Sechsundzwanzigste Maiandacht - Das Gesetz des Herrn

 

Lied: Komm, Heilger Geist, der Leben schafft

 

Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,

erfülle uns mit deiner Kraft.

Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:

nun hauch uns Gottes Odem ein.

 

Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,

du Beistand, den der Vater schenkt;

aus dir strömt Leben, Licht und Glut,

du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

 

Dich sendet Gottes Allmacht aus

im Feuer und in Sturmes Braus;

du öffnest uns den stummen Mund

und machst der Welt die Wahrheit kund.

 

Entflamme Sinne und Gemüt,

dass Liebe unser Herz durchglüht

und unser schwaches Fleisch und Blut

in deiner Kraft das Gute tut.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Gruß an Maria

 

Ich möcht ein Blümlein werden,

Ein Blümlein, licht und klar,

Und dich, o Mutter, grüßen

Am lieblichen Altar.

Maria, Himmelsblume,

O Mutter, mild und rein,

In deinem Himmelsgarten

Lass mich ein Blümlein sein!

 

Ich möcht ein Sternlein werden,

Ein Sternlein licht und klar,

In deiner Königskrone

Am lieblichen Altar.

Maria, Stern des Meeres,

O Jungfrau, süß und rein,

In deiner Königskrone

Lass mich ein Sternlein sein!

 

Lied: Ave Maria klare

 

Ave Maria klare, du lichter Morgenstern!

Du bist ein Freud fürwahre des Himmels und der Erd,

erwählt von Ewigkeit,

zu sein die Mutter Gottes

zum Trost der Christenheit.

 

Ohn Sünd bist du empfangen, wie dich die Kirche ehrt,

bist von der falschen Schlangen geblieben unversehrt.

O Jungfrau rein und zart,

dein Lob kann nicht aussprechen,

was je erschaffen ward.

 

Ein Gruß ward dir gesendet vom allerhöchsten Gott,

durch Gabriel vollendet, der war des Grußes Bot.

„Du sollst ein Mutter sein,

ein Jungfrau sollst du bleiben,

ein Jungfrau keusch und rein.

 

V Ewiger Vater, auf dem Berg Sinai hast du den Israeliten unter Donner und Blitz dein Gesetz gegeben und den Bund geschlossen, der die Erlösung vorbereiten sollte. Auf dem Berg Sion kam dein Geist in Sturmesbrausen über die Apostel und besiegelte den neuen ewigen Bund mit der erlösten Menschheit, die deine Kirche bildet. Wir danken dir von Herzen, dass du uns zur Gemeinschaft deiner Gläubigen berufen hast, und bitten dich, lass uns den Sinn deiner Gebote und deiner Kirche immer tiefer verstehen, damit wir der Gottesmutter ähnlich werden, die in ihrem Leben allzeit treu erfüllte, was du von ihr verlangt hast.

A Die Sünder reden eitle Dinge, dein Gesetz allein ist Wahrheit, für ewig ist es festgegründet.

 

V Wir lesen aus dem 2. Buch Mose, wie das Gesetz auf Sinai gegeben wurde:

Im dritten Monat nach dem Auszug aus Ägypten lagerten die Israeliten am Berg Sinai. Mose stieg auf den Gipfel des Berges, und der Herr sprach zu ihm: Befiehl dem Volk, dass es heute und morgen sich reinige; denn am dritten Tag wird der Herr vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg herniederkommen. Keiner darf den Berg besteigen. Jeder, der ihn berührt, soll des Todes sterben. Als der Morgen des dritten Tages anbrach, begann der Donner zu rollen, und die Blitze zuckten. Dichtes Gewölk verhüllte den Berg. Der Schall der Posaunen ertönte immer stärker. Die Israeliten wurden von Schrecken ergriffen. Mose führte sie aus dem Lager dem Herrn entgegen und stellte sie am Fuß des Berges auf. Der ganze Berg rauchte, weil Gott im Feuer herabgestiegen war. Sein Anblick war furchterregend. Der Herr rief den Mose auf die höchste Spitze des Berges und redete aus dem Feuer heraus. Er verkündete ihnen seinen Bund und gab ihnen die Gebote, die auf zwei steinernen Tafeln geschrieben waren.

A Der Herr rief den Mose auf die Spitze des Berges und redete aus dem Feuer heraus.

 

V Es nahte die Herrlichkeit des Herrn von Osten her, und die Erde glänzte auf in seinem Licht.

A Im Osten werden sie den Namen Gottes fürchten, im Westen werden sie vor seiner Herrlichkeit erzittern, wenn der Herr im Sturm kommt, dem Strom gleich, der alles mit sich reißt.

 

V Er sandte seinen guten Geist, um sie zu lehren, entzog das Manna ihrem Mund nicht, und Wasser gab er ihnen aus dem Felsen.

A Du hast uns nicht verlassen in der Wüste. Deine Worte waren unseren Füßen eine Leuchte und ein Licht auf unseren Wegen.

