trump der katholischen Kirche"

 

Lobt bei Veranstaltung in Washingtin D.C.: "Die einzigen beiden Menschen auf der Welt, die uns heute Klarheit geben, sind Donald Trump und Gerhard Ludwig Müller.

 

www.kath.net

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Bischof Schneider: Die Pachamamastatue

ist das „neue Goldene Kalb“

 

„Wenn die Handlungen von Moses…, des hl. Bonifatius und des hl. Wladimir in unserer Zeit stattgefunden hätten, hätten die vatikanischen Sprecher sie als religiöse und kulturelle Intoleranz und Diebstahl verurteilt.“ Von Bischof Athanasius Schneider

 

www.kath.net

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"Politisch-korrekte Agenda der Amazonas-Synode

ignoriert Christus"

 

Holländischer Bischof Musaerts übt scharfe Kritik an Amazonas-Synode: Das Treffen sei für ihn das „politisch-korrekteste“ Treffen aller Zeiten. Bischöfe und Kardinäle sprechen wie Politiker und verwenden dieselbe billige Rhetorik

 

www.kath.net

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Heiliger Johannes Paul II., bitte für uns!

 

Eine Betrachtung zum Gedenktag am 22. Oktober

 

de.catholicnewsagency.com

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Bildet kleine Glaubenszellen, die sich gegenseitig stützen!

 

Erzbischof Georg Gänswein bei "9-11-Event" in Frankfurt: In der Kirchengeschichte hat das einfache Volk den Glauben schon öfter gegenüber einem Episkopat durchgetragen - Ein Bericht von Linda Noé aus Frankfurt

 

www.kath.net

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"Papst Pius XII. hat zur Schoah keineswegs geschwiegen"

 

Interview mit Michael Hesemann über neue Vorwürfe gegen den Weltkriegspapst – und die Öffnung der Archive des Vatikans

 

de.catholicnewsagency.com

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Aus: COMMONITORIUM adversus Haereticos (um 434)

des hl. Vinzenz von Lerin :

 

35. Wie sehr man sich in Acht zu nehmen hat, wenn die Häretiker für ihre Behauptungen der Heiligen Schrift sich bedienen.

 

Hier möchte vielleicht jemand fragen, ob sich auch die Häretiker der Zeugnisse der göttlichen Schrift bedienen? Ja freilich bedienen sie sich derselben und zwar sehr viel. Denn man kann sie alle Schriften des heiligen Gesetzes insgesamt durchfliegen sehen, die Bücher Mosis, der Könige, die Psalmen, die Apostel, die Evangelien, die Propheten. Denn bei den Ihrigen oder bei Fremden, privatim oder öffentlich, in Predigten oder in Büchern, bei Gastmählern oder auf den Straßen bringen sie fast niemals etwas von dem Ihrigen vor, ohne dass sie es nicht auch mit den Worten der Schrift zu belegen versuchten. Lies die Werke des Paulus von Samosata, Priscillianus, Eunomius, Jovinianus und der übrigen Verpester (des Glaubens); da kannst du eine endlose Masse von Beispielen finden, dass fast keine Seite ausgelassen ist, welche nicht mit Aussprüchen des neuen oder alten Testamentes geschmückt und aufgeputzt ist. Indessen muss man sich vor ihnen nur um so mehr in Acht nehmen und sie fürchten, je geheimer sie sich unter den Schatten des göttlichen Gesetzes verstecken. Denn sie wissen, dass ihr Gestank so schnell keinem gefallen würde, wenn sie denselben bloß und unverhüllt ausdufteten; und darum besprengen sie denselben gleichsam mit dem Aroma der himmlischen Offenbarung, damit jener, welcher den menschlichen Irrtum ohne Umstände zurückweisen würde, die göttlichen Aussprüche nicht so leicht missachte. Und so machen sie es wie diejenigen, welche, wenn sie Kindern einen Becher mit einem bitteren Trank reichen wollen, zuvor den Rand mit Honig bestreichen, damit das arglose Alter, wenn es zuerst die Süßigkeit schmeckt, vor der Bitterkeit nicht zurückschrecke. Das lassen sich auch jene angelegen sein, welche schädliche Kräuter und verderbliche Tränke mit dem Namen „Arznei“ beschönigen, damit niemand, wenn er die Aufschrift „Heilmittel“ liest, Gift vermute.

 

36. Indem die Häretiker für ihre Neuerungen die Heilige Schrift anführen, gleichen sie den Wölfen, die in Schafskleider sich hüllen.

 

Daher rief auch der Heiland (Matth. 7,15.): „Habet Acht vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.“ Was sind die Schafskleider als die Aussprüche der Propheten und Apostel, welche diese, gleichsam mit der Aufrichtigkeit des Schafes, für jenes unbefleckte Lamm, welches hinwegnimmt die Sünde der Welt, wie eine Art von Vlies gewebt hat? Wer sind die reißenden Wölfe als die wilden und tollen Behauptungen der Häretiker, welche allzeit die Hürden der Kirche anfallen und die Herde Christi, wo sie nur können, zerreißen? Um sich aber an die nichts ahnenden Schafe recht hinterlistig heranzuschleichen, legen sie, obwohl die Wildheit der Wölfe bleibt, das Wolfsaussehen ab und hüllen sich in Aussprüche des göttlichen Gesetzes wie in eine Art von Schaffelle ein, damit einer, wenn er zuerst die weiche Wolle fühlt, nicht von Furcht vor den spitzen Zähnen befallen werde. Aber was sagt der Heiland? (Matth. 7,16.): „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Das heißt: Wenn sie anfangen, jene göttlichen Worte nicht bloß mehr anzuführen, sondern auch auseinanderzusetzen, nicht bloß mehr damit herumzuwerfen, sondern auch sie zu erklären; dann wird man jene Bitterkeit, dann das Herbe, dann die Wut erkennen; dann wird das Gift der Neuerung ausströmen; dann werden die heillosen Neuerungen zu Tag kommen; dann kann man sehen, wie die Umzäunung eingerissen, wie die Grenzmarken der Väter übersprungen, wie der katholische Glaube gemordet, wie die kirchliche Lehre zerrissen wird.

 

37. Indem die Häretiker für ihre Behauptungen der Heiligen Schrift sich bedienen, ahmen sie ihren Herrn und Meister, den Satan, nach.

 

