Siebente Maiandacht - Liebe zum Kind

 

Lied: Ihr Kinderlein, kommet

 

Ihr Kinderlein, kommet,  o kommet doch all;

zur Krippe herkommet in Betlehems Stall;

und seht, was in dieser hochheiligen Nacht

der Vater im Himmel für Freude uns macht.

 

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,

seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl

in reinlichen Windeln das himmlische Kind,

viel schöner und holder, als Engel es sind.

 

Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh,

Maria und Josef betrachten es froh;

die redlichen Hirten knien betend davor,

hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

 

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,

erhebet die Hände und danket wie sie;

stimmt freudig, ihr Kinder, - wer wollt sich nicht freun? –

stimmt freudig im Jubel der Engel mit ein.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Ein Mutterherz hab ich gefunden

 

Ein Mutterherz hab ich gefunden!

So rein und mild, so gut und treu!

Es schlägt für mich zu allen Stunden

Und täglich bitte ich aufs neu:

O Mutter, o verlass mich nicht,

Bis mir das Aug im Tod einst bricht!

 

Erblüht an meinem Lebenswege

Ein Freudenblümlein, still und schlicht,

Dann bring ich´s ihr, dass sie es segne,

Und bitt mit Kindeszuversicht:

O Mutter, o verlass mich nicht,

Bis mir das Aug im Tod einst bricht!

 

Und quälen Kummer mich und Sorgen,

Dass ich nicht weiß, wo aus, wo ein,

Ich bin doch sicher und geborgen,

Die Mutter lässt mich nicht allein.

Die Mutter, sie verlässt mich nicht.

Bis mir das Aug im Tod einst bricht!

 

Und wird ich einst im Tode ringen,

Wenn niemand mir zur Seite steht,

Dann wird die Mutter Hilf mir bringen,

Weil kindlich ich so oft gefleht:

O Mutter, o verlass mich nicht,

Bis mir das Aug im Tod einst bricht!

 

Lied: Maria, Mutter unsres Herrn

 

Maria, Mutter unsres Herrn,

o Himmelspfort, o Meeresstern,

hilf der bedrängten Christenheit

auf ihrem Wege durch die Zeit.

 

Ein Staunen die Natur erfasst,

dass du den Herrn geboren hast,

den Herrn und Schöpfer aller Welt,

der dich erschaffen und erwählt.

 

V Ewiger Vater, dein Sohn ist für uns ein Kind geworden und hat durch seine Geburt jedem Kind, das das Licht der Welt erblickt, eine besondere Weihe und Würde verliehen. Jedes erinnert uns an ihn und hat um seinetwillen ein heiliges Recht auf die opferwillige Liebe unseres Herzens und die stets bereite Hilfe unserer Hand. Die heilige Jungfrau, die deinen Sohn geboren hat, sei uns in ihrer nimmermüden Mutterliebe ein Vorbild in jeder Mühe und Arbeit, die wir durch den Dienst am Kind auf uns nehmen.

A Auf den Kleinen ruht das Auge Gottes. Ihr Retter und Beschützer ist der Herr.

 

V Wir lesen aus dem vierten Buch Mose über die Weissagung Balaams:

Als Balaam erkannte, dass der Herr Israel segnen wollte, wandte er sein Angesicht zur Wüste hin, erhob seine Augen und sah das Volk, nach Stämmen geordnet, in seinen Zelten lagern. Gottes Geist kam über ihn und ließ ihn reden: So spricht Balaam, der Mann, dessen Auge sich schließt, der Gottes Wort vernimmt und Gesichte des Allmächtigen schaut: Wie schön sind deine Zelte, Jakob, und deine Wohnungen, o Israel! Wie waldige Täler sind sie, wie wasserreiche Gärten an den Strömen, wie Zelte, die Gott selbst errichtet hat. Der Herr hat dich aus Ägypten geführt, seine Macht ist unendlich. Du hast dich gelagert und schläfst wie ein Löwe, den niemand aufzustören wagt. Wer dich segnet, wird gesegnet sein. Wer dir flucht, wird selbst dem Fluch verfallen. Ich sehe ihn, doch jetzt noch nicht. Ich schaue ihn, aber nur von ferne. Ein Stern wird aufgehen aus Jakob, ein Zepter sich erheben aus Israel. Moabs Fürsten wird er zerschmettern und die Söhne Seths vernichten. Großes wird in Israel geschehen, und aus Jakob wird der Herrscher kommen.

