Die Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Einsiedeln in der Schweiz

 

2700 Fuß über der Meeresfläche, auf sanfter Anhöhe über dem gleich genannten Flecken, erhebt sich die große und prachtvolle Benediktiner-Abtei Einsiedeln.

 

Am jenseitigen Saum der Gebirge, die das hohe Bergtal umschließen, nordwärts längs des Zürichersees, hinauf in die schweizerische March, dann auf der anderen Seite gegen den Vierwaldstädtersee, hatte längst schon das Christentum festen Fuß gefasst, als hier noch finsterer Wald den Talgrund bis zu den Gebirgshöhen bedeckte. Um eben die Zeit, da Papst Leo III. Karl den Großen als Beherrscher der abendländischen Christenheit begrüßte, gebar eine Gräfin von Sulden ihrem Gemahl, Berthold von Zollern, einen Sohn, dem die Eltern den Namen Meinrad gaben. Weil er Anlage zum Studieren verriet, wurde er im fünften Jahr seines Alters von seinem Vater in das Benediktinerkloster zu Reichenau gebracht und einem Blutsverwandten, dem frommen und gelehrten Mönch Erlebald, zur Erziehung übergeben. Der Junge erfreute seinen würdigen Lehrmeister durch Folgsamkeit, Eifer und züchtigen Wandel. Bald gewann man ihn im Kloster allgemein lieb und nahm ihn nach Verlauf der Jahre in den Orden auf.

 

Es geschah, dass der greise Abt Hatto seine Würde an Erlebald übertrug, um sich ganz allein dem beschaulichen Leben zu widmen. Der neue Abt sendete den jungen Priester Meinrad in das kleine, Reichenau angehörige Kloster Oberbollingen am Zürichersee, um dort den Unterricht der Schulknaben zu leiden. Eine geraume Zeit hatte er in diesem Amt zugebracht, als er einen sonderlichen Drang in sich spürte, in die Einöde zu gehen. Demnach begab er sich auf den Etzelberg und bewohnte daselbst 7 Jahre lang in Fasten, Beten und Erforschung des göttlichen Willens eine kleine Zelle, die eine fromme Witwe zu Altendorf ihm hatte erbauen lassen. Der ruf von seinen Tugenden verbreitete sich in der ganzen Umgegend. Viele strömten herbei, um in ihren Angelegenheiten Hilfe und Trost zu suchen. Dies bewog den Einsiedler, der so gern ungestört im Dienst des Herrn geblieben wäre, den Etzelberg zu verlassen und einen anderen, weniger besuchten Platz zu seinem Aufenthalt zu wählen. Er fand ihn tiefer im Gebirge an der Stelle, wo heutzutage die berühmte Kirche Unserer Lieben Frau zu Einsiedeln steht. Hildegard, die Äbtissin des geführten Stiftes Frauenmünster, die ihn in seiner ersten Wohnung öfter besucht hatte, ließ ihm auf dem neu gewählten Platz daselbst eine Klause und eine Kapelle bauen. In dieser stellte er ein Bild der heiligen Jungfrau auf, das von jeher ein Gegenstand seiner innigsten Verehrung gewesen war.

 

Meinrad brachte in der Wildnis 26 Jahre unter den strengsten Bußwerken zu. Er hatte keine andere Gesellschaft, als zwei Raben, die er jung aus dem Nest genommen und groß gefüttert hatte. Mit diesen teilte er seine spärlichen Bissen. So abgelegen aber auch die Gegend war, in der sich der heilige Mann zurückgezogen hatte – die eines höheren Trostes Bedürftigen fanden ihn doch auf, und bald war der Zudrang wieder so groß, wie vormals am Etzelberg.

