Von nun an werden mich selig preisen

 

alle Geschlechter

 

Lukas 1,48

 

 

Die Mattheiser Madonna

Das Gnadenbild von St. Matthias in Trier

Sedes sapientiae

 

 

Diese Webseite steht unter dem besonderen Schutz 

 

der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria

 

und der vier Schutzpatrone:

 

 

hl. Josef,

 

hl. Mutter Anna,

 

hl. Pfarrer von Ars

 

und gottsel. Bruder Franz vom Christkindlein

 

  

Jesus Christus ist die Quelle und das Vorbild aller Heiligkeit. Er ist vor und über allem und alle Heiligen sind Nachbilder seines vollkommenen Vorbilds. Auf sein Leben folgt das Leben der allerseligsten Jungfrau Maria, sie ist ja nach Jesus das höchste Vorbild der Heiligkeit, sie ist die Königin aller Heiligen. Diese Seiten mögen uns dazu helfen, dass wir nie, wegen unserer Traurigkeit, Not oder Enttäuschung in diesem Leben, das Ewige vergessen, sondern unser ganzes Leben zu einem wahren Gottesdienst wird, damit wir immer laut und froh den Spruch verkünden:

 

Gelobt sei Jesus Christus. - In Ewigkeit. Amen.

 

 

* * * 

 

Herzlich Willkommen!

 

Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite,

 

in all den Betrachtungen und Geschichten, die Sie hier lesen können, soll unser Blick unverwandt auf das Bild der Gottesmutter gerichtet sein, das die Kirche mit dem Glaubensschatz empfangen hat und mit eifersüchtiger Sorge bewahrt und das sie - und mit ihr alle Kinder der lieben Gottesmutter - mit eifriger Liebe studiert, um im Lauf der Zeiten darin immer neue, bisher noch nicht gesehene Seiten und Züge der Schönheit und Erhabenheit zu finden. Der Wunsch vieler Marienkinder, die Mutter und ihren göttlichen Sohn, von dem sie nicht zu trennen ist, besser kennen zu lernen, wird hoffentlich zu größter Aufmerksamkeit ermuntern.

 

Zudem kommt Maria, trotz ihrer Größe und Erhabenheit, uns doch näher als ihr göttlicher Sohn. Und wenn nach dem Wort des Apostels unsere Bestimmung der Bestimmung Jesu Christi nachgebildet ist, so müssen wir noch mehr als bisher seiner heiligsten Mutter gleichen. Der Plan der Heiligung wird sich also bei uns ebenso abspielen, wie er sich bei Maria abgespielt hat. Gott hat die allerseligste Jungfrau auserwählt, mit geistigen Reichtümern überhäuft und zum Ziel geführt, wo sie die Krone empfangen hat.

 

Da also der Sohn Gottes auf der Erde eine Mutter haben wollte, sollte sie zugleich auch Mutter und Fürsprecherin von uns Menschen sein, die sich, wenn sie sich fürchten, unter den Schutz der Mutter bergen können. Der hl. Bernhard sagt: „Denn da Christus vom geheimnisvollen Leib der Kirche das Haupt, Maria der Hals und die Gläubigen die anderen Glieder sind, so muss das, was das Haupt den Gliedern mitteilen will, durch den Hals hindurchgehen. So hat es der Erlöser bestimmt, dass alles, was er den Gläubigen ausspendet, ihnen durch die Hände seiner Mutter zufließen sollte.“

Matthias Hergert

 

De Maria nunquam satis

(von Maria nie genug)

Sic tota singulis, quam tota omnibus

(sie ist ebenso für jeden einzelnen wie für alle da)

 

 

*       *       *

 

 Diese Seite dient ausschließlich der Ehre Gottes, der Verbreitung des katholischen Glaubens und zu Ihrer Information,

wie Sie auf die Fürbitte der seligsten Jungfrau

das ewige Heil erlangen können.

Es werden keine personenbezogenen Daten

erhoben oder gesammelt.

 

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1. Dezember - Heilige des Tages:

 

 

Heilige Maria, Mutter Gottes,

  

 - Maria im Advent -

 

seliger Edmund Campion,

Priester und Märtyrer von England,

 

und heiliger Eligius,

Goldschmied und Bischof von Noyon, Frankreich,

 

bittet für uns!

  

 

Gebet am 1. Dezember

 

Heiligstes Herz der Mutter der Barmherzigkeit, vor dir niedergeworfen, verehre ich dich mit der tiefsten Ehrfurcht, derer ich fähig bin; ich danke dir für alle Gefühle der Erbarmung und Liebe, die dich beim Anblick meines Elends so oft bewegt haben; ich danke dir für alle Gnaden und Wohltaten, die mir durch deine mütterliche Fürsorge zugeflossen sind und vereinige mich deshalb mit allen den reinen Seelen, die ihre Wonne und ihren Trost darein setzen, dich zu verehren, zu lieben und zu loben. Amen.

 

Zu Gott auf die Fürbitte des heiligen Eligius

 

O Gott, der du dem heiligen Eligius die Gnade gegeben hast, in verschiedenen Ständen ein heiliges Leben zu führen, verleihe uns, auf seine Fürbitte, dass wir unsere Standespflichten getreu erfüllen, und dir in Heiligkeit dienen, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Andenken an die seligste Jungfrau

 

Im Jahr 656 wurde an diesem Tag zu Toledo in Spanien ein Konzil von 20 Bischöfen und verschiedenen Abgeordneten gehalten, in dem das Fest der Verkündigung Mariä für Spanien auf den 18. Dezember gesetzt worden ist.

 

Andacht am 1. Dezember:

 

Das Thema im Dezember:

Von der Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem Willen Gottes

 "Nicht wie ich will, sondern wie du willst!" (Matthäus 26,39)

 

"Das Ziel aller Tugenden ergeht dahin, uns zu dem Besitz der Vereinigung mit Gott zu führen, von der unsere ganze Glückseligkeit in dieser Welt abhängt. Worin besteht aber eigentlich diese Vereinigung? - In einer so vollkommenen Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem göttlichen Willen, dass unser Wille mit dem Seinen nie im Widerspruch steht; dass wir immer lieben, was Ihm gefällt, und dass uns alles missfällt, was Ihm missfällt." (Der heilige Johannes vom Kreuz)

Der heilige Bernard spricht von der allerseligsten Jungfrau: "Alle ihre Blicke waren unablässig auf Gottes Wohlgefallen gerichtet; und immer richtete sie sich mit großer Schnelligkeit und Liebe nach ihm. Nehmen wir sie zu unserem Vorbild."

Als einst die heilige Theresia einem ihrer Beichtväter von dem Stand ihrer Seele Rechenschaft ablegte, sprach sie zu ihm: "Es scheint mir, mein Willen ist dem Willen Gottes dergestalt gleich gestimmt, dass mir, was Er in ihr wirkt, genau das ist, was für sie am Geeignetsten ist. Alles, was mir widerfährt, ist mir wie eine liebliche Speise, die Gott selbst mir bereitet hat. Nichts kann ich anderes wünschen; und dies ist auch der Grund, warum mir nie etwas bitter oder hart vorkommt." - Einst als eine ihrer Nonnen in ihrer Gegenwart sich anklagte, sie habe sich nicht nach dem Willen Gottes gerichtet, sah sie so klar, wie schön, wie gerecht, wie heilsam und notwendig es ist, zu wollen was Gott will, und nur dies zu wollen, dass sie einige Zeit unbeweglich vor Erstaunen blieb. Unbegreiflich war es ihr, wie ein Geschöpf, dass vor Gott nur ein verächtliches Nichts ist, den heiligen und liebevollen Willen seines Schöpfers nicht lieben kann.

 

Nichts, mein Gott, verlange ich sehnsüchtiger, als durch vollkommene Gleichförmigkeit meines Willens mit dem Deinigen Dir innig vereint zu werden. Verleihe mir, immerdar zu lieben was Du liebst und zu verwerfen was Dir missfällt. Amen.

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Betrachtung am 1. Dezember - Der Schluss des Jüngsten Gerichts

 

Wer muss nicht beben, denkt er des Gerichtes.

Zum Himmel gehn die Kinder nur des Lichtes;

Die Sünder gehn mit Satan in die Pein.

Wo wird mein Aufenthalt auf ewig sein?

 

1. Betrachte den letzten Ausspruch des ewigen Richters bei diesem erschütternden Gericht. Denke dir den himmlischen König, umgeben von den Chören seiner Engel und dem Senat des ganzen himmlischen Hofes, auf dem majestätischen Wolkenthron, wie er mit unendlicher Liebe zu den Auserwählten spricht: "Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters, und besitzt das Reich, das euch bereitet ist vom Anbeginn der Welt." Welcher Jubel wird dann die Herzen dieser glückseligen Kinder Gottes durchströmen, deren Leiber gleich den Sonnen in unermesslicher Glorie glänzen. Wären sie nicht unsterblich, sie müssten sich auflösen vor Freude. Nur wer dieser unendlichen Glückseligkeit teilhaft wird, vermag es, sie zu erfassen.

