Ein Gedanke heiliger Dominikaner für jeden Tag des Jahres 3 + 4

1. März

 

"Betrachtet nicht jene guten Eigenschaften, die ihr besitzt und die dem Nächsten fehlen, sondern diejenigen, die euch fehlen und die andere besitzen, um sie zu erwerben."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

2. März

 

"Elemente, Himmel, Engel, Tiere, Pflanzen und Blumen kommt mir zu Hilfe. Lieben wir Gott! Lieben wir Gott! Gott ist die Liebe, die Liebe ist Gott!"

 

hl. Rosa von Lima OP

1586 bis 24.8.1617

3. März

 

"Die heilige Kirche ist aber von vierfacher Beschaffenheit: sie ist nämlich eine, sie ist heilig, sie ist katholisch, das heißt: universal, und sie ist stark und unerschütterlich."

 

hl. Thomas von Aquin OP

1225 bis 7.3.1274

4. März

 

"Der Weg der Tugend ist mühsam und beschwerlich für die sich selbst überlassene Natur; aber er wird leicht und freundlich, wenn man von der Gnade unterstützt ist."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

5. März

 

"Besser als die Flüsse, die das irdische Paradies bewässerten, begießen und trösten die Wunden des Sohnes Mariens die ganze Erde."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

6. März

 

"Wenn du weise bist, so erwartest du jeden Tag den Tod, und hältst dich bereit ihn zu empfangen und die große Reise zufrieden anzutreten."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

7. März

 

"Der große heilige Thomas von Aquin schöpfte seine Wissenschaft viel mehr im Gebet, der Ekstase und der geistigen Erleuchtung, als in menschlichen Studien."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

8. März

 

"Wer mit Beständigkeit und Eifer ausharrt, gelangt unfehlbar zu einem hohen Grad der Vollkommenheit."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

9. März

 

"Man kann die Gegenwart Gottes nie besser erkennen und schätzen, als in dem Augenblick, wo er sich verbirgt, oder sich von der Seele, die ihm gehört, zurückzieht. Man kennt die Sonne durch ihre Strahlen, deren Herd man nicht mehr sehen kann."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

10. März

 

"Kämpft mit der Fahne des heiligen Kreuzes und gedenkt, dass das Blut der glorreichen Märtyrer immer in Gottes Gegenwart ist und für euch um Hilfe ruft."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

11. März

 

"Überlasst einem jeden die Sorge für seine Angelegenheiten, und beunruhigt euch nicht um das, was man in der Welt tut und sagt."

 

hl. Thomas von Aquin OP

1225 bis 7.3.1274

12. März

 

"Gebt, gebt, von dem Blut Christi eurer Seele, damit sie trunken davon auf den Kampfplatz eile, um mit Mut zu kämpfen."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

13. März

 

"O unermessliche Liebe! O Flamme! O Abgrund der Liebe! Jemehr ich dich in deinem Leiden betrachte, um so mehr schäme ich mich des Elends meiner Seele, die dich nie gekannt hat, weil sie durch die Sinne lebte."

 

hl. Thomas von Aquin OP

1225 bis 7.3.1274

14. März

 

"O unermessliche Liebe! O Flamme! O Abgrund der Liebe! Je mehr ich dich in deinem Leiden betrachte, um so mehr schäme ich mich des Elends meiner Seele, die dich nie gekannt hat, weil sie durch die Sinne lebte."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

15. März

 

"Würde es nicht eine große Grausamkeit sein, wenn wir, die wir Christen, gemeinsame Glieder des Leibes der heiligen Kirche sind, uns gegenseitig bekämpften?"

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

16. März

 

"Dafür, dass die Menschen uns vielleicht einmal zur Sammlung behilflich sind, zerstreuen sie uns tausendmal."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

17. März

 

"Behaltet wohl diese Wahrheit: Wenn Gott euch Tröstungen gibt, so ist es nicht eurer Verdienste wegen, sondern er gibt sie in seiner liebenswürdigen Güte."

 

hl. Antonius von Florenz OP

1389 bis 2.5.1459

18. März

 

"Nichts ist angenehmer, nichts sicherer, nichts wertvoller, als ein gutes Gewissen."

 

sel. Bartholomäus von den Märtyrern OP

1514 bis 16.7.1590

19. März

 

"Seien wir bedacht die Bitterkeit des Leidens unseres Erlösers oft zu betrachten, nicht aus Gewohnheit, lau und träge, sondern mit einer innigen, süßen Liebe, die uns in seine Schmerzen versenkt."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

20. März

 

"Es wäre passender im Stand der Todsünde Legionen von Dämonen zu empfangen, als einen lebendigen und furchtbaren Gott."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

21. März

 

"Die Welt ist betrügerisch und unbeständig. Mit dem Vermögen verliert sich auch die Freundschaft."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

22. März

 

"Lass es dein ganzes Streben sein, dich selbst zu besitzen, in dem Frieden und der Ruhe des Herzens. Kein Unfall mache dir Kummer."