Solche waren diejenigen, auf welche der Apostel Paulus zielt im zweiten Brief an die Korinther, wenn er sagt (II. Cor. 11,13.): „Denn derartige falsche Apostel sind betrügerische Arbeiter, sich umgestaltend zu Aposteln Christi.“ Was will das sagen „sich umgestaltend zu Aposteln Christi“? Es beriefen sich die Apostel auf Stellen aus dem göttlichen Gesetz; es beriefen sich darauf auch jene. Es beriefen sich die Apostel auf die Autorität der Psalmen; es beriefen sich darauf auch jene. Es beriefen sich die Apostel auf die Aussprüche der Propheten; auch jene beriefen sich darauf um nichts weniger. Aber als sie anfingen, das, worauf sie sich gleicherweise berufen hatten, nicht gleicherweise zu erklären; da unterschieden sich sie Geraden von den Heimtückischen, da die Echten von den Schlechten, da die Rechten von den Verkehrten, da endlich die wahren Apostel von den falschen Aposteln. „Und kein Wunder“, heißt es (II. Cor. 11,14.15.), „denn der Satan selber gestaltet sich um in einen Engel des Lichtes. Es ist also nichts Großes, wenn seine Diener sich umgestalten wie Diener der Gerechtigkeit.“ So oft also Pseudoapostel oder Pseudopropheten oder Pseudolehrer auf Aussprüche des göttlichen Gesetzes sich berufen, durch deren falsche Erklärung sie ihre Irrtümer zu stützen versuchen; so ist es nach der Lehre des Apostels Paulus nicht zweifelhaft, dass sie den schlauen Kunstgriffen ihres Lehrmeisters folgen, welche dieser wahrlich niemals aussinnen würde, wenn er nicht wüsste, es gebe, um zu täuschen, gar keinen leichteren Weg, als dort, wo der Betrug eines gottlosen Irrtums eingeführt wird, das Ansehen der göttlichen Worte vorzuschützen. Aber es wird einer sagen: Wie lässt es sich beweisen, dass der Teufel auf Stellen des heiligen Gesetzes sich zu berufen pflegt? Er lese die Evangelien, in denen geschrieben ist (Matth. 4,5.6. u. Luk. 4,9-11.): „Dann nahm der Teufel ihn“, das heißt den Herrn und Heiland, „und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du der Sohn Gottes bist, so stürze dich hinunter. Denn es steht geschrieben, er habe seinen Engeln deinethalben geboten, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen; auf den Händen werden sie dich tragen, damit du nicht etwa an einen Stein deinen Fuß anstoßest.“ Was wird derjenige mit den armseligen Menschen anfangen, welcher an den Herrn der Herrlichkeit selber mit Schriftzeugnissen herantrat? „Wenn du“, sagt er, „der Sohn Gottes bist, so stürze dich hinunter“. Warum? „Denn es steht geschrieben“, sagt er. Gar sehr müssen wir die aus dieser Stelle sich ergebende Lehre beachten und uns einprägen, damit wir im Hinblick auf ein so gewichtiges Beispiel evangelischer Autorität, wenn wir sehen, dass einige die Worte der Apostel oder der Propheten wider den katholischen Glauben vorbringen, nicht im mindesten zweifeln, durch sie spreche der Teufel. Denn wie damals das Haupt zum Haupt, so sprechen auch jetzt die Glieder zu den Gliedern; die Glieder nämlich des Teufels zu den Gliedern Christi; die Glaubensuntreuen zu den Glaubenstreuen, die Gotteslästerer zu den Gottesfürchtigen, die Häretiker endlich zu den Katholischen. Aber was sagen sie denn? „Wenn du der Sohn Gottes bist“, heißt es, „stürze dich hinunter. Das will sagen: Wenn du Sohn Gottes sein und die Erbschaft des himmlischen Reiches in Empfang nehmen willst, so stürze dich hinunter, nämlich von der Lehre und Überlieferung jener erhabenen Kirche, welche auch für den Tempel Gottes gilt, stürze dich hinunter. Und wenn nun jemand irgend einen Häretiker, der ihn zu solchem zu überreden sucht, fragt: Womit beweisest, womit zeigst du, dass ich den allgemeinen und alten Glauben der katholischen Kirche verlassen soll? so erwidert er sogleich: „Denn es steht geschrieben“. Und auf der Stelle hat er tausend Zeugnisse, tausend Belegstellen, tausend Aussprüche aus dem Gesetz, aus den Psalmen, aus den Aposteln, aus den Propheten in Bereitschaft, durch welche, indem sie auf neue und falsche Art ausgelegt werden, die unglückliche Seele von der katholischen Burg herab in den Abgrund der Häresie gestürzt wird. Ferner pflegen die Häretiker auf erstaunliche Weise durch solche Versprechungen, wie die nachfolgenden, unvorsichtige Menschen zu hintergehen. Sie getrauen sich nämlich zu versprechen und zu lehren, dass es in ihrer Kirche, das heißt, in dem Conventikel ihrer Gemeinschaft, eine große und spezielle und ganz persönliche Gnade Gottes gäbe, in der Art, dass alle jene, welche zu ihrer Zahl gehören, ohne irgend eine Anstrengung, ohne irgend eine Mühe, ohne irgend eine Selbsttätigkeit, auch wenn sie nicht bitten, nicht suchen, nicht anklopfen, doch so von Gott (mit Gnade) versehen werden, dass sie von Engelshänden getragen, das heißt durch Engelschutz bewahrt, niemals ihren Fuß an einen Stein anstoßen, das heißt, niemals zum Bösen verführt werden können.

 

38. Wie der Katholik, da auch die Häretiker auf die Hl. Schrift sich berufen, den wahren Sinn derselben erkennen kann.

 

Aber es sagt einer: „Wenn sich der Teufel und seine Jünger, von welchen die einen Pseudoapostel, die anderen Pseudopropheten und Pseudolehrer und alle ganz und gar Häretiker sind, der göttlichen Kundgebungen, Aussprüche, Verheißungen bedienen; was werden da die Katholiken und die Kinder der Mutter Kirche tun? Auf welche Weise werden sie in den heiligen Schriften das Wahre von dem Falschen unterscheiden?“ Sie werden sich besonders angelegen sein lassen, das zu tun, was die heiligen und gelehrten Männer uns überliefert haben, dass sie nämlich den Kanon der göttlichen Schriften nach den Regeln der katholischen Glaubenslehre erklären; und ebenso müssen sie innerhalb der katholischen Kirche der Allgemeinheit, dem Altertum, der Übereinstimmung folgen. Und wenn je einmal ein Teil gegen die Allgemeinheit, eine Neuerung gegen das Altertum, die abweichende Ansicht eines oder weniger Irrenden gegen die Übereinstimmung aller oder doch wenigstens der meisten Katholiken steht: so sollen sie der verkehrten Lehre des Teiles den reinen Glauben der Allgemeinheit vorziehen; und inmitten dieser selben Allgemeinheit sollen sie vor der Ruchlosigkeit einer Neuerung dem frommen Sinn des Altertums und ebenso innerhalb des Altertums selber vor der Vermessenheit eines oder sehr weniger zuerst den allgemeinen Beschlüssen aller auf einem Gesamtkonzil, wenn solche vorhanden sind, den Vorzug geben; sodann, wenn dieses nicht der Fall ist, sollen sie dem, was das Nächste ist, folgen, nämlich den unter sich übereinstimmenden Ansichten vieler und großer Lehrer. Wird dieses mit Hilfe des Herrn treulich, besonnen, sorgfältig beachtet, so werden wir ohne große Schwierigkeit alle schädlichen Irrtümer der auftretenden Häretiker zu entdecken vermögen.

 

(Aus: Mahnschrift gegen die Irrlehrer Commonitorium adversus Haereticos des hl. Vinzenz von Lerin, Petrus-Verlag, Kirchen (Sieg), Oktober 1972, übersetzt von Ulrich Uhl)

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"Lügenpresse"

       

Sind die Menschen ehrlich?

 

Wir misstrauen unseren Mitmenschen: Wir haben Schlüssel für unser Auto, das wir jedes Mal nach dem Aussteigen sorgfältig abschließen. Wir haben Schlüssel für die Garage, für den Keller und den Dachboden, für das Haus oder die Wohnung, für den Geräteschuppen, den Likörschrank, den Tresor, für den Spind im Sportverein und auf der Arbeit und was weiß ich, was noch an Schlüsseln für alle möglichen Schränke, Schubfächer und Behälter, in denen wir irgendwelche Wertsachen aufbewahren. Über die digitalen Schlüssel, unsere vielen geheimen und nur schwer zu knackenden Passwörter, möchte ich gar nichts sagen.

 

Dazu sind wir immer auf der Hut, dass uns niemand hereinlegt. Wir unterzeichnen nichts, was wir nicht gelesen haben, verlangen Quittungen, misstrauen den Beweggründen der Leute, passen auf, dass niemand eine Gelegenheit bekommt, uns ein Messer zwischen die Rippen zu stoßen, und heuern manchmal sogar einen Detektiv zur Überwachung unseres Lebenspartners an.

 

Und wie ist es mit uns wenn wir reisen? Die Statistiken der Hotels berichten, wieviel Handtücher und andere Gegenstände wie Wäsche und Silberbestecke von Gästen gestohlen wurden. Die ausbezahlten Gelder der Versicherungen gegen Betrug belaufen sich auf viele Millionen Euro.

 

Die großen Kaufhäuser und Einkaufszentren können ein besonderes Lied von der Moral des Publikums singen. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Ausgangsdrehkreuze mancher Bahnen sich nur in einer Richtung drehen, dass die Bibliotheken vom Benützer die Bürgschaftserklärung auf der Benutzerkarte verlangen, dass die Geschäfte an der Kasse ein Schild mit der Aufschrift „Jeder Diebstahl wird umgehend angezeigt“ oder „Keine nachträgliche Reklamationen“ aufstellen.

 

Die Psychologen ersinnen immer neue Methoden, um die Ehrlichkeit der Leute zu prüfen. Ihre Ergebnisse sind nicht gerade ermutigend. Bei einer solchen Untersuchung wurden in einer öffentlichen Schule in einer Reihe von Klassen Geographieprüfungen vorgenommen. Die Fragen standen auf der einen Hälfte der Schultafel, die Antworten verdeckt durch eine Landkarte, auf der anderen Hälfte. Als die Zeit für die Lösung fast vorbei war, verließ der Lehrer den Klassenraum. Einen Augenblick später fiel, anscheinend zufällig, die Landkarte herunter, so dass die Antworten sichtbar wurden. Durch das für diesen Zweck eigens vorbereitete Schulaufgabenpapier ergab sich, dass annähernd drei Fünftel der Schüler die Gelegenheit benutzt hatten, um die falschen Antworten auszuradieren und dafür die richtigen zu schreiben. Andere Untersuchungen, z.B. die, bei denen in einem Supermarkt absichtlich zu viel Geld beim Wechseln herausgegeben wurde, um festzustellen, wie viele Kunden das Geld zurückgeben würden, zeigten ein noch schlechteres Ergebnis.

