Achte Maiandacht - Heiliger Gehorsam

 

Lied: Jauchzet, ihr Himmel

 

Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören;

singet dem Herren, dem Heiland der Menschen, zu Ehren.

Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah

zu den Verlornen sich kehren.

 

Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Enden der Erden.

Gott und der Sünder, die sollen zu Freunden nun werden.

Friede und Freud wird uns verkündiget heut.

Freuet euch, Hirten und Herden.

 

Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget.

Sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget.

Gott wird ein Kind, träget und hebet die Sünd.

Alles anbetet und schweiget.

 

Einleitungsgebet

 

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A Amen.

 

V Ewiger Gott und Vater, wir erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, um dir für die Gnaden und Vorzüge zu danken, die du der seligsten Jungfrau Maria verliehen hast. Du hast sie mit allen Gaben ausgestattet, die ihr hoher Beruf erfordert. Darum ehren und lieben wir sie und weihen ihr diesen Monat, in dem die Natur sich Jahr um Jahr in neuer Pracht und Schönheit kleidet.

A Herr und Gott, wie groß und wunderbar bist du. In die Hand der Jungfrau Maria hast du das Heil der Welt gelegt.

 

V Zu ihr kommen wir jeden Tag, freuen uns über ihre Größe und Heiligkeit und empfehlen ihrem mütterlichen Herzen alle unsere Bitten und Sorgen. Wir danken dir, dass du sie uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hast, und hoffen vertrauensvoll auf ihren Schutz.

A Eine Mutter wird nie ihr Kind vergessen und immer Mitleid haben mit dem Kind ihres Schoßes.

 

V In Maria hast du uns ein Vorbild jeglicher Tugend gegeben. Sie ist die demütige Magd, die deinen Willen anbetet, die reine Jungfrau, deren Herz nur dir gehört, die heilige Mutter, die ihr Liebstes opfert, die starke Frau, die in der schwersten Stunde das Gottvertrauen nicht verliert, die Hohepriesterin des Neuen Bundes, die unter dem Kreuz ihres Sohnes zur Mittlerin der Gnaden wird. Zu ihr schauen wir auf, nach ihrem Beispiel wollen wir handeln.

A Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden, wer sich um mich bemüht, wird niemals sündigen.

 

V So nimm das Lob in Gnaden an, das wir der Mutter deines Sohnes weihen. Was der Heilige Geist im Buch der Bücher schrieb, beten wir zu ihrer Ehre:

A Mein Herz wallt auf zu frohem Sang, ich weihe mein Lied dem König, meine Zunge ist dem Stift des schnellsten Schreibers gleich.

 

V Du bist der Schönste unter allen Menschenkindern, Anmut ist ausgegossen über deine Lippen, darum hat Gott auf ewig dich gesegnet.

A Umgürte deine Hüften mit dem Schwert, Allmächtiger, erhebe dich in deiner Pracht und Schönheit.

 

V Zieh aus mit Glück, tritt ein für Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich wunderbar geleiten.

A Gar scharf sind deine Pfeile, Völker sinken vor dir hin, ins Herz getroffen sind des Königs Feinde.

 

V Dein Thron, o Gott, steht fest für alle Ewigkeit, dein Herrscherstab ist ein gerechtes Zepter.

A Du liebst das Recht, das Unrecht hassest du, darum hat dich der Herr, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt vor deinen Brüdern.

 

V Wie duftet dein Gewand nach Myrrhe, Aloe und Kassia, in Elfenbeinpalästen erfreuen Königstöchter dich in deinem Ehrenschmuck.

A Zu deiner Rechten steht die Königin in golddurchwirktem Kleid, in Pracht gehüllt.

 

V Nun horche, Tochter, schau und neig dein Ohr, vergiss dein Volk und deines Vaters Haus.

A Nach deiner Schönheit sehnt der König sich, er ist der Herr, dein Gott, ihn bete an.

 

V Die Tyrustöchter flehen um deine Huld mit Ehrengaben, die Mächtigen des Volkes neigen sich vor dir.

A Die Herrlichkeit der Königstochter liegt in ihrem Innern, mit Gold ist ihr Gewand durchwirkt.

 

V Im Hochzeitsschmuck naht sie dem König, umgeben von jungfräulichem Geleit.

A Mit Jubel und Frohlocken führt man sie herbei, so ziehen sie in den Palast des Königs.

