Du!

 

Weiß keiner, wie ich nach der Wahrheit ringe,

Der goldnen Sonne Deiner Gottheit zu,

Durch Staub und Nebel in die Höhe dringe,

So weißt es Du!

 

Sieht keiner, wie ich mich ermattet halte,

Des Körpers Schwere mich zum Abgrund zieht,

Mit letzten Kräften noch die Hände falte,

Dein Auge sieht.

 

Glaubt keiner, wie ich nach dem Funken hasche,

Der nassen Wimper fast die Hoffnung bricht,

In meine Nächte, in der Sehnsucht Asche

Stellst Du das Licht!

 

Elise Miller