 

hl. Vincenz Ferrerius OP

1350 bis 5.4.1419

23. März

 

"Wenn du deinen Freund besser gedeihen siehst als dich, danke dem Herrn dafür, und denke, dass du solcher Gunstbezeigungen nicht würdig seiest, oder dass es dir nicht zuträglich sei, sie zu erhalten."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

24. März

 

"Ein freundliches Benehmen und eine bescheidene Sprache gefallen sowohl Gott als den Menschen."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

25. März

 

"Beim Empfang des heiligen Sakramentes ist die Seele in Jesus Christus und Jesus Christus in ihr; wie der Fisch im Wasser ist und das Wasser in dem Fisch."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

26. März

 

"O Wort des Lichtes! Hätte ich zur Zeit deines Leidens dein liebenswürdiges, so blasses, so blutiges, so entstelltes Angesicht auf meiner Brust haben können, ich hätte es mit den Tränen meines Herzens gewaschen."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

27. März

 

"In den ersten Frühlingstagen zerstört der Frost nicht schneller die jungen Blüten, als die vergängliche Liebe der Menschen und ihre nichtigen Gespräche den frommen Eifer zerstören."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

28. März

 

"Christus ist durch Gott, seinen Vater, bis zur Glorie der Auferstehung erhoben worden, weil die Liebe und der Gehorsam ihn bis zum Tod des Kreuzes erniedrigt hatten."

 

hl. Thomas von Aquin OP

1225 bis 7.3.1274

29. März

 

"Es ist sehr leicht über die Trübsale zu sprechen, reden zu hören und zu schreiben; wenn sie aber kommen, ist es sehr schwer sie zu ertragen."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

30. März

 

"Das Herz das Christus nicht besitzt gleicht dem Fruchthalm ohne Ähre; es wird durch die Versuchungen hin und her geworfen, wie dieser vom Wind weggetragen wird."

 

sel. Jordan von Sachsen OP

um 1200 bis 13.2.1237

31. März

 

"Es ist eine List des Feindes in den heiligsten Zeiten, und an den höchsten Festen, ängstliche Personen vorzugsweise zu peinigen."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

1. April

 

"Wenn wir von den Geschöpfen irgend eine Erquickung erhalten, wie einen erfrischenden Trank und andere ähnliche Dinge, sollten wir mit Bewunderung die Güte unseres Herrn und Meisters erwägen, der uns diese Wohltat mit staunenswerter Sorge verschafft."

 

sel. Bartholomäus von den Märtyrern OP

1514 bis 16.7.1590

2. April

 

"Es ist dem demütigen Herzen eigen lenksam zu sein und auf wohlgemeinte Warnungen und Belehrungen leicht einzugehen."

 

ehrw. Juliana Morel OP

1594 bis 26.6.1653

3. April

 

"Wenn ihr die ganze heilige Schrift durchgeht, werdet ihr finden, dass alle Diener und Dienerinnen Gottes den Weg der Trübsale durchgemacht haben."

 

hl. Antonius von Florenz OP

1389 bis 2.5.1459

4. April

 

"Wie die Biene in den Blumen den Saft erbeutet, den sie in den Bienenstock trägt, so gewinnt der Diener Gottes aus dem was er sieht, liest oder hört einen geistigen Honig."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

5. April

 

"Wer auf dem Weg der Demut wandelt hat das Mittel gefunden, den Weg zum Himmel abzukürzen; er hat Flügel, um sich zum Paradies zu erschwingen. Es ist der Weg des Friedens und der vollkommenen Ruhe."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

6. April

 

"Der Teufel ist bestrebt die Seele im Gebet zu zerstreuen und es ihr zu verleiden, weil das Gebet eine Waffe ist, mit der sie sich gegen ihre Feinde verteidigt."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

7. April

 

"Wie der Hirsch von den Hunden verfolgt wird, so wird der Mensch, der anfängt christlich zu leben, von den peinlichsten Versuchungen verfolgt."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

8. April

 

"Nicht nur die Gefahren, die uns umgeben, machen die Wachsamkeit notwendig und unerlässlich, auch der Wert und die äußerste Schwierigkeit der Angelegenheit, die wir hienieden zu behandeln haben, nämlich die Angelegenheit des Heils."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

9. April

 

"Wir sollen in allen wichtigen Dingen uns mit unseren Oberen oder unserem Beichtvater beraten, ohne uns jemals auf unser eigenes Urteil zu verlassen, aus Furcht der Teufel könne uns überlisten."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

10. April

 

"Der Müßiggang ist die große Angel, mit der die Hölle die Seelen fischt."

