Einunddreißigste Maiandacht - Von Gott gekrönt

 

Lied: Gottheit tief verborgen

 

Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.

Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.

Sieh, mit ganzem Herzen

schenk ich dir mich hin,

weil vor solchem Wunder

ich nur Armut bin.

 

Kann ich nicht wie Tomas schaun die Wunden rot,

bet ich dennoch gläubig: Du mein Herr und Gott!

Tief und tiefer werde

dieser Glaube mein,

fester lass die Hoffnung,

treu die Liebe sein.

 

Gleich dem Pelikane starbst du, Jesu mein;

wasch in deinem Blute mich von Sünden rein.

Schon ein kleiner Tropfen

sühnet alle Schuld,

bringt der ganzen Erde

Gottes Heil und Huld.

 

Jesus, den verborgen jetzt mein Auge sieht,

stille mein Verlangen, dass mich heiß durchglüht:

lass die Schleier fallen

einst in deinem Licht,

dass ich selig schaue,

Herr, dein Angesicht.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Himmelfahrt der Gottesmutter Maria

 

Der ganze Himmel jubelt,

Engel singen vor Freud,

Die Königin des Himmels

Hält dort den Einzug heut.

 

Ihr Herz war hier auf Erden

Des ew`gen Gottes Zelt,

Der gold`ne Tabernakel

Des Herrschers aller Welt.

 

Sie ist die Braut des Höchsten,

Die Gottesblume traut,

Aus deren Kelch Erlösung,

Errettung uns getaut.

 

Kein leiser Hauch der Sünde

Hat jemals sie berührt,

Von Jericho die Rose,

Die nie an Pracht verliert.

 

So zwischen Dornen, Disteln,

Sie hold erblühet war,

Des heil`gen Geistes Tempel,

Sein Heiligtum, Altar;

 

Nicht sollte je verwesen

Ihr Leib, so klar und rein,

Er geht nach kurzem Schlummer

Zu Himmelsfreuden ein.

 

Der Engel reine Hände

Ihn heben aus der Gruft,

Und zarte Lilien sprießen

Dort auf mit süßem Duft.

 

Durch eine lichte Wolke

Dem Erdenblick geraubt,

Setzt Gott ihr selbst die Krone

Auf`s königliche Haupt.

 

Sei uns gegrüßt, du Hehre,

Du uns`re Königin,

So jubeln Engelchöre,

Die Seel`gen sie umknien.

 

Sei tausendmal gegrüßet

Maria, rufen wir,

Die du uns hast geöffnet

Des Paradieses Tür.

 

Als Helferin der Christen

Stehst du vor deinem Sohn

Und führst uns voll Erbarmen

Zu seinen Gnadenthron.

 

Es jubelt ohne Ende

Dir Erd und Himmel zu:

O Königin, Maria,

Gegrüßet seiest du!

 

Lied: Ave Maria zart

 

Ave Maria zart, du edler Rosengart,

lilienweiß, ganz ohne Schaden,

ich grüße dich zur Stund mit Gabrielis Mund:

Ave, die du bist voller Gnaden.

 

Du hast des Höchsten Sohn, Maria rein und schön,

in deinem keuschen Schoß getragen,

den Heiland Jesus Christ, der unser Retter ist

aus aller Sünd und allem Schaden.

 

V Ewiger Vater, durch deine Fügung hatte Esther die Gunst des Königs gefunden. Du hast sie auf den Thron erhoben, damit sie ihr Volk vor dem Verderben rette. Maria wurde von dir auserwählt zur Königin des Himmels und der Erde, zur Mittlerin der Gnade für alle Menschenkinder. Sie hat uns das Licht der Erlösung gebracht und den Feind des Menschengeschlechtes besiegt. In diesem Monat, der ihr geweiht ist, haben wir von neuem ihre Größe betrachtet, unser Vertrauen auf ihre Hilfe gestärkt. Befestige in uns die Liebe zu dieser Mutter, und lass uns nach ihrem Beispiel deinem Sohn immer treuer dienen, damit wir die Krone der Ewigkeit erlangen.

A Maria aber Sprach: Alles, was er euch sagt, das tut.

 

V Wir lesen aus dem Buch Esther wie sie zur Königin erhoben wurde:

Esther gefiel dem König und fand Gnade in seinen Augen. Deshalb befahl er, ihr den herrlichsten Schmuck zu geben, und ließ sie mit ihren Dienerinnen im schönsten Teil seines Palastes Wohnung nehmen. Er gewann sie lieber als alle anderen Frauen und wandte ihr seine Huld zu. Sie stand höher in seiner Gunst als alle übrigen. Darum setzte er eine Krone auf ihr Haupt und machte sie zur Königin des ganzen Reiches. Dann ließ er ein prächtiges Gastmahl für alle seine Fürsten und Vasallen herrichten, um seine Verbindung mit Esther zu begehen und Hochzeit mit ihr zu feiern. Zu ehren dieses Tages gewährte er allen Ländern Nachlass ihrer Abgaben und verteilte Geschenke mit königlicher Freigebigkeit.

A Er setzte eine Krone auf ihr Haupt und machte sie zur Königin des ganzen Reiches.

 

V Sie hat ihr Volk errettet und den Feind vernichtet, der es verderben wollte.