 

V Statt deiner Väter werden Söhne dir geboren, du setzt sie ein als Fürsten auf der ganzen Erde.

A Verkünden wird man deinen Namen allen kommenden Geschlechtern, und preisen werden dich die Völker immerdar.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Des Vögleins Ave Maria

 

Nach einer Sage fromm und alt

Lebt einst im tiefen Tannenwald

Ein Klausner, ein gar heil‘ger Mann,

Der betend jeden Satz begann:

Ave Maria!

 

Ein Vöglein klein war sein Genoss,

Das lehrte er mit Mühen groß

Zu sprechen lieblich, klar und rein

Den hehren Gruß der Engelein:

Ave Maria!

 

So sang es friedvoll im Hüttchen traut,

Doch als der Frühling durchs Fenster schaut

Und alles schmückt mit Blüten der Mai,

Da flog es hinaus und jubelt frei:

Ave Maria!

 

Und immer weiter fliegt´s in den Wald,

Umsonst der Ruf des Alten erschallt,

Nur aus der Ferne noch zart und fein

Zwitschert das fröhliche Vögelein:

Ave Maria!

 

Da fällt ein Habicht herab aus der Höh,

Pfeilschnell und packt´s, o Jammer und Weh!

Er will es zerreißen – da ruft es laut

In Todesangst die Worte vertraut:

Ave Maria!

 

Der Würger, erschreckt durch den seltsamen Klang,

Gibt frei die Beute aus seinem Fang;

Das Vöglein schwingt sich zum Himmel hinauf

Und jubelt immer und hört nicht auf:

Ave Maria!

 

Der Klausner sieht es aus der Fern,

Heiß dankend Marias Hilfe dem Herrn;

Und wieder kehrt auf seine Hand

Das Vöglein und singt ins blütige Land:

Ave Maria!

 

O Mutter, die du ein Vöglein klein

Errettet selbst aus Angst und Pein,

Gedenke unser in Sturm und Not

Und führ uns sicher durch Nacht und Tod:

Ave Maria!

 

Lied: Die Schönste von allen

 

Die Schönste von allen, von fürstlichem Stand,

kann Schönres nicht malen ein englische Hand:

Maria mit Namen, an ihrer Gestalt

all Schönheit beisammen Gott selbst wohlgefallt.

 

Ihr Haupt ist gezieret mit goldener Kron´,

das Zepter sie führet am himmlischen Thron,

ein sehr starke Heldin, mit englischem Schritt

der höllischen Schlange den Kopf sie zertritt.

 

V Ewiger Gott, durch den Ungehorsam der ersten Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen. Dein Sohn hat uns von dieser Schuld erlöst, indem er gehorsam wurde bis zum Tod am Kreuz. Du liebst den Gehorsam und schaust mit Wohlgefallen herab auf alle, die dir in treuer Hingabe dienen. Samuel wurde dein auserwählter Prophet, weil er gehorsam war, und Maria, die hochgebenedeite Mutter deines Sohnes, hat dir ihr ganzes Leben lang in vollkommener Treue gedient. Wir gehen heute im Geist mit ihr hinauf nach Jerusalem und bewundern die Demut, mit der sie sich dem Gesetz der Reinigung unterwarf, obwohl sie die reinste Jungfrau, die Braut des Heiligen Geistes war.

A Durch sie ist der Schlange der Kopf zertreten und das Reich des Satans zerstört worden.

 

V Wir lesen aus dem ersten Buch der Könige, wie Samuel dem Ruf des Herrn gehorchte:

Samuel diente im Tempel vor dem Angesicht Gottes. Er hatte seine Schlafstätte bei der Stiftshütte, wo die Lade Gottes war. Einst rief in der Nacht der Herr: Samuel, Samuel! Er antwortete: Hier bin ich! Weil er nicht wusste, dass es die Stimme des Herrn war, eilte er sofort zu Heli, dem Hohenpriester und sprach: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Heli entgegnete: Ich habe dich nicht gerufen. Kehre zurück und schlafe. Samuel ging hin und schlief. Abermals rief der Herr, und wieder stand Samuel auf, lief zu Heli und sprach: Hier bin ich. Du hast mich gerufen. Wieder erklärte Heli: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Gehe zurück und schlafe. Da rief der Herr zum dritten Mal, und wieder stand Samuel auf, eilte zu Heli und sagte: Hier bin ich, denn du hast mich gerufen. Nun erkannte Heli, dass es der Herr war, der den Knaben gerufen hatte, und sagte zu ihm: Wenn die Stimme dich wieder ruft, so sprich: Rede, Herr, dein Diener hört. Und der Herr kam abermals und rief wie vorher. Sofort antwortete Samuel: Rede, Herr, dein Diener hört. Da offenbarte der Herr ihm alles, was mit Heli und seinem Haus geschehen werde. Als Heli am anderen Morgen fragte, teilte Samuel ihm alles mit, was der Herr zu ihm geredet hatte, und er verschwieg ihm nichts. Samuel aber wuchs heran; der Herr war mit ihm, und ganz Israel erkannte, dass er in Wahrheit ein Prophet des Herrn war.

