Der tanzende Höfling - Aus Englands schwärzesten Tagen

 

Tom Pounde

 

Einer der merkwürdigsten Gefangenen, der je im Herzen von London am Pranger stand, war ein alter Mann, den man an einem Morgen des Jahres 1605 verhaftet hatte. Der Gefangene war ein großer, breitschultriger, stattlicher Alter in einem schäbigen, altmodischen Anzug. Er hatte das Benehmen eines vornehmen Mannes, und sein Gesicht zeigte einen heiteren, etwas vergnügten Zug. Als der Tag schließlich zu Ende ging und in den sich leerenden Straßen die Krämer ihre Läden schlossen, sagte er der Wache, die ihn aus dem Pranger befreite, einen freundlichen Abendgruß. Danach eilte er rasch die Straße hinab und verschwand in der frühen Abenddämmerung.

 

Jener Tag am Pranger war das letzte öffentliche Auftreten des alten Tom Pounde und das große Finale einer merkwürdigen Laufbahn, deren Höhepunkt in einer das halbe Leben dauernden Leidenszeit in den Gefängnissen Englands bestand. Sechs Jahre nach jenem Tag am Pranger starb der alte Mann, verarmt und gebrochen. Noch in der gleichen Nacht wurde er ohne irgendeine Feierlichkeit beerdigt, da kein Katholik am Tag beerdigt werden durfte. Tom Pounde aber war nicht nur irgendein Katholik gewesen, sondern der bekannteste und mutigste Katholik in ganz England.

 

1539 hatte Thomas als Sohn einer reichen, aristokratischen Familie in Hampshire das Licht der Welt erblickt. In England war noch Heinrich VIII. auf dem Thron. Der Vater des jungen Thomas war zwar Katholik gewesen, da aber in Heinrichs Königreich nur die Mutigsten es wagten sich zum Katholizismus zu bekennen, wurde das Kind nicht katholisch erzogen.

 

Tom war ein frühreifes Kind und der Liebling der Familie. Als ältester Sohn war er der Erbe des väterlichen Vermögens. Zu ihrem Reichtum hatte die Familie Pounde auch bedeutenden Einfluss. Beide Elternteile waren mit dem Königshaus verwandt, und der junge Thomas konnte seinen Stammbaum auf Anne Boleyn, die unglückliche zweite Gemahlin Heinrichs VIII. und Mutter Elisabeths, zurückzuführen. Der hoffnungsvolle Sprössling besuchte die berühmte Schule von Winchester. Im Alter von 21 Jahren kam er an die Hochschule Lincoln´s Inn, um die Rechte zu studieren, nicht etwa aus Neigung zu diesem Beruf, sondern einfach deshalb, weil der Besuch einer Rechtsschule des Hofes sich für die Söhne der oberen Stände gehörte.

 

Sorglos, schelmisch und verschwenderisch hatte Tom Pounde dort nichts so gerne wie lustige Streiche und ein genießerisches Leben. Er betrieb vielerlei, und was er unternahm, machte er hervorragend. Er war ein ausgezeichneter Reiter, ein vollendeter Fechter und ein großer Jagdliebhaber. Er konnte, wenn sich eine Gelegenheit dazu bot, eine glänzende Rede halten, war ein vielversprechender Schauspieler, ein geschickter Tänzer, ein erstklassiger Gesellschafter und in seiner Freizeit auch ein Dichter. Seine Freunde prophezeiten ihm eine glänzende Zukunft.

 

Das Jahr, in dem Tom Pounde in Lincoln´s Inn eintrat, war durch zwei Ereignisse gekennzeichnet: Zunächst starb sein Vater und überließ dem jungen Mann das ganze Familienvermögen. Im gleichen Jahr traf Thomas die Königin Elisabeth, die junge energische neue Herrscherin mit ihrem feurigen Temperament.

 

Die Zusammenkunft ereignete sich in der Schule von Winchester, wohin der junge Pounde zurückgekehrt war, um zu Ehren des Besuches der Königin eine lateinische Ode vorzutragen. Sein sicheres Auftreten und seine schauspielerischen Fähigkeiten beeindruckten Elisabeth. Schon hatte sie um jene Zeit eine Schar hübscher begabter Höflinge um sich gesammelt und zeigte nun auch offen ihr Interesse an Tom. Sie lobte ihn für seine Darbietung und lud ihn ein, sie bei Hof zu besuchen.