 

Natürlich gibt es auch viele ehrliche Leute, aber sogar von diesen haben viele in moralischer Hinsicht keine ganz weiße Weste. So ist es beinahe allgemeine Ansicht, dass man den Staat, die Bahn, den Gas- und Stromanbieter ruhig betrügen dürfe, da diese ja doch genug Geld hätten. Manche Mutter, die nicht einmal eine Nadel stehlen würde, findet nichts dabei, ihr Kind so anzuziehen, dass es jünger aussieht, um beim Fahr- oder Eintrittspreis zu sparen. Angesehene Geschäftsleute verheimlichen Geschäftsbeteiligungen, um das Finanzamt zu hintergehen. Hochbezahlte gebildete Leute haben oft ein weites Gewissen, wenn es sich um Mithilfe bei einem Juwelenschmuggel handelt. Nicht einmal Kleriker sind davor geschützt, wie bekannt ist, Geld oder Gut, das eigentlich als Spende für einen bestimmten Zweck gegeben wurde, in die eigene Tasche verschwinden zu lassen. Von der Versicherungsbranche möchte ich gar nicht sprechen, da die Beispiele von Unehrlichkeit in diesem Bereich fast jedem bekannt sind.

 

Es ist wirklich der Gipfel der Ironie, wenn sich bei uns Betriebe weigern, einen entlassenen Strafgefangenen einzustellen, sie selbst aber täglich Geschäftsmethoden anwenden, die im Grunde genommen, auch wenn sie gesetzlich zulässig sein sollten, so unehrlich wie irgendetwas sind, dessentwegen der entlassene Strafgefangene in das Gefängnis kam. Denken Sie nur zum Beispiel an einen Pharmakonzern, der ein Medikament herstellt. Da das Arzneimittelgesetz falsche oder irreführende Angaben auf der Verpackung verbietet, werden auf den Fläschchen keinerlei Angaben angebracht, dafür aber preist man in anderen Formen der Werbung, die nicht unter dieses Gesetz fallen, das Medikament mit den glühendsten Formulierungen und Garantieerklärungen an.

 

Jeder, der die Augen offen hat, weiß, dass ein großer Prozentsatz der Werbung, die er hört und liest, nur Lüge ist. Weniger bekannt dagegen ist, dass beinahe alle Konzerne Werbesachverständige einstellen, die die Warenverpackungen unter Anwendung optischer Täuschungen und Tricks so bedrucken, dass die Kunden in den Glauben versetzt werden, mehr für ihr Geld zu erhalten, als dies wirklich der Fall ist. Lebensmittelgesellschaften z.B. verwenden für ihre Getreideprodukte, wie Haferflocken usw., nur teilweise gefüllte Schachteln mit schreienden Mustern, die lediglich einen größeren Inhalt vortäuschen sollen. Die Zahnpastafabriken aber versuchen, möglichst dünne und lange Tuben zu entwickeln, ohne dass diese gerade spindeldürr aussehen. Die Tuben enthalten so weniger, machen aber den Eindruck, mehr zu enthalten.

 

Dabei sind das aber alles noch mehr oder weniger höfliche Formen, wodurch die Hersteller das Publikum jährlich um Millionen prellen. Andere verbreitete Formen sind betrügerische Machenschaften hinsichtlich der Güte der Waren, Verfälschungen, Verdünnungen usw.

 

Und nun noch die Presse, die Medien überhaupt. Sind die etwa nicht ehrlich? Oder sind bei unseren Medien nur nie lügende, nie etwas verschweigende, nie die Wahrheit verdrehende Mitbürger beschäftigt? Wenn man die Zeitungen liest, muss man ohne weiteres zu dem Schluss kommen, dass die Bevölkerung sich in der Mehrheit aus Leuten zusammensetzt, die meinen, ihre Nachbarn seien auch nicht besser als sie selbst, und die ihnen deswegen misstrauen. Außer natürlich die Medienleute selbst. Sie finden immer wieder geniale Erklärungen für die abartigen Vorwürfe, die die Bürger ihnen machen. Ein Blick in die Nachrichten zeigt uns das tagtäglich.

 

Ein Schokoladengeschäft, das beim Auslegen der Waren viele Schokoladentafeln durch Diebstahl oder Sonnenstrahlen eingebüßt hat, legt künftig nur noch Umhüllungen aus, in denen ein Stück Holz steckt. So ähnlich ist es mit den Informationen durch unsere Medien. Es fehlt der wahre Inhalt, es ist oft schlicht die Unwahrheit oder freches Verschweigen der Wahrheit, was den Konsumenten unserer Medien, besonders den öffentlich-rechtlichen, angeboten wird.

 

Wundert man sich da noch, wenn ein Strafgefangener lacht? Was ihn erheitert, ist natürlich nicht die Unehrlichkeit der Leute, sondern ihre Scheinheiligkeit. Und wenn sein Lachen bitter klingt, so deshalb, weil er der Sündenbock ist. Ihn hat man erwischt und öffentlich gebrandmarkt.

 

Ist die Bezeichnung „Lügenpresse“ nun treffend oder absurd? Zu „DDR“-Zeiten hatte ich mich, wie ich mich erinnern kann, so sehr an die Lügen der Presse gewöhnt, so dass ich sie kaum oder gar nicht beachtet hatte. Sie kamen in meinem „DDR“-Leben nicht vor. Vielleicht ist das ein möglicher Weg, mit unserer Presse heute umzugehen?

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Ein Bischofswort über die glaubensfeindliche Presse

 

Der hochwürdigste Bischof Dr. Gföllner von Linz sprach in der dortigen Piusversammlung am 23. Dezember 1915 u.a. folgende herrliche Worte:

 

„. . . Gegen die schlechte, glaubensfeindliche, kirchenfeindliche Presse gibt es für Katholiken nur eine mögliche Stellung: passive Resistenz, allgemeiner Streik. Lasset die Toten ihre Toten begraben! Wir werden doch nicht mit unserem mühsam ersparten Geld die Totengräber honorieren, die dem katholischen Glauben das schuhtiefe Grab der Vergessenheit graben, uns Katholiken gerne einen kahlen Leichenstein setzen möchten mit der Inschrift: „Ruhe still im Grabesfrieden auf Nimmerwiedersehen!“ Wir werden doch nicht mit unserem Abonnement die Leitartikel honorieren, die unser Credo leugnen, wir können doch unmöglich auch nur einen Cent Unterhaltsbeitrag leisten für Romane, Annoncen, Theaterrezensionen, Kinoreklamen, die für ein 6. Gebot Gottes nur mitleidiges Lächeln kennen?

 

Katholiken! Übt passive Resistenz, erklärt, vom 1. Januar 1916 an in dauernden allgemeinen Ausstand zu treten aus dem erniedrigenden Sklavenverhältnis des Abonnements auf Blätter, die eure Geldmünzen umschmieden in Sklavenketten geistiger Abhängigkeit von Irrtum, Verleumdung und Entstellung der Wahrheit.

 

Das Abonnement auf schlechte Zeitungen ist Katholiken schon naturrechtlich verboten; darf man denn sein Geld zeichnen zur Kriegsanleihe gegen Religion, Sittlichkeit und Wahrheit? Das Abonnement auf „schlechte Zeitungen“ ist Katholiken auch durch das kirchliche Bücherverbot Officiorum ac munerum unter Leo XIII. ausdrücklich untersagt worden, und derselbe Papst beauftragte die Bischöfe, die Gläubigen aufmerksam zu machen auf Gefahr und Schaden solcher Lektüre. Wo Rom spricht, kann der Bischof nicht schweigen, können Katholiken nicht mehr anders urteilen und handeln. Heutzutage hat eben der Kampf gegen den Glauben und die Kirche modernere Formen angenommen; er wird nicht mehr geführt in der blutigen Arena, mit glühenden Eisen und Zangen, mit Folterqualen und Bestien, sondern auf dem geduldigen Papier . . . Katholiken des 20. Jahrhunderts, werdet keine Verräter am Glauben, indem ihr euch die christliche Presse, die katholische Tages- und Wochenpresse aus den Händen entwinden lasst; vertauscht das lautere Gold der katholischen Wahrheit nicht leichtfertig mit dem Talmigold der gegnerischen Presse. Erklärt ihr vielmehr den heiligen Krieg, macht Front gegen die ungerechtfertigten Grenzüberfälle des sogenannten Wissens auf das sakrosankte Gebiet des Glaubens, schreibt über eure Häuser: „Kirchenfeindliche Presse – Eintritt strengstens verboten!“ Fasst es als eine Beleidigung eures katholischen Ehr- und Zartgefühls auf, wenn man euch zumutet, eure Hände zu beflecken mit dem Schmutz des Schmockes; für Katholiken ist das Beste gerade noch gut genug, nur inferiore Katholiken steigen in schmachvoller Selbsterniedrigung von der luftigen Hochwarte des Glaubens herab in die nebligen Niederungen, wo licht- und luftscheue Skribentenseelen den Höhenflug des katholischen Glaubens mit dem Fernrohr ihrer kurzsichtigen Afterweisheit noch immer nicht zu erreichen vermögen.

