Zweiundzwanzigste Maiandacht - Auferstehung

 

Lied: Triumph, der Tod ist überwunden!

 

Triumph, der Tod ist überwunden!

Zum Leben der Unsterblichkeit

ist selbst durchs Grab der Weg gefunden.

Bekenner Jesu, singt erfreut:

Halleluja, halleluja!

 

Zersprengt sind nun des Todes Ketten

auf Jesu mächtiges Gebot,

uns von des Todes Macht zu retten,

besiegte Jesus selbst den Tod.

Halleluja, halleluja!

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Schön bist du wie der Maientag

 

Schön bist du wie der Maientag,

Wenn alles blüht an Baum und Hag:

Dein Herz ist wie der Himmel rein,

Dein Aug´ der helle Sonnenschein.

     Maria, sei gegrüßt!

 

Dein Seelenmai hat nie verblüht,

Blauhimmel steht dir im Gemüt:

Dein Tugendgarten wundersam

Freut einzig deinen Bräutigam.

     Maria, sei gegrüßt!

 

Es pilgert auch der Engel Zahl

Gen Nazareth ins Frauental:

So schön war nicht das Paradies,

Daraus der Herr uns all verwies.

     Maria, sei gegrüßt!

 

Wie danken wir dem Vater hehr

Für all dein Glück von Herzen sehr:

O, weil du ganz auf Gott gebaut,

Ward dir so viel vom Herrn vertraut.

     Maria, sei gegrüßt!

 

Du hast gar starken Mutterarm,

Der hält ein Kind am Herzen warm:

O schling den Arm um alle so,

Des singen wir auf ewig froh.

     Maria, sei gegrüßt!

 

Lied: Freu dich, du Himmelskönigin

 

Freu dich, du Himmelskönigin,

Freu dich, Maria!

Freu dich, das Leid ist all dahin.

Halleluja.

Bitt Gott für uns, Maria.

 

Den du zu tragen würdig warst,

Freu dich, Maria!

Der Heiland lebt, den du gebarst.

Halleluja.

Bitt Gott für uns, Maria.

 

Er ist erstanden von dem Tod,

Freu dich, Maria!

Wie er gesagt, der wahre Gott.

Halleluja.

Bitt Gott für uns, Maria.

 

Bitt Gott für uns, so wird’s geschehn,

Freu dich, Maria!

Dass wir mit Christus auferstehn.

Halleluja.

Bitt Gott für uns, Maria.

 

V Ewiger Vater, du hast Gewalt über Leben und Tod, du führst hinab zu den Pforten der Unterwelt und geleitest zurück an das Licht des Tages. Daniel, deinen Propheten, hast du aus der Löwengrube errettet und ihn zum Vorbild deines Sohnes gemacht, den du am dritten Tag aus dem Grab erweckt hast. Wir preisen deine Größe und tragen alle Lasten unseres Lebens im frohen Glauben an die Auferstehung, die du uns durch deinen Eingeborenen bereiten wirst.

A Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, wenn er auch gestorben ist.

 

V Wir lesen aus dem Buch Daniel, wie der Prophet aus der Löwengrube errettet wurde:

Daniel übertraf alle Gewalthaber und Statthalter an Weisheit und Kraft; denn der Geist Gottes war mit ihm. Deshalb wollte der König ihn über das ganze Reich setzen. Die Statthalter beneideten ihn und suchten ihn zu stürzen. Weil sie ihm aber nichts vorwerfen konnten, sprachen sie untereinander: Wir finden keine Handhabe gegen ihn: nur bei der Ausübung seiner Religion können wir ihn fassen. Sie gaben genau Acht und stellten fest, dass Daniel sich dreimal am Tag vor seinem Gott auf die Knie warf, um ihn anzubeten und zu preisen. Deshalb forderten sie unter Berufung auf das Gesetz, dass er in die Löwengrube geworfen werde. Der König war sehr betrübt, dass er ihn nicht vor dem Gesetz schützen konnte. Sie warfen Daniel in die Grube; der König ließ einen Stein auf die Grube legen, den er mit seinem Ring versiegelte. Am nächsten Morgen stand er in aller Frühe auf, eilte zur Löwengrube und rief unter Tränen: Daniel, Diener des lebendigen Gottes, hat dein Gott es vermocht, dich vor den Löwen zu retten? Daniel erwiderte: Gott hat seinen Engel gesandt und den Rachen der Löwen verschlossen, so dass sie mich nicht verletzten; denn ich ward gerecht erfunden vor ihm. Sofort ließ der König ihn aus der Grube ziehen und fand, dass er völlig unverletzt war. Voll Freude teilte er allen Völkern seines Reiches mit: Vor dem Gott Daniels sollt ihr Ehrfurcht haben; denn er ist der lebendige Gott, der Herr der Ewigkeit. Sein Reich wird nie zerstört werden, und seine Herrschaft nimmt kein Ende.

A Gott hat seinen Engel gesandt und mich errettet, weil ich gerecht erfunden ward vor ihm.

 

V Die Guten nehmen ab, die Treue ist geschwunden bei den Menschenkindern.

A Ihre Lippen sind voll Trug. Sie sagen nicht, was sie im Herzen denken.

 

V Weil der Bedrängte elend ist und der Arme zu mir seufzt, will ich mich erheben, spricht der Herr.

A Ich werde Rettung bringen und das Vertrauen nicht enttäuschen.

