Zehnte Maiandacht - Irdischer Verlust

 

Lied: Ein Haus voll Glorie schauet

 

Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land,

aus ewgem Stein erbauet von Gottes Meisterhand.

Gott, wir loben dich, Gott, wir preisen dich.

O lass im Hause dein uns all geborgen sein.

 

Auf Zion hoch gegründet steht Gottes heilge Stadt,

dass sie der Welt verkündet, was Gott gesprochen hat.

Herr, wir rühmen dich, wir bekennen dich;

denn du hast uns bestellt zu Zeugen in der Welt.

 

Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein.

Wenn sie auf ihn nur schauet, wird sie im Frieden sein.

Herr, dich preisen wir, auf dich bauen wir;

Lass fest auf diesem Grund uns stehn zu aller Stund.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Die Marienblume

 

Es blüht der Blumen eine

Auf ewig grüner Au,

Wie diese blühet keine

So weit der Himmel blau.

 

Wenn ein Betrübter weinet,

Getröstet ist sein Schmerz:

Wenn ihm die Blume scheinet

Ins leidenvolle Herz.

 

Und wer vom Feind verwundet

Zum Tode niedersinkt,

Von ihrem Duft gesundet,

Wenn er ihn gläubig trinkt.

 

Die Blume, die ich meine,

Sie ist euch wohl bekannt,

Die Fleckenlose, Reine

Maria wird genannt.

 

Maria ist´s die Süße,

Die Lilie auserwählt,

Die ich von Herzen grüße,

Die sich der Geist vermählt.

 

Maria ist´s die Reine,

Die also lieblich blüht,

Dass in so lichtem Scheine

Der Rosen keine glüht.

 

Erfreue, süße Blüte

Der Erde finst´re Gruft,

Erblühe im Gemüte

Mit deinem Himmelsduft.

 

Und Heiligkeit und Frieden

Verleihe uns´rer Brust,

Und nach dem Tod hienieden

Des Himmels ew´ge Lust.

 

Lied: Maria, Mutter unsres Herrn

 

Maria, Mutter unsres Herrn,

o Himmelspfort, o Meeresstern,

hilf der bedrängten Christenheit

auf ihrem Wege durch die Zeit.

 

Ein Staunen die Natur erfasst,

dass du den Herrn geboren hast,

den Herrn und Schöpfer aller Welt,

der dich erschaffen und erwählt.

 

V Ewiger Vater, du hast den Menschen aus dem Staub gebildet, und zum Staub kehrt er zurück. Ohne Besitz sind wir in die Welt eingetreten, und nichts nehmen wir mit, wenn wir von dieser Erde scheiden. Ein irdisches Gut nach dem andern müssen wir opfern, bis der Tod uns das letzte nimmt. Wenn Verluste uns Kummer und Schmerz bereiten, klammern wir uns an dich, das letzte und höchste Gut, wie der greise Patriarch Jakob, der sich von Benjamin, seinem liebsten Kind, trennen musste, und schauen auf Maria, die in ihrem Schmerz um den Verlust ihres Kindes bei dir ihre einzige Hoffnung und Zuflucht fand.

A Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alles zum Besten gereicht.

 

V Wir lesen aus dem ersten Buch Mose, wie Benjamin von seinem Vater Abschied nahm:

Als die Hungersnot in Israel kein Ende nahm, sagte Jakob zu seinen Söhnen: Ziehet wieder hin nach Ägypten und kauft Getreide, sonst müssen wir alle des Todes sterben. Juda erwiderte seinem Vater: Du musst deinen jüngsten Sohn Benjamin mit uns ziehen lassen. Ohne ihn wagen wir nicht, vor das Angesicht des Mannes zu treten, der in Ägypten herrscht. Ich bürge für den Knaben; von mir kannst du ihn zurückfordern. Tiefbetrübt entgegnete der greise Vater: Ihr wisst, dass Rachel, meine Frau, mir zwei Söhne geboren hat, Joseph und Benjamin. Joseph ist weggegangen, und ihr habt mir berichtet, ein wildes Tier habe ihn zerrissen. Bis heute ist er nicht zurückgekommen. Nehmt ihr nun auch Benjamin noch weg, so würdet ihr meine grauen Haare vor Jammer unter die Erde bringen, wenn ihm auf dem Weg etwas zustoßen sollte. Muss es aber sein, so tut nach eurem Willen. Nehmt von den besten Erzeugnissen des Landes in euren Säcken mit, doppelt so viel Geld wie vorhin und bringt dem Mann in Ägypten Geschenke dar. Nehmt auch euren Bruder, das Kind, an dem meine Seele hängt. Gott, der Allmächtige, möge helfen, dass der Herrscher Ägyptens euch gewogen sei und euern Bruder, den er gefangen hält, und Benjamin, mein Kind, mit euch zurücksende. Ich aber bleibe hier, einsam und kinderlos. Sie nahmen nun die Geschenke und das Geld, zogen mit ihrem Bruder Benjamin nach Ägypten und traten vor Joseph. Nachdem er ihre brüderliche Liebe von neuem geprüft hatte, gab er sich zu erkennen und lud sie ein, mit ihrem Vater nach Ägypten zu ziehen und da Wohnung zu nehmen.