 

Katholiken! Rafft euch auf, geht von der Defensive über zur Offensive, durchbrecht die Front der feindlichen Presse, erobert zurück das euch widerrechtlich entrissene Gebiet der Wahrheit und des Rechtes, entthront die schlechte Presse, entreißt ihr das Zepter der Bevormundung der öffentlichen Meinung, zerbrecht das Diadem der Lüge, zerreißt den Königsmantel der Heuchelei, in den sich alles hüllt, was sich als Feind der katholischen Wahrheit erklärt. Auf zur Tat! Zeichnet das Abonnement auf die christliche Presse (z.B. "Die Tagespost"), schafft euch einen Kriegsfonds, sammelt Liebesgaben für die wackeren Kämpfer an der Front unserer katholischen Presse; sie verteidigen eure heiligsten Güter, sie wehren dem Vordringen des allgemeinen Unglaubens, sie bilden die unbezwingliche Front – verdienen sie kein Christgeschenk von jenen, die im Hinterland die Segnungen des Friedens genießen? Seid keine Drückeberger, beteiligt euch am heiligen Krieg für Wahrheit und Recht; ihr könnt nicht alle die Feder führen, zu diesem schweren Felddienst seid ihr zu schwach; aber ihr seid tauglich zu leichteren Diensten; jedes Abonnement auf eine gute katholische Zeitung oder Zeitschrift stärkt unsere Reihen und erhöht die Wehrkraft, die den Sieg des Katholizismus garantiert . . .“

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Pater Pio:

 

„Wenn dereinst unsere letzte Stunde geschlagen hat und unser Herz aufgehört hat zu schlagen, dann wird alles für uns zu Ende sein, sowohl die Zeit, Gnaden zu erwerben, wie auch die Zeit, Gnaden zu verscherzen.

So wie uns der Tod finden wird, so werden wir vor Christus unseren Richter treten.

Unsere flehenden Rufe, unsere Tränen, unser Reueschmerz, die uns auf Erden noch das Herz Gottes gewonnen hätten und uns, mit Hilfe der Sakramente, aus Sündern zu Heiligen hätten machen können, sie nützen dann nichts mehr.

Die Zeit der Barmherzigkeit ist vorüber, und es beginnt die Zeit der Gerechtigkeit.“

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"Täuscht euch nicht:

Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten."

 

(Galater 6,7)

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"Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm.

Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn."

Matthäus 7,13-14

 

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Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, hat am 4. März 2019 bekanntgegeben, dass die Archive zum Pontifikat von Papst Pius XII. vollständig geöffnet werden. Papst Pius XII. regierte die Kirche von 1939 bis 1958, also auch während der Zeit des Nationalsozialismus. Viele Menschen, auch viele jüdische Menschen, dankten diesem Papst immer für seinen Einsatz für die verfolgten Juden, andere warfen diesem großen Papst sein diesbezügliches Schweigen während der Nazizeit vor, z.B. der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth mit seinem hasserfüllten Stück „Der Stellvertreter“. Durch die Öffnung der Archive wird die Welt bald vom segensreichen Wirken dieses Papstes erfahren. Dank sei Gott! Beten wir um seine Heiligsprechung!

 

 

 

Alphabetisch geordnet:

 

Heiligen-Legende

 

 

>>> Bitte hier öffnen <<<

 

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Ein Priester muss sein

 

+ Ein Priester muss sein: +

+ ganz groß und ganz klein +

+ vornehmen Sinnes wie aus Königsgeschlecht +

+ einfach und schlicht wie ein Bauernknecht +

+ ein Held, der sich selbst bezwungen +

+ ein Mensch, der mit Gott gerungen +

+ ein Quell von heiligem Leben +

+ ein Sünder, dem Gott vergeben +

+ ein Herr dem eignen Verlangen +

+ ein Diener der Schwachen und Bangen +

+ vor keinem Großen sich beugend +

+ zu dem Geringsten sich neigend +

+ ein Schüler vor seinem Meister +

+ ein Führer im Kampf der Geister +

+ ein Bettler mit flehenden Händen +

+ ein Herold mit goldenen Spenden +

+ ein Mann auf den Kampfesstätten +

+ eine Frau an den Krankenbetten +

+ ein Greis im Schauen +

+ ein Kind im Trauen +

+ nach Höchstem trachtend +

+ das Kleinste achtend +

+ bestimmt zur Freude +

+ vertraut dem Leide +

+ weitab vom Neide +

+ im Denken klar +

+ im Reden wahr +

+ des Friedens Freund +

+ der Trägheit Feind +

+ feststehend in sich +

+ ganz anders als ich . . .

 

(Eine salzburgische Handschrift aus dem Mittelalter)

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Los von Rom!

 

Los von Rom! – des Satans Hymne!

Los von Rom! – das Schlachtgejohle

Der Trabanten seiner Krone.

Los von Rom! Im Weltendrama

Der Verruchten Ziel und Spott.

Welch ein Schauspiel! – Millionen

Heulen diesen Satanssang,

Gellend durch der Erde Zonen

Nimmt der Fluchschrei seinen Gang.

Todeslosung! – Nie verhallen

Wird sie in der Zeiten Flucht.

Los von Rom! so wird es schallen,

Bis uns wiegt der Heimat Bucht.

 

Welch ein Anblick! – Romas Zinnen

Ruh`n auf ew`gem Felsgestein;

Unter allen Königinnen

Strahlt sie jugendschön allein.

Ninive ist hingesunken;

Sions Pracht zerfiel in Staub;

Tyrus, Babel, siegestrunken,

Wurden der Zerstörung Raub.

Welch ein Bild – Roms Hasser bleichen

In dem Moderstaub der Zeit,

And`re steh`n auf ihren Leichen,

Für den Teufelskampf bereit.

Welche Scharen, - welch ein Heulen

Um der Kirche Sonnendom,

Niemals wanken ihre Säulen, -

Tönt`s auch schrecklich: Los von Rom!

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Zum Thema Mainstream, Zeitgeist,

Political Correctness, AfD, Trump etc.

und zur Berichterstattung der deutschen Medien:

 

"Mit der Menge muss man eilen,

Mit den Wölfen muss man heulen,

Wer auf eig`nen Fuß sich stellt,

Steht vereinzelt in der Welt;

Eig`ne Überzeugung haben,

Heißt sein Anseh`n untergraben.

Anerkennung, Lob und Ehre

Fanden sonst nur Charaktere,

Heut` wird alles dies geweiht

Schaler Grundsatzlosigkeit.

Wer wie`s Schilfrohr sich kann drehen,

Wird vorm Zeitgeist wohl bestehen."

 

(Fr. Tschulik, Trautenauer Bote vom 25. August 1906)

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Die Große Botschaft von La Salette

 

 

Wir beten in der fürchterlichen Krise

 

des teuflischen sexuellen Missbrauchs von Kindern

 

durch Kleriker der Kirche:

 

 

* * *

 

Ich glaube an die eine,

 

heilige,

 

katholische

 

und apostolische Kirche.

 

Jesus, du hast deine Kirche auf Petrus als auf einen unüberwindlichen Felsen gebaut und hast verheißen, dass selbst die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden. Wir bitten dich, erhalte und leite unseren Heiligen Vater, den du als rechtmäßigen Nachfolger des Apostelfürsten Petrus der heiligen Kirche zum sichtbaren Oberhaupt gegeben hast. Erleuchte und stärke ihn, damit er sie allezeit weise regiere, uns alle auf dem Weg des Heils führe und endlich mit seiner ganzen Herde zum ewigen Leben gelange. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

 

Lieber Heiland Jesus Christus, oberster Hirt aller Gläubigen, schau gnädig hernieder auf unsere katholischen Bischöfe. Walte schützend und helfend über sie, erfülle sie ganz mit deinem Heiligen Geist und bilde sie zu Hirten nach deinem Herzen, damit sie unsere Bistümer mit Weisheit und Kraft regieren.

