Neunte Maiandacht - Lohn des Gehorsams

 

Lied: Gelobet seist du, Jesu Christ

 

Gelobet seist du, Jesu Christ,

dass du Mensch geboren bist

von einer Jungfrau, das ist wahr;

des freuet sich der Engel Schar.

Kyrieleis.

 

Des ewgen Vaters einig Kind

jetzt man in der Krippe find;

in unser armes Fleisch und Blut

verkleidet sich das ewig Gut.

Kyrieleis.

 

Den aller Welt Kreis nie beschloss,

der liegt in Marien Schoß;

er ist ein Kindlein worden klein,

der alle Ding erhält allein.

Kyrieleis.

 

Das ewig Licht geht da herein,

gibt der Welt ein neuen Schein;

es leucht wohl mitten in der Nacht

und uns zu Lichtes Kindern macht.

Kyrieleis.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

An die Himmelskönigin

 

Ohne Vorbild, unerreichbar

Bist du, Himmelskönigin!

Deine Schönheit, unvergleichbar,

preisen wir mit Demutssinn.

 

Ohnegleichen, unerreichbar

Thronst du über Cherubinen,

Thronst du, Hohe, unbegreifbar,

Über allen Seraphinen.

 

Durch der Engel lichte Heere

Schallt es: Preis, dir, Königin!

Durch der Heilgen frohe Chöre

Strömt dein Lob ohn Ende hin.

 

Alle, die am Thron des Einen

Betend knien und Ihn preisen,

Singen dir, der Makelreinen,

Ihrer Lobeshymnen Weisen.

 

Lasset in die Festesklänge,

Die den Himmel heut` durchziehn,

Klingen unsre Bittgesänge:

„Sei auch unsre Königin!“

 

Lied: Meerstern, ich dich grüße

 

Meerstern, ich dich grüße,

o Maria, hilf!

Gottesmutter süße,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Rose ohne Dorne,

o Maria, hilf!

Du von Gott erkorne,

O Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Lilie ohnegleichen,

o Maria, hilf!

Dir selbst Engel weichen,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

V Ewiger Vater, du hast den Menschen deine Gebote nicht gegeben, um ihnen ein Joch aufzulegen, das sie drücken und belasten sollte. Deine Güte ist so groß, dass sie auch da noch schenkt, wo sie fordert und verlangt. Schweren Herzens ist Abraham zum Berg Moria gegangen, um Isaak, seinen einzigen Sohn, zu opfern, und überreich kehrte er mit seinem Kind heim. Groß war das Opfer, das Maria im Tempel brachte, und deine Antwort gabst du ihr durch Simeon, der den Ruhm und die Sendung ihres Kindes pries.

A Die Gerechten leben glücklich. Ihr Lohn ist bei dem Herrn, und der Allerhöchste sorgt für sie.

 

V Wir lesen aus dem ersten Buch Mose von der Opferung Isaaks:

Gott prüfte Abraham und sprach zu ihm: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebst, ziehe mit ihm zum Berg Moria und bringe ihn daselbst zum Opfer dar. Abraham stand in der Nacht auf, sattelte seinen Esel, spaltete das Holz zum Brandopfer und nahm zwei Knechte und seinen Sohn Isaak mit sich. Am dritten Tag erblickte er den Berg von ferne und sprach zu den Knechten: Wartet hier mit dem Esel; ich und der Knabe wollen dorthin gehen. Wenn wir unsere Anbetung vollendet haben, kehren wir zu euch zurück. Dann nahm er das Holz und legte es seinem Sohn Isaak auf die Schulter. Er selbst trug das Feuer und das Messer in seinen Händen. Unterwegs sagte Isaak: Vater, hier ist Feuer und Holz, wo ist aber das Opfer, das geschlachtet werden soll? Abraham entgegnete: Mein Sohn, Gott wird sich schon ein Opfer ausersehen. So gingen sie schweigend nebeneinander, bis sie an die Stelle kamen, die Gott dem Abraham gezeigt hatte. Dort baute er einen Altar und legte das Holz darauf. Nachdem er seinen Sohn Isaak gebunden hatte, legte er ihn auf den Altar, über das aufgeschichtete Holz. Dann streckte er seine Hand aus und ergriff das Messer, um seinen Sohn zu töten. Da rief der Herr vom Himmel her: Abraham, strecke deine Hand nicht aus über den Knaben und tue ihm nichts zuleide. Denn ich sehe, dass du Gott fürchtest, weil du um meinetwillen deines einzigen Sohnes nicht schonen wolltest. Und Abraham sah hinter sich einen Widder, der mit den Hörnern in einem Dornstrauch hing. Den holte er herbei und brachte ihn als Brandopfer dar an seines Sohnes statt.

A Ich sehe, dass du Gott fürchtest, weil du um meinetwillen deines einzigen Sohnes nicht schonen wolltest.

 

V Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der Herr, weil du deines einzigen Sohnes nicht geschont hast um meinetwillen, werde ich dich segnen und deine Nachkommenschaft zahlreich machen wie die Sterne am Himmel.