 

2. Aber wer kann, ohne zu erbeben, die Donnerworte des allerhöchsten Richters anhören, die er zu den Verworfenen spricht: "Fort von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel bereitet ist und seinen Engeln." Selbst die himmlischen Gewalten werden davon erschüttert werden. Aber gleichwie Gott sprach: "Es werde Licht," und es wurde Licht, so werden diese allmächtigen Aussprüche im Augenblick in Erfüllung gehen. Einziehen werden in großer Glorie und unter Jubelgesängen die Auserwählten in das Reich ihres himmlischen Vaters; unter schrecklichem Geheul aber werden die Verfluchten mit den bösen Geistern von dem geöffneten Abgrund der Hölle verschlungen werden. Was ist je schrecklich, wenn es dies nicht ist? Werden die Blitze des Zornes Gottes uns niemals aus unserer tödlichen Schlafsucht erwecken?

 

3. Nach dem feierlichen Vollzug des göttlichen Urteils beginnt die Ewigkeit, die kein Ende kennt. Geschlossen sind die Pforten des Himmels, geschlossen die Pforten der Hölle. Keine Furcht mehr findet hier, keine Hoffnung dort mehr statt. Ewig ist die Entzückung, die unsterbliche Glorie der Seligen, ewig die Qual, die Verzweiflung der Verdammten. Wo werden wir dann sein? Können wir dies bedenken, ohne zu zittern. Sind wir aber weise, wenn wir es nicht bedenken, und von der vorübergehenden Glückseligkeit dieser Welt uns bezaubern lassen? Nun steht die Wahl uns frei. Wehe aber, und ewig wehe uns, wenn wir böse wählen. "In allen deinen Werken gedenke deiner letzten Dinge, und du wirst ewiglich nicht sündigen."

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"Atmosphäre der Zuneigung": Papst Franziskus und neue Kardinäle besuchen Benedikt XVI.

 

catholicnewsagency

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„Tod den Christen“: Erschütternde Graffitis in Wiener Gemeindebau – Ermittlungen aufgenommen

 

sputniknews

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Obama kritisiert Pro-Life Hispanoamerikaner, die Trump wählen

 

kath.net

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Französische Bischöfe klagen weiter gegen "dumme Gottesdienstbeschränkungen"

 

catholicnewsagency

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Spanien: Linke fordern die Verbrennung von Priestern

 

unser-mitteleuropa

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 Syrien: „Kirche in Not“ schenkt 25.000 Kindern

zu Weihnachten Jacken

 

vaticannews

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Irland: Lebendgeburten bei Spätabtreibungen

 

kath.net

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Kardinal Koch: Kommunion setzt Kirchengemeinschaft voraus

 

die-tagespost

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Erzbischof José Gomez kritisiert Joe Biden

wegen dessen Haltung zum Lebensschutz

 

kathnews

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Der Gottesdienst muss weitergehen, auch ohne Versammlung

 

tuomi-media

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Papst Franziskus warnt vor falschem "Synodalen Weg" und falscher Synodalität

 

de.catholicnewsagency

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Archäologe sicher: Hier lebte Jesus als Kind

 

deutsch.rt

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 In dem Schreiben an Euthbertus, Erzbischof von Cantelberg,

schreibt der heilige Bonifazius:

 

"Lasst uns für die Sache des Herrn in diesen Tagen der Trübsal streiten. Ist es der Wille Gottes,

so lasst uns für die heiligen Gesetze unserer Väter streben,

auf dass wir mit ihnen zur ewigen Erbschaft gelangen können.

Seien wir keine stummen Hunde, eingeschlafene Schildwachen oder Mietlinge, die beim Anblick des Wolfes weglaufen.

Seien wir wachsame und sorgfältige Hirten." . . 

 

Auf die Frage,

ob man beim heiligen Opfer Kelche von Holz brauchen dürfe,

gab der heilige Bonifazius zur Antwort:

 

"Ehemals hatte die Kirche goldene Priester,

die in hölzernen Kelchen opferten;

und nun hat sie hölzerne Priester,

die in goldenen Kelchen opfern."

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O ihr frostigen Gedanken an die Welt, entfernt euch von mir,

ich will immer mit Jesus vereint sein, und zwar mit Jesus allein . . .

Mein Jesus, erträgst du mich noch?

Je mehr ich an meine Unwürdigkeit denke, desto verwirrter werde ich.

Ich finde keine Ruhe, wenn ich nicht hineile zu deiner unendlichen Barmherzigkeit, mein liebevollster Jesus!

 

heilige Gemma Galgani 2 Jahre vor ihrem Tod

 

heiligen-legende

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hl. Karl Borromäus bei den Pestkranken

 

Ein Bischof in der Pest-Zeit

  

Wie die Kirche in Deutschland evangelisieren soll?

 

"Nie verlass` ich meine Herde

Ihr hab`t weiter keine Pflicht;

Eilt und rettet euer Leben,

Ich verlasse Mailand nicht."

 

Mutig sprach es Borromäus,

Erzbischof und Cardinal,

Als die Pest zusammenraffte

Grausenvoll der Toten Zahl.

 

Wie ein offnes Grab, voll Schrecken,

Still und leer und angstumspannt,

Lag die Stadt; wer fliehen konnte,

Floh wie aus des Todes Hand.

 

Türe, Fenster sind verschlossen,

Mütter grau`n vor eig`nem Kind;

Rasselnd eilen Leichenwagen,

Halten, wo die Zeichen sind;

 

Und dann wieder alles schweigend,

Nur durchseufzt vom Sterbeton,

Wer am Morgen noch voll Kräften,

Ist am Abend Leiche schon.

 

Aber ohne Furcht des Todes,

Unermüdlich, stets gefasst,

Eilet durch die öden Straßen

Borromäus ohne Rast.

 

Geht vom Morgen bis zum Abend,

Ganze Nächte wandelt er

Geht von Haus` zu Haus` und tröstet,

Hilft und stärkt mit Tat und Lehr`.

 

In der Armut dumpfen Hütten

Sitzt er zwischen Sterbenden;

Sorgt für Alle, lenkt das Ganze,

Sorget für den Einzelnen.

 

Alles hat er hingegeben,

Zum Spitale ward sein Haus;

Froh entzieht er sich die Speisen,

Teilet sie den Armen aus.

 

Einer Hütte, spät am Abend,

Kömmt er müde einst vorbei,

Hört ein Klagen, blickt durch`s Fenster,

Sieht des Kranken harte Spreu,

 

Eilt nach Hause, will nicht ruhen,

Nimmt sein Bett und trägt es fort

Selber auf den müden Schultern

In der Armut Jammerort;

 

Legt den Kranken tröstend nieder,

Fachet seinen Glauben an,

Spendet ihm die Sakramente,

Geht, und wandelt seine Bahn.

 

Heinrich Bone

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Heilige Mutter Anna, bitte für uns!

 

Bitte besonders für die Kinder,

die ohne von Gott zu hören aufwachsen,

die mit Angst leben müssen,

die misshandelt werden,

die keine Liebe erfahren,

die in der Schule unter Mobbing leiden,

die missbraucht werden,

die von anderen Kindern bedroht werden,

die nicht mehr aus noch ein wissen,

die Schmerzen erleiden,

die verzweifelt sind,

die unter Hunger und Durst leiden,

denen man das Recht auf Leben abspricht

und die deshalb abgetrieben werden.

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Ego mater pulchrae dilectionis! - Diligentes me diligo!

 

Ich bin die Mutter der schönen Liebe! - ich liebe diejenigen, die mich lieben!

 

~

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HERR, BLEIBE BEI UNS

Gebet für Deutschland

von

Kardinal Sarah 

 

Herr, bleibe bei uns; denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt!

Herr, bleibe bei uns; denn Traurigkeit und Lauheit befällt unser Herz!

Herr, bleibe bei uns; denn von allen Seiten bedroht die Finsternis der Lüge und des Glaubensabfalls Deine Kirche.

Komm, erwärme unsere Herzen und entzünde sie mit einer großen Liebe zu Dir, wahrer Gott und wahrer Mensch.

Entflamme unser Leben, lasse es strahlen im Glanz des Evangeliums, mache es gefügig dem Geist der Wahrheit und der Heiligkeit.

Komm, erwärme unsere Herzen und lass sie brennen für Deine heilige Kirche, die einzige Arche des Heils.

Herr, begleite uns und erkläre uns die Heilige Schrift; begleite uns und lehre uns, dass das Kreuz die Weisheit Gottes ist; begleite uns auf unserem Lebensweg, Du Auferstandener, und ermutige uns, Dir nachzufolgen, auf dass wir mit Frohsinn, mit Glauben und mit dem Feuer Deiner Liebe im Herzen zur Herberge gelangen, wo Du das Brot brechen willst, um Dich uns zu offenbaren.

Wir haben Dich verraten und abgestritten, Dich zu kennen.

Wir haben Dich für den Reichtum und die Güter dieser Welt verkauft.

Wir haben Dich alleinegelassen, hatten Angst vor der öffentlichen Meinung und flohen.

