Achtundzwanzigste Maiandacht - Von Gott erhöht

 

Lied: Ich will dich lieben

 

Ich will dich lieben, meine Stärke,

ich will dich lieben, meine Zier,

ich will dich lieben mit dem Werke

und immerwährender Begier,

ich will dich lieben, schönstes Licht,

bis mir das Herze bricht.

 

Ich will dich lieben, o mein Leben,

als meinen allerbesten Freund;

ich will dich lieben und erheben,

solange mich dein Glanz bescheint;

ich will dich lieben, Gottes Lamm,

das starb am Kreuzesstamm.

 

Ach, dass ich dich so spät erkannte,

du hochgelobte Schönheit du,

dass ich nicht eher mein dich nannte,

du höchstes Gut, du wahre Ruh;

es ist mir leid, ich bin betrübt,

dass ich so spät geliebt.

 

Ich lief verirrt und war verblendet,

ich suchte dich und fand dich nicht,

ich hatte mich von dir gewendet

und liebte das geschaffne Licht.

Nun aber ist´s durch dich geschehn,

dass ich dich hab ersehn.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Mariä Heimfahrt

 

Heim, heim fährt Maria,

Selig ihrem Sohne nach!

Fort, fort in den Himmel,

Auf der Bahn, die Jesus brach!

Alle Tränen, alles Sehnen,

Alle Last und alles Leid

Überwunden, abgefunden

Vor dem Tor der Ewigkeit.

 

Heim, heim fährt die Seele,

Die hier in dem Herren starb.

Hoch, hoch in den Himmel,

Den die Gnade ihr erwarb!

Wo beim Sohne vor dem Throne

Uns ein Mutterherz vertritt,

Voll Erbarmen mit uns Armen,

Weil es selbst einst litt und stritt.

 

Heim, heim zieh mein Herze,

Heute schon nach Zions Höhn,

Hoch, hoch in den Himmel,

Wo die lieben Heil`gen gehn!

Lass dein Sinnen und Beginnen

Nur auf Ew`ges sein gewandt,

Bis du droben einst kannst loben

Deinen Gott im Vaterland!

 

Lied: Die Schönste von allen

 

Die Schönste von allen, von fürstlichem Stand,

kann Schönres nicht malen ein englische Hand:

Maria mit Namen, an ihrer Gestalt

all Schönheit beisammen Gott selbst wohlgefallt.

 

Ihr Haupt ist gezieret mit goldener Kron´,

das Zepter sie führet am himmlischen Thron,

ein sehr starke Heldin, mit englischem Schritt

der höllischen Schlange den Kopf sie zertritt.

 

V Ewiger Vater, vor aller Zeit hast du Maria auserwählt, die Mutter deines Sohnes zu werden. Du hast sie vor jedem Sündenmakel bewahrt und nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen. Wie Salomo seine Mutter ehrte und ihr zu seiner Rechten einen Thron bereitete, so hast du die Mutter deines Sohnes mit ewiger Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Wir danken dir für alle Gnaden, die du ihr geschenkt, für alle Vorzüge, mit denen du sie ausgestattet hast, und bitten dich, lass uns ihre Freude teilen, weil sie unsere Mutter ist.

A Sie ist die Ehre Jerusalems, die Freude Israels, der Ruhm deines Volkes.

 

V Wir lesen aus dem 3. Buch der Könige, wie Salomo seine Mutter ehrte:

Als Bethsabee zu ihrem Sohn, dem König Salomo, kam, um für Adonias Fürbitte einzulegen, stand der König auf und ging ihr entgegen. Er verneigte sich tief vor ihr und setzte sich auf seinen Thron. Auch für die Mutter des Königs wurde ein Thron hingestellt, und sie ließ sich zu seiner Rechten nieder. Sie sprach zu ihm: Ich habe eine Bitte, die ich an dich richten möchte. Lass mich nicht unerhört. Der König erwiderte: Bitte nur, Mutter. Es wäre unrecht, wenn ich dich abweisen wollte.

A Auch für die Mutter des Königs wurde ein Thron hingestellt, und sie ließ sich zu seiner Rechten nieder.

 

V Aufgenommen ist Maria in den Himmel. Darüber freuen sich die Engel und preisen ihren Schöpfer.

A In das Brautgemach des Himmels tritt die Jungfrau ein. Da sitzt der König aller Könige auf seinem Sternenthron.

 

V Gesegnet bist du, Tochter Sions, von dem Herrn. Die Frucht des Lebens wurde uns durch dich zuteil.

A Schön und lieblich bist du, Tochter Jerusalems, mächtig wie ein kriegsbereites Heer, das wohlgeordnet ist.

V Du bist wie ein verschlossener Garten, wie eine Quelle, die versiegelt ist.

A Der Pflanzung gleichst du, deren Wachstum freut, die Früchte trägt im Überfluss.