 

V Wie Mittagsglanz leuchtet es am Abend vor dir auf, und wenn sie meinen, es sei aus mit dir, so steigst du wie ein Morgenstern empor.

A Dein Elend wirst du dann vergessen. Es wird dir sein wie Wasser, das vorüberfloss.

 

V Lass dir deine Zuversicht nicht rauben; halte fest an deiner Hoffnung. Wie von einem Wall geschützt, wirst du sicher ruhen.

A Der Herr verschließt den Rachen der Löwen, so dass sie dir nicht schaden können.

 

V Glücklich ist der Mensch, der am Wort Gottes seine Freude hat und in seinem Herzen es betrachtet Tag und Nacht.

A Er gleicht dem Baum, gepflanzt an Wasserbächen, dessen Laub nicht fällt, der Früchte bringt zu seiner Zeit.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem Evangelium des heiligen Markus über die Auferstehung Jesu:

Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, Spezereien, um hinzugehen und den Herrn zu salben. In der Morgenfrühe, als eben die Sonne aufging, eilten sie zum Grab. Unterwegs sprachen sie zueinander: Wer wird uns wohl den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Der Stein war nämlich sehr groß. Als sie ankamen, war er schon weggewälzt. Sie gingen in das Grab hinein und sahen zur Rechten einen Jüngling in weißem Gewand sitzen. Da erschraken sie. Er aber sprach: Fürchtet euch nicht. Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden und nicht hier. Seht die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. Geht nun hin und meldet seinen Jüngern, zumal dem Petrus, dass er euch vorangeht nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.

A Er ist auferstanden und nicht hier. Seht die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte.

 

V Es kommt der Tag, an dem der Spross aus Jesse ein Zeichen für die Völker wird.

A Die Heiden werden nach ihm fragen, und sein Grab wird glorreich sein.

 

V Es nahte sich die Herrlichkeit des Herrn. Ein Brausen kam, dem Brausen mächtiger Wasser gleich. Die Erde strahlte auf in seinem Glanz.

A Die Herrlichkeit des Herrn zog in den Tempel ein, und eine Stimme sprach: Hier ist die Stätte meines Thrones. Hier will ich wohnen, mitten unter meinem Volk bleiben.

 

V Gott hat Jesus Christus auferweckt und wird auch uns erwecken durch die Macht, die er besitzt.

A Er wird uns neues Leben schenken um des Geistes willen, den er uns gesandt hat.

 

V Alle, die im Staub der Erde schlafen, wachen wieder auf, die einen zum ewigen Leben, die andern zur ewigen Schmach.

A Die Gerechten werden leuchten wie der Glanz des Firmamentes. Wie Sterne werden jene strahlen, die viele führten zur Gerechtigkeit.

 

V Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, dass ich am Jüngsten Tag von der Erde auferstehe.

A Mit meiner Haut werde ich umkleidet sein und mit meinem Fleisch meinen Gott schauen. Diese Hoffnung ruht in meinem Herzen.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, weil du deinen Eingeborenen aus dem Grab wiedererweckt hast, besitzen wir ein untrügliches Unterpfand unserer eigenen Auferstehung. Mit Freuden bekennen wir unseren Glauben an die Auferstehung der Toten und an das Leben der zukünftigen Welt. Maria, die allerseligste Jungfrau, hat diesen Glauben in den Herzen der Apostel wachgehalten und die Hoffnung auf die Wiederkunft ihres Sohnes immer wieder belebt. Ihre Fürbitte möge uns helfen, dass wir unsern Glauben vermehren, unsere Hoffnung stärken und unsere Liebe entzünden, sooft wir dessen gedenken, der von den Toten auferstanden ist.

A Amen.

 

Lied: Gruß dir, du Heilige (Melodie: Wunderschön prächtige)

 

Gruß dir, du Heilige,

allzeit Jungfräuliche,

die ohne Sünde trat in diese Welt,

weil du vor aller Zeit,

aus tiefer Ewigkeit

von Gottes Gnad und Huld warst auserwählt!

Du Hochgeehrte,

ganz Unversehrte,

ja, es ist Herrliches von dir gesagt:

Gott hat erhoben dich, niedrige Magd!

 

Und aus des Engels Mund

ward dir gegeben kund:

„Empfangen sollst du vom Heiligen Geist!

Dir wird geschenkt ein Sohn

vom allerhöchsten Thron,

sein Reich wird ewig sein, Jesus er heißt!“

Heil und Erbarmen

kam zu uns Armen:

Jungfrau und Mutter, in Gnaden erkorn,

Christus, den Heiland, hast du uns geborn!

 

In Freuden singen wir,

danken dem Herrn mit dir,

dass er so Großes hat an dir getan.

Du stehst im ew´gen Licht,

vor Gottes Angesicht:

drum allzeit gläubig wir rufen dich an.

Und mit Vertrauen

wir auf dich schauen:

Heiligste Mutter, o Bitt deinen Sohn,

dass er einst gebe uns himmlischen Lohn!

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Triumph, der Tod ist überwunden!

 

Verschwunden sind des Grabes Schrecken,

wir rufen: Tod, wo ist dein Sieg?

Auch uns wird Jesus auferwecken,

der siegend seinem Grab entstieg.

Halleluja, halleluja!

 

Heil uns zu diesem hohen Glauben;

auch wir, wir werden auferstehn.

Wer kann des Himmels Trost uns rauben,

verherrlicht einst hervorzugehn?

Halleluja, halleluja!

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.