Sechste Maiandacht - Gotteskindschaft

 

Lied: Menschen, die ihr wart verloren

 

Menschen die ihr wart verloren,

lebet auf, erfreuet euch!

Euch ist Gottes Sohn geboren,

heut ward er den Menschen gleich.

Lasst uns vor ihm niederfallen

ihm soll unser Lob erschallen:

Ehre sei Gott, Ehre sei Gott,

Ehre sei Gott in der Höhe!

 

Welche Wunder, reich an Segen,

stellt euch dies Geheimnis dar:

Seht, der kann sich selbst nicht regen,

durch den alles ist und war.

Lasst uns vor ihm niederfallen

ihm soll unser Lob erschallen:

Ehre sei Gott, Ehre sei Gott,

Ehre sei Gott in der Höhe!

 

Seht, vom engen Raum beschränket

liegt die Unermesslichkeit;

der die Ewigkeiten lenket,

ist geboren in der Zeit.

Lasst uns vor ihm niederfallen

ihm soll unser Lob erschallen:

Ehre sei Gott, Ehre sei Gott,

Ehre sei Gott in der Höhe!

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Die Hirten eilen nach Bethlehem

 

Die Hirten schliefen in dem Tal

Zur Mitternacht um die Stunde,

Da ward es hell mit einem Mal

Da scholls von guter Kunde.

 

Da zogen Engel durch die Luft

Gen Bethlehem zum Stalle

Und überm Berg und aus der Kluft

Da klangs von Freudenschalle.

 

Die Engel sangen: „Kommt geschwind,

Die Jungfrau hat geboren,

Im Stalle liegts, ein kleines Kind,

Zwar klein, doch auserkoren.

 

Zwar arm und doch unendlich reich,

Ein Gott vom wahren Gotte;

Sein Bettlein ist fürwahr nicht weich

Und gar so kalt die Grotte.“

 

Die Hirten aber säumten nit,

Zur Stadt sie gingen alle,

Und wir, wir gehen alle mit

Zum Kindelein im Stalle.

 

Das soll uns recht gelegen sein,

Wir küssen seine Hände,

Dann gibt es uns den Segen sein

Zu einem guten Ende.

 

Lied: Ave Maria klare

 

Ave Maria klare, du lichter Morgenstern!

Du bist ein Freud fürwahre des Himmels und der Erd,

erwählt von Ewigkeit,

zu sein die Mutter Gottes

zum Trost der Christenheit.

 

Ohn Sünd bist du empfangen, wie dich die Kirche ehrt,

bist von der falschen Schlangen geblieben unversehrt.

O Jungfrau rein und zart,

dein Lob kann nicht aussprechen,

was je erschaffen ward.

 

Ein Gruß ward dir gesendet vom allerhöchsten Gott,

durch Gabriel vollendet, der war des Grußes Bot.

„Du sollst ein Mutter sein,

ein Jungfrau sollst du bleiben,

ein Jungfrau keusch und rein.

 

V Ewiger Vater, in deiner unendlichen Liebe hast du deinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt, um uns zu erlösen. Aus der allerseligsten Jungfrau Maria hat er die menschliche Natur angenommen, um uns seiner göttlichen Natur teilhaftig zu machen. Sie hat ihn geboren und ist in Wahrheit Gottes Mutter geworden, damit wir Gottes Kinder werden könnten. Wir loben und preisen deine Güte und danken dir, dass du Maria zu dieser hohen Würde erwählt und uns durch sie die Gnade der Gotteskindschaft geschenkt hast. Hilf uns, dass wir uns dieser Mutter wert erweisen und den Segen erben, den du schon dem Patriarchen Abraham verheißen hast.

A Bitte für uns, heilige Gottesgebärerin, auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Wir lesen aus dem ersten Buch Mose, wie der Herr Abraham einen Sohn schenkte:

Als Abraham in sein 99. Lebensjahr getreten war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott. Wandle vor mir und sei vollkommen. Ich will einen Bund errichten zwischen dir und mir. Eine überaus zahlreiche Nachkommenschaft will ich dir erwecken. Sara, deine Frau, werde ich segnen und dir einen Sohn schenken, auf dem meine Verheißung ruhen soll. Völker werden von ihm abstammen, und Fürsten der Völker vor ihm hergehen. Einen ewigen Bund werde ich mit ihm und seinen Nachkommen schließen, und alle Völker der Erde sollen in ihm gesegnet werden. Der Herr erfüllte an Sara, was er verheißen hatte. Sie gebar einen Sohn in ihrem hohen Alter von neunzig Jahren, und Abraham nannte ihn Isaak, d.h. Sohn der Freude; denn hundert Jahre war er alt, als Gott ihm diesen Erstgeborenen schenkte. Und Sara sprach: Freude hat mir Gott bereitet. Jeder, der es hört, wird sich mit mir freuen. Wer hätte je geglaubt, dass Abraham noch hören würde: Sara hat einen Sohn, ein Kind hat sie ihm geboren, obwohl er schon ein Greis ist. Da veranstaltete Abraham ein großes Freudenmahl.