Herr Jesus Christus, Stifter und Lenker der Kirche, gib unseren Bischöfen würdige Mitarbeiter im Weinberg des Herrn, die ihr apostolisches Wirken und Arbeiten mit Treue und Eifer unterstützen. Uns alle aber erfülle mit jener tiefen Ehrfurcht, die wir dem Stellvertreter Gottes schulden, und stärke uns zum heiligen Gehorsam gegenüber ihren Lehren und Anordnungen, damit wir allezeit seine Freude und seine Krone seien (Phil 4,1) und Hirt und Herde dereinst den Lohn des Himmels erlangen.

Heiligste Jungfrau Maria, unsere liebevolle Königin, deinem Mutterherzen empfehlen wir unsere geliebten Oberhirten und all ihre Bistümer. Breite segnend die Hände über sie und uns alle aus.

Heiliger Apostel Petrus, bitte für uns im Leben und im Sterben. Amen.

 

Göttlicher Heiland Jesus Christus, du hast in der Fortführung deines Erlösungswerkes den Priestern die wichtigste und verantwortungsreichste Aufgabe anvertraut: durch die Hände deiner heiligen Mutter opfere ich dir für die Heiligung deiner Priester und Priestertumskandidaten den heutigen Tag auf: alle Gebete, Arbeiten, Freuden, Opfer und Leiden. Schenke uns wahrhaft heilige Priester, die, vom Feuer deiner Göttlichen Liebe entflammt, nichts suchen als deine Ehre und das Heil unserer Seelen.

Und du, Maria, du Mutter der Priester, beschütze alle Priester in den Gefahren ihres heiligen Berufes und führe mit gütiger Mutterhand auch die armen verirrten Priester, die ihrer erhabenen Berufung untreu wurden, zum Guten Hirten zurück. Amen.

 

Heiliger Pfarrer von Ars,

bitte für unsere Priester.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Betstuhl des heiligen Pfarrers von Ars

 

mit seinem Brevier

 

und einem Bild der Heiligen Dreifaltigkeit

 

 

 

 

Die Schüssel,

 

aus der der heilige Pfarrer von Ars aß.

 

Er war dabei immer in Eile

 

und las daneben die Zeitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ciborium

 

des heiligen Pfarrers von Ars

 

im Tabernakel

 

des Hauptaltars seiner Kirche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kanzel,

 

von der der heilige Pfarrer von Ars predigte

 

und das Abendgebet vorbetete.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schuhe

 

des heiligen Pfarrers von Ars

 

am Fuß seines Bettes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rosenkranz

 

des heiligen Pfarrers von Ars.

 

Der Heilige auf dem Totenbett.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirchentür,

 

die der heilige Pfarrer von Ars 

 

durch 30 Jahre hindurch

 

jeden Morgen öffnete,

 

wenn er um 1 Uhr früh

 

in den Beichtstuhl ging.

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"Mein Zuflucht alleine" - Ein Marienlied

 

(im neuen Gotteslob nicht mehr enthalten)

 

Mein Zuflucht alleine,

Maria, die reine,

von Herzen ich meine

zu rufen an:

dass sie mich regiere,

mit Gnaden mich ziere,

ganz treulich mich führe

auf rechtem Plan.

 

Ach Wonne der Frauen,

mit höchstem Vertrauen,

bitt`, wollest anschauen,

die Seele mein:

Errett mich Elenden

aus feindlichen Händen,

tu niemals abwenden

die Augen dein!

 

Recht alle dich nennen,

mit Lippen bekennen,

von Herzen erkennen

der Menschen Heil.

Drum darf ich es wagen,

die Sorgen und Plagen

dir, Jungfrau, zu klagen.

Hilf mir in Eil`!

 

In stetigem Leiden,

ohn` einige Freuden

die Stunden hinscheiden

ohn` Maß und Zahl.

Wann dein ich gedenke,

all Trübsal versenke;

was immer mich kränke,

entschwindet all.

 

All Sinn und Gemüte,

all Fleisch und Geblüte,

o Mutter der Güte,

dir anvertrau`.

Wann endlich muss sterben,

lass Gnad` mich erwerben,

den Himmel zu erben,

hilfreiche Frau!

 

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Nach der Heilige Messe:

 

Papst Leo XIII.:

 

Heiliger Erzengel Michael,

beschirme uns im Kampf,

schütze uns gegen die Bosheit

und die Nachstellungen des bösen Feindes.

Ihm möge Gott gebieten,

so flehen wir inständig.

Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen

wollest den Satan und alle andern bösen Geister,

welche zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen

mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstoßen. Amen.

 

Vision des Papstes Leo XIII.

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Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, sagte am 28. Januar 2018

bei der Frühmesse in der Kirche Santa Maria Maggiore:

 

"Wo Maria im Haus ist,

 

kommt der Teufel nicht rein."

 

"Ohne Maria den christlichen Glauben leben zu wollen, ist sehr gefährlich",

so der Papst, 

"wo sie zugegen sei, könne der Teufel nicht eindringen".

 

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„Woran können sich die schwankenden Schritte eines Kindes besser halten als an der Schürze der Mutter?“

 

Julius Langbehn

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Schätze in jedem Buchstaben des Namens "Maria"

 

Mater alma redemptoris, incentivum amoris!

Süße Mutter des Erlösers, Entflammerin der Liebe!

 

Maria advocata renatorum, imperatrix angelorum!

Maria, Fürsprecherin der Christen, Kaiserin der Engel!

 

Mater altissimi regis, integritatis auctrix!

Mutter des allerhöchsten Königs, Quelle der Heiligkeit!

 

Multum amabilis regi Iesu altissimo!

Viel-Geliebte Jesu, des allerhöchsten Königs!

 

Caesarius von Heisterbach

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Heiliger Aquilin, bitte für uns!

 

Der heilige Aquilin,

Priester von Würzburg und Martyrer bei Mailand,

+ circa 1017 – Fest: 29. Januar

 

 1000 Jahre heiliger Aquilin

 

Wenn kein Verlass ist auf den wirksamen Schutz

des Staates für seine Bevölkerung:

 

Der heilige Aquilin ist um Hilfe und Schutz zu bitten als Patron der unschuldig Gefährdeten und Opfer brutaler terroristischer Angriffe mit Messern, Äxten, Schwertern und ähnlichen Stich- und Stoßwaffen

auch und gerade in unserer Zeit.

 

Heiliger Aquilin – bitte für uns!

 

 https://www.youtube.com/watch?v=fVdbpe1_fBU

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Zwei gute Gründe für diese Seite:

 

1. Das alte Wort:

 

De Maria nunquam satis:

 

Von Maria kann man niemals zu viel schreiben.

 

2. Die Kirche legt Maria das Wort in den Mund:

 

Qui elucidant me, vitam aeternam habebunt:

 

Die mich ins Licht stellen, werden das ewige Leben haben.

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Heiliger Apostel Petrus, bitte für uns!

 

Die Nachfolger Petri, auch sie sterblich wie alle Menschen, gehen vorüber. Aber der Primat Petri wird immer bestehen, unter jenem besonderen Beistand, der ihm verheßen wurde, als Jesus ihm auftrug, seine Brüder im Glauben zu stärken. Wie auch Name, Antlitz und Ursprung eines jeden Papstes sein mögen, immer lebt Petrus in ihm, immer lenkt und regiert Petrus, überall lehrt Petrus und verbreitet auf der Welt das Licht der befreienden Wahrheit. Dies ließ einen großen heiligen Redner sagen, Gott habe in Rom einen ewigen Lehrstuhl aufgerichtet: "Petrus wird in seinen Nachfolgern leben; Petrus wird immer von seinem Lehrstuhl aus sprechen."

Papst Pius XII.

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Wahre deinen alten Glauben!

