Neunter Tag

 

Mutter von der immerwährenden Hilfe, ich bin am Schluss meiner neuntägigen Andacht angelangt. Täglich sahst du mich zu deinen Füßen, täglich hörtest du mein Flehen. Noch einmal lasse ich heute meinen Hilferuf zu dir emporsteigen, inständiger, vertrauensvoller denn je. Und ich bin sicher, du wirst mich erhören. Du wirst mir die Gnade erflehen, die ich begehre, oder eine kostbarere. Dessen bin ich gewiss. Gedenke deines Sohnes, gedenke deiner Schmerzen, gedenke deiner barmherzigen Liebe, gedenke deines Namens „Mutter von der immerwährenden Hilfe“. Dieser Name, den du dir selber beigelegt hast, gibt uns das Recht, dir all unser Leid zu klagen, und erfüllt uns zugleich mit der Hoffnung, dass du uns erhören wirst. Wohlan denn, heilige Maria, sei mit mir in all meiner Not, in allen Gefahren, in allen Leiden und erflehe mir immer die notwendigen Gnaden.

 

Liebe Mutter, so groß ist mein Vertrauen, dass ich dir im Voraus danke für die Gewährung meiner Bitte. Dank sei dir auch für alle Gnaden, die du mir im vergangenen Leben erwirkt hast, für alle, die ich in Zukunft von deiner unerschöpflichen Liebe und Güte noch erhalten werde. Nie will ich deine Wohltaten vergessen. Bis zum letzten Atemzug will ich dir danken und droben im Himmel einst dich ewig lieben, loben und preisen. Amen.

 

Vater unser . . .

Ave Maria . . .

Ehre sei dem Vater . . .