Lass uns wie Petrus am Hahnenschrei erkennen, dass wir Dich dreimal verleugnet haben. Denn dieser Schrei verkündet uns den Aufgang, das Kommen der Sonne, die das Leben schenkt.

Lass uns Dich in Deiner eucharistischen Gegenwart erkennen und lieben.

Lass uns Dich immer würdiger empfangen mit einer glaubenden, anbetenden, ehrfurchtsvollen Haltung.

Lass uns Dich im Allerheiligsten Sakrament des Altars verehren, als Mittelpunkt unseres Lebens und unserer Gemeinschaft.

Du bist der einzige Weg; lehre uns das Glück, ihn allen Menschen ohne Angst oder falscher Zurückhaltung zu weisen.

Du bist die einzige Wahrheit; lehre uns, sie in aller Klarheit der materialistischen und orientierungslosen Welt zu verkünden.

Du bist das einzige Leben; lehre uns die Freude, jedes Leben anzunehmen, von seiner Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

Herr, schenke uns Hirten nach Deinem Herzen, die arm, gehorsam und enthaltsam leben.

Schenke uns Bischöfe und Priester – Apostel, die vor Liebe zu Dir brennen.

Schenke uns Bischöfe und Priester – Heilige, die uns zu Dir führen.

Komm, berufe Menschen, die das Evangelium verkünden, heilige Hirten aus unseren eigenen Familien. Mach unsere Familien zu heiligen Orten, wo viele Kinder voller Freude geboren werden.

Blicke voll Liebe auf das Abendland und alle christlichen Länder, die Dich einst innig geliebt, Dir gedient, Dich angebetet haben, doch Dich nun zu vergessen scheinen.

Lehre sie, dass sie alleine in der österlichen Auferstehung eine wahre Zukunft finden können.

Lehre sie, dass das Licht des Himmels die Finsternis besiegt und dass der Menschensohn durch Seinen Tod den Tod überwunden hat.

Ja, bleibe bei uns, Herr; lass unsere Heimat nicht im Stich!

Sende uns den Tröster, damit Er das Leben und die Werke der Kirche lenke, leite und führe.

Möge die Jungfrau Maria, die Mutter der Kirche, uns behüten, wenn über uns die Stürme toben.

Bleibe bei uns, Herr; Du bist die Sonne unseres Lebens und die lebendige Quelle der Kirche! Amen. 

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Aus: COMMONITORIUM adversus Haereticos (um 434)

des hl. Vinzenz von Lerin :

 

35. Wie sehr man sich in Acht zu nehmen hat, wenn die Häretiker für ihre Behauptungen der Heiligen Schrift sich bedienen.

 

Hier möchte vielleicht jemand fragen, ob sich auch die Häretiker der Zeugnisse der göttlichen Schrift bedienen? Ja freilich bedienen sie sich derselben und zwar sehr viel. Denn man kann sie alle Schriften des heiligen Gesetzes insgesamt durchfliegen sehen, die Bücher Mosis, der Könige, die Psalmen, die Apostel, die Evangelien, die Propheten. Denn bei den Ihrigen oder bei Fremden, privatim oder öffentlich, in Predigten oder in Büchern, bei Gastmählern oder auf den Straßen bringen sie fast niemals etwas von dem Ihrigen vor, ohne dass sie es nicht auch mit den Worten der Schrift zu belegen versuchten. Lies die Werke des Paulus von Samosata, Priscillianus, Eunomius, Jovinianus und der übrigen Verpester (des Glaubens); da kannst du eine endlose Masse von Beispielen finden, dass fast keine Seite ausgelassen ist, welche nicht mit Aussprüchen des neuen oder alten Testamentes geschmückt und aufgeputzt ist. Indessen muss man sich vor ihnen nur um so mehr in Acht nehmen und sie fürchten, je geheimer sie sich unter den Schatten des göttlichen Gesetzes verstecken. Denn sie wissen, dass ihr Gestank so schnell keinem gefallen würde, wenn sie denselben bloß und unverhüllt ausdufteten; und darum besprengen sie denselben gleichsam mit dem Aroma der himmlischen Offenbarung, damit jener, welcher den menschlichen Irrtum ohne Umstände zurückweisen würde, die göttlichen Aussprüche nicht so leicht missachte. Und so machen sie es wie diejenigen, welche, wenn sie Kindern einen Becher mit einem bitteren Trank reichen wollen, zuvor den Rand mit Honig bestreichen, damit das arglose Alter, wenn es zuerst die Süßigkeit schmeckt, vor der Bitterkeit nicht zurückschrecke. Das lassen sich auch jene angelegen sein, welche schädliche Kräuter und verderbliche Tränke mit dem Namen „Arznei“ beschönigen, damit niemand, wenn er die Aufschrift „Heilmittel“ liest, Gift vermute.

 

36. Indem die Häretiker für ihre Neuerungen die Heilige Schrift anführen, gleichen sie den Wölfen, die in Schafskleider sich hüllen.

 

Daher rief auch der Heiland (Matth. 7,15.): „Habet Acht vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.“ Was sind die Schafskleider als die Aussprüche der Propheten und Apostel, welche diese, gleichsam mit der Aufrichtigkeit des Schafes, für jenes unbefleckte Lamm, welches hinwegnimmt die Sünde der Welt, wie eine Art von Vlies gewebt hat? Wer sind die reißenden Wölfe als die wilden und tollen Behauptungen der Häretiker, welche allzeit die Hürden der Kirche anfallen und die Herde Christi, wo sie nur können, zerreißen? Um sich aber an die nichts ahnenden Schafe recht hinterlistig heranzuschleichen, legen sie, obwohl die Wildheit der Wölfe bleibt, das Wolfsaussehen ab und hüllen sich in Aussprüche des göttlichen Gesetzes wie in eine Art von Schaffelle ein, damit einer, wenn er zuerst die weiche Wolle fühlt, nicht von Furcht vor den spitzen Zähnen befallen werde. Aber was sagt der Heiland? (Matth. 7,16.): „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Das heißt: Wenn sie anfangen, jene göttlichen Worte nicht bloß mehr anzuführen, sondern auch auseinanderzusetzen, nicht bloß mehr damit herumzuwerfen, sondern auch sie zu erklären; dann wird man jene Bitterkeit, dann das Herbe, dann die Wut erkennen; dann wird das Gift der Neuerung ausströmen; dann werden die heillosen Neuerungen zu Tag kommen; dann kann man sehen, wie die Umzäunung eingerissen, wie die Grenzmarken der Väter übersprungen, wie der katholische Glaube gemordet, wie die kirchliche Lehre zerrissen wird.

 

37. Indem die Häretiker für ihre Behauptungen der Heiligen Schrift sich bedienen, ahmen sie ihren Herrn und Meister, den Satan, nach.

 

