Zwölfte Maiandacht - Ein schwerer Gang

 

Lied: Aus tiefer Not schrei ich zu dir

 

Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen.

Dein gnädig Ohr neig her zu mir und meiner Bitt es öffne.

Denn so du willst das sehen an,

was Sünd und Unrecht ist getan,

wer kann, Herr, vor dir bleiben?

 

Es steht bei deiner Macht allein, die Sünde zu vergeben,

auf dass dich fürchte groß und klein, du einzig Heil und Leben.

Darum auf Gott will hoffen ich,

auf ihn will ich verlassen mich

und seinem Wort vertrauen.

 

Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen,

doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen.

Er ist allein der gute Hirt,

der Israel erlösen wird

aus seinen Sünden allen.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Maria zu Füßen

 

Maria zu Füßen

Da ruht es sich gut.

Die Mutter zu grüßen

In seligem Mut.

 

Was soll ich verzagen

In Kummer und Not,

Ihr darf ich ja klagen

Was Wehes mir droht.

 

Ihr bin ich ergeben

Ein liebendes Kind,

Im Tod und im Leben

Stets treu ihr gesinnt.

 

Lied: Sagt an, wer ist doch diese

 

Sagt an, wer ist doch diese,

die vor dem Tag aufgeht,

die überm Paradiese als Morgenröte steht?

Sie kommt hervor aus Fernen,

geziert mit Mond und Sternen,

im Sonnenglanz erhöht.

 

Sie ist die edle Rose,

ganz schön und auserwählt,

die Magd, die makellose,

die sich der Herr vermählt.

O eilet, sie zu schauen,

die schönste aller Frauen,

die Freude aller Welt.

 

Du strahlst im Glanz der Sonne,

Maria, hell und rein;

von deinem lieben Sohne

kommt all das Leuchten dein.

Durch diesen Glanz der Gnaden

sind wir aus Todes Schatten

kommen zum wahren Schein.

 

V Ewiger Vater, du kennst die Wege unseres Lebens und weißt, wie oft sie hart und dunkel sind, seitdem die Sünde auf der Menschheit lastet. Darum hat dein Eingeborener für uns den schweren Gang zum Garten Gethsemane gemacht und sich durch den Verräter den Händen seiner Feinde ausgeliefert. Er ist denselben Weg gegangen, den sein großer Ahnherr David tausend Jahre vorher mit bitterem Herzen ging, als er vor dem ungetreuen Absalom und den betörten Söhnen seines Volkes die Flucht ergreifen musste. David war berufen, dem kommenden Messias voraufzugehen. Wir sind verpflichtet, unserem Heiland nachzufolgen, wie Maria, seine Mutter, es getan hat.

A Christus hat uns ein Beispiel hinterlassen, dass wir in seine Fußstapfen eintreten.

 

V Wir lesen aus dem zweiten Buch der Könige, wie David vor Absalom zum Ölberg floh.

Absalom hatte seine Anhänger in Hebron versammelt und eine große Verschwörung gegen seinen Vater angezettelt. Auch Achitophel, den Ratgeber Davids, der bereit war, seinen Herrn und König zu verraten, ließ er herbeiholen. Da kam ein Bote zu David und meldete: Ganz Israel hängt dem Absalom an. Auf diese Nachricht hin zog der König hinaus mit seinem ganzen Haus; seine Diener und die Leibwache, auch die Priester und Leviten gingen mit ihm. Alle weinten laut, und David sprach: Ich gehe, wohin ich gehen muss, und werde mich in der Einsamkeit verborgen halten. Finde ich Gnade in den Augen des Herrn, so wird er mich zurückführen. Spricht er aber: Du hast mein Wohlgefallen nicht mehr, so bin ich bereit. Er tue, was ihm gefällt. Darauf sagte er zu Ethai, dem Gethiter: Warum ziehst du mit uns? Du bist doch ein Fremdling. Kehre um und nimm deine Brüder mit. Der Herr wird dir Barmherzigkeit erweisen, weil du mir Liebe und Treue bewiesen hast. Ethai aber antwortete: So wahr der Herr lebt, wo immer du, mein Herr und König, sein wirst, sei es im Leben oder im Tod, da werde auch ich, dein Diener, sein. Da sagte David: Komm und ziehe mit. David zog über den Bach Zedron und stieg weinend den Ölberg hinan, mit bloßen Füßen und verhüllten Augen, und auf dem Gipfel des Berges betete er den Herrn an. Da wurde ihm gemeldet, dass auch Achitophel, sein Ratgeber, bei seinen Feinden sei. Absalom aber befolgte den Rat des Achitophel nicht. Als dieser nun sah, dass sein Plan missglückt war, sattelte er seinen Esel, ging in sein Haus und erhängte sich.

A David ging über den Bach Zedron, schritt weinend den Ölberg hinauf und betete den Herrn an.

 

V Herr, lass mich nicht zuschanden werden, beschütze mich und sei mir eine feste Burg, in der ich Rettung finde.

A Auf meinen Bogen baue ich nicht, und mein Schwert wird mir nicht helfen.

 

V Wie ein Wunder schien ich vielen, so sehr warst du mein starker Helfer.

A Darum verstoß mich nicht in meiner Not. Wenn meine Kraft zu Ende geht, verlass mich nicht.