 

hl. Thomas von Aquin OP

1225 bis 7.3.1274

11. April

 

"Gott allein ist vollkommen; und es wäre ein übermäßiger Stolz wenn jemand ohne Fehler zu sein glaubte."

 

hl. Antonius von Florenz OP

1389 bis 2.5.1459

12. April

 

"Wer alles was er tut für groß hält, ist in einer solchen Verblendung, wie ein Armer, Elender und Unglücklicher, der von dem Wahn betört ist, die Fülle der Reichtümer zu besitzen."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

13. April

 

"Die wahren Reichtümer sind weder Gold noch Silber, sondern die Tugenden eines guten Gewissens, mit denen man sich das Himmelreich erkauft."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

14. April

 

"Mit der Waffe des Gebetes haben die Heiligen glorreiche Kämpfe bestanden und ihre Feinde besiegt. Durch das Gebet haben sie den Zorn Gottes besänftigt und von ihm alles was sie gewünscht erlangt."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

15. April

 

"Die Welt und ihre Freuden sind vergänglich, sie entschwinden euch während ihr sie enger zu umfassen wähnt, und entschlüpfen euren Händen wie eine glatte Schlange."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

16. April

 

"Wer um die Gebote zu erfüllen die Schmeicheleien wie die Drohungen verachtet, ist wahrhaft getreu, nach dem Beispiel Eleazars, der den Tod einer scheinbaren Unterwürfigkeit unter das Gesetz des Tyrannen vorzog."

 

hl. Albertus Magnus OP

1200 bis 15.11.1280

17. April

 

"Der Feind hat keine Gewalt über die Seelen, welche liebevoll unter dem Kreuz seufzen."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

18. April

 

"Ich bin nie ausgegangen, um mit den Menschen zu verkehren, ohne etwas von mir selbst verloren zu haben."

 

hl. Albertus Magnus OP

1200 bis 15.11.1280

19. April

 

"Überlassen wir Gott und der Wahrheit, die Sorge unserer Rechtfertigung, ohne uns selbst zu entschuldigen, und der Friede wird in unserer Seele erblühen."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

20. April

 

"Streben wir nach der Heiligkeit der hl. Agnes und wir werden sie erhalten, wenn wir mit Demut darum bitten, um wie sie dem Lamm folgen zu können, wohin immer es geht."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

21. April

 

"Wer von dem Wohlgeruch der Liebe erfüllt ist, kann mit Freuden vor dem Angesicht Gottes erscheinen."

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

22. April

 

"Du hast ein gutes Werk getan. Diese Erinnerung ist dir wie ein Sauerteig, der deine Gedanken aufbläht. Hüte dich, damit die eitle Ehre nicht deine gute Handlung verderbe."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

23. April

 

"Mit der Liebe Gottes erlangen wir mehr, als mit allen Andachtsübungen und aller Bußstrenge."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

24. April

 

"Wenn wir auf dem Weg, der zur Seligkeit führt, freie Wahl hätten zwischen Dornen und Blumen, müssten wir die Dornen vorziehen."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

25. April

"Die Welt ist voller Untreue, und ihre Freundschaft endet, sobald sie nichts mehr von uns zu hoffen hat."

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361

26. April

 

"Was ist unsicherer, als das Leben? Der Mensch ist wie das Vögelchen, über dem der Geier schwebt, oder wie der Unglückliche, der von der Küste aus das Schiff kommen sieht, das ihn für immer fern von seinem Vaterland führen soll."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

27. April

 

"Viele Leute sind gedemütigt ohne demütig zu werden. Es ist darum nicht weniger wahr, dass die Demütigung der Weg zur Demut ist."

 

hl. Ludwig von Granada OP

1504 bis 31.12.1588

28. April

 

"Das Kreuz ist eine so kostbare Gabe, dass wenn du Jahre lang auf den Knien lägst, dir die Gnade des Leidens zu erflehen, du noch nicht würdig wärst, sie zu erhalten."

 

sel. Heinrich Seuse OP

1298 bis 25.1.1366

29. April

 

"Betrachte Petrus, den jungfräulichen Märtyrer, der den Irrtum mit seinem Blut bekämpfte. Im Augenblick des Verscheidens tauchte er den Finger in das Blut seiner Wunde, und beugte sich zur Erde, um dies Glaubensbekenntnis darauf zu schreiben: Credo in Deum!"

 

hl. Katharina von Siena OP

1347 bis 29.4.1380

30. April

 

"Es ist gewiss, dass eine Blume keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht vorher stirbt. So beginnt auch eine Seele in dem Maße als sie sich entsagt, sich losschält, allem stirbt, eine große Fülle von Früchten in Jesus Christus zu tragen."

 

gottsel. Johannes Tauler OP

1300 bis 16.6.1361