Solche waren diejenigen, auf welche der Apostel Paulus zielt im zweiten Brief an die Korinther, wenn er sagt (II. Cor. 11,13.): „Denn derartige falsche Apostel sind betrügerische Arbeiter, sich umgestaltend zu Aposteln Christi.“ Was will das sagen „sich umgestaltend zu Aposteln Christi“? Es beriefen sich die Apostel auf Stellen aus dem göttlichen Gesetz; es beriefen sich darauf auch jene. Es beriefen sich die Apostel auf die Autorität der Psalmen; es beriefen sich darauf auch jene. Es beriefen sich die Apostel auf die Aussprüche der Propheten; auch jene beriefen sich darauf um nichts weniger. Aber als sie anfingen, das, worauf sie sich gleicherweise berufen hatten, nicht gleicherweise zu erklären; da unterschieden sich sie Geraden von den Heimtückischen, da die Echten von den Schlechten, da die Rechten von den Verkehrten, da endlich die wahren Apostel von den falschen Aposteln. „Und kein Wunder“, heißt es (II. Cor. 11,14.15.), „denn der Satan selber gestaltet sich um in einen Engel des Lichtes. Es ist also nichts Großes, wenn seine Diener sich umgestalten wie Diener der Gerechtigkeit.“ So oft also Pseudoapostel oder Pseudopropheten oder Pseudolehrer auf Aussprüche des göttlichen Gesetzes sich berufen, durch deren falsche Erklärung sie ihre Irrtümer zu stützen versuchen; so ist es nach der Lehre des Apostels Paulus nicht zweifelhaft, dass sie den schlauen Kunstgriffen ihres Lehrmeisters folgen, welche dieser wahrlich niemals aussinnen würde, wenn er nicht wüsste, es gebe, um zu täuschen, gar keinen leichteren Weg, als dort, wo der Betrug eines gottlosen Irrtums eingeführt wird, das Ansehen der göttlichen Worte vorzuschützen. Aber es wird einer sagen: Wie lässt es sich beweisen, dass der Teufel auf Stellen des heiligen Gesetzes sich zu berufen pflegt? Er lese die Evangelien, in denen geschrieben ist (Matth. 4,5.6. u. Luk. 4,9-11.): „Dann nahm der Teufel ihn“, das heißt den Herrn und Heiland, „und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du der Sohn Gottes bist, so stürze dich hinunter. Denn es steht geschrieben, er habe seinen Engeln deinethalben geboten, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen; auf den Händen werden sie dich tragen, damit du nicht etwa an einen Stein deinen Fuß anstoßest.“ Was wird derjenige mit den armseligen Menschen anfangen, welcher an den Herrn der Herrlichkeit selber mit Schriftzeugnissen herantrat? „Wenn du“, sagt er, „der Sohn Gottes bist, so stürze dich hinunter“. Warum? „Denn es steht geschrieben“, sagt er. Gar sehr müssen wir die aus dieser Stelle sich ergebende Lehre beachten und uns einprägen, damit wir im Hinblick auf ein so gewichtiges Beispiel evangelischer Autorität, wenn wir sehen, dass einige die Worte der Apostel oder der Propheten wider den katholischen Glauben vorbringen, nicht im mindesten zweifeln, durch sie spreche der Teufel. Denn wie damals das Haupt zum Haupt, so sprechen auch jetzt die Glieder zu den Gliedern; die Glieder nämlich des Teufels zu den Gliedern Christi; die Glaubensuntreuen zu den Glaubenstreuen, die Gotteslästerer zu den Gottesfürchtigen, die Häretiker endlich zu den Katholischen. Aber was sagen sie denn? „Wenn du der Sohn Gottes bist“, heißt es, „stürze dich hinunter. Das will sagen: Wenn du Sohn Gottes sein und die Erbschaft des himmlischen Reiches in Empfang nehmen willst, so stürze dich hinunter, nämlich von der Lehre und Überlieferung jener erhabenen Kirche, welche auch für den Tempel Gottes gilt, stürze dich hinunter. Und wenn nun jemand irgend einen Häretiker, der ihn zu solchem zu überreden sucht, fragt: Womit beweisest, womit zeigst du, dass ich den allgemeinen und alten Glauben der katholischen Kirche verlassen soll? so erwidert er sogleich: „Denn es steht geschrieben“. Und auf der Stelle hat er tausend Zeugnisse, tausend Belegstellen, tausend Aussprüche aus dem Gesetz, aus den Psalmen, aus den Aposteln, aus den Propheten in Bereitschaft, durch welche, indem sie auf neue und falsche Art ausgelegt werden, die unglückliche Seele von der katholischen Burg herab in den Abgrund der Häresie gestürzt wird. Ferner pflegen die Häretiker auf erstaunliche Weise durch solche Versprechungen, wie die nachfolgenden, unvorsichtige Menschen zu hintergehen. Sie getrauen sich nämlich zu versprechen und zu lehren, dass es in ihrer Kirche, das heißt, in dem Conventikel ihrer Gemeinschaft, eine große und spezielle und ganz persönliche Gnade Gottes gäbe, in der Art, dass alle jene, welche zu ihrer Zahl gehören, ohne irgend eine Anstrengung, ohne irgend eine Mühe, ohne irgend eine Selbsttätigkeit, auch wenn sie nicht bitten, nicht suchen, nicht anklopfen, doch so von Gott (mit Gnade) versehen werden, dass sie von Engelshänden getragen, das heißt durch Engelschutz bewahrt, niemals ihren Fuß an einen Stein anstoßen, das heißt, niemals zum Bösen verführt werden können.

 

38. Wie der Katholik, da auch die Häretiker auf die Hl. Schrift sich berufen, den wahren Sinn derselben erkennen kann.

 

Aber es sagt einer: „Wenn sich der Teufel und seine Jünger, von welchen die einen Pseudoapostel, die anderen Pseudopropheten und Pseudolehrer und alle ganz und gar Häretiker sind, der göttlichen Kundgebungen, Aussprüche, Verheißungen bedienen; was werden da die Katholiken und die Kinder der Mutter Kirche tun? Auf welche Weise werden sie in den heiligen Schriften das Wahre von dem Falschen unterscheiden?“ Sie werden sich besonders angelegen sein lassen, das zu tun, was die heiligen und gelehrten Männer uns überliefert haben, dass sie nämlich den Kanon der göttlichen Schriften nach den Regeln der katholischen Glaubenslehre erklären; und ebenso müssen sie innerhalb der katholischen Kirche der Allgemeinheit, dem Altertum, der Übereinstimmung folgen. Und wenn je einmal ein Teil gegen die Allgemeinheit, eine Neuerung gegen das Altertum, die abweichende Ansicht eines oder weniger Irrenden gegen die Übereinstimmung aller oder doch wenigstens der meisten Katholiken steht: so sollen sie der verkehrten Lehre des Teiles den reinen Glauben der Allgemeinheit vorziehen; und inmitten dieser selben Allgemeinheit sollen sie vor der Ruchlosigkeit einer Neuerung dem frommen Sinn des Altertums und ebenso innerhalb des Altertums selber vor der Vermessenheit eines oder sehr weniger zuerst den allgemeinen Beschlüssen aller auf einem Gesamtkonzil, wenn solche vorhanden sind, den Vorzug geben; sodann, wenn dieses nicht der Fall ist, sollen sie dem, was das Nächste ist, folgen, nämlich den unter sich übereinstimmenden Ansichten vieler und großer Lehrer. Wird dieses mit Hilfe des Herrn treulich, besonnen, sorgfältig beachtet, so werden wir ohne große Schwierigkeit alle schädlichen Irrtümer der auftretenden Häretiker zu entdecken vermögen.

 

(Aus: Mahnschrift gegen die Irrlehrer Commonitorium adversus Haereticos des hl. Vinzenz von Lerin, Petrus-Verlag, Kirchen (Sieg), Oktober 1972, übersetzt von Ulrich Uhl)

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"Mit der Menge muss man eilen,

Mit den Wölfen muss man heulen,

Wer auf eig`nen Fuß sich stellt,

Steht vereinzelt in der Welt;

Eig`ne Überzeugung haben,

Heißt sein Anseh`n untergraben.

Anerkennung, Lob und Ehre

Fanden sonst nur Charaktere,

Heut` wird alles dies geweiht

Schaler Grundsatzlosigkeit.

Wer wie`s Schilfrohr sich kann drehen,

Wird vorm Zeitgeist wohl bestehen."

 

(Fr. Tschulik, Trautenauer Bote vom 25. August 1906)

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"Lügenpresse"

       

Sind die Menschen ehrlich?

 

Wir misstrauen unseren Mitmenschen: Wir haben Schlüssel für unser Auto, das wir jedes Mal nach dem Aussteigen sorgfältig abschließen. Wir haben Schlüssel für die Garage, für den Keller und den Dachboden, für das Haus oder die Wohnung, für den Geräteschuppen, den Likörschrank, den Tresor, für den Spind im Sportverein und auf der Arbeit und was weiß ich, was noch an Schlüsseln für alle möglichen Schränke, Schubfächer und Behälter, in denen wir irgendwelche Wertsachen aufbewahren. Über die digitalen Schlüssel, unsere vielen geheimen und nur schwer zu knackenden Passwörter, möchte ich gar nichts sagen.

 

Dazu sind wir immer auf der Hut, dass uns niemand hereinlegt. Wir unterzeichnen nichts, was wir nicht gelesen haben, verlangen Quittungen, misstrauen den Beweggründen der Leute, passen auf, dass niemand eine Gelegenheit bekommt, uns ein Messer zwischen die Rippen zu stoßen, und heuern manchmal sogar einen Detektiv zur Überwachung unseres Lebenspartners an.

 

Und wie ist es mit uns wenn wir reisen? Die Statistiken der Hotels berichten, wieviel Handtücher und andere Gegenstände wie Wäsche und Silberbestecke von Gästen gestohlen wurden. Die ausbezahlten Gelder der Versicherungen gegen Betrug belaufen sich auf viele Millionen Euro.

 

Die großen Kaufhäuser und Einkaufszentren können ein besonderes Lied von der Moral des Publikums singen. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Ausgangsdrehkreuze mancher Bahnen sich nur in einer Richtung drehen, dass die Bibliotheken vom Benützer die Bürgschaftserklärung auf der Benutzerkarte verlangen, dass die Geschäfte an der Kasse ein Schild mit der Aufschrift „Jeder Diebstahl wird umgehend angezeigt“ oder „Keine nachträgliche Reklamationen“ aufstellen.

 

Die Psychologen ersinnen immer neue Methoden, um die Ehrlichkeit der Leute zu prüfen. Ihre Ergebnisse sind nicht gerade ermutigend. Bei einer solchen Untersuchung wurden in einer öffentlichen Schule in einer Reihe von Klassen Geographieprüfungen vorgenommen. Die Fragen standen auf der einen Hälfte der Schultafel, die Antworten verdeckt durch eine Landkarte, auf der anderen Hälfte. Als die Zeit für die Lösung fast vorbei war, verließ der Lehrer den Klassenraum. Einen Augenblick später fiel, anscheinend zufällig, die Landkarte herunter, so dass die Antworten sichtbar wurden. Durch das für diesen Zweck eigens vorbereitete Schulaufgabenpapier ergab sich, dass annähernd drei Fünftel der Schüler die Gelegenheit benutzt hatten, um die falschen Antworten auszuradieren und dafür die richtigen zu schreiben. Andere Untersuchungen, z.B. die, bei denen in einem Supermarkt absichtlich zu viel Geld beim Wechseln herausgegeben wurde, um festzustellen, wie viele Kunden das Geld zurückgeben würden, zeigten ein noch schlechteres Ergebnis.