 

Wer sollte glauben, dass dieser fromme Gottesmann, der nur für die Erfüllung der Pflichten der Liebe lebte, vor feindlichen Angriffen nicht sicher war? Zwei Bösewichte, Richard und Peter aus dem Rieß gebürtig, fuhren den See hinunter und hörten von dem Waldbruder und dem großen Zulauf zu seiner Klause. Der böse Geist gab ihnen den Gedanken ein, er müsse aus den Gaben der ihn Besuchenden große Reichtümer gesammelt haben. Die Raubgier regte sich, und des Mordes gewohnt, nahmen sie sich vor, ihn umzubringen. Als sie in die Einöde traten und von den beiden Raben erblickt wurden, erhoben diese ein so grässliches Geschrei, dass der ganze Wald davon erklang. In derselben Stunde las Meinrad am Altar seiner Kapelle die Heilige Messe, und es wurde ihm während des Opfers durch innere Erleuchtung kund, dass der Tod ihm nahe sei. Bald darauf polterten die Räuber an der verschlossenen Tür und begehrten Einlass. Meinrad verrichtete noch ein kurzes Gebet vor dem Altar, befahl sich Gott dem Herrn und öffnete die Tür, den Räubern mit Brot und einem Becher Wein entgegengehend. Sie jedoch waren nicht zufrieden mit dem, was ihnen der Heilige darbot, sondern schrien ungestüm nach Geld. Vergebens beteuerte Meinrad, er habe nicht Gold und Silber und auch sonst nichts von Wert. Die Mörder warfen sich über ihn her und erwürgten ihn auf unmenschliche Weise. Mit zum Himmel gerichteten Augen und aufgehobenen Händen gab der Heilige seinen Geist auf. In dem Augenblick, erzählt die fromme Sage, entzündeten sich die Kerzen auf dem Altar von selbst, damit die Seele nicht ohne Licht von hinnen scheide. Als die Räuber dieses Zeichen sahen, entsetzten sie sich und sprachen zueinander: „Lasset uns fliehen, denn es ist zu fürchten, dass der Mord nicht unentdeckt bleibe.“ Sowie sie aus der Zelle traten, flogen die Raben mit lautem Gekrächze hinter ihnen her, und verfolgten sie, wohin sie gingen. Bis nach Zürich flogen sie ihnen nach, und weil inzwischen der Mord des Heiligen bekannt geworden war, griff man dort nach den also verratenen Mördern und flocht sie auf das Rad. Der Mord war im Jahr 863 geschehen.

 

Nach Meinrads Ermordung blieb die Zelle unbewohnt, die Stätte aber, an der Meinrad sein Leben führte und beendete, blieb im Andenken der um den Saum des Waldes wohnenden Menschen und wurde von ihnen bisweilen besucht. Da hörte wenige Jahre, bevor Karl des Großen Geschlecht ausging, der straßburgische Domherr Benno (man glaubt, er sei aus dem Stamm der burgundischen Könige gewesen) von dieser Einsamkeit, und längst geneigt, so eine Einsiedelei aufzusuchen, begab er sich mit einigen Gefährten dahin, um in gleicher Weise, wie Meinrad, dort zu leben. Erst wählte er sich die nahe gelegene Anhöhe, die jetzt noch nach ihm Bennau genannt wird, bald aber, 44 Jahre nach der an Meinrad verübten Tat, zog er tiefer hinab an die Stätte, wo er geweilt hatte (907), und freudig überließen ihm die Grafen von Rappersweil den Ort. Aber nur sparsame Hilfe mochte in so hohem Bergtal der Boden bieten. Da erbat sich Benno von der Äbtissin zu Seckingen die liebliche Insel Ufnau im Zürichersee, noch heutzutage des Klosters Eigentum, und pflanzte dort Fruchtbäume und was dort unter milderem Himmelsstrich zu einfacher Nahrung gedeihen mag. Zur bleibenden Stätte für Männer, die aus dem Treiben und den wandelbaren Dingen der Welt an einen Ort der Ruhe und Sammlung sich zurückziehen wollten, wurde St. Meinrads Zelle erst, nachdem der straßburgische Domprobst Eberhard, aus vornehmen Geschlecht in Franken, im Jahr 934 dahin sich begeben. Der verwendete, was ihm von väterlichem Gut angefallen war, zum Bau einer Kirche zu Unserer Lieben Frau Ehre, in der er Meinrads Kapelle einschloss und für Brüder, die nach St. Benedikts Regel leben sollten, eine Behausung daran errichtete, die Kaiser Otto durch einen Bestätigungsbrief vom Jahr 946 zu einem Kloster erklärte, dessen Bewohnern er das Recht erteilte, ihren Abt sich wählen zu dürfen, und schon nach zwei Jahren der Stiftung solche Anerkennung widerfahren ließ, als wäre sie bereits eine mit Grund und Boden, Nutzungen und Rechten reich ausgestattete Abtei.