A Gott, der Allmächtige, möge das Kind, an dem meine Seele hängt, wieder zurückführen.

 

V Verkündet dem Vater meine Herrlichkeit und alles, was ihr in Ägypten gesehen habt. Eilt und bringt ihn her zu mir.

A Im Land Gessen soll er seinen Wohnsitz nehmen, er und seine Söhne und die Söhne seiner Söhne, seine Herden und alles, was er besitzt.

 

V Und der Herr sprach zu Jakob: Ich bin der allmächtige Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten zu ziehen. Ich werde dich dort zu einem großen Volk machen.

A Ich werde mit dir ziehen, und Joseph soll deine Augen schließen, wenn du stirbst.

 

V Joseph sandte Gott der Herr vor ihnen her. Zum Knecht verkauften ihn seine Brüder.

A Man zwängte seine Füße in Fesseln, in Eisen lag seine Seele, bis sein Wort sich bewährte.

 

V Der König setzte ihn über sein Haus, zum Herrn seines ganzen Besitzes, dass er seine Fürsten leite und seine Ältesten Weisheit lehre.

A Der Herr gedenkt der Verheißungen, die er für alle Geschlechter gab, und des Bundes, den er Abraham beschworen hat.

 

V Suchet den Herrn und seid stark, suchet sein Angesicht allezeit.

A Er ist der Herr, unser Gott. Über die ganze Erde erstreckt sich sein Gericht.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem Evangelium des heiligen Lukas über den Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel:

Die Eltern Jesu zogen jedes Jahr zum Osterfest nach Jerusalem. Als der Knabe zwölf Jahre alt war, gingen sie wieder hinauf zum Tempel, wie das Gesetz es vorschrieb. Nachdem die Tage vorüber waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der Knabe Jesus aber blieb in Jerusalem zurück, ohne dass seine Eltern es bemerkten. In der Meinung, er sei bei der Reisegesellschaft, gingen sie eine Tagesreise weit und suchten ihn bei Verwandten und Bekannten. Da sie ihn aber nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn.

A Sie gingen eine Tagereise und suchten ihn bei Verwandten und Bekannten.

 

V Als sie ihn erblickten, sagte seine Mutter: Kind, warum hast du uns das getan?

A Dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.

 

V Ihr werdet mich suchen und nicht finden. Denn wo ich bin, dahin könnt ihr nicht kommen.

A Noch kurze Zeit bin ich bei euch. Dann gehe ich zu dem, der mich gesandt hat.

 

V So spricht der Herr zum Haus Israel: Sucht mich, und ihr werdet leben. Sonst wird Josephs Haus in Feuerflammen aufgehen.

A Und die Flamme wird um sich fressen, und keiner aus Israel wird sie löschen können.

 

V Schon drei Jahre lang komme ich her und suche Frucht an diesem Feigenbaum, finde aber keine.

A Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen, vielleicht bringt er in Zukunft Frucht.

 

V Gut ist der Herr gegen alle, die auf ihn hoffen, gegen jede Seele, die ihn sucht.

A Gut ist es, schweigend auf die Hilfe des Herrn zu harren.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, wenn wir auch alles verlieren müssen, lass uns niemals dich verlieren. Du bist unser letzter Trost, der einzige, der unserm Leben Wert und Inhalt geben kann. In Verbindung mit dir können wir alles ertragen, ohne dich sind wir ganz verlassen und haltlos. Zu dir erheben wir unsere Augen in jeglicher Not, wie Maria es tat, als sie durch die Straßen Jerusalems eilte, um ihr göttliches Kind zu suchen. Im Geist begleiten wir sie auf ihren sorgenvollen Wegen und stärken und trösten uns an ihr, die deinen Eingeborenen im Tempel wiedergefunden hat.

A Amen.

 

Lied: Maria, Mutter unsres Herrn

 

So trat der Engel bei dir ein:

„Gegrüßet seist du, Jungfrau rein.“

„Ave Maria“ singen wir,

„sei benedeit, Gott ist mit dir.“

 

O Mutter, reich an Güt und Huld,

erbarme dich: wir sind in Schuld.

Steh du uns bei an Gottes Thron

und zeig uns Jesus, deinen Sohn.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Ein Haus voll Glorie schauet

 

Seht Gottes Zelt auf Erden! Verborgen ist er da;

in menschlichen Gebärden bleibt er den Menschen nah.

Herr, wir danken dir, wir vertrauen dir;

in Drangsal mach uns frei und steh im Kampf uns bei.

 

Sein wandernd Volk will leiten der Herr in dieser Zeit;

er hält am Ziel der Zeiten dort ihm sein Haus bereit.

Gott, wir loben dich, Gott, wir preisen dich.

O lass im Hause dein uns all geborgen sein.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.