 

V Meine Feinde lauern auf mich, und die mir Übles wollen, beraten miteinander.

A Höhnend reden sie: Gott hat ihn verlassen. Ergreift ihn, niemand wird ihn retten.

 

V Bitternisse gabst du mir zu kosten, groß und schwer, und doch hast du mich wieder aufgerichtet.

A Aus der Tiefe hast du mich herausgezogen und mir neuen Trost gespendet.

 

V Als Achitophel sah, dass sein Plan missglückt war, ging er in sein Haus und erhängte sich.

A Judas warf die Silberlinge in den Tempel, nahm einen Strick und erhängte sich.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem heiligen Evangelium, wie der Herr zum Ölberg ging.

Als Jesus das Hohepriesterliche Gebet beendet hatte, ging er mit den Jüngern hinaus an den Ölberg. Unterwegs sprach er zu ihnen: Ihr werdet alle in dieser Nacht an mir irre werden; denn es steht geschrieben: Ich will den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen. Petrus antwortete: Alle mögen an dir irre werden, ich aber nicht. Da sagte Jesus zu ihm: Noch in dieser Nacht wirst du mich dreimal verleugnen, ehe der Hahn zweimal kräht. Petrus versicherte von neuem: Und wenn ich mit dir in den Tod gehen müsste, werde ich dich nicht verleugnen. Ähnlich sprachen auch die anderen Jünger. Jesus ging nun mit ihnen über den Bach Zedron und kam an den Ölberg. Auch Judas, der Verräter, kannte den Ort; denn Jesus war mit seinen Jüngern oft dorthin gegangen. Am Eingang sprach er zu den Jüngern: Setzt euch hier nieder, während ich hingehe und bete. Dann nahm er Petrus, Jakobus und Johannes mit sich in den Garten hinein. Dort befiehl ihn große Angst, er fing an zu zittern und zu zagen und sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt, bleibt hier und wacht mit mir. Betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt. Dann trennte er sich von ihnen, ging einen Steinwurf weiter, fiel auf sein Angesicht und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe.

A Jesus ging mit ihnen über den Bach Zedron und kam an den Ölberg.

 

V Herr, deine Wege gehe ich, lass meine Schritte standhaft bleiben, dass mein Fuß nicht wanke.

A Der Israel behütet, schläft und schlummert nicht, ein Schild ist er für alle, die voll Vertrauen zu ihm beten.

 

V Ethai, der Fremdling, sprach zu David: Wo immer du, mein Herr und König, sein wirst, sei es im Leben oder im Tod, da werde auch ich, dein Diener, sein.

A Petrus versicherte dem Herrn: Und wenn ich mit dir in Tod und Kerker gehen müsste, werde ich dich nicht verleugnen.

 

V Absalom ließ Achitophel, den Ratgeber Davids, herbeiholen, weil er bereit war, seinen Herrn und König zu verraten.

A Judas, der Verräter, kannte den Ort; denn Jesus war mit seinen Jüngern oft dorthin gegangen.

 

V Hätte mich mein Feind verfolgt, mit falscher Zunge mich verraten, das wollte ich ertragen.

A Doch der ist es gewesen, der an meinem Tisch mit mir aß, wie ein Vertrauter mit mir lebte.

 

V Vater, wenn es möglich ist, so lass den Kelch an mir vorübergehen.

A Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, in größter Seelennot hat dein Sohn zu dir gerufen und gebetet. Du warst seine einzige Zuflucht, sein Hort und seine Stärke. Die Menschen ließen ihn im Stich. Auch für uns bist du die letzte Hoffnung in jedem Leid, das wir ertragen müssen. Maria hat im Geist das Ölbergsleiden deines Sohnes miterlebt und im Gebet die Kraft gefunden, sich deinem heiligen Vaterwillen zu ergeben. Mit ihr vereint, stärken wir uns durch die Betrachtung dessen, der für uns Blut geschwitzt hat.

A Amen.

 

Lied: Rufe zur Mutter Gottes

 

V Mutter Gottes, wir rufen zu dir,

A Mutter Gottes, wir rufen zu dir.

 

V Dich loben die Chöre der Engel.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Dich loben die Heiligen Gottes

A Maria, wir rufen zu dir.

V Dich loben die seligen Scharen.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Dich lobet die heilige Kirche.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Dich loben die Menschen auf Erden.

A Maria, wir rufen zu dir.

 

V Mutter Gottes, wir rufen zu dir,

A Mutter Gottes, wir rufen zu dir.

 

V Du bist ja die Mutter der Gnade.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Der Sitz aller göttlichen Weisheit.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Mutter des ewigen Rates.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Mutter der geistlichen Stärke.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Mutter der schönen Liebe.

A Maria, wir rufen zu dir.

 

V Mutter Gottes, wir rufen zu dir,

A Mutter Gottes, wir rufen zu dir.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Beim letzten Abendmahle

 

Beim letzten Abendmahle, die Nacht vor seinem Tod,

nahm Jesus in dem Saale Gott dankend Wein und Brot.

 

Nehmt, sprach er, trinket, esset: das ist mein Fleisch, mein Blut,

damit ihr nie vergesset, was meine Liebe tut.

 

Dann ging er hin, zu sterben aus liebevollem Sinn,

gab, Heil uns zu erwerben, sich selbst zum Opfer hin.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.