 

Eberhard hatte mittlerweile seinen Bau vollendet, so dass er im September des Jahres 948 den Bischof Conrad von Constanz zu dessen Weihe einladen konnte. Dieser soll in der Nacht vor dem Weihetag (14. September) wunderliebliche Stimmen gehört haben, und am folgenden Tag nachdem er sich unter langem Zaudern zur feierlichen Handlung zur Kirche begeben, in dem Wort: „Halt ein Bruder, Gott selbst hat die Kapelle geweiht!“ über deren Bedeutung Aufschluss erhalten haben, so dass er die oberhirtliche Weihe nicht mehr vorzunehmen wagte. Merkwürdig ist immer, dass dies nicht auf dunkler Sage beruht, sondern der Bischof selbst in seinem Buch von geheimnisvollen Dingen den Hergang dieser himmlischen Einweihung erzählt, worüber er 16 Jahre später Papst Leo VIII. mündlichen Bericht erstattete, dieser hierauf unter Beratung vieler deutscher Erzbischöfe, Bischöfe und Äbte, von der vollkommenen Glaubwürdigkeit des Vernommenen überzeugt, am 11. November 964 denjenigen, die die Kirche besuchen würden, einen vollkommenen Ablass erteilte, den nach einem halben Jahrtausend Pius II. bestätigte. Daher noch in heutiger Zeit am Tag von Kreuzerhöhung zu Einsiedeln das Fest der Engelweihe begangen wird, das immer die Pilger zu Tausenden herbeizieht.

 

Die Kirche, die unter Abt Cölestin im Jahr 1837 von innen wieder renoviert wurde, macht durch ihre Größe, Bauart, ihre Gemälde, Bildsäulen und übrigen Verzierungen einen tiefen Eindruck auf den Pilger. Sie ist samt dem prachtvollen Chor 208 Schuh lang und 116 Schuh breit. Zu beiden Seiten stehen 10 sehr schöne Altäre mit kostbar gefassten heiligen Reliquien, Gemälden, und Statuen geziert.

 

Die heilige Kapelle, die schon zu des heiligen Eberhards Zeiten in der Kirche stand, hatte damals kein Gewölbe und war nur einfach getäfelt. Mehrere Feuersbrünste zerstörten seit dieser Zeit die Kirche, die Kapelle aber wurde wunderbar erhalten. Auch da die calvinische Ketzerei in den stillen Tälern der Schweiz sich ausbreitete, und die Wut der Ketzer die Kapelle zu zerstören drohte, wurde sie gerettet. Nachdem der Sturm der Revolution sich endlich ausgetobt hatte und die verbannten Klostergeistlichen wieder zurückkehren durften, wurde das Gnadenbild am 29. September 1803 mit aller möglichen Feierlichkeit unter dem Andrang einer ungeheuren Menge Volkes zurückgebracht, und wiederum an der nämlichen Stelle auf einem schön errichteten Altar zur Verehrung ausgestellt. Im Jahr 1817 wurde die heilige Kapelle mit jener Pracht, die die Heiligkeit des Ortes erforderte, gebaut und in sie das heilige Gnadenbild gebracht.

