Elfte Maiandacht - Ewiger Gewinn

 

Lied: Wahrer Gott, wir glauben dir

 

Wahrer Gott, wir glauben dir: Du bist mit Gottheit und Menschheit hier;

du, der den Satan und Tod überwand, der im Triumph aus dem Grabe erstand:

Preis dir, du Sieger auf Golgota, Sieger wie keiner. Halleluja!

 

Jesus, dir jauchzt alles zu, Herr über Leben und Tod bist du.

In deinem Blute gereinigt von Schuld, freun wir uns wieder der göttlichen Huld.

Gib, dass wir stets deine Wege gehen, glorreich wie du aus dem Grab erstehn.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Die Heilige Familie von Nazareth

 

In der Hütte, fern gelegen,

Aller Welt ganz unbekannt,

Reich nur an der Arbeit Segen

Und zur Liebe Dienst gebannt.

 

Lebt er dreißig Jahr verborgen,

Dem die Himmel untertan,

Müht sich still mit Kindes Sorgen,

Und der Arbeit zugetan.

 

Selig, Dach, das ihn gedecket,

Selig, wo sein Haupt geruht,

Selge Hand, die ihn gewecket

Und beschirmt in treuer Hut.

 

Lasst uns mit Maria weilen,

Und in Jesu Schule gehn;

Lasst uns Josefs Einfalt teilen

Und der Demut Glück verstehn.

 

Lasst uns arm, gehorsam werden,

Wie uns lehrt der Gottessohn;

Dienend weilt er hier auf Erden

Und im Himmel steht sein Thron.

 

Lied: Ave Maria zart

 

Ave Maria zart, du edler Rosengart,

lilienweiß, ganz ohne Schaden,

ich grüße dich zur Stund mit Gabrielis Mund:

Ave, die du bist voller Gnaden.

 

Du hast des Höchsten Sohn, Maria rein und schön,

in deinem keuschen Schoß getragen,

den Heiland Jesus Christ, der unser Retter ist

aus aller Sünd und allem Schaden.

 

V Ewiger Vater, deine Vorsehung täuscht sich nie in ihren Anordnungen und weiß das Böse zum Guten zu lenken. Du bist der unendlich weise Gott, dessen Fügungen wir selten verstehen. Befestige in uns die heilige Überzeugung, dass jede Prüfung für unsere Seele einen höheren Sinn und eine ewige Bedeutung hat. Tobias hat dich gepriesen für den Segen, der aus seinem Leid erwuchs, als er seinen Sohn in Freuden wiedersah. Maria hat in Ergebung den Schmerz des Verlustes getragen und ihr Kind im Tempel wiedergefunden, als es sich den Lehrern Israels offenbarte und Staunen und Bewunderung weckte.

A Jede Prüfung ist schmerzlich für den Augenblick, aber nachher bringt sie Frieden und Gerechtigkeit.

 

V Wir lesen aus dem Buch Tobias, wie der Sohn zu seinen Eltern heimkehrte:

Als der junge Tobias wegen seiner Vermählung mit der Tochter Raguels seine Heimreise verzögern musste, wurde sein alter Vater besorgt und sprach: Weshalb kehrt mein Sohn nicht zurück? Vielleicht wird er irgendwo festgehalten. Er wurde sehr traurig und Anna, seine Frau, mit ihm. Sie weinten miteinander, weil der vereinbarte Tag der Rückkehr schon verstrichen war, und Anna klagte unter vielen Tränen: Ach, mein Sohn, warum haben wir dich in die Fremde ziehen lassen, du Licht unserer Augen, du Trost unseres Lebens, du Stütze unserer Jahre? In dir allein hatten wir alles, dich hätten wir nie von uns lassen sollen. Tobias tröstete sie: Sei still und betrübe dich nicht. Unser Sohn ist sicher wohlbehalten; denn der Mann, der mit ihm ging, ist ganz zuverlässig. Anna wollte sich aber nicht trösten lassen. Täglich eilte sie hinaus, sah sich nach allen Seiten um und lief auf jeden Weg, auf dem er heimkehren konnte. Damit sie ihn von weitem kommen sähe, setzte sie sich auf die Spitze eines Berges. Da sah sie ihn eines Tages in der Ferne und erkannte alsbald ihren Sohn. Sofort eilte sie zu ihrem Mann und rief ihm zu: Dein Sohn kommt. Da lief auch schon der Hund, der mit auf der Reise gewesen war, wie ein Bote herbei und gab seine Freude kund, indem er mit dem Schweif wedelte. Sogleich stand der blinde Vater auf, nahm einen Knaben an die Hand und eilte strauchelnd seinem Sohn entgegen. Er und seine Frau umarmten und küssten ihn, und alle fingen vor Freude an zu weinen. Der junge Tobias aber nahm von der Galle des Fisches, bestrich die Augen des Vaters, und die Sehkraft kehrte zurück.

