Achtzehnte Maiandacht - Verstehendes Erbarmen

 

Lied: Herz Jesu, Gottes Opferbrand

 

Herz Jesu, Gottes Opferbrand, der unsre Lieb entfachte!

O Herz, in Nacht zu uns gesandt, als Schuld den Tod uns brachte!

Wir stachen dich mit Spott und Wut,

du tauftest uns mit deinem Blut.

Nun müssen wir dich lieben.

 

Wer liebt, der kehrt zu dir nach Haus und ist der Nacht entrissen.

Er sendet neu mit dir sich aus als Licht zu Finsternissen.

Du bist die Sonne, wir der Schein,

wir können ohne dich nicht sein

und ohne dich nicht lieben.

 

Herz Jesu, Trost der ganzen Welt, mach unser Herz zu deinem!

Nimm unsere Herzen ungezählt und mache sie zu einem!

Lass uns den Hass, das bittre Leid

fortlieben aus der dunklen Zeit:

Lass uns dein Reich erscheinen!

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

An die Himmelskönigin

 

O Mutter mit dem Himmelskinde,

Das jedes Leiden uns versüßt,

Und uns erlöst von Tod und Sünde,

Sei, milde Jungfrau, uns gegrüßt!

 

Sieh aus dem Himmel deiner Freuden

Auf uns herab mit Mutterblick.

Die wir in diesem Tal der Leiden

Uns sehnen nach des Himmels Glück!

 

Bitt, dass nach deinem Tugendbilde

Stets heilig unser Wandel sei,

Voll Unschuld, Sanftmut, Demut, Milde,

In allem Gottes Willen treu!

 

Dann zeigst du freundlich uns einst droben

Im Himmelreiche deinen Sohn,

Und Er, der dich so hoch erhoben,

Reicht dann auch uns die Siegeskron.

 

Lied: Gegrüßet seist du, Königin

 

Gegrüßet seist du, Königin, o Maria,

erhabne Frau und Herrscherin, o Maria!

Freut euch, ihr Cherubim,

lobsingt, ihr Seraphim,

grüßet eure Königin:

Salve, salve, salve, Regina!

 

O Mutter der Barmherzigkeit, o Maria,

du unsres Lebens Süßigkeit, o Maria!

Freut euch, ihr Cherubim,

lobsingt, ihr Seraphim,

grüßet eure Königin:

Salve, salve, salve, Regina!

 

Du unsre Hoffnung, sei gegrüßt, o Maria,

die du der Sünder Zuflucht bist, o Maria!

Freut euch, ihr Cherubim,

lobsingt, ihr Seraphim,

grüßet eure Königin:

Salve, salve, salve, Regina!

 

V Ewiger Vater, harte Wege müssen die Menschen gehen, die dein Gesetz verlassen und der Sünde folgen. Sie eilen ihrem Verderben entgegen und richten sich selbst zu Grunde. Israel, dein auserwähltes Volk, hat dieses Schicksal erlitten, weil es deine Propheten verachtete und ihren Warnungen kein Gehör schenkte. Dein eingeborener Sohn kam auf diese Erde und ging als wahrer Streiter Gottes den Weg des Kreuzes, um Sühne zu leisten für die Sünden aller Menschen. Wir sind mit ihm verbunden durch die Taufe und berufen, an seinem Erlösungswerk mitzuarbeiten. Darum wollen wir in Ergebung den Kreuzweg unseres Lebens gehen mit Maria, die ihrem Sohn auf seinem letzten Gang in heldenmütiger Treue folgte.

A Denen, die verlorengehen, ist das Wort vom Kreuz eine Torheit; allen aber, die gerettet werden, ist es eine Gotteskraft.

 

V Wir lesen aus dem vierten Buch der Könige, wie das Volk in die Babylonische Gefangenschaft geführt wurde:

Nabuchodonosor, der König von Babylon, belagerte Jerusalem und eroberte die Stadt. Die Bürger, die Vornehmen und alle streitbaren Männer, auch die Werkleute und Schlosser schleppte er fort in die Gefangenschaft. Nur das arme Volk blieb im Land zurück. Auch den König führte er nach Babylon, die Mutter des Königs, den ganzen Hofstaat und alle Richter des Landes. Alle Geräte aus dem Haus des Herrn, die großen und die kleinen, sowie die Schätze des Tempels, des Königs und der Fürsten nahm er mit. Dann zündeten seine Soldaten das Haus Gottes an, rissen die Mauern Jerusalems nieder, verbrannten die Türme und zerstörten alles, was wertvoll war. Was ihrem Schwert entrann, wurde in die Gefangenschaft geschleppt. Den Hohenpriester und seine Stellvertreter, den Befehlshaber der Kriegsleute und sechzig Männer aus dem Volk brachten sie in das Kriegslager Nabuchodonosors, und er ließ sie alle töten. So wurde Juda aus seinem Land weggeführt um seiner großen Frevel willen. Der letzte Rest des Volkes, die Greise, die Kinder und die Armen, die gar nichts mehr besaßen, flohen gegen den Willen des Herrn nach Ägypten, und Jeremias ging aus Erbarmen mit ihnen.

A So wurde Juda aus seinem Land weggeführt um seiner großen Frevel willen.

 

V Israel, erkenne deine Missetat, du hast gesündigt wider deinen Gott und Herrn.