 

V Keiner braucht fortan den Nächsten oder seinen Bruder zu belehren, wer der Herr und Gott des Volkes ist.

A Alle werden wissen, vom Kleinsten bis zum Größten, dass ich der Herr und Schöpfer aller Dinge bin.

 

V Nimmst du dein Wort von uns, dann tappen wir wie Blinde an der Wand und tasten ringsumher wie Menschen ohne Augen.

A Dann straucheln wir am Mittag, als wenn es finster wäre, wie Tote leben wir im Dunkel.

 

V Deine Hände haben mich gemacht, im Mutterschoß hast du mich gebildet. Herr, gib mir Einsicht, dass ich dein Gebot verstehe.

A Ich sehe das Ende aller Dinge kommen, die du geschaffen hast. Nur dein Gesetz wird niemals untergehen.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus der Apostelgeschichte den Bericht über die Herabkunft des Heiligen Geistes:

Die Apostel verharrten im Abendmahlssaal einmütig im Gebet mit Maria, der Mutter Jesu, und den Brüdern. Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, erhob sich plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein gewaltiger Sturm dahinfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie versammelt waren. Es erschienen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und auf jeden von ihnen niederließen. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab. Als das Brausen begann, strömte eine Menge von Menschen zusammen, die aus den verschiedensten Ländern nach Jerusalem gekommen waren. Alle staunten und wurden bestürzt; denn jeder hörte die Apostel in seiner Muttersprache reden und die Großtaten Gottes verkünden.

A Es erschienen Zungen wie von Feuer und ließen sich auf einen jeden von ihnen nieder.

 

V Hört das Wort des Herrn, ihr Völker, und verkündet es den Inseln in der Ferne! Der Israel zerstreute wird es wieder sammeln und es hüten, wie der Hirt die Herde.

A Der Herr hat Israel erlöst, aus der Macht des Starken hat er es befreit.

 

V Sie werden kommen und den Herrn loben auf dem Berg Sion, von allen Seiten strömen zu den Gütern ihres Gottes.

A Ihre Seelen werden wasserreichen Gärten gleichen; Hunger kennen sie nicht mehr.

 

V Das ist der Tag, an dem ich einen neuen Bund mit meinem Volk schließe, nicht einen Bund, wie ich ihn einst mit ihren Vätern schloss.

A In ihre Seele lege ich mein Gesetz und schreibe es in ihre Herzen. Ich bin ihr Gott und will, dass sie mein Volk sind.

 

V Nicht den Geist der Knechtschaft habt ihr empfangen, um in Furcht zu leben.

A Den Geist der Kindschaft haben wir erhalten, indem wir rufen: Abba, Vater.

 

V Das Gesetz des Geistes, das uns durch Jesus Christus Leben gibt, hat uns befreit von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

A Dem Fleisch sind wir nicht mehr unterworfen. Durch den Geist, der in uns lebt, beherrschen wir Begierlichkeit und Sünde.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, durch unseren Heiland Jesus Christus hast du deinen Geist in reichem Maß über unsere Seelen ausgegossen. Lass uns in der Kraft dieses Geistes deine Gebote in heiliger Liebe erfüllen und dir in königlicher Freiheit dienen. Dein Joch ist süß, und deine Bürde ist leicht, wenn wir dich verstehen und lieben. Maria, die Königin des Himmels, hat sich als Braut des Heiligen Geistes in tiefer Demut und restloser Hingabe deinem Willen unterworfen. Auf die Apostel hat sie einst den Heiligen Geist herabgefleht. Jetzt möge sie unsere Fürsprecherin sein bei dem, der uns den Heiligen Geist gesandt hat.

A Amen.

 

Lied: Ave Maria klare

 

Es wird dich übertauen des Allerhöchsten Kraft,

Gesegnete der Frauen, in reiner Jungfrauschaft.

Gott selbst, er wird dein Sohn;

du sollst ihn Jesus nennen,

und ewig ist sein Thron.“

 

Da sprach die Jungfrau reine: „Ich bin des Herren Magd.

Sein Will gescheh alleine. Es sei, wie du gesagt.“

Christ wohnt in ihrem Schoß,

gar lieblich ruht er drinnen;

ihr Freude, die war groß.

 

Dies Lob sei dir gesungen, Frau, hochgebenedeit.

Von dir ist uns entsprungen der Brunn der Seligkeit.

Empfiehl uns deinem Sohn

und bitte für uns Sünder

allzeit an Gottes Thron.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Komm, Heilger Geist, der Leben schafft

 

Die Macht des Bösen banne weit,

schenk deinen Frieden allezeit.

Erhalte uns auf rechter Bahn,

dass Unheil uns nicht schaden kann.

 

Lass gläubig uns den Vater sehn,

sein Ebenbild, den Sohn, verstehn

und dir vertraun, der uns durchdringt

und uns das Leben Gottes bringt.

 

Den Vater auf dem ewgen Thron

Und seinen auferstandnen Sohn,

dich, Odem Gottes, Heilger Geist,

auf ewig Erd und Himmel preist. Amen.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.