 

Als ich einmal im schönen südtiroler Sarntal war, machte ich eines Tages auf einem einsamen Weg einen Spaziergang. Der Weg führte über eine üppige Weide, deren saftiges Grün mir ebenso wohltat wie die frische Luft. Da bemerkte ich in der Ferne auf einer Brettertür einer Hütte, die den Weg abschloss, eine Inschrift mit großen roten Buchstaben. Es wird wohl, dachte ich mir, ein Hinweisschild sein, das Gatter immer wieder zu schließen. Oder war es vielleicht irgendein Werbeschild? Oder hatte ein zweifelnder Mensch seine innere Zerrissenheit vor aller Welt kundtun wollen? Doch ich war angenehm überrascht. Ich las folgenden schönen Spruch – ein Tiroler vom alten Schlag mochte ihn hingemalt haben, dem es zu Herzen ging, dass allerlei von außen und leider auch von innen kommende Einflüsse den katholischen Glauben zu erschüttern versuchen:

 

„Wahre deinen alten Glauben,

Deines Lebens höchstes Gut,

Will man frevelnd ihn dir rauben,

Schütze ihn mit deinem Blut!“

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„Der Engel des Herrn.“

 

Zu den Blutzeugen, die unter der Regierung der grausamen Elisabeth von England ihres katholischen Glaubens wegen hingerichtet wurden, gehört auch John Post aus Pereth in der Grafschaft Cumberland.

 

Er war ein kindlicher Verehrer der Gottesmutter. Einen glänzenden Beweis davon gab er noch sterbend den Feinden der Kirche. Als er am Galgen angelangt war, kniete er auf der untersten Stufe der Treppe nieder und betete laut den englischen Gruß: „Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist. – Gegrüßet seist du, Maria . . .“

 

Dann stieg er auf die zweite Stufe, kniete abermals nieder und betete: „Siehe, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“ – mit dem zweiten Ave Maria.

 

Endlich betrat er die dritte und letzte Stufe des Galgens und betete kniend: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ – und das dritte Ave.

 

Dann überließ er sich dem Scharfrichter, um als Blutzeuge für den katholischen Glauben und die katholische Marienverehrung zu sterben. –

 

Wir alle sind schließlich zum Tode Verurteilte. Jeden Tag kommen wir um drei Stufen dem Tod näher, um einen Morgen, um einen Mittag und einen Abend. Machen wir es doch wie jener Märtyrer Englands. Beten wir auf jeder dieser Stufen zum Tod den englischen Gruß; beten wir ihn gewissenhaft am Morgen, am Mittag und Abend! Halten wir Treue der Mutter Gottes – auch im Angelus Gebet!

 

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,

und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: siehe, ich bin die Magd des Herrn;

Mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Und das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Bitte für uns, heilige Gottesmutter,

dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. – Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

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Die europäische Gesellschaft stirbt

 

Donoso Cortés hat in einer seiner berühmten Reden vor dem spanischen Parlament in den Jahren 1849 und 1850 deutlich und prophetisch zum Ausdruck gebracht, wie es um Europa zukünftig bestellt sein wird:

 

„Die europäische Gesellschaft stirbt. Ihre Extremitäten sind bereits kalt. Bald wird es auch ihr Herz sein. Und wissen Sie, warum sie stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte, um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Sie stirbt, denn wie der Mensch nicht allein vom Brote lebt, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt, so gehen die Gesellschaften nicht nur durch das Schwert zugrunde, sondern auch durch jedes antikatholische Wort, das aus dem Mund der Philosophen kommt. Sie stirbt, weil der Irrtum tötet und weil diese Gesellschaft auf Irrtümern aufgebaut ist. Alles, was die Menschen für unbestritten halten, ist falsch. Die Lebenskraft der Wahrheit ist so groß, dass, wenn die Menschen eine Wahrheit besäßen, diese eine Wahrheit sie retten könnte. Aber der Sturz der Menschheit ist so tief, ihre Dekadenz so radikal, ihre Blindheit so vollständig, ihre Blöße so gründlich, dass sie diese Wahrheit nicht besitzen. Daher wird die Katastrophe, die kommen muss, in der Geschichte die Katastrophe schlechthin sein. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Unmöglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar sich nicht retten will. Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft, weil wir aus unseren Kindern keine wahren Christen machen wollen und selber keine wahren Christen sind. Weil der katholische Geist, der einzige, der Leben in sich trägt, nicht alles belebt, weder den Unterricht noch die Regierung, noch die Institutionen, noch die Gesetze, noch die Sitten. Es wäre ein gigantisches Unterfangen – das sehe ich nur zu klar –, wollte man den derzeitigen Lauf dieser Dinge ändern. Es gibt keine Macht auf Erden, die das von sich aus fertig brächte.“

 

Zitat aus: Ludwig Fischer,

Donoso Cortés, Der Staat Gottes.

Eine katholische Geschichtsphilosophie,

Karlsruhe 1933, S. 35

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Noch zu Lebzeiten heiliggesprochen

 

Eine Frage, die die meisten Leute in Erstaunen setzt und verwirrt, wurde einmal im irischen Radio gestellt: „Wer war der einzige Heilige, der bereits zu Lebzeiten heilig gesprochen wurde?“ Niemand konnte hierauf eine richtige Antwort geben. Wir Zuhörer fragten uns, ob die Antwort nicht die sein würde, dass irgendeine große Seele schon in diesem Leben einen solchen Ruf von Heiligkeit besaß, dass sie vom Volk ein Heiliger genannt wurde. Aber dies konnte schließlich auf eine ganze Reihe von Heiligen zutreffen.

Als aber die Antwort erteilt wurde, stellte es sich heraus, dass hinter dieser Frage keine Geschichtsverdrehung und auch kein Trick steckte. Die Antwort ist einfach die: der gute Schächer.

 

Aus: „Glasgow Observer and Scottish Catholic Herald“

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Die Heilige Messe

 

Gottheit, tief verborgen, betend nah ich dir.

Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.

Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,

weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.

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Das Gesicht des Rosenkranzes

 

Jeder Rosenkranz hat sein Gesicht. So gibt es nichtssagende und ernste, zerbrechliche und feste Rosenkränze, solche, bei denen es schwer ist, in Andacht zu kommen, und solche, bei denen die Andacht von selber kommt.

 

Ich habe ein Stück Rosenkranz von einem alten Missionar. Er ist nicht einmal mehr ein zusammenhängendes Gesetz, aber es wiegt Berge von modernen Rosenkränzen auf. Man muss es ruhig vor sich in der Hand liegen haben und sehen, wie die einzelnen Glieder fest wie Kettenringe ineinanderhängen, muss fühlen, wie jede Perle hart und fest aus einem guten, alten Holz und doch glatt und zart auf ihre Weise ist. Wenn ich feststellen will, was für ein Gesicht ein Rosenkranz hat, brauche ich ihn nur neben dieses Stück zu legen, gleich geht ein brüderlicher Strom, zieht eine innere Verwandtschaft hinüber, oder aber seine Hohlheit ist enthüllt und er – ist einer dieser dünngliedrigen Rosenkränze, die schwindsüchtig und nichtssagend wie die Gebete sind, die an ihnen herunterfließen.

 

Dieses Stück Rosenkranz eines alten Missionars gibt auch Antwort darauf, ob ein Rosenkranz etwas für einen Mann sei. Es hat in einer Hand gelegen, die ebenso den Spaten zu handhaben wie die Feder zu führen, ebenso die Flinte wie das Kreuz zu heben verstand, die um die schwere Arbeit im Weinberg des Herrn, um den erbitterten Kampf für Seelen wie um den Kampf um das eigene nackte Leben wusste.

 

So beantwortet sich diese Frage von selbst! Auch ist der Rosenkranz ein Kampfgebet und damit ein rechtes Gebet für den Mann, in den Türkenschlachten bei Lepanto (1571) und Peterwardein (1716) bewährt und nach dem Sieg vom Papst für die ganze Christenheit eingeführt. Es ist ein Gebet, das einmal den Bestand des Abendlandes gesichert hat und damit heute von größter Aktualität ist. Wenn es noch nie so schlecht um das Abendland gestanden hat wie heute, wo der Feind nicht mehr an einer Grenze, sondern im Niedergang des abendländischen Menschen mitten unter uns steht, dann ist die größte Stunde des Rosenkranzes gekommen. Schlingen wir ihn also fest um die Faust, fühlen wir die Not und Inbrunst, fühlen wir das christliche Blut von acht Jahrhunderten in ihm pochen, und lassen wir nicht nach, bis der Herr uns auch diesmal durch seine Mutter den Sieg, den Sieg über den abendländischen Menschen verliehen hat.

Ludwig Lenzen in

Münchener Katholische Kirchenzeitung vom 5. Oktober 1947

 

 

Die Gottesmutter zählt sie . . .

 

Zu Fuß kamen Pilger aus dem fernen Marseille nach La Salette. Unter ihnen befand sich ein 74jähriger Greis.