A Und in einem deiner Nachkommen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.

 

V Ich bin der Herr, dein Gott, der Erbarmen übt bis ins tausendste Geschlecht an denen, die mich lieben und meine Gebote halten.

A Wenn du meine Stimme hörst und alles tust, was ich dir sage, will ich der Feind deiner Feinde sein und alle Schlagen, die dich schlagen.

 

V Glückselig alle, die den Herrn fürchten, die auf seinen Wegen wandeln.

A Was ihrer Hände Arbeit schafft, werden sie genießen, Heil und Segen ist mit ihnen.

 

V Ich bin der Herr, dein Gott, der dich Gutes lehrt und dich führt auf den Weg, den du wandeln sollst.

A Hättest du mein Gebot gehalten, dann wäre dein Friede reich wie ein Strom und deine Gerechtigkeit tief wie Meereswogen.

 

V Wer Gottes Worte hört und sie befolgt, ist dem klugen Mann gleich, der sein Haus auf Felsengrund gebaut hat.

A Wer sie aber nicht befolgt, gleicht dem törichten Menschen, der sein Haus auf Sand gebaut hat.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem Evangelium des heiligen Lukas von der Weissagung Simeons:

In Jerusalem lebte ein Mann mit Namen Simeon. Er war gerecht und gottesfürchtig und harrte auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war in ihm. Er hatte eine Offenbarung vom Heiligen Geist empfangen, dass er den Tod nicht schauen werde, bis er den Gesalbten des Herrn gesehen habe. Auf Antrieb des Geistes kam er in den Tempel, als die Eltern das Kind Jesus hineinbrachten, um an ihm die Vorschrift des Gesetzes zu erfüllen. Da nahm er es auf seine Arme, pries Gott und sprach: Nun lässt du, Herr, deinen Diener nach deinem Wort in Frieden scheiden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast vor dem Angesicht aller Völker, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zum Ruhm deines Volkes Israel. Sein Vater und seine Mutter waren voll Staunen über das, was über ihn gesagt wurde. Simeon aber pries sie selig.

A Er ist ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zum Ruhm deines Volkes Israel.

 

V Simeon war gerecht und gottesfürchtig, und der Heilige Geist war in ihm.

A Darum sollte er den Tod nicht schauen, bis er den Gesalbten des Herrn gesehen hätte.

 

V Er durfte das Kind auf seine Arme nehmen, den Herrn preisen und sprechen:

A Nun lässt du, Herr, deinen Diener in Frieden scheiden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen.

 

V Heil dem getreuen Knecht, den der Herr bei seiner Ankunft wachend findet.

A Er wird sich umgürten, ihn zu Tische sitzen lassen und hin- und hergehen, um ihn zu bedienen.

 

V Christus erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

A Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist.

 

V Über alle, die in diesem Geist wandeln, kommen Friede und Erbarmen; denn Gottes Volk sind sie.

A Nur der Tor erhebt sich voll Hochmut und dünkt sich freigeboren wie das Füllen eines wilden Esels.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, du kennst das Sinnen und Trachten der Menschen, die du aus dem Staub gebildet hast; du weißt, wie leicht wir unbotmäßig und überheblich werden. Um der heiligen Jungfrau willen, die als demütige Magd zum Tempel ging, schenke uns die Kraft, allen Hochmut und Eigenwillen zu überwinden und unsere Seele im Gehorsam der Liebe zu läutern. Lass uns im Geist des Glaubens zu jener Hingabe gelangen, mit der Maria ihren Eingeborenen im Tempel aufgeopfert hat.

A Amen.

 

Lied: Meerstern, ich dich grüße

 

Quelle aller Freuden,

o Maria, hilf!

Trösterin in Leiden,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Hoch auf deinem Throne,

o Maria, hilf!

Aller Jungfraun Krone,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Gib ein reines Leben,

o Maria, hilf!

Sichre Reis´ daneben,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Meerstern, ich dich grüße

 

Dich als Mutter zeige,

o Maria, hilf!

Gnädig uns zuneige,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Nimm uns in die Hände,

o Maria, hilf!

Und das Licht zuwende,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Hilf uns Christum flehen,

o Maria, hilf!

Fröhlich vor ihm stehen,

o Maria, hilf!

Maria, hilf uns allen

aus dieser tiefen Not.

 

Lied: Gelobet seist du, Jesu Christ

 

Der Sohn des Vaters, Gott von Art,

ein Gast in der Welt hie ward

und führt uns aus dem Jammertal,

macht uns zu Erben in sein´m Saal.

Kyrieleis.

 

Er ist auf Erden kommen arm,

dass er unser sich erbarm

und in dem Himmel mache reich

und seinen lieben Engeln gleich.

Kyrieleis.

 

Das hat er alles uns getan,

sein groß Lieb zu zeigen an.

Des freu sich alle Christenheit

und dank ihm des in Ewigkeit.

Kyrieleis.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.