 

Natürlich gibt es auch viele ehrliche Leute, aber sogar von diesen haben viele in moralischer Hinsicht keine ganz weiße Weste. So ist es beinahe allgemeine Ansicht, dass man den Staat, die Bahn, den Gas- und Stromanbieter ruhig betrügen dürfe, da diese ja doch genug Geld hätten. Manche Mutter, die nicht einmal eine Nadel stehlen würde, findet nichts dabei, ihr Kind so anzuziehen, dass es jünger aussieht, um beim Fahr- oder Eintrittspreis zu sparen. Angesehene Geschäftsleute verheimlichen Geschäftsbeteiligungen, um das Finanzamt zu hintergehen. Hochbezahlte gebildete Leute haben oft ein weites Gewissen, wenn es sich um Mithilfe bei einem Juwelenschmuggel handelt. Nicht einmal Kleriker sind davor geschützt, wie bekannt ist, Geld oder Gut, das eigentlich als Spende für einen bestimmten Zweck gegeben wurde, in die eigene Tasche verschwinden zu lassen. Von der Versicherungsbranche möchte ich gar nicht sprechen, da die Beispiele von Unehrlichkeit in diesem Bereich fast jedem bekannt sind.

 

Es ist wirklich der Gipfel der Ironie, wenn sich bei uns Betriebe weigern, einen entlassenen Strafgefangenen einzustellen, sie selbst aber täglich Geschäftsmethoden anwenden, die im Grunde genommen, auch wenn sie gesetzlich zulässig sein sollten, so unehrlich wie irgendetwas sind, dessentwegen der entlassene Strafgefangene in das Gefängnis kam. Denken Sie nur zum Beispiel an einen Pharmakonzern, der ein Medikament herstellt. Da das Arzneimittelgesetz falsche oder irreführende Angaben auf der Verpackung verbietet, werden auf den Fläschchen keinerlei Angaben angebracht, dafür aber preist man in anderen Formen der Werbung, die nicht unter dieses Gesetz fallen, das Medikament mit den glühendsten Formulierungen und Garantieerklärungen an.

 

Jeder, der die Augen offen hat, weiß, dass ein großer Prozentsatz der Werbung, die er hört und liest, nur Lüge ist. Weniger bekannt dagegen ist, dass beinahe alle Konzerne Werbesachverständige einstellen, die die Warenverpackungen unter Anwendung optischer Täuschungen und Tricks so bedrucken, dass die Kunden in den Glauben versetzt werden, mehr für ihr Geld zu erhalten, als dies wirklich der Fall ist. Lebensmittelgesellschaften z.B. verwenden für ihre Getreideprodukte, wie Haferflocken usw., nur teilweise gefüllte Schachteln mit schreienden Mustern, die lediglich einen größeren Inhalt vortäuschen sollen. Die Zahnpastafabriken aber versuchen, möglichst dünne und lange Tuben zu entwickeln, ohne dass diese gerade spindeldürr aussehen. Die Tuben enthalten so weniger, machen aber den Eindruck, mehr zu enthalten.

 

Dabei sind das aber alles noch mehr oder weniger höfliche Formen, wodurch die Hersteller das Publikum jährlich um Millionen prellen. Andere verbreitete Formen sind betrügerische Machenschaften hinsichtlich der Güte der Waren, Verfälschungen, Verdünnungen usw.

 

Und nun noch die Presse, die Medien überhaupt. Sind die etwa nicht ehrlich? Oder sind bei unseren Medien nur nie lügende, nie etwas verschweigende, nie die Wahrheit verdrehende Mitbürger beschäftigt? Wenn man die Zeitungen liest, muss man ohne weiteres zu dem Schluss kommen, dass die Bevölkerung sich in der Mehrheit aus Leuten zusammensetzt, die meinen, ihre Nachbarn seien auch nicht besser als sie selbst, und die ihnen deswegen misstrauen. Außer natürlich die Medienleute selbst. Sie finden immer wieder geniale Erklärungen für die abartigen Vorwürfe, die die Bürger ihnen machen. Ein Blick in die Nachrichten zeigt uns das tagtäglich.

 

Ein Schokoladengeschäft, das beim Auslegen der Waren viele Schokoladentafeln durch Diebstahl oder Sonnenstrahlen eingebüßt hat, legt künftig nur noch Umhüllungen aus, in denen ein Stück Holz steckt. So ähnlich ist es mit den Informationen durch unsere Medien. Es fehlt der wahre Inhalt, es ist oft schlicht die Unwahrheit oder freches Verschweigen der Wahrheit, was den Konsumenten unserer Medien, besonders den öffentlich-rechtlichen, angeboten wird.

 

Wundert man sich da noch, wenn ein Strafgefangener lacht? Was ihn erheitert, ist natürlich nicht die Unehrlichkeit der Leute, sondern ihre Scheinheiligkeit. Und wenn sein Lachen bitter klingt, so deshalb, weil er der Sündenbock ist. Ihn hat man erwischt und öffentlich gebrandmarkt.

 

Ist die Bezeichnung „Lügenpresse“ nun treffend oder absurd? Zu „DDR“-Zeiten hatte ich mich, wie ich mich erinnern kann, so sehr an die Lügen der Presse gewöhnt, so dass ich sie kaum oder gar nicht beachtet hatte. Sie kamen in meinem „DDR“-Leben nicht vor. Vielleicht ist das ein möglicher Weg, mit unserer Presse heute umzugehen?

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Ein Bischofswort über die glaubensfeindliche Presse

 

Der hochwürdigste Bischof Dr. Gföllner von Linz sprach in der dortigen Piusversammlung am 23. Dezember 1915 u.a. folgende herrliche Worte:

 

„. . . Gegen die schlechte, glaubensfeindliche, kirchenfeindliche Presse gibt es für Katholiken nur eine mögliche Stellung: passive Resistenz, allgemeiner Streik. Lasset die Toten ihre Toten begraben! Wir werden doch nicht mit unserem mühsam ersparten Geld die Totengräber honorieren, die dem katholischen Glauben das schuhtiefe Grab der Vergessenheit graben, uns Katholiken gerne einen kahlen Leichenstein setzen möchten mit der Inschrift: „Ruhe still im Grabesfrieden auf Nimmerwiedersehen!“ Wir werden doch nicht mit unserem Abonnement die Leitartikel honorieren, die unser Credo leugnen, wir können doch unmöglich auch nur einen Cent Unterhaltsbeitrag leisten für Romane, Annoncen, Theaterrezensionen, Kinoreklamen, die für ein 6. Gebot Gottes nur mitleidiges Lächeln kennen?

 

Katholiken! Übt passive Resistenz, erklärt, vom 1. Januar 1916 an in dauernden allgemeinen Ausstand zu treten aus dem erniedrigenden Sklavenverhältnis des Abonnements auf Blätter, die eure Geldmünzen umschmieden in Sklavenketten geistiger Abhängigkeit von Irrtum, Verleumdung und Entstellung der Wahrheit.

 

Das Abonnement auf schlechte Zeitungen ist Katholiken schon naturrechtlich verboten; darf man denn sein Geld zeichnen zur Kriegsanleihe gegen Religion, Sittlichkeit und Wahrheit? Das Abonnement auf „schlechte Zeitungen“ ist Katholiken auch durch das kirchliche Bücherverbot Officiorum ac munerum unter Leo XIII. ausdrücklich untersagt worden, und derselbe Papst beauftragte die Bischöfe, die Gläubigen aufmerksam zu machen auf Gefahr und Schaden solcher Lektüre. Wo Rom spricht, kann der Bischof nicht schweigen, können Katholiken nicht mehr anders urteilen und handeln. Heutzutage hat eben der Kampf gegen den Glauben und die Kirche modernere Formen angenommen; er wird nicht mehr geführt in der blutigen Arena, mit glühenden Eisen und Zangen, mit Folterqualen und Bestien, sondern auf dem geduldigen Papier . . . Katholiken des 20. Jahrhunderts, werdet keine Verräter am Glauben, indem ihr euch die christliche Presse, die katholische Tages- und Wochenpresse aus den Händen entwinden lasst; vertauscht das lautere Gold der katholischen Wahrheit nicht leichtfertig mit dem Talmigold der gegnerischen Presse. Erklärt ihr vielmehr den heiligen Krieg, macht Front gegen die ungerechtfertigten Grenzüberfälle des sogenannten Wissens auf das sakrosankte Gebiet des Glaubens, schreibt über eure Häuser: „Kirchenfeindliche Presse – Eintritt strengstens verboten!“ Fasst es als eine Beleidigung eures katholischen Ehr- und Zartgefühls auf, wenn man euch zumutet, eure Hände zu beflecken mit dem Schmutz des Schmockes; für Katholiken ist das Beste gerade noch gut genug, nur inferiore Katholiken steigen in schmachvoller Selbsterniedrigung von der luftigen Hochwarte des Glaubens herab in die nebligen Niederungen, wo licht- und luftscheue Skribentenseelen den Höhenflug des katholischen Glaubens mit dem Fernrohr ihrer kurzsichtigen Afterweisheit noch immer nicht zu erreichen vermögen.