A So spricht der Herr: Einen ewigen Bund will ich mit ihm schließen, und alle Völker der Erde werden in ihm gesegnet sein.

 

V Was wir von unseren Vätern hörten, schauen wir nun mit eigenen Augen.

A Zion ist die Stadt des Herrn, die Stadt, die er erwählt für alle Ewigkeit.

 

V Mit seinen Auserwählten hat er einen Bund geschlossen, sein Erbarmen kennt kein Ende.

A David, seinem Diener, hat der Herr geschworen: Auf ewig will ich dein Geschlecht begründen und deinen Thron für alle Zeit.

 

V Ist mir nicht Ephraim geworden wie ein Sohn, den ich liebe, wie ein Kind, an dem ich meine Freude habe!

A Ich bin besorgt um ihn und werde seiner immerfort gedenken.

 

V So spricht der Herr: Wie eine Mutter ihre Kinder tröstet, so tröste ich auch euch.

A Hilfe soll euch kommen von Jerusalem, von meiner Stadt, die ich erwählte.

 

V Preisen wollen wir den Herrn für alles, was er uns geschenkt hat; er ward unser Heiland.

A Wir sind sein Volk, die Kinder seiner Liebe, die nicht mehr treulos werden.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem Evangelium des heiligen Lukas, wie Christus in Bethlehem geboren wurde:

In jenen Tagen zog Joseph aus der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, um sich mit Maria, seiner angetrauten Frau, aufschreiben zu lassen. Während sie dort waren, kam für sie die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. Es waren Hirten in derselben Gegend, die bei ihrer Herde Nachtwache hielten. Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, die Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine große Freude, die allem Volk zuteilwird: Heute ist euch in der Stadt Davids der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt ist und in einer Krippe liegt.

A Heute ist euch in der Stadt Davids der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.

 

V Heilige, makellose Jungfrauschaft, mit welchem Lob soll ich dich preisen!

A Du hast den geboren, der dich erschaffen hat. Dein Gott ist jetzt dein Kind.

 

V Aus dem Volk rief eine Frau: Selig der Leib, der dich getragen, und die Brust, die dich genährt hat.

A Er aber sprach: noch viel mehr sind jene selig, die Gottes Wort vernehmen und befolgen.

 

V Er kam in sein Eigentum, doch die Seinigen nahmen ihn nicht auf.

A Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.

 

V Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns erwies!

A Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es auch.

 

V Weil ihr Kinder Gottes seid, sandte Gott in euer Herz den Geist seines Sohnes, in dem wir rufen: Abba, Vater.

A Wir sind nun nicht mehr Knechte, sondern Kinder, wenn aber Kinder, dann auch Erben durch unseren Gott.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, du hast uns durch die Menschwerdung deines Sohnes zu deinen Kindern gemacht. Lass uns die Gnade dieser Gotteskindschaft treu bewahren und Maria so verehren, dass dieses göttliche Leben in unserer Seele nie erstirbt. Sie hat der Welt den Heiland geboren, damit er in unseren Herzen durch festen Glauben, starke Hoffnung und treue Liebe wiedergeboren werde. Das erflehen wir durch deinen göttlichen Sohn, den du, o Jungfrau, geboren hast.

A Amen.

 

Lied: Ave Maria klare

 

Es wird dich übertauen des Allerhöchsten Kraft,

Gesegnete der Frauen, in reiner Jungfrauschaft.

Gott selbst, er wird dein Sohn;

du sollst ihn Jesus nennen,

und ewig ist sein Thron.“

 

Da sprach die Jungfrau reine: „Ich bin des Herren Magd.

Sein Will gescheh alleine. Es sei, wie du gesagt.“

Christ wohnt in ihrem Schoß,

gar lieblich ruht er drinnen;

ihr Freude, die war groß.

 

Dies Lob sei dir gesungen, Frau, hochgebenedeit.

Von dir ist uns entsprungen der Brunn der Seligkeit.

Empfiehl uns deinem Sohn

und bitte für uns Sünder

allzeit an Gottes Thron.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Menschen, die ihr wart verloren

 

Selbst der Urquell aller Gaben

leidet solche Dürftigkeit;

welche Liebe muss der haben,

der sich euch so ganz geweiht.

Lasst uns vor ihm niederfallen

ihm soll unser Lob erschallen:

Ehre sei Gott, Ehre sei Gott,

Ehre sei Gott in der Höhe!

 

Menschen, liebt, o liebt ihn wieder

und vergesst der Liebe nie!

Singt mit Andacht Dankeslieder,

und vertraut, er höret sie!

Lasst uns vor ihm niederfallen

ihm soll unser Lob erschallen:

Ehre sei Gott, Ehre sei Gott,

Ehre sei Gott in der Höhe!

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.