 

„Wieviele Kilometer haben Sie von Marseille an zurückgelegt?“, fragte man ihn. In seinem klingenden Marseiller Dialekt, in dem auch die Liebe seines Herzens zur Gottesmutter mitschwang, antwortete er:

 

„O, ich habe sie nicht gezählt. Aber die Gottesmutter zählt sie.“

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Sechs Stücke vom guten Sterben

 

Die soll der Mensch sich alle Tage vornehmen, bis dass er wohl zu sterben gelernt hat:

 

1. Das erste ist, dass der Mensch sich soll kehren zu Gott mit einer wahren ganzen Reue und dem Vorsatz, dass er eine Todsünde nimmermehr tun will.

 

2. Das andere: es soll sich der Mensch von allen zeitlichen Dingen abwenden und soll sich kehren zum ganzen himmlischen Hof der Engel und Heiligen, sie zu bitten, dass sie ihm ein Geleit seien von diesem vergänglichen in das ewige Leben.

 

3. Das dritte ist: er soll sich kehren zu den heiligen Wunden unseres lieben Herrn und dahinein seine Zuflucht nehmen.

 

4. Das vierte ist, dass sich der Mensch opfern soll als ein lebendiges Opfer unserem lieben Herrn, sich ergeben in das Leiden und den Tod, aus Dank, für Jesu Tod aus der Begier, bei Christus zu sein.

 

5. Das fünfte ist: der Mensch soll lang im voraus wünschen und Begehren, dass all sein Todesweh fruchtbar und geheiligt werde im Leiden und Sterben unseres lieben Herrn.

 

6. Das sechste ist: so der Mensch sterben soll, soll er sich gründlich und fest senken in den christlichen Glauben und darin bleiben und soll sich dann Gott gänzlich lassen, in Seinen Willen, mit ganzem festem Vertrauen, dass Er ihn nicht lassen wolle, und sich Ihm ganz befehlen in allen Dingen.

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Eine Umwandlung der Herzen haben wir uns zum Ziel gesetzt,

 

ohne Feldgeschrei, ohne Waffengetöse,

ohne Worte des Zorns und der Drohung,

ohne Prahlen mit Macht und Sicherheit.

 

Ich fühle mich im Gewissen verpflichtet, unseren Gegnern öffentlich diese Antwort zu geben, da sie in der Tätigkeit der Katholiken immer einen Anschlag auf die öffentlichen Einrichtungen sehen und sie vor dem Volk als Störer der öffentlichen Ordnung brandmarken.

Papst Pius X.

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Der Sozialismus will die Menschen glücklich machen. Zeigen wir, dass wir das gleiche Anliegen haben. In diesem Kern wollen wir uns treffen. Kein sauertöpfisches Christentum mit ständiger Leichenbittermiene, sondern das Christentum der acht Seligkeiten!

P. Alexander Bredendick

 

Jesus sagt:

 

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig  die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Selig  die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

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Wer eine hochstehende Moral will, der muss auch sorgen, dass Familienleben auf Erden möglich sei. Er muss Wohnungen bauen, er muss für ausreichenden Lohn eintreten.

 

Friedrich Muckermann S.J.

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"Nur die Kirche stellte sich gegen Hitler. Nie hatte ich ein übermäßiges Interesse für sie an den Tag gelegt, doch jetzt empfinde ich für sie eine große Ehrfurcht und Bewunderung: denn sie allein besaß den Mut, das Recht in Schutz zu nehmen und die geistige Freiheit zu fördern. Das alles erklärt hinreichend, warum ich jetzt so zur Kirche aufblicke, die ich ehemals so gering geschätzt habe."

 

Prof. Albert Einstein

zu einem Vertreter des "Catholic Herald",

Katholischer Digest, Mai 1948,

Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg

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Wir leben in einer Zeit . . .

 

. . . der Verkehrstechnik. Zu Wasser, zu Land und in der Luft kommen wir in Stunden, ja Sekunden zusammen, werden über Länder und Erdteile hinweg "verbunden" und können miteinander kommunizieren.

Und doch standen sich die Menschen und Völker und Religionen noch nie so fremd und abgeschlossen, so verständnislos und feindlich gegenüber, getrennt durch Grenzen und Sperren und Mauern, wie heute.

 

. . . der Medizin. Verblüffend, was nicht alles geleistet wird. Erfolge über Erfolge. Zeitalter der Hygiene und Gesundheitsämter. Von Kindesbeinen an werden wir geschützt, geimpft, geröntgt und überwacht.

Und doch gab es noch nie solche Millionenfriedhöfe junger Menschen, Leichenreihen mitten in den Städten unter ungeräumten Trümmern. Noch nie so lange Listen Vergifteter, Ermordeter, Verkrüppelter. Kaum einmal so viel Hungernde, Leidende, Entkräftete und Erschöpfte.

 

. . . der Schulen. Mit sechs Jahren gehts in der Regel los, vor 25 KJahren kommt fast keiner (in unseren Breitengraden) von der Schulbank weg. Alles lernt, lehrt, studiert. Grund-, Ober,- Fach- und Hochschulen. Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, "soziale Medien", Computer, Lehrer, Vorträge, Bildung in wahren Bergen.

Und doch war die Unwissenheit über das Notwendige, über Gott, nie größer. Ohne diese Weisheit ist alle Bildung Torheit.

 

. . . der Versicherungen. Feuer-, Hagel-, Wasser-, Sterbe-, Auto-, Rechtsschutz-, Lebensversicherung. Alles ist versichert.

Und doch gab es nie eine größere Unsicherheit und Angst als heute.

 

Es steckt also in unserer Zeit ein gewaltiger Rechenfehler, der mit aller menschlichen Kunst und bestem Geschick nicht gelöst werden kann.

 

Oder doch?

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Es gab eine Zeit !

 

Es gab eine Zeit, da galt der Handschlag als Eid. Und die Tugend war heilig. Da liebte das Alter die Jugend. Und die Jugend ehrte das Alter.

 

Es gab eine Zeit, da war die Frau eine Frau. Und der Mann war ein Mann. Das Zuhause war heilig wie eine Tempelstatt.

 

Es war eine Zeit, da waren die Kinder wie Ölzweige am Tisch der Eltern. Und die Treue war in allen Herzen.

 

Es gab eine Zeit, da zog der Mann den Hut vom Kopf, wenn er an einer Kirche vorüberschritt.

 

Es gab eine Zeit, da faltete der Arbeiter die Hände, wenn das Aveglöcklein erklang.

 

Es gab eine Zeit, da pflegte jeder, der etwas fand, es an an einem Kruzifix zu befestigen. Und niemand als der Verlierer selbst nahm es ab.

 

Es gab eine Zeit, da war das Herz derb wie der Stiefel. Und die Seele war rein wie gute Wolle.

 

Es gab eine Zeit. Wann kommt sie wieder? Wann? Ich habe Heimweh danach.

 

(Sehnsuchtsvolle Worte einer Unbekannten - geschrieben 1947)

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Was tun in kritischer Zeit?

 

1. Hab Vertrauen auf Gott, in die Menschen und in dich selbst! Hab auch Vertrauen auf die Staatslenker und in Gottes Führung, der sie für seine Zwecke führt!

 

2. Sei eine Insel der ruhigen Zuversicht inmitten einer Welt des Aufruhrs! Glaube an die Allmacht Gottes, dessen Vorsehung über uns wacht!

 

3. Sei freundlich und gütig zu jedem, dem du begegnest! Trag dein Teilchen an Güte bei im Verkehr mit den Menschen, damit der Hass überwunden wird!

 

4. Bete immerzu, indem du dir bewusst wirst, dass dir damit eine überwältigende Kraft gegeben ist!

 

5. Übe dich und erziehe dich dazu, Zweifel und Angst aus deinem Innern zu verbannen! Sprich keine zersetzenden Gedanken aus, sondern verbreite aufbauende Gedanken! Gib dir jeden Abend darüber Rechenschaft!

 

6. Sage dir immer wieder, dass es für alle Ereignisse, so niederdrückend sie auch sein mögen, eine sinnvolle Antwort geben muss!

 

7. Betrachte dich stets als ein Kind Gottes und liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

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Die Liebe zur Kirche

 

Liebst du die Kirche?

 

Das Verhältnis der Menschen zur Kirche bewegt sich innerhalb der Gegenpole Hass und Liebe, zwischen denen die Stufen Gleichgültigkeit, Achtung und Bewunderung liegen. Jeder einzelne Mensch kann im Laufe seines Lebens diese Gefühlsstufen durchschreiten, aufwärts und leider auch abwärts steigend. Wie ist dein Verhältnis zur Kirche? Liebst du die Kirche?