 

Katholiken! Rafft euch auf, geht von der Defensive über zur Offensive, durchbrecht die Front der feindlichen Presse, erobert zurück das euch widerrechtlich entrissene Gebiet der Wahrheit und des Rechtes, entthront die schlechte Presse, entreißt ihr das Zepter der Bevormundung der öffentlichen Meinung, zerbrecht das Diadem der Lüge, zerreißt den Königsmantel der Heuchelei, in den sich alles hüllt, was sich als Feind der katholischen Wahrheit erklärt. Auf zur Tat! Zeichnet das Abonnement auf die christliche Presse (z.B. "Die Tagespost"), schafft euch einen Kriegsfonds, sammelt Liebesgaben für die wackeren Kämpfer an der Front unserer katholischen Presse; sie verteidigen eure heiligsten Güter, sie wehren dem Vordringen des allgemeinen Unglaubens, sie bilden die unbezwingliche Front – verdienen sie kein Christgeschenk von jenen, die im Hinterland die Segnungen des Friedens genießen? Seid keine Drückeberger, beteiligt euch am heiligen Krieg für Wahrheit und Recht; ihr könnt nicht alle die Feder führen, zu diesem schweren Felddienst seid ihr zu schwach; aber ihr seid tauglich zu leichteren Diensten; jedes Abonnement auf eine gute katholische Zeitung oder Zeitschrift stärkt unsere Reihen und erhöht die Wehrkraft, die den Sieg des Katholizismus garantiert . . .“

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Pater Pio:

 

„Wenn dereinst unsere letzte Stunde geschlagen hat und unser Herz aufgehört hat zu schlagen, dann wird alles für uns zu Ende sein, sowohl die Zeit, Gnaden zu erwerben, wie auch die Zeit, Gnaden zu verscherzen.

So wie uns der Tod finden wird, so werden wir vor Christus unseren Richter treten.

Unsere flehenden Rufe, unsere Tränen, unser Reueschmerz, die uns auf Erden noch das Herz Gottes gewonnen hätten und uns, mit Hilfe der Sakramente, aus Sündern zu Heiligen hätten machen können, sie nützen dann nichts mehr.

Die Zeit der Barmherzigkeit ist vorüber, und es beginnt die Zeit der Gerechtigkeit.“

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"Täuscht euch nicht:

Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten."

 

(Galater 6,7)

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"Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm.

Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn."

Matthäus 7,13-14

 

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Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, hat am 4. März 2019 bekanntgegeben, dass die Archive zum Pontifikat von Papst Pius XII. vollständig geöffnet werden. Papst Pius XII. regierte die Kirche von 1939 bis 1958, also auch während der Zeit des Nationalsozialismus. Viele Menschen, auch viele jüdische Menschen, dankten diesem Papst immer für seinen Einsatz für die verfolgten Juden, andere warfen diesem großen Papst sein diesbezügliches Schweigen während der Nazizeit vor. Durch die Öffnung der Archive wird die Welt vom segensreichen Wirken dieses Papstes erfahren.

Dank sei Gott! Beten wir um seine Heiligsprechung!

 

 

 

Alphabetisch geordnet:

 

Heiligen-Legende

 

 

>>> Bitte hier öffnen <<<

 

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Ein Priester muss sein

 

+ Ein Priester muss sein: +

+ ganz groß und ganz klein +

+ vornehmen Sinnes wie aus Königsgeschlecht +

+ einfach und schlicht wie ein Bauernknecht +

+ ein Held, der sich selbst bezwungen +

+ ein Mensch, der mit Gott gerungen +

+ ein Quell von heiligem Leben +

+ ein Sünder, dem Gott vergeben +

+ ein Herr dem eignen Verlangen +

+ ein Diener der Schwachen und Bangen +

+ vor keinem Großen sich beugend +

+ zu dem Geringsten sich neigend +

+ ein Schüler vor seinem Meister +

+ ein Führer im Kampf der Geister +

+ ein Bettler mit flehenden Händen +

+ ein Herold mit goldenen Spenden +

+ ein Mann auf den Kampfesstätten +

+ eine Frau an den Krankenbetten +

+ ein Greis im Schauen +

+ ein Kind im Trauen +

+ nach Höchstem trachtend +

+ das Kleinste achtend +

+ bestimmt zur Freude +

+ vertraut dem Leide +

+ weitab vom Neide +

+ im Denken klar +

+ im Reden wahr +

+ des Friedens Freund +

+ der Trägheit Feind +

+ feststehend in sich +

+ ganz anders als ich . . .

 

(Eine salzburgische Handschrift aus dem Mittelalter)

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Los von Rom!

 

Los von Rom! – des Satans Hymne!

Los von Rom! – das Schlachtgejohle

Der Trabanten seiner Krone.

Los von Rom! Im Weltendrama

Der Verruchten Ziel und Spott.

Welch ein Schauspiel! – Millionen

Heulen diesen Satanssang,

Gellend durch der Erde Zonen

Nimmt der Fluchschrei seinen Gang.

Todeslosung! – Nie verhallen

Wird sie in der Zeiten Flucht.

Los von Rom! so wird es schallen,

Bis uns wiegt der Heimat Bucht.

 

Welch ein Anblick! – Romas Zinnen

Ruh`n auf ew`gem Felsgestein;

Unter allen Königinnen

Strahlt sie jugendschön allein.

Ninive ist hingesunken;

Sions Pracht zerfiel in Staub;

Tyrus, Babel, siegestrunken,

Wurden der Zerstörung Raub.

Welch ein Bild – Roms Hasser bleichen

In dem Moderstaub der Zeit,

And`re steh`n auf ihren Leichen,

Für den Teufelskampf bereit.

Welche Scharen, - welch ein Heulen

Um der Kirche Sonnendom,

Niemals wanken ihre Säulen, -

Tönt`s auch schrecklich: Los von Rom!

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"Mein Zuflucht alleine" - Ein Marienlied

 

(im neuen Gotteslob nicht mehr enthalten)

 

Mein Zuflucht alleine,

Maria, die reine,

von Herzen ich meine

zu rufen an:

dass sie mich regiere,

mit Gnaden mich ziere,

ganz treulich mich führe

auf rechtem Plan.

 

Ach Wonne der Frauen,

mit höchstem Vertrauen,

bitt`, wollest anschauen,

die Seele mein:

Errett mich Elenden

aus feindlichen Händen,

tu niemals abwenden

die Augen dein!

 

Recht alle dich nennen,

mit Lippen bekennen,

von Herzen erkennen

der Menschen Heil.

Drum darf ich es wagen,

die Sorgen und Plagen

dir, Jungfrau, zu klagen.

Hilf mir in Eil`!

 

In stetigem Leiden,

ohn` einige Freuden

die Stunden hinscheiden

ohn` Maß und Zahl.

Wann dein ich gedenke,

all Trübsal versenke;

was immer mich kränke,

entschwindet all.

 

All Sinn und Gemüte,

all Fleisch und Geblüte,

o Mutter der Güte,

dir anvertrau`.

Wann endlich muss sterben,

lass Gnad` mich erwerben,

den Himmel zu erben,

hilfreiche Frau!

 

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Nach der Heilige Messe:

 

Papst Leo XIII.:

 

Heiliger Erzengel Michael,

beschirme uns im Kampf,

schütze uns gegen die Bosheit

und die Nachstellungen des bösen Feindes.

Ihm möge Gott gebieten,

so flehen wir inständig.

Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen

wollest den Satan und alle andern bösen Geister,

welche zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen

mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstoßen. Amen.

 

Vision des Papstes Leo XIII.

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Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, sagte am 28. Januar 2018

bei der Frühmesse in der Kirche Santa Maria Maggiore:

 

"Wo Maria im Haus ist,

 

kommt der Teufel nicht rein."

 

"Ohne Maria den christlichen Glauben leben zu wollen, ist sehr gefährlich",

so der Papst, 

"wo sie zugegen sei, könne der Teufel nicht eindringen".

 

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„Woran können sich die schwankenden Schritte eines Kindes besser halten als an der Schürze der Mutter?“

 

Julius Langbehn

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Schätze in jedem Buchstaben des Namens "Maria"

 

Mater alma redemptoris, incentivum amoris!

Süße Mutter des Erlösers, Entflammerin der Liebe!

 

Maria advocata renatorum, imperatrix angelorum!

Maria, Fürsprecherin der Christen, Kaiserin der Engel!

 

Mater altissimi regis, integritatis auctrix!

Mutter des allerhöchsten Königs, Quelle der Heiligkeit!

 

Multum amabilis regi Iesu altissimo!

Viel-Geliebte Jesu, des allerhöchsten Königs!