A Der Herr rief, und sofort antwortete Samuel: Rede, Herr, dein Diener hört.

 

V Öffne dein Ohr, wenn du zum Haus Gottes gehst, und halte dich bereit, sein Wort zu hören.

A Gehorsam ist besser als die Opfer der Toren, die ihre eigenen Wege gehen.

 

V Samuel sprach zu Saul: Brand- und Schlachtopfer will der Herr nicht. Aber das verlangt er, dass seinem Wort Gehorsam geleistet wird.

A Auf Gott zu hören, ist besser, als Opfertiere zu schlachten.

 

V Weil du das Wort des Herrn verwarfst, hat Gott auch dich verworfen, dass du nicht mehr herrschst über Israel.

A Ungehorsam ist Selbstbetrug und Eigenliebe, dem Götzendienst zu vergleichen.

 

V Haltet und befolgt, was der Herr, euer Gott, euch geboten hat. Weicht nicht ab weder zur Rechten noch zur Linken, dann sollt ihr mein eigen sein unter allen Völkern der Erde.

A Ein priesterliches Königtum und ein heiliges Volk werdet ihr sein vor mir.

 

V Mit fester Stimme sprach der älteste unter den Makkabäischen Brüdern: Ich gehorche dem Gebot des Königs nicht, sondern dem Gesetz, das Gott uns durch Mose gegeben hat.

A Wir sind eher bereit, in den Tod zu gehen, als das Gesetz des Herrn zu übertreten.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Dein im Leben, Dein im Tod,

Dein in Unglück, Angst und Not,

Dein in Kreuz und bitt'rem Leid,

Dein für Zeit und Ewigkeit.

 

Jungfrau, Mutter Gottes mein,

lass mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff' und bau' ich.

Mutter, zu Dir ruf' und seufz' ich.

Mutter, Du Gütigste, steh mir bei.

Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir leih'.

 

O Mutter, so komm, hilf beten mir!

O Mutter, so komm, hilf streiten mir!

O Mutter, so komm, hilf leiden mir!

O Mutter, so komm und bleib bei mir!

 

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!

Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!

Du musst mir nun helfen, o Treueste!

Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

 

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!

Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!

Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!

Du Trost der Betrübten, Ihr Schutzpanier!

 

Wer hat je umsonst Deine Hilf' angefleht?

Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?

Drum ruf' ich beharrlich in Kreuz und in Leid!

Maria hilft immer! - Sie hilft jederzeit!

 

Ich ruf' voll Vertrauen in Leiden und Tod:

Maria hilft immer - in jeglicher Not!

So glaub' ich - und lebe und sterbe darauf.

Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

 

V Wir lesen aus dem Evangelium des heiligen Lukas über die Darstellung Jesu im Tempel:

Als die Tage der Reinigung, die das Gesetz des Mose vorschrieb, zu Ende waren, brachten Maria und Joseph das Kind nach Jerusalem, um es dem Herrn darzustellen, wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht werden. Sie brachten auch das Opfer dar, das im Gesetz vorgeschrieben war, ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

A Sie brachten ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn aufzuopfern.

 

V Zu seinem Tempel kommt der Herrscher, den ihr sucht, der Mittler des Bundes, nach dem ihr verlangt.

A Seht, er kommt, wer kann bestehen vor seinem Angesicht?

 

V Er ist wie schmelzendes Feuer und wie das Kraut des Walkers. Er wird die Söhne Levis reinigen und sie läutern, wie man Gold und Silber läutert.

A Und sie werden Opfer bringen in Treue und Gehorsam, wie es dem Herrn gefällt.

 

V Mein Sohn, schenk mir dein Herz, und deine Augen werden auf alle meine Wege achten.

A Maria bewahrte alle Worte des Herrn und erwog sie in ihrem Innern.

