Eine große Beschimpfung der Muttergottes wird schwer bestraft

 

In einem französischen Sonntagsblatt war vor ca. 90 Jahren folgendes zu lesen: Ein Freidenker mit Namen Vallieres les Grandes spottete mit Vorliebe über die Kirche und ihre Zeremonien. Einmal kaufte er einen Rosenkranz und hing diesen seinem Jagdhund mit den höhnischen Worten um: „Der Rosenkranz passt ganz hübsch als Halsband für meinen Pluto. Er hat noch kein schöneres getragen!“ Eine Woche später sagte er in Freundeskreisen: „Ich habe, seitdem mein Hund den Rosenkranz trägt, noch nie so viele Hasen geschossen.“ Kurz darauf wurde der Freidenker von einem unerklärlichen Halsleiden befallen. Der Hals war ihm wie zugeschnürt, rings um den Hals sah man einen roten Streifen, den sich der Arzt nicht zu erklären wusste. Der Freidenker hatte fürchterliche Schmerzen und konnte weder Speise noch Trank zu sich nehmen. Nach drei Tagen starb er als ob er erwürgt worden sei. Nach seinem Wunsch wurde er begraben wie ein Hund ohne Kirche und ohne Priester. So hat Gott die Verehrung des Rosenkranzes und Beleidigung Mariens gerächt (1931).