 

Caesarius von Heisterbach

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Zwei gute Gründe für diese Seite:

 

1. Das alte Wort:

 

De Maria nunquam satis:

 

Von Maria kann man niemals zu viel schreiben.

 

2. Die Kirche legt Maria das Wort in den Mund:

 

Qui elucidant me, vitam aeternam habebunt:

 

Die mich ins Licht stellen, werden das ewige Leben haben.

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Wahre deinen alten Glauben!

 

Als ich einmal im schönen südtiroler Sarntal war, machte ich eines Tages auf einem einsamen Weg einen Spaziergang. Der Weg führte über eine üppige Weide, deren saftiges Grün mir ebenso wohltat wie die frische Luft. Da bemerkte ich in der Ferne auf einer Brettertür einer Hütte, die den Weg abschloss, eine Inschrift mit großen roten Buchstaben. Es wird wohl, dachte ich mir, ein Hinweisschild sein, das Gatter immer wieder zu schließen. Oder war es vielleicht irgendein Werbeschild? Oder hatte ein zweifelnder Mensch seine innere Zerrissenheit vor aller Welt kundtun wollen? Doch ich war angenehm überrascht. Ich las folgenden schönen Spruch – ein Tiroler vom alten Schlag mochte ihn hingemalt haben, dem es zu Herzen ging, dass allerlei von außen und leider auch von innen kommende Einflüsse den katholischen Glauben zu erschüttern versuchen:

 

„Wahre deinen alten Glauben,

Deines Lebens höchstes Gut,

Will man frevelnd ihn dir rauben,

Schütze ihn mit deinem Blut!“

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„Der Engel des Herrn.“

 

Zu den Blutzeugen, die unter der Regierung der grausamen Elisabeth von England ihres katholischen Glaubens wegen hingerichtet wurden, gehört auch John Post aus Pereth in der Grafschaft Cumberland.

 

Er war ein kindlicher Verehrer der Gottesmutter. Einen glänzenden Beweis davon gab er noch sterbend den Feinden der Kirche. Als er am Galgen angelangt war, kniete er auf der untersten Stufe der Treppe nieder und betete laut den englischen Gruß: „Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist. – Gegrüßet seist du, Maria . . .“

 

Dann stieg er auf die zweite Stufe, kniete abermals nieder und betete: „Siehe, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“ – mit dem zweiten Ave Maria.

 

Endlich betrat er die dritte und letzte Stufe des Galgens und betete kniend: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ – und das dritte Ave.

 

Dann überließ er sich dem Scharfrichter, um als Blutzeuge für den katholischen Glauben und die katholische Marienverehrung zu sterben. –

 

Wir alle sind schließlich zum Tode Verurteilte. Jeden Tag kommen wir um drei Stufen dem Tod näher, um einen Morgen, um einen Mittag und einen Abend. Machen wir es doch wie jener Märtyrer Englands. Beten wir auf jeder dieser Stufen zum Tod den englischen Gruß; beten wir ihn gewissenhaft am Morgen, am Mittag und Abend! Halten wir Treue der Mutter Gottes – auch im Angelus Gebet!

 

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,

und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: siehe, ich bin die Magd des Herrn;

Mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Und das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Bitte für uns, heilige Gottesmutter,

dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. – Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

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Die europäische Gesellschaft stirbt

 

Donoso Cortés hat in einer seiner berühmten Reden vor dem spanischen Parlament in den Jahren 1849 und 1850 deutlich und prophetisch zum Ausdruck gebracht, wie es um Europa zukünftig bestellt sein wird:

 

„Die europäische Gesellschaft stirbt. Ihre Extremitäten sind bereits kalt. Bald wird es auch ihr Herz sein. Und wissen Sie, warum sie stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte, um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Sie stirbt, denn wie der Mensch nicht allein vom Brote lebt, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt, so gehen die Gesellschaften nicht nur durch das Schwert zugrunde, sondern auch durch jedes antikatholische Wort, das aus dem Mund der Philosophen kommt. Sie stirbt, weil der Irrtum tötet und weil diese Gesellschaft auf Irrtümern aufgebaut ist. Alles, was die Menschen für unbestritten halten, ist falsch. Die Lebenskraft der Wahrheit ist so groß, dass, wenn die Menschen eine Wahrheit besäßen, diese eine Wahrheit sie retten könnte. Aber der Sturz der Menschheit ist so tief, ihre Dekadenz so radikal, ihre Blindheit so vollständig, ihre Blöße so gründlich, dass sie diese Wahrheit nicht besitzen. Daher wird die Katastrophe, die kommen muss, in der Geschichte die Katastrophe schlechthin sein. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Unmöglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar sich nicht retten will. Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft, weil wir aus unseren Kindern keine wahren Christen machen wollen und selber keine wahren Christen sind. Weil der katholische Geist, der einzige, der Leben in sich trägt, nicht alles belebt, weder den Unterricht noch die Regierung, noch die Institutionen, noch die Gesetze, noch die Sitten. Es wäre ein gigantisches Unterfangen – das sehe ich nur zu klar –, wollte man den derzeitigen Lauf dieser Dinge ändern. Es gibt keine Macht auf Erden, die das von sich aus fertig brächte.“

 

Zitat aus: Ludwig Fischer,

Donoso Cortés, Der Staat Gottes.

Eine katholische Geschichtsphilosophie,

Karlsruhe 1933, S. 35

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Noch zu Lebzeiten heiliggesprochen

 

Eine Frage, die die meisten Leute in Erstaunen setzt und verwirrt, wurde einmal im irischen Radio gestellt: „Wer war der einzige Heilige, der bereits zu Lebzeiten heilig gesprochen wurde?“ Niemand konnte hierauf eine richtige Antwort geben. Wir Zuhörer fragten uns, ob die Antwort nicht die sein würde, dass irgendeine große Seele schon in diesem Leben einen solchen Ruf von Heiligkeit besaß, dass sie vom Volk ein Heiliger genannt wurde. Aber dies konnte schließlich auf eine ganze Reihe von Heiligen zutreffen.

Als aber die Antwort erteilt wurde, stellte es sich heraus, dass hinter dieser Frage keine Geschichtsverdrehung und auch kein Trick steckte. Die Antwort ist einfach die: der gute Schächer.

 

Aus: „Glasgow Observer and Scottish Catholic Herald“

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Gottheit, tief verborgen, betend nah ich dir.

Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.

Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,

weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.

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Das Gesicht des Rosenkranzes

 

Jeder Rosenkranz hat sein Gesicht. So gibt es nichtssagende und ernste, zerbrechliche und feste Rosenkränze, solche, bei denen es schwer ist, in Andacht zu kommen, und solche, bei denen die Andacht von selber kommt.

 

Ich habe ein Stück Rosenkranz von einem alten Missionar. Er ist nicht einmal mehr ein zusammenhängendes Gesetz, aber es wiegt Berge von modernen Rosenkränzen auf. Man muss es ruhig vor sich in der Hand liegen haben und sehen, wie die einzelnen Glieder fest wie Kettenringe ineinanderhängen, muss fühlen, wie jede Perle hart und fest aus einem guten, alten Holz und doch glatt und zart auf ihre Weise ist. Wenn ich feststellen will, was für ein Gesicht ein Rosenkranz hat, brauche ich ihn nur neben dieses Stück zu legen, gleich geht ein brüderlicher Strom, zieht eine innere Verwandtschaft hinüber, oder aber seine Hohlheit ist enthüllt und er – ist einer dieser dünngliedrigen Rosenkränze, die schwindsüchtig und nichtssagend wie die Gebete sind, die an ihnen herunterfließen.

 

Dieses Stück Rosenkranz eines alten Missionars gibt auch Antwort darauf, ob ein Rosenkranz etwas für einen Mann sei. Es hat in einer Hand gelegen, die ebenso den Spaten zu handhaben wie die Feder zu führen, ebenso die Flinte wie das Kreuz zu heben verstand, die um die schwere Arbeit im Weinberg des Herrn, um den erbitterten Kampf für Seelen wie um den Kampf um das eigene nackte Leben wusste.

 

So beantwortet sich diese Frage von selbst! Auch ist der Rosenkranz ein Kampfgebet und damit ein rechtes Gebet für den Mann, in den Türkenschlachten bei Lepanto (1571) und Peterwardein (1716) bewährt und nach dem Sieg vom Papst für die ganze Christenheit eingeführt. Es ist ein Gebet, das einmal den Bestand des Abendlandes gesichert hat und damit heute von größter Aktualität ist. Wenn es noch nie so schlecht um das Abendland gestanden hat wie heute, wo der Feind nicht mehr an einer Grenze, sondern im Niedergang des abendländischen Menschen mitten unter uns steht, dann ist die größte Stunde des Rosenkranzes gekommen. Schlingen wir ihn also fest um die Faust, fühlen wir die Not und Inbrunst, fühlen wir das christliche Blut von acht Jahrhunderten in ihm pochen, und lassen wir nicht nach, bis der Herr uns auch diesmal durch seine Mutter den Sieg, den Sieg über den abendländischen Menschen verliehen hat.

Ludwig Lenzen in

Münchener Katholische Kirchenzeitung vom 5. Oktober 1947

 

 

Die Gottesmutter zählt sie . . .