A Ihre Stirn ist härter als ein Felsen, bekehren wollen sie sich nicht.

 

V Ich merke auf und höre, aber keiner ist, der Gutes redet. Keiner ist, der Buße tut und bei sich selber spricht: Was habe ich getan?

A Sie halten fest an ihrer Lüge und wollen nicht zu dir zurück.

 

V Schwalbe, Storch und Turteltaube kennen ihre Zeit und ändern nie ihr Kommen. Nur Israel kennt das Recht des Herrn, seines Gottes, nicht.

A Sie rennen ihren Zielen nach dem Ross gleich, das ungestüm zum Kampf eilt und schnell dem Tod verfällt.

 

V Wie könnt ihr sagen: Wir sind weise und haben das Gesetz des Herrn. Fürwahr, zur Lüge hat der Schriftgelehrten Weisheit es gemacht.

A Verworfen haben sie das Wort des Herrn, und keine Einsicht findet sich bei ihnen.

 

V Wie der Hirt die Schafe der zerstreuten Herde sucht, so will auch ich nach meinen Schafen sehen.

A Erretten will ich sie aus allen Landen, in die der Tag der Finsternis sie einst zerstreute.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem heiligen Evangelium, wie der Herr den Kreuzweg ging:

Am Rüsttag des Osterfestes, um die sechste Stunde, sprach Pilatus zu den Juden: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen andern König als den Kaiser. Da übergab er ihnen Jesus, damit er gekreuzigt werde. Die Kriegsknechte ergriffen ihn und führten ihn zum Richtplatz. Er trug selbst sein Kreuz und ging hinaus an den Ort, der Schädelstätte heißt, auf Hebräisch Golgatha. Mit ihm wurden zwei Missetäter zur Hinrichtung hinausgeführt. Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Cyrene mit Namen Simon, der eben vom Feld kam und vorübergehen wollte. Diesen zwangen sie, Jesus das Kreuz nachzutragen.

A Er trug selbst sein Kreuz und ging hinaus an den Ort, der Schädelstätte heißt.

 

V Israels Verschuldung sollst du tragen, und was Juda tut, will ich auf deine Schulter legen.

A Unseres Heiles wegen liegt die Züchtigung auf ihm, und durch seine Wunden werden wir geheilt.

 

V Auf seinem Leib trug er unsere Sünden an das Kreuzesholz,

A damit in uns die Sünde sterbe und wir leben in Gerechtigkeit.

 

V Ein Beispiel habe ich euch gegeben, auf dass ihr tut, wie ich für euch getan habe.

A Christus hat für uns gelitten, damit wir seinen Spuren folgen.

 

V Wenn mir jemand folgen will, verleugne er sich selbst; er nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

A Jeder aber wird vollkommen sein, wenn er wie sein Meister ist.

 

V Wenn ihr Gutes tut und dafür leiden müsst, seid ihr dem Herrn wohlgefällig.

A Das ist Gnade für den Menschen, wenn er um Gottes willen Widerwärtigkeiten trägt und Unrecht leidet.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, wie einen Verbrecher haben die Menschen deinen Sohn hinausgeführt nach Golgatha und Simon von Cyrene gezwungen, ihm das Kreuz nachzutragen. Um unserer Sünden willen war seine Last so schwer. Darum wollen wir das Kreuz mit ihm tragen, die Härten unseres eigenen Lebens geduldig hinnehmen und nach besten Kräften denen helfen, die mit Leid und Not, mit Kummer und Sorge beladen sind. Gib uns den rechten Blick und tiefes Verstehen für die äußeren und inneren Schwierigkeiten, unter denen unsere Mitmenschen leiden, und lass uns erfüllt werden mit dem heiligen Erbarmen, mit dem Maria ihrem Sohn gefolgt ist, als er für uns das schwere Kreuz getragen hat.

A Amen.

 

Lied: Gegrüßet seist du, Königin

 

Wir Kinder Evas schrein zu dir, o Maria,

aus Tod und Elend rufen wir, o Maria!

Freut euch, ihr Cherubim,

lobsingt, ihr Seraphim,

grüßet eure Königin:

Salve, salve, salve, Regina!

 

O mächtige Fürsprecherin, o Maria,

bei Gott sei unsre Helferin, o Maria!

Freut euch, ihr Cherubim,

lobsingt, ihr Seraphim,

grüßet eure Königin:

Salve, salve, salve, Regina!

 

Dein mildes Auge zu uns wend, o Maria,

und zeig uns Jesus nach dem End, o Maria!

Freut euch, ihr Cherubim,

lobsingt, ihr Seraphim,

grüßet eure Königin:

Salve, salve, salve, Regina!

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: In dieser Nacht sei du mir Schirm und Wacht

 

In dieser Nacht sei du mir Schirm und Wacht;

o Gott, durch deine Macht wollst mich bewahren

vor Sünd und Leid, vor Satans List und Neid.

Hilf mir im letzten Streit, in Todsgefahren.

 

O Jesu mein, die heilgen Wunden dein

mir sollen Ruhstatt sein für meine Seele.

In dieser Ruh schließ mir die Augen zu;

Den Leib und alles Gut ich dir befehle.

 

O große Frau, Maria, auf mich schau;

mein Herz ich dir vertrau in meinem Schlafen.

Auch schütze mich, Sankt Josef, väterlich.

Schutzengel, streit für mich mit deinen Waffen.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.