Dreizehnte Maiandacht - Heldenmütiges Gottvertrauen

 

Lied: Was immer betend ihr erfleht

 

Was immer betend ihr erfleht, habt Glauben und Vertrauen.

Der Vater weiß ja, was euch fehlt, um ewig ihn zu schauen.

Empfangt den Geist, die Gotteskraft,

die euch zum neuen Menschen schafft

und herrlich euch vollendet!

 

Mein Herz lauscht auf des Herren Wort, zu hören, was er redet.

Sein Wort ist Licht an finsterm Ort und Geist, der in uns betet.

Der Herr spricht Frieden, den die Welt

nicht geben kann, der ihr so fehlt

und nur von Gott kann kommen.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Ave Maria

 

Wenn ich ein Glöcklein wär,

Schön wollt ich läuten;

Das sollte rings umher

Allen bedeuten:

„Ave Maria!“

 

Wär ich ein Vögelein,

Laut würd ich singen,

Bis in das Herz hinein

Sollt es erklingen:

„Ave Maria!“

 

Blüht ich als Blümlein nur

Still dir zu Füßen,

Würd ich auf grüner Flur,

Jungfrau, dich grüßen:

„Ave Maria!“

 

Blumen voll Duft und Zier,

Vögel und Glocken,

Ihr sollt dem Herzen mir

Freudig entlocken:

„Ave Maria!“

 

Jungfrau, die Gott erhob,

Lass dir gefallen,

Wenn ich zu deinem Lob

Lasse erschallen:

„Ave Maria!“

 

Lied: Sei, Mutter der Barmherzigkeit

 

Sei, Mutter der Barmherzigkeit,

sei, Königin, gegrüßet,

des Lebens Trost und Süßigkeit,

durch die uns Hoffnung fließet!

Zu dir, o Mutter, rufen wir,

mit Tränen seufzen wir zu dir.

 

O wend dein holdes Angesicht

auf uns vom Himmelsthrone;

versag uns deine Fürbitt nicht

bei Jesus, deinem Sohne!

Nach diesem Leben zeig uns ihn,

bei ihm sei unsre Mittlerin!

 

In aller Trübsal, Angst und Not

komm uns zu Hilf; im Leiden

hilf, tröste uns und bitt bei Gott,

wenn wir von hinnen scheiden;

erwirb uns Sieg im letzten Streit,

o Mutter der Barmherzigkeit!

 

V Ewiger Vater, du bist die Zuflucht der Bedrängten, du hörst auf den Verlassenen und richtest den Gebeugten wieder auf. Die auf dich vertrauen, sind fest gegründet wie der Berg Sion, sie wohnen in Jerusalem und wanken nicht in Ewigkeit. Unsere Väter haben auf dich gehofft, und ihr Erwarten wurde nicht getäuscht. Judith hast du stark gemacht, hast sie mit Mut und Zuversicht erfüllt, als sie in ihrer Not aus tiefstem Herzen zu dir flehte. Dein Eingeborener hat in seiner Todesnot zu dir gerufen, und dein Engel kam und stärkte ihn. Lass auch uns nie verzagen, weil du selber unser Gott und Helfer bist.

A Wunderbares tut der Herr an seinen Heiligen. Er gibt den Seinen Kraft und Stärke immerdar.

 

V Wir lesen aus dem Buch Judith, wie sie vor ihrem schweren Gang betete:

Als die Ältesten des Volkes weggegangen waren, begab sich Judith ganz allein in das Gemach, wo sie zu beten pflegte, legte ein Bußgewand an, warf sich vor dem Herrn in den Staub und sprach: Herr, du Gott meiner Väter, um deine Hilfe flehe ich in meiner Not. Alle deine Wege sind geebnet, und deine Gerichte stehen fest von Ewigkeit. Blicke herab auf das Heerlager der Assyrier, wie du einst herabgesehen hast auf die Macht der Ägypter, die dein Volk vernichten wollten. Du schautest hin auf ihre Heere, und Finsternis beraubte sie ihrer Kraft. Der Abgrund erfasste ihre Füße, und die Wasser bedeckten sie. Erhebe deinen Arm und zerschmettere die Macht der Feinde, die dein Heiligtum entweihen und deinen Namen schänden wollen. Meiner Seele aber gib Standhaftigkeit, dass ich die Gefahr verachte, und Kraft, dass ich den Feind zu Fall bringe. Gott im Himmel, Schöpfer aller Dinge, erhöre mich. Zu dir flehe ich in meiner Bedrängnis und vertraue fest auf dein Erbarmen. Gedenke deines Bundes und stärke mich, das auszuführen, was ich vollbringen soll, damit dein Haus dir geheiligt bleibt und alle Völker sehen, dass du Gott bist und kein anderer außer dir. Stärke mich in dieser Stunde und schaue auf das Tun meiner Hände, damit Rettung kommt für Sion, deine heilige Stadt.

A Herr, gedenke deines Bundes und stärke mich, das auszuführen, was ich vollbringen soll.

 

V Am Tag meiner Trübsal suche ich Gott, mit ausgestreckten Händen flehe ich die ganze Nacht zu ihm.

A Es flieht der Schlaf von meinen Augen, verwirrt bin ich und kann nicht reden.

 

V An längst vergangene Zeiten will ich denken, erwägen, was der Herr für Israel getan hat.

A Er hat den Heiden seine Macht gezeigt, sein Volk mit starkem Arm erlöst.