 

Zu Fuß kamen Pilger aus dem fernen Marseille nach La Salette. Unter ihnen befand sich ein 74jähriger Greis.

 

„Wieviele Kilometer haben Sie von Marseille an zurückgelegt?“, fragte man ihn. In seinem klingenden Marseiller Dialekt, in dem auch die Liebe seines Herzens zur Gottesmutter mitschwang, antwortete er:

 

„O, ich habe sie nicht gezählt. Aber die Gottesmutter zählt sie.“

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Sechs Stücke vom guten Sterben

 

Die soll der Mensch sich alle Tage vornehmen, bis dass er wohl zu sterben gelernt hat:

 

1. Das erste ist, dass der Mensch sich soll kehren zu Gott mit einer wahren ganzen Reue und dem Vorsatz, dass er eine Todsünde nimmermehr tun will.

 

2. Das andere: es soll sich der Mensch von allen zeitlichen Dingen abwenden und soll sich kehren zum ganzen himmlischen Hof der Engel und Heiligen, sie zu bitten, dass sie ihm ein Geleit seien von diesem vergänglichen in das ewige Leben.

 

3. Das dritte ist: er soll sich kehren zu den heiligen Wunden unseres lieben Herrn und dahinein seine Zuflucht nehmen.

 

4. Das vierte ist, dass sich der Mensch opfern soll als ein lebendiges Opfer unserem lieben Herrn, sich ergeben in das Leiden und den Tod, aus Dank, für Jesu Tod aus der Begier, bei Christus zu sein.

 

5. Das fünfte ist: der Mensch soll lang im voraus wünschen und Begehren, dass all sein Todesweh fruchtbar und geheiligt werde im Leiden und Sterben unseres lieben Herrn.

 

6. Das sechste ist: so der Mensch sterben soll, soll er sich gründlich und fest senken in den christlichen Glauben und darin bleiben und soll sich dann Gott gänzlich lassen, in Seinen Willen, mit ganzem festem Vertrauen, dass Er ihn nicht lassen wolle, und sich Ihm ganz befehlen in allen Dingen.

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Der Sozialismus will die Menschen glücklich machen. Zeigen wir, dass wir das gleiche Anliegen haben. In diesem Kern wollen wir uns treffen. Kein sauertöpfisches Christentum mit ständiger Leichenbittermiene, sondern das Christentum der acht Seligkeiten!

P. Alexander Bredendick

 

Jesus sagt:

 

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig  die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Selig  die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

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"Nur die Kirche stellte sich gegen Hitler. Nie hatte ich ein übermäßiges Interesse für sie an den Tag gelegt, doch jetzt empfinde ich für sie eine große Ehrfurcht und Bewunderung: denn sie allein besaß den Mut, das Recht in Schutz zu nehmen und die geistige Freiheit zu fördern. Das alles erklärt hinreichend, warum ich jetzt so zur Kirche aufblicke, die ich ehemals so gering geschätzt habe."

 

Prof. Albert Einstein

zu einem Vertreter des "Catholic Herald",

Katholischer Digest, Mai 1948,

Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg

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Es gab eine Zeit !

 

Es gab eine Zeit, da galt der Handschlag als Eid. Und die Tugend war heilig. Da liebte das Alter die Jugend. Und die Jugend ehrte das Alter.

 

Es gab eine Zeit, da war die Frau eine Frau. Und der Mann war ein Mann. Das Zuhause war heilig wie eine Tempelstatt.

 

Es war eine Zeit, da waren die Kinder wie Ölzweige am Tisch der Eltern. Und die Treue war in allen Herzen.

 

Es gab eine Zeit, da zog der Mann den Hut vom Kopf, wenn er an einer Kirche vorüberschritt.

 

Es gab eine Zeit, da faltete der Arbeiter die Hände, wenn das Aveglöcklein erklang.

 

Es gab eine Zeit, da pflegte jeder, der etwas fand, es an an einem Kruzifix zu befestigen. Und niemand als der Verlierer selbst nahm es ab.

 

Es gab eine Zeit, da war das Herz derb wie der Stiefel. Und die Seele war rein wie gute Wolle.

 

Es gab eine Zeit. Wann kommt sie wieder? Wann? Ich habe Heimweh danach.

 

(Sehnsuchtsvolle Worte einer Unbekannten - geschrieben 1947)

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Was tun in kritischer Zeit?

 

1. Hab Vertrauen auf Gott, in die Menschen und in dich selbst! Hab auch Vertrauen auf die Staatslenker und in Gottes Führung, der sie für seine Zwecke führt!

 

2. Sei eine Insel der ruhigen Zuversicht inmitten einer Welt des Aufruhrs! Glaube an die Allmacht Gottes, dessen Vorsehung über uns wacht!

 

3. Sei freundlich und gütig zu jedem, dem du begegnest! Trag dein Teilchen an Güte bei im Verkehr mit den Menschen, damit der Hass überwunden wird!

 

4. Bete immerzu, indem du dir bewusst wirst, dass dir damit eine überwältigende Kraft gegeben ist!

 

5. Übe dich und erziehe dich dazu, Zweifel und Angst aus deinem Innern zu verbannen! Sprich keine zersetzenden Gedanken aus, sondern verbreite aufbauende Gedanken! Gib dir jeden Abend darüber Rechenschaft!

 

6. Sage dir immer wieder, dass es für alle Ereignisse, so niederdrückend sie auch sein mögen, eine sinnvolle Antwort geben muss!

 

7. Betrachte dich stets als ein Kind Gottes und liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

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Die Liebe zur Kirche

 

Liebst du die Kirche?

 

Das Verhältnis der Menschen zur Kirche bewegt sich innerhalb der Gegenpole Hass und Liebe, zwischen denen die Stufen Gleichgültigkeit, Achtung und Bewunderung liegen. Jeder einzelne Mensch kann im Laufe seines Lebens diese Gefühlsstufen durchschreiten, aufwärts und leider auch abwärts steigend. Wie ist dein Verhältnis zur Kirche? Liebst du die Kirche?

 

Wenn es dich drängt zu wissen, wie es der Kirche ergeht, nicht nur in deinem eigenen Land, sondern an allen Ecken und Enden der Welt – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Erfolge der Kirche dein Herz mit Freude erfüllen und in deinen Alltag hineinstrahlen wie die Fortschritte in deinem eigenen Schaffen – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du, wo dir das geistliche Gewand der Kirche an einem Priester, an einem Mönch, einer Klosterfrau auf der Straße begegnet, dich freust über diese Begegnung mit der Kirche und unwillkürlich ihr den Gruß der Freundschaft entbietest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn du der lehrenden Kirche nicht nur dem Buchstaben nach gehorchst, sondern, dem Gebot zuvorkommend, der besorgten Mutter die Wünsche an den Augen abliest – dann liebst du die Kirche.

 

Wenn die Sorgen der Kirche auch dir auf den Nägeln brennen und du die ihr zugefügten Beleidigungen wie einen Faustschlag ins eigene Gesicht empfindest – dann liebst du die Kirche.

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Maria ist gut!

 

Wenn ich auch mein Herz zum Schweigen bringen und all der Wohltaten nicht mehr gedenken wollte, die mir diese gute Mutter zukommen ließ, die Stimme aller Jahrhunderte würde mich erdrücken, in dem Echo, das durch die Unendlichkeit tönt:

Wie bist du voll Güte, o Maria!

Die Güte Gottes selbst wohnt in ihrem Herzen, der ihr aufgetragen hat, die Schätze seiner Barmherzigkeit über die Erde zu ergießen. Sünder, Kranke, Leidende und Trauernde aller Art sagt selbst:  nicht wahr,

Wie gut sie ist, Maria?

Ihre sanfte Hand trocknet die Tränen des Schmerzes, die Strahlen ihrer Mildherzigkeit erleuchten die Verirrten. Ihr mächtiger Schutz hebt den Mut niedergeschlagener Seelen. Ihr zärtlich liebendes Herz ladet alle Ruhelosen ein, den Frieden bei ihr zu suchen. O ihr, die ihr sie noch nicht kennt, wüsstet ihr:

Wie gut sie ist, Maria!

Ein Wort! Ein Blick! Ein Seufzer! und sie versteht euch, sie unterstützt euch, sie zerstreut eure Furcht, eure Ängste, sie stützt eure Kräfte, sie erleichtert die Bürde der Prüfung. Habt Vertrauen, kommt, betet, und bald werdet ihr mit der ganzen Kirche wiederholen müssen: Wer hat jemals zu ihr gefleht, ohne ausgerufen zu haben:

Wie gut sie ist, Maria!

O gute!, o liebreiche!, o allerreinste Jungfrau Maria! Ja, lass es mich dir tausendmal und immer von neuem wiederholen, dass ich dich liebe, ja dass ich dich liebe, und dich immer lieben und dir immer dienen will!

Abbé Leguillon

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Deo gratias et Mariae - Gott und Maria sei Dank

 

Heiliger Bonifatius, Apostel Deutschlands, bitte für uns!