 

V Die Mutter Jesu sprach zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus aber antwortete: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

A Da sprach seine Mutter zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

 

V Die Jünger kamen zum Herrn und baten ihn: Meister, iss. Er aber entgegnete: Ich habe eine Speise, die ihr nicht kennt.

A Meine Speise ist es, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.

 

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

A Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

V Ewiger Vater, gib uns die Kraft, dem Beispiel deines Sohnes zu folgen, wie Maria, seine Mutter, es getan hat. In tiefer Demut ist sie nach Jerusalem hinaufgegangen, hat sich dem Gesetz der Reinigung unterworfen und dir ihren Eingeborenen zum Opfer gebracht. Wir versprechen dir heute von neuem, heiligen Gehorsam zu üben und deinen Willen vor allem dann zu erfüllen, wenn es uns schwer wird. Je größer das Opfer ist, das wir bringen müssen, umso inniger wollen wir denken an den Glauben, die Hoffnung und die Liebe, mit der die Jungfrau deinen Sohn im Tempel aufgeopfert hat.

A Amen.

 

Lied: Die Schönste von allen

 

Wohlan denn, o Jungfrau, der Jungfrauen Bild,

von Tugenden strahlend, mit Gnaden erfüllt,

mit Sternen geschmücket, die Sonne dich kleid´t,

die Engel, den Himmel dein Anblick erfreut!

 

Die Sterne verlöschen; die Sonn, die jetzt brennt,

wird einstens verdunkeln, und alles sich end´t.

Du aber wirst strahlen noch lang nach der Zeit

in himmlischer Glorie durch all Ewigkeit.

 

Litanei von der Mutter Gottes

 

V/A Herr, erbarme dich.

V/A Christus, erbarme dich.

V/A Herr, erbarme dich.

 

V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns.

 

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.

V Gott Sohn, Erlöser der Welt, A erbarme dich unser.

V Gott Heiliger Geist, A erbarme dich unser.

V Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, A erbarme dich unser.

 

V Heilige Maria, A bitte für uns.

Heilige Gottesgebärerin

Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi

Mutter der göttlichen Gnade

Du reinste Mutter

Du keuscheste Mutter

Du unversehrte Mutter

Du unbefleckte Mutter

Du liebenswürdige Mutter

Du wunderbare Mutter

Du Mutter des guten Rates

Du Mutter des Schöpfers

Du Mutter des Erlösers

Du weiseste Jungfrau

Du ehrwürdige Jungfrau

Du lobwürdige Jungfrau

Du mächtige Jungfrau

Du gütige Jungfrau

Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der Gerechtigkeit

Du Sitz der Weisheit

Du Ursache unserer Freude

Du geistliches Gefäß

Du ehrwürdiges Gefäß

Du vortreffliches Gefäß der Andacht

Du geheimnisvolle Rose

Du Turm Davids

Du elfenbeinerner Turm

Du goldenes Haus

Du Arche des Bundes

Du Pforte des Himmels

Du Morgenstern

Du Heil der Kranken

Du Zuflucht der Sünder

Du Trösterin der Betrübten

Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel

Du Königin der Patriarchen

Du Königin der Propheten

Du Königin der Apostel

Du Königin der Märtyrer

Du Königin der Bekenner

Du Königin der Jungfrauen

Du Königin aller Heiligen

Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen

Du Königin des heiligen Rosenkranzes

Du Königin des Friedens

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A verschone uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erhöre uns, o Herr.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, A erbarme dich unser.

 

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter, A dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

V Lasset uns beten. Wir bitten dich, Herr und Gott, verleihe, dass wir als deine Diener uns der beständigen Wohlfahrt der Seele und des Leibes erfreuen und auf die glorreiche Fürsprache der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria von der gegenwärtigen Trübsal befreit und der ewigen Freude teilhaftig werden, durch Christus, unsern Herrn. A Amen.

 

Lied: Jauchzet, ihr Himmel

 

Gott ist im Fleische. Wer kann dies Geheimnis verstehen?

Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen.

Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein,

die ihr zum Vater wollt gehen.

 

Treuer Immanuel, wird auch in mir nun geboren.

Komm doch, mein Heiland, denn ohne dich bin ich verloren.

Wohne in mir, mache mich eins nun mit dir,

der mich zum Leben erkoren.

 

V Auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne uns der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn + und der Heilige + Geist.

A Amen.