 

V Es sahen dich die Wasser, Herr, sie sahen dich und wichen. In Aufruhr kam die Meerestiefe.

A Dein Weg ging durch das Meer, dein Pfad durchschnitt das große Wasser, doch deine Fährte wurde nicht bekannt.

 

V Deine Macht beruht nicht auf der Menge, und deine Stärke stützt sich nicht auf Waffen und auf Rosse.

A Von Anbeginn gefielen dir die Stolzen nicht, Geduld und Demut hast du stets belohnt.

 

V Es wird ein Denkmal deines Namens sein, wenn eine Frau den Sturz des Feindes bringt.

A Simeon pries Maria selig; sie aber staunte über das, was von ihm gesagt wurde.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem heiligen Evangelium, wie der Herr am Ölberg betete:

Als ihn Todesangst befiel, betete er inständiger und sprach: Mein Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir, doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. Da wurde sein Schweiß wie Blutstropfen, die zur Erde niederrannen. Er stand vom Gebet auf, kam zu seinen Jüngern und sah, dass sie vor Traurigkeit in Schlaf gefallen waren. Da sprach er zu Petrus: Simon, du schläfst? Vermochtest du nicht eine Stunde lang mit mir zu wachen? Steht auf, wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet. Der Geist ist zwar willig, aber das Fleisch ist schwach. Dann ging er zum zweiten Mal hin und betete wieder: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille. Als er zurückkam, fand er sie abermals schlafend; denn ihre Augen waren schwer, und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. Da ging er wieder hin und betete zum dritten Mal, indem er die gleichen Worte sprach. Und ein Engel vom Himmel erschien und stärkte ihn. Nun kam er zum letzten Mal zu den Jüngern und sagte zu ihnen: Ihr schlaft und ruht. Es ist genug. Die Stunde ist da, wo der Menschensohn in die Hände der Sünder ausgeliefert wird. Steht auf, lasst uns gehen! Mein Verräter naht.

A Wenn dieser Kelch nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, dann geschehe dein Wille.

 

V Meine Seele ist betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir.

A Ihr alle werdet die Flucht ergreifen. Ich aber gehe hin, mich für euch zu opfern.

 

V Seht den Judas! Er meidet den Schlaf und eilt, mich den Juden zu verraten.

A Ihr aber konntet nicht eine einzige Stunde mit mir wachen.

 

V Vergebens habe ich gehofft, dass einer Mitleid mit mir hätte. Den Tröster, den ich suche, habe ich nicht gefunden.

A Gebrochen ist mein Herz, und alle meine Kräfte schwinden hin.

 

V Hilf mir, o Gott, das Wasser steigt mir bis zum Mund.

A Gesunken bin ich in des Meeres Tiefe, und die Flut verschlingt mich.

 

V Freund, wozu bist du gekommen? Judas, mit einem Kuss verrätst du den Menschensohn?

A Es brüstet sich der Mensch mit seinen Plänen; dennoch muss er seinen Gott verherrlichen.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, der Mensch, der sein Vertrauen auf dich setzt, ist wie ein Baum, der an Wasserbächen steht und seine Wurzeln in feuchtes Erdreich senkt. Seine Blätter bleiben grün, und zur Zeit der Dürre geht er nicht zu Grunde. Lass uns in jeder Ölbergstunde unseres Lebens zu deinem Sohn gehen, der uns durch sein Gebet die Kraft des Gottvertrauens erwirkt hat. Seine Mutter, die voll Starkmut seine Leiden teilte, soll uns helfen, dass wir an Gottvertrauen und heldenmütiger Liebe durch den wachsen, der für uns Blut geschwitzt hat.

A Amen.

 

Lied: Rufe zur Mutter Gottes

 

V Mutter Gottes, wir rufen zu dir,

A Mutter Gottes, wir rufen zu dir.

 

V Du bist ja die Herrin der Himmel.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Krone aller Jungfrauen.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Königin aller Bekenner.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Der Martyrer himmlische Fürstin.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Mutter der heil´gen Apostel.

A Maria, wir rufen zu dir.

 

V Mutter Gottes, wir rufen zu dir,

A Mutter Gottes, wir rufen zu dir.

 

V Du bist ja der Seligen Freude.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Du bist das Lob der Getreuen.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Hilfe der sieghaften Streiter.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Ehre aller Gerechten.

A Maria, wir rufen zu dir.

V Die Liebe der Boten des Friedens.

A Maria, wir rufen zu dir.

 

V Mutter Gottes, wir rufen zu dir,

A Mutter Gottes, wir rufen zu dir.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Rett uns vom Tode, Vater du

 

Rett uns vom Tode, Vater du, such gnädig heim uns heute;

erweckt zum Leben, tritt hinzu dein Volk zu dir in Freude.

Gewähre uns Barmherzigkeit,

dein Heil, das bleibt in Ewigkeit.

Herr, lass uns nicht erliegen!

 

All deinen Zorn hältst du zurück, den wir heraufbeschworen.

Du guter Gott, du, unser Glück, hast uns zum Volk erkoren.

Du schenkst die Gnade dem, der büßt,

voll Demut deinen Geist begrüßt:

Vergebung, Heil und Frieden!

 

Erschaffe uns, du starker Gott, ganz neu durch deine Gnaden.

Lass ruhn den Unmut, wend die Not, die wir auf uns geladen!

Lass doch nicht ewig deinen Zorn

uns treffen, o du Gnadenborn!

Lass dein Erbarmen siegen!

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.