A Maria hat den alten Widersacher überwunden, sie zertrat den Kopf der Schlange.

 

V Ein Licht, das nie erlöschen wird, erstrahlt durch sie am Himmel.

A Sie hat den besten Teil erwählt, der nie von ihr genommen wird.

 

V Ihr Zelt ist aufgeschlagen in der Höhe, auf Wolkensäulen ruht ihr Thron.

A Selig preisen sie die Menschen, Großes tat der Herr an ihr.

 

V Vom Anfang und vor allen Zeiten wurde sie erwählt, sie dient vor ihm in seiner heiligen Wohnung.

A In Sion fand sie eine feste Stätte, einen Ruheort in seiner Stadt, die ihm geheiligt ist.

 

V Selig sind, die ihre Stimme hören, ihre Wege innehalten.

A Wer sie besitzt, der findet Leben und erlangt das Heil vom Herrn.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus der Geheimen Offenbarung über das Gefolge des Lammes:

Ich schaute hin und sah das Lamm auf dem Berg Sion stehen und bei ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf der Stirn trugen. Ich hörte eine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser, wie das Rollen eines gewaltigen Donners. Und wieder klang die Stimme wie Töne von Harfenspielern, die ihre Harfen schlagen. Alle sangen ein neues Lied, das nur jene singen können, die von der Erde losgekauft sind. Diese sind es, die sich rein bewahrt haben. Sie sind jungfräulich und folgen dem Lamm, wohin es immer geht. Sie sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm. In ihrem Mund wird keine Lüge gefunden. Ohne Makel stehen sie vor Gottes Thron. Und der Herr sprach zu mir: Siehe, ich komme bald, und mein Lohn ist mit mir. Jedem werde ich vergelten nach seinen Werken. Ich bin der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Selig sind, die ihre Gewänder im Blut des Lammes gewaschen haben.

A Sie sind jungfräulich und folgen dem Lamm, wohin es immer geht.

 

V Zu Kindern Gottes macht er alle, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Fleisch und Blut geboren sind.

A Sie sehen seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater.

 

V Ihr Antlitz leuchtet wie die Sonne, wenn sie strahlt in voller Kraft.

A Des Brautgemaches Söhne können gar nicht trauern, solange der Bräutigam bei ihnen weilt.

 

V Um Mitternacht erscholl der Ruf: Der Bräutigam ist da, eilt ihm entgegen.

A Die sich bereitgehalten hatten, gingen mit ihm ein zum Hochzeitsmahl, und die Tür wurde verschlossen.

 

V Dem einen Mann Jesus Christus habe ich euch anverlobt, um euch als reine Braut ihm zuzuführen.

A Hütet euch, damit nicht Evas arge Schlange euern Sinn betört und euer Herz betrübt.

 

V Nach deinem Heiligtum verlange ich. Meine Seele dürstet nur nach dir. Es lechzt nach dir mein Leib.

A Die Liebe ist an Kraft dem Tod gleich. Viele Wasser löschen sie nicht aus, Ströme schwemmen sie nicht fort.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, du hast die allerseligste Jungfrau Maria zur Königin gesetzt über alle, die deinen Namen und den Namen deines Sohnes auf ihrer Stirn tragen und sich rein bewahrt haben. Sie sind um ihren Thron geschart und singen das neue Lied, das niemand anders singen kann. Lass uns nie vergessen, dass auch wir aus den Menschen erkauft und zu dieser glorreichen Gemeinschaft berufen sind. Noch stehen wir im heiligen Kampf um die Krone, die uns winkt. Am letzten Tag dieses Monats rufen wir, arme Kinder Evas, aus dem Land der Verbannung Maria, die Mutter aller Lebendigen, mit besonderem Vertrauen an. Um ihre Fürbitte haben wir gefleht, ihre Hilfe erbeten, sie wird uns nicht verlassen, bis wir eingegangen sind zu dir, der sie im Himmel gekrönt hat.

A Amen.

 

Lied: Ave Maria zart

 

Denn nach dem Sündenfall wir warn verstoßen all

und sollten ewig sein verloren.

Da hast du, reine Magd, wie dir vorhergesagt,

uns Gottes Sohn zum Heil geboren.

 

Darum, o Mutter mild, befiehl uns deinem Kind,

bitt, dass es unser Sünd verzeihe,

endlich nach diesem Leid die ewig Himmelsfreud

durch dich, Maria, uns verleihe.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Fest soll mein Taufbund immer stehn

 

Fest soll mein Taufbund immer stehn, ich will die Kirche hören.

Sie soll mich allzeit gläubig sehn und folgsam ihren Lehren.

Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad`

in seine Kirch` berufen hat,

nie will ich von ihr weichen.

 

O Seligkeit, getauft zu sein: in Christus eingesenket!

Am Leben der Dreieinigkeit ward Anteil mir geschenket.

Ich bin nun Kirche, Christi Glied,

- ein Wunder ist´s, wie das geschieht.

Ich bete an und glaube.

 

An Jesu Christi Priestertum hab ich nun teil in Gnaden.

Zum Opferdienst, zum Gotteslob hat er mich eingeladen.

Ich bin gesalbt zum heil´gen Streit,

bin Christi Königreich geweiht,

ihm will ich leben, sterben.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.