 

V Ich war entschlafen, doch mein Herz war wach. Da klopfte mein Geliebter.

A Nun fand ich ihn, den meine Seele liebt. Voll Kraft ist seine Stimme, sein Angesicht holdselig.

 

V Deine Lippen träufeln Milch und Honig, deine Kleider duften wie der Libanon.

A Mein Geliebter, komm in deinen Garten, pflücke meine Myrrhe, trinke meinen Wein.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus der Geheimen Offenbarung, wie der Himmel über die Hochzeit des Lammes jubelt:

Ich sah den Herrn auf seinem Thron sitzen. Die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebenden Wesen fielen vor ihm nieder, beteten ihn an und sprachen: Amen, Halleluja! Vom Thron ging eine Stimme aus, die rief: Lobt unsern Gott, ihr alle, groß und klein. Ihr seid seine Diener und steht in Ehrfurcht vor seinem Angesicht. Dann hörte ich große Scharen singen, wie das Rauschen vieler Wasser und das Rollen starker Donner. Und sie sprachen: Halleluja, der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft in seiner Hand. Lasst uns in frohem Jubel ihm die Ehre geben. Die Hochzeit des Lammes ist gekommen. Seine Braut hat sich bereitgemacht. In glänzend weißes Linnen durfte sie sich kleiden. Das Linnen bedeutet die guten Werke der Heiligen. Und ein Engel sprach zu mir: Schreibe auf: Selig, die geladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes!

A Seine Braut hat sich bereitgemacht. In glänzend weißes Linnen durfte sie sich kleiden.

 

V Sie öffnet ihren Mund in Gegenwart des Allerhöchsten und erntet Ruhm inmitten seiner Auserwählten.

A Aus ihrem Volk war sie hocherhoben, die große Schar der Heiligen bewundert sie.

 

V Ich bin hervorgegangen aus dem Mund des Allerhöchsten als Erstgeborene vor aller Schöpfung.

A Auf dem fernen Meer und auf der ganzen Erde preist man meinen Namen, alle Völker und Geschlechter sehen mich als Herrin an.

 

V Die Herzen aller habe ich gewonnen, der Großen und der Kleinen, im Erbe meines Gottes darf ich weilen.

A Mein Zelt schlug ich in Jakob auf, und Israel ist mein Besitz, bei seinen Auserwählten habe ich feste Wurzeln.

 

V Ich wuchs empor wie eine Zeder auf dem Libanon, wie eine Zypresse auf dem Berg Sion.

A Ich blühte wie die Palme, die in Kades steht, und wie der Rosenstrauch in Jericho.

 

V Dem Ölbaum war ich gleich, der prächtig in der Ebene wächst, dem Ahorn, der am Wasser grünt.

A Wie ein Weinstock sprosste ich in Lieblichkeit, und meine Blüten trugen herrlich reiche Frucht.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, du hast uns in Maria das herrliche Vorbild gezeigt, nach dem wir unsere Seele bilden sollen. Sie hatte sich bereitgemacht, im glänzend weißen Kleid der Reinheit zum Hochzeitsmahl des Lammes einzugehen. Durch deine Gnade ist sie Königin des Himmels geworden und übertrifft alle Engel und Menschen an Heiligkeit und Größe. Wir schauen bewundernd zu ihr auf und bitten dich flehentlich, lass uns durch deine Hilfe gerettet werden, weil wir Kinder dieser Mutter sind, die du in den Himmel aufgenommen hast.

A Amen.

 

Lied: Die Schönste von allen

 

Wohlan denn, o Jungfrau, der Jungfrauen Bild,

von Tugenden strahlend, mit Gnaden erfüllt,

mit Sternen geschmücket, die Sonne dich kleid´t,

die Engel, den Himmel dein Anblick erfreut!

 

Die Sterne verlöschen; die Sonn, die jetzt brennt,

wird einstens verdunkeln, und alles sich end´t.

Du aber wirst strahlen noch lang nach der Zeit

in himmlischer Glorie durch all Ewigkeit.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Ich will dich lieben

 

Ich danke dir, du wahre Sonne,

dass mir dein Glanz hat Licht gebracht;

ich danke dir, du Himmelswonne,

dass du mich froh und frei gemacht;

ich danke dir, du güldner Mund,

dass du mich machst gesund.

 

Erhalte mich auf deinen Stegen

und lass mich nicht mehr irregehn;

lass meinen Fuß auf deinen Wegen

nicht straucheln oder stillestehn;

erleucht mir Leib und Seele ganz,

du starker Himmelsglanz.

 

Ich will dich lieben, meine Krone,

ich will dich lieben, meinen Gott,

ich will dich lieben sonder Lohne

auch in der allergrößten Not;

ich will dich lieben, schönstes Licht,

bis mir das Herze bricht.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.