 

Diese Kapelle, mitten in der Kirche stehend, zieht sogleich das Auge jedes eintretenden Pilgers auf sich. Von außen ist sie mit schwarzem und grauem Marmor überkleidet. Ihre Zierden bestehen in Säulen und Statuen. An der Vorder- und den beiden Nebenseiten sind schöne mit eisernen Gittern gezierte Öffnungen angebracht. Über dem Türgiebel ist ein schönes in Marmor gehauenes erhabenes Bild, das Hinscheiden der allerseligsten Jungfrau vorstellend. Rechts und links stellen zwei kleinere Bilder in Marmor die Geburt und Verkündigung Unserer Lieben Frau dar. Der Fußboden ist von schwarzem und grauem Marmor. Die Kapelle ist 22 Schuh und 6 Zoll lang, 21 Schuh breit und 17 Schuh und 6 Zoll hoch. Von innen ist sie mit vielfarbigem Gipsmarmor und Gold ausgelegt. Eine kleine Kuppel, 22 Schuh hoch, überdeckt sie. Über dem Altar, auf vergoldeten Wolken steht von Strahlen umgeben das prächtig gekleidete Gnadenbild, Maria mit dem Jesuskind.

 

Um von der umliegenden katholischen Schweiz, aus der viele Gemeinden jährliche Gelübdewallfahrten halten, nicht zu sprechen, weit durch Deutschland, Frankreich und das angrenzende Oberitalien erstreckt sich der Ruf von Einsiedelns Gnadenstätte, und die Zahl der alljährlich an ihr eintreffenden Pilger steigt an die 300.000, die besonders am jährlichen Fest der Engelweihe groß ist. Während der 14 Tage, innerhalb der es fällt, erhielten im Jahr 1834 nicht weniger als 36.000 Personen die heilige Kommunion. Damals fiel das Fest auf den Sonntag, wo es dann acht Tage durchdauert und „Die große Engelweihe“ heißt.

 

Eine der glänzendsten Wallfahrten war die, die Kaiser Karl IV. in Begleitung vieler Bischöfe und Fürsten dahin machte. Die Votivbilder, die in der Nähe der heiligen Kapelle, innerhalb der Kirche, wenige Schritte von deren Eingang stehend, aufgehängt sind, geben Zeugnis von so manchen Nöten, die durch die Fürbitte der heiligsten Jungfrau entweder ganz abgewendet, oder doch gemildert worden sind.

 

Die Wunder, die außerordentlichen Gebetserhörungen und außerordentlichen Bekehrungen am Gnadenort Maria Einsiedeln sind nicht zu zählen. Doch seien einige davon zur Verherrlichung Unserer Lieben Frau hier angeführt:

 

Joseph Peter Doißard, ausgezeichneter Priester von Besancon und Professor der Theologie, wurde im Jahr 1774 von einer tödlichen Krankheit befallen. Die gewandtesten Ärzte konnten weder den Sitz der Krankheit entdecken, noch die Heilmittel finden. Aller menschlichen Hilfe beraubt, wendete er sich an Maria von Einsiedeln, und fleht sie an um die Gabe der Gesundheit. Kaum hat er sein Gebet geendet, als ihn ein leiser Schlummer befällt, während dem es ihm scheint, die heilige Jungfrau zu erblicken, die ebenso gestaltet und gekleidet, wie die zu Einsiedeln ist, und ihn seiner Heilung versichert. Er erwacht, und ist in der Tat vollkommen gesund, kommt hierauf nach Einsiedeln, um seiner Wohltäterin schuldigen Dank zu sagen, und bezeugt seine wundervolle Heilung schriftlich und eidlich.

 

Johann Bellat, aus dem Bistum Basel, hatte eine junge Tochter, die das Gesicht gänzlich durch die Kinderblattern verloren hatte. Die Ärzte erklärten, nach Anwendung verschiedener Mittel, das Übel für unheilbar. Auf diese traurige Äußerung der Ärzte machen die Eltern des Kindes eine Wallfahrt nach Einsiedeln im Jahr 1779, empfangen dort mit Andacht die heiligen Sakramente, beten eifrigst um die Heilung ihrer Tochter, und siehe, in nämlicher Zeit erhält sie das Gesicht und ist vollkommen geheilt.