 

Wenn es dich drängt zu wissen, wie es der Kirche ergeht, nicht nur in deinem eigenen Land, sondern an allen Ecken und Enden der Welt – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Erfolge der Kirche dein Herz mit Freude erfüllen und in deinen Alltag hineinstrahlen wie die Fortschritte in deinem eigenen Schaffen – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du, wo dir das geistliche Gewand der Kirche an einem Priester, an einem Mönch, einer Klosterfrau auf der Straße begegnet, dich freust über diese Begegnung mit der Kirche und unwillkürlich ihr den Gruß der Freundschaft entbietest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du der lehrenden Kirche nicht nur dem Buchstaben nach gehorchst, sondern, dem Gebot zuvorkommend, der besorgten Mutter die Wünsche an den Augen abliest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Sorgen der Kirche auch dir auf den Nägeln brennen und du die ihr zugefügten Beleidigungen wie einen Faustschlag ins eigene Gesicht empfindest – dann liebst du die Kirche.

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Maria in tausend Bildern

Warum so viele verschiedene Bildnisse Unserer Lieben Frau?

 

Was hat es eigentlich für einen Sinn, dass wir Katholiken so viele verschiedene Bilder Unserer Lieben Frau verehren? Es gibt doch nur eine Liebe Frau, Maria von Nazareth, und sie ist überall dieselbe!

Das ist richtig. Aber warum werden z.B. von der Weltreise der Königin Elisabeth so zahlreiche Fotos und Reportagen veröffentlicht? Warum wurden von Königin Wilhelmine, Königin Juliane oder Königin Astrid so viele Bücher mit einer Unmenge Fotos herausgegeben: von ihrer Jugend, ihrer Verlobung und ihrer Ehe, ihrem ersten Mutterglück, ihrer Anteilnahme bei nationalen Festen und nationalen Katastrophen, ihren Besuchen in Waisenhäusern, Invaliden- und Altersheimen usw.? Und warum hebt ein Kind zahlreiche Fotos seiner Mutter aus allen Lebensabschnitten auf? Ganz einfach: weil man möglichst alle Erinnerungen an die verschiedenen Lebensalter und die wechselnden Äußerungen der stets gleichbleibenden Güte und Fürsorge einer allen teuren Königin und Mutter bewahren will. Echte Liebe und Verehrung hören nie auf, Erinnerungen zu bewahren und so viele Eindrücke wie nur möglich festzuhalten. Ist es also wirklich so abwegig, dass das katholische Volk von seiner glorreichen und unendlich anziehenden Himmelskönigin, seiner über alles geliebten himmlischen Mutter zahlreiche Darstellungen verehrt und bewundert?

Jedes neue Bild und jede neue Darstellung lassen die unerschöpfliche Macht und Erhabenheit, die endlos sorgende Güte, das vorbehaltlose Erbarmen und die überirdische Anziehungskraft Mariens erneut deutlich werden. Man könnte ebenso gut fragen: Warum so viele verschiedene Titel für Maria in der Lauretanischen Litanei? Und warum so viele Marienfeste im liturgischen Kalender, zu denen zusätzlich noch Feste der Diözesen, Orden und Kongregationen kommen? Maria, die für uns Gottes Mutter ist, ist wirklich und vollständig auch unsere Mutter. Daher das so tief katholische mittelalterliche Wort: „De Maria nunquam satis“ (von Maria nie genug). Und daher auch die große Zahl der verehrten Abbildungen Unserer Lieben Frau für den gläubigen Katholiken, die uns Reichtum und Gewinn bedeuten.

Maria hat ihren Kindern im Laufe der Jahrhunderte in vielen Ländern, an vielen Orten und in vielen Nöten und Gefahren Hilfe und Trost, Rat und wunderbare Heilung gewährt, wenn sie vor einem bestimmten Bildnis oder unter einem bestimmten Titel vertrauensvoll angerufen wurde – oft aber auch ungefragt; denn der Anfang so mancher Verehrung ist von ihrer spontanen Initiative und mütterlichen Zuneigung ausgegangen. Immer wieder hat sie sich der seelischen oder körperlichen Not ihrer Kinder erbarmt. Daher die Gnadenbilder der verschiedensten Orte, Gegenden und Länder in tausenderlei äußeren Formen.

Für die Marienerscheinungen vor einem oder wenigen Bevorrechteten gilt das Wort: „Ihr Antlitz erstrahlt einem, ihre Liebe strahlt auf alle.“ Es gilt genauso für die Gunsterweise, die Maria an den Gnadenorten sichtbar zuteilwerden lässt. Sie sind Beweise ihrer Liebe zu all ihren Kindern, auch denen, die nicht sichtbar gesegnet werden oder nicht in der Lage sind, einen Gnadenort zu besuchen. Die Vielzahl der Bilder kann uns die Unbegrenztheit der Liebe und Fürsorge der Mutter nahebringen, welcher der Vater die Sorge für seine Kinder anvertraut hat. Liebevoll passt Maria sich den Bedürfnissen und Umständen an, so dass man gerade von ihr sagen kann, was für jede Mutter gilt: „Sic tota singulis, quam tota omnibus“ (sie ist ebenso für jeden einzelnen wie für alle da).

Von dieser Unermesslichkeit und Unteilbarkeit von Marias Mutterherzen sind die vielen Bilder Unserer Lieben Frau der sprechende Beweis. Und da der Hl. Vater (Papst Pius XII.) in seiner Enzyklika „Fulgens Corona“ vorsieht, dass die Gläubigen in großer Zahl bei den Marienheiligtümern zusammenkommen sollen und die Diözesen zahlreiche Gnadenorte besitzen, ist es klar, dass die Verehrung der verschiedensten Bilder Unserer Lieben Frau echt katholischem Sinn entspricht.

Aber wenn wir die Geschichte der Marienverehrung untersuchen, wie sie im Entstehen der zahllosen Gnadenorte zum Ausdruck kommt, dann steigt die Frage auf: Sind auch wir noch so einfach und kindlich gläubig wie unsere Vorfahren? Und sind unser Glaubensleben und unser Vertrauen noch so groß, dass sie gewisser maßen für Maria die unwiderstehliche Aufforderung bilden, auch uns mit den Zeichen ihrer Mutterliebe zu überhäufen?

J. de Vreese S.J.

aus „De Bode van het heilig Hart“

abgedruckt in „Katholiek Vizier“

Amsterdam 1954

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Wenn ich auch mein Herz zum Schweigen bringen und all der Wohltaten nicht mehr gedenken wollte, die mir diese gute Mutter zukommen ließ, die Stimme aller Jahrhunderte würde mich erdrücken, in dem Echo, das durch die Unendlichkeit tönt:

Wie bist du voll Güte, o Maria!

Die Güte Gottes selbst wohnt in ihrem Herzen, der ihr aufgetragen hat, die Schätze seiner Barmherzigkeit über die Erde zu ergießen. Sünder, Kranke, Leidende und Trauernde aller Art sagt selbst:  nicht wahr,

Wie gut sie ist, Maria?

Ihre sanfte Hand trocknet die Tränen des Schmerzes, die Strahlen ihrer Mildherzigkeit erleuchten die Verirrten. Ihr mächtiger Schutz hebt den Mut niedergeschlagener Seelen. Ihr zärtlich liebendes Herz ladet alle Ruhelosen ein, den Frieden bei ihr zu suchen. O ihr, die ihr sie noch nicht kennt, wüsstet ihr:

Wie gut sie ist, Maria!

Ein Wort! Ein Blick! Ein Seufzer! und sie versteht euch, sie unterstützt euch, sie zerstreut eure Furcht, eure Ängste, sie stützt eure Kräfte, sie erleichtert die Bürde der Prüfung. Habt Vertrauen, kommt, betet, und bald werdet ihr mit der ganzen Kirche wiederholen müssen: Wer hat jemals zu ihr gefleht, ohne ausgerufen zu haben:

Wie gut sie ist, Maria!

O gute!, o liebreiche!, o allerreinste Jungfrau Maria! Ja, lass es mich dir tausendmal und immer von neuem wiederholen, dass ich dich liebe, ja dass ich dich liebe, und dich immer lieben und dir immer dienen will!

Abbé Leguillon

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Deo gratias et Mariae - Gott und Maria sei Dank

 

Heiliger Bonifatius, Apostel Deutschlands, bitte für uns!