A Sie wollte sich nicht trösten lassen, eilte täglich hinaus und sah sich nach allen Seiten um.

 

V Tobias aber sprach: Ich preise dich, Herr, Gott Israels, du hast mich heimgesucht und wieder geheilt.

A Meinen Sohn Tobias kann ich wieder sehen und sein Angesicht erkennen.

 

V Groß bist du, o Herr, in Ewigkeit, und deine Herrschaft währet immerdar.

A Lasst uns den Herrn preisen und seinen Namen loben vor dem Angesicht aller Völker.

 

V Jerusalem, du Gottesstadt, wegen dem Werk deiner Hände hat der Herr dich heimgesucht.

A Durch sein Erbarmen wirst du in glänzendem Licht erstrahlen, bis an die Grenzen der Erde wird man dich verehren.

 

V Die Völker werden aus der Ferne kommen und Geschenke bringen. In deinen Mauern werden sie den Herrn anbeten und dein Land für heilig halten.

A Du aber wirst dich deiner Kinder freuen. Alle werden gesegnet sein und sich zum Herrn versammeln.

 

V Deine Tore wird man bauen aus Saphir und Smaragd und den ganzen Umkreis deiner Mauern aus kostbarem Gestein.

A Mit glänzend weißen Steinen wird man alle deine Straßen pflastern und auf deinen Gassen das Lob des Herrn verkünden.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem Evangelium des heiligen Lukas, wie der Knabe Jesus im Tempel wiedergefunden wurde:

Nach drei Tagen fanden seine Eltern ihn im Tempel. Er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen an sie. Alle, die ihn hörten, staunten über sein Verständnis und seine Antworten. Als sie ihn erblickten, wunderten sie sich, und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Er aber entgegnete: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann zog er mit ihnen hinab nach Nazareth und war ihnen untertan. Seine Mutter aber bewahrte alle diese Worte in ihrem Herzen.

A Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?

 

V Sie verstanden nicht, was er ihnen damit sagen wollte.

A Seine Mutter aber bewahrte alle diese Worte in ihrem Herzen.

 

V Ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht.

A Ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr, und euch von allen Orten her um mich versammeln.

 

V Als Jesus sah, dass ihm die beiden Jünger folgten, wandte er sich um und fragte: Was sucht ihr? Sie antworteten: Meister, wo wohnst du?

A Da sprach er: Kommt und seht. Und sie gingen mit und blieben den ganzen Tag bei ihm.

 

V Das Himmelreich ist dem Kaufmann gleich, der edle Perlen suchte.

A Als er eine kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin, verkaufte seine ganze Habe und erwarb sie.

 

V Zachäus wollte den Herrn von Angesicht sehen. Darum lief er voraus und stieg auf einen Feigenbaum.

A Jesus schaute hinauf und sprach: Steige schnell herab; denn heute noch muss ich in deinem Haus einkehren.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, du führst jeden, den du liebst, auf den Weg des Kreuzes und prüfst ihn durch Leid und Trübsal. Durch Feuer und Wasser müssen wir hindurch, und doch geleitest du uns immer zu einer Stätte der Erquickung. Wir wollen an deine Güte glauben und nicht verzagen, wenn wir unser Schicksal nicht verstehen. Lass uns den Trost erfassen, den die Worte der Schrift uns bieten, und sie in unserem Herzen bewahren, wie Maria, die Mutter deines Sohnes. Nach ihrem Beispiel wollen wir betend und betrachtend in die Geheimnisse deiner Vorsehung einzudringen suchen und an ihr uns trösten, die ihr Kind mit bitterem Schmerz verlor und mit reichem Gewinn im Tempel wiedergefunden hat.

A Amen.

 

Lied: Ave Maria zart

 

Denn nach dem Sündenfall wir warn verstoßen all

und sollten ewig sein verloren.

Da hast du, reine Magd, wie dir vorhergesagt,

uns Gottes Sohn zum Heil geboren.

 

Darum, o Mutter mild, befiehl uns deinem Kind,

bitt, dass es unser Sünd verzeihe,

endlich nach diesem Leid die ewig Himmelsfreud

durch dich, Maria, uns verleihe.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Herr, bleib mit deiner Gnade

 

Herr, bleib mit deiner Gnade bei uns bis an das End,

dass uns kein Unheil schade und nichts von dir uns trennt.

 

Herr, bleib mit deiner Treue bei uns in aller Not;

erweis dich stets aufs neue als Freund, du guter Gott.

 

Herr, bleib mit deinem Worte uns nahe, sprich uns an;

in dir ist uns die Pforte zur Wahrheit aufgetan.

 

Herr, bleib mit deinem Segen bei deiner Jüngerschar;

auf allen unsren Wegen mach dich uns offenbar.

 

Herr, bleib mit deiner Liebe bei uns in dieser Welt;

wenn keine Hoffnung bliebe, du bist´s, der uns erhält.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.