A Ein Stern wird aufgehen aus Jakob und ein Zepter sich erheben aus Israel.

 

V Das Zepter wird nicht von Juda weichen und der Herrscherstab nicht aus seinen Händen, bis der kommt, auf den die Völker harren.

A Im Blut der Trauben wäscht er sein Gewand. Seine Augen sind schöner als Wein, seine Zähne weißer als Milch.

 

V Mein Segen soll auf deinem Haupt ruhen, und deine Nachkommenschaft wird zahlreich sein wie der Sand am Meer.

A Völker werden aus dir erwachsen und Könige von dir abstammen.

 

V Josephs Stamm beherrscht die Zukunft, er ist die Freude seines Vaters.

A Fest und unzerbrechlich ist sein Bogen, die Fesseln seiner Hände sind gelöst durch den Starken, der aus Jakob stammt, den Felsen Israels.

 

V Der Gott deines Vaters wird dein Helfer sein und der Allmächtige mit seinem Segen dich begleiten.

A Segensfülle soll dir kommen aus der Tiefe unten und vom Himmel oben, aus der Mutterschaft, die Kinder schenkt und nährt.

 

V Deines Vaters Segnung ist stärker als der Segen seiner Väter. Sie kündet dir den letzten Segen, nach dem die ganze Schöpfung lechzt.

A Auf Josephs Haupt soll er herniederkommen, auf den Scheitel des Gottgeweihten unter seinen Brüdern.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem Evangelium des heiligen Lukas, wie die Hirten das Kind anbeteten:

Als die Engel von den Hirten weggegangen waren, sagten diese zueinander: Lasst uns nach Bethlehem gehen und sehen, was der Herr uns kundgetan hat. Sie gingen eilends hin und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Krippe lag. Nachdem sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Alle, die es hörten, wunderten sich über die Dinge, welche die Hirten ihnen berichteten. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück und lobten und priesen Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten.

A Lasst uns nach Bethlehem gehen und verstehen, was der Herr uns kundgetan hat.

 

V Du Bethlehem im Land Juda, bist keineswegs die geringste unter Judas Fürstenstädten.

A Aus dir wird der Herrscher kommen, der mein Volk regieren soll.

 

V Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so könnt ihr nicht in das Himmelreich eingehen.

A Wer aber demütig ist wie dieses Kind, der ist der größte im Himmelreich.

 

V Ich preise dich, Vater, dass du es vor den Weisen und Klugen verborgen, den Kleinen aber offenbart hast.

A So entspricht es dem heiligen Ratschluss, der dir von Ewigkeit gefiel.

 

V Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt es ihnen nicht, denn ihrer ist das Himmelreich.

A Wer ein Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.

 

V Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis bereitet, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

A Wehe dem Menschen, durch den Ärgernis kommt.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, du hast uns die Pflichten, die wir gegenüber den Kindern haben, durch die Menschwerdung deines Sohnes in einem neuen Licht gezeigt. Lass uns in allen Mühen und Lasten, die wir für das kommende Geschlecht auf uns nehmen müssen, von jener Liebe durchdrungen sein, die dein Sohn im Herzen seiner Mutter weckte. Sie hat sich für ihn und für uns aufgeopfert und so das Werk der Erlösung mitvollendet. Alle Selbstsucht und Kinderscheu soll in uns ersterben im Gedanken an das Gotteskind, das sie als Jungfrau geboren hat.

A Amen.

 

Lied: Maria, Mutter unsres Herrn

 

So trat der Engel bei dir ein:

„Gegrüßet seist du, Jungfrau rein.“

„Ave Maria“ singen wir,

„sei benedeit, Gott ist mit dir.“

 

O Mutter, reich an Güt und Huld,

erbarme dich: wir sind in Schuld.

Steh du uns bei an Gottes Thron

und zeig uns Jesus, deinen Sohn.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Ihr Kinderlein, kommet

 

O bete: Du liebes, du göttliches Kind,

was leidest du alles für unsere Sünd!

Ach, hier in der Krippe schon Armut und Not,

am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

 

Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,

du bestes und liebstes der Kinder, dafür?

Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,

ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.

 

So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin,

wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn;

ach mache sie heilig und selig wie deins

und mach sie auf ewig mit deinem in eins.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.