 

Johann Diepold von Jansen hatte ein so lasterhaftes Leben geführt, dass er wegen seiner Missetaten aus dem Vaterland verbannt wurde. Auf seiner Verbannungsreise wird er im Jahr 1649 zu Wittingen tödlich krank, verliert den Verstand und ist so außer Stand gesetzt, sich mit Gott auszusöhnen. Ein Priester kommt zwar, ihn zu sehen, allein was will er anfangen mit einem Sterbenden, der ohne Verstand da liegt? Er glaubt sogar, in diesem Unglücklichen ein schreckliches Bild eines unbußfertigen Sünders zu sehen, und schauert vor Schrecken zurück. Durchdrungen von diesem Gedanken besteigt er die Kanzel, erzählt dem Volk, was er soeben gesehen hatte, und eifert heftig gegen die Sünder, die ihre Bekehrung bis auf den Tod verschieben. Das hört ein gewisser Thiedland Maglia, ein Christ von gemeinem Stand. Er, von Mitleid bewogen, eilt zu dem noch lebenden Kranken. Hier fängt er an, Maria von Einsiedeln anzuflehen, ergießt sich in einen Strom von Tränen, und macht die verschiedensten Versprechen, wenn nur diese Unglückliche gerettet würde. Das Gebet dieses braven Mannes durchdrang die Wolken und hemmte den gewöhnlichen Lauf der Natur und der göttlichen Gerechtigkeit. Der mit dem Tod ringende Kranke kommt wider alle Erwartung zu sich, ruft nun selbst zur gebenedeiten Mutter der Barmherzigkeit, verlangt einen Beichtvater, empfängt die heiligen Sakramente und stirbt vier Stunden danach mit allen Zeichen der aufrichtigsten Reue.

 

Maria Franziska Petitot, eine arme ledige Person von Pont de Roide in Frankreich, war am 18. Mai 1850 nach Maria Einsiedeln in der Schweiz gekommen, um an diesem weltberühmten Gnadenort der Himmelskönigin Trost und Hilfe in ihrer Bedrängnis zu suchen. Sie hatte bereits das 43. Lebensjahr in einem sehr traurigen Zustand zugebracht. Seit ihrem 11. Lebensjahr nämlich waren ihre beiden Füße lahm und rückwärts gebogen, so dass sie nicht darauf stehen konnte und überall hin, wo man sie haben wollte, wie ein Kind getragen werden musste. Um gedachte Zeit machte sie in einem von einem Esel bespannten und von einer anderen Person geleiteten Wägelchen eine Wallfahrt nach Einsiedeln. Am folgenden Morgen nach ihrer Ankunft (es war der hohe Pfingsttag) fühlte sie sich in der ersten Heiligen Messe, der sie vor der marianischen Gnadenkapelle beiwohnte, während der heiligen Wandlung plötzlich geheilt, so dass sie auf beiden Füßen stehen und in ihre Herberge zurückgehen konnte. Dies geschah in Gegenwart sehr vieler Menschen aus allen Gegenden. Deswegen verbreitete sich auch der Ruf von diesem Wunder sogleich weithin nach allen Richtungen, und alles drängte sich bei der Rückreise der Geheilten herbei, sie zu sehen. Als sie in ihre Heimat kam, ging die ganze Einwohnerschaft des Ortes ihr eine Stunde weit prozessionsweise entgegen, und pries laut in Gebet und Lobgesängen die Güte Gottes und die Macht der Fürbitte seiner heiligen Mutter. Die geistlichen und weltlichen Vorsteher dieses Ortes haben die Wahrheit des Ereignisses in einer amtlichen Urkunde bezeugt.

 

(Quelle: Marianischer Festkalender, Regensburg 1866)

 

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