Anrufung des heiligen Josef

 

Die edle Fürstin Amalia von Galizien erinnerte sich täglich der Worte der heiligen Theresia von Jesus: „dass sie nie unerhört geblieben sei, wenn sie den heiligen Josef, den Nährvater Christi, um seine Fürbitte angerufen hätte“, und wählte ihn, wie es so viele fromme Christen zu tun pflegen, als ihren Fürbitter zur Erlangung einer glückseligen Sterbestunde.

 

Sie hatte sich während ihrer letzten Krankheit alle Abende folgendes Gebet vorsagen lassen: „O heiliger Josef, der du in den liebenden Umarmungen Jesu und Marias aus diesem Leben schiedest, eile mir mit Jesus und Maria dann besonders zu Hilfe, wenn der Tod meinem Leben wird ein Ende machen! Erwirb mir die Gnade, um die ich jetzt allein bitte: dass ich in den heiligen Armen Jesu und Marias sterbe!“