 

Pounde war von der Aufmerksamkeit der Königin geschmeichelt. Immer öfter erschien er bei Hof, bis er einer der größten Gecken wurde, die Elisabeth umkreisten. Mit vollen Händen gab er sein Geld aus, kleidete sich in samtene modische Gewänder und gab sich ganz dem frohen, ausgelassenen Treiben bei Hof hin. Seine Volkstümlichkeit wuchs und sein Ruf verbreitete sich in ganz England. Überall verliebten sich die Frauen in den glänzenden Höfling und schmachteten über seinen süßen Liebesgedichten, die er ihnen widmete. Die Königin verlieh ihm den Titel „Esquire“, und es war allgemein bekannt, dass er bald zum Ritter ernannt werden sollte.

 

Am Weihnachtsabend 1569 führte er vor Elisabeth und dem Hof ein herrliches Maskenspiel auf. Die Königin hatte solche Darbietungen sehr gerne, und bei mehreren Gelegenheiten hatte Tom Pounde bereits eigens für sie Maskenspiele geschrieben und aufgeführt. Dieser Weihnachtsabend aber sollte der Höhepunkt seines Triumphes werden. Das Maskenspiel war ein spannendes Stück mit herrlicher Musik und reichen Kostümen. Die Krönung des Ganzen sollte ein Solotanz am Ende des Spieles sein, den Tom für sich selbst vorgesehen hatte.

 

Pounde hatte es zu großer Geschicklichkeit in akrobatischen Tänzen gebracht, die bei Hof sehr beliebt waren und von der Königin besonders gefördert wurden. Der lange und kräftige Mann, eine stattliche Erscheinung, bot bei seinem Tanz ein herrliches Bild, und die Zuschauer waren hingerissen von der Schönheit des verschlungenen, schwierigen Tanzes. Die Königin war ganz begeistert. Als der hübsche Solotänzer seine Darbietung mit einer schwungvollen Verbeugung vor ihrem Thron beendete, klatschte sie entzückt in die Hände und befahl ihm, den Tanz zu wiederholen.

 

Der Tanz war schwierig gewesen, und Pounde war nun müde. Außerdem hatte er das ganze Programm so aufgebaut, dass dieses Finale Elisabeth eine dramatische Gelegenheit bieten sollte, ihn zum Ritter zu schlagen. Nun war er gekränkt, dass Elisabeth diese Absicht nicht wahrgenommen hatte. Er ließ sich jedoch weder seine Müdigkeit noch seinen Ärger anmerken, verbeugte sich und begann den Tanz noch einmal. Er keuchte schwer vor Anstrengung, und diesmal waren seine Schritte durchaus nicht so leicht und zierlich. Mitten im Tanz stolperte er, suchte verzweifelt Halt und fiel der Länge nach hin.

 

Eisiges Schweigen senkte sich über die Menge. Alles war betroffen. Da ließ die Königin ein Lachen erschallen, stand vom Thron auf, stieß mit der Spitze ihres Schuhes an die Schulter des am Boden liegenden Höflings und rief voll Spott: „Steht auf, Graf Ochs!“ Der Hof brüllte vor Lachen. Nun war Thomas Pounde geadelt!

 

Pounde erhob sich würdevoll und schaute auf die lachende Menge und die Königin. Sein Stolz war tödlich verwundet. Aber auch jetzt noch zeigte sich sein Sinn für das Schauspielerische. Er zuckte die Achseln und bemerkte mit einem zynischen Lächeln: „Sic transit gloria mundi!“ (So vergeht der Ruhm der Welt). Dann schritt er aus dem Saal und kehrte nie mehr an den Hof zurück.

 

Vom Hof weg ging er sofort auf seinen Landsitz in Hampshire, schloss sich von Freunden und Verwandten ab und versuchte sich klar zu werden, was ihm an diesem Abend passiert war. Seiner Eitelkeit war der Todesstoß versetzt worden. Aber zum ersten Mal wurde er sich nun auch bewusst, wie hohl sein bisheriges Leben gewesen war. Der Abscheu von diesem inhaltlosen Leben erweckte in ihm ein Interesse an religiösen Dingen, an den Nöten seiner Seele und schließlich am Katholizismus, der verpönten Religion seiner Väter. Er war zwar katholisch getauft, aber bei seiner Erziehung hatte man ihm keine Gelegenheit gegeben, diesen Glauben überhaupt kennenzulernen. Sein Leben bei Hof hatte außerdem jede Neigung zum Katholizismus schnell beseitigt.

 

Mit dem gleichen Eifer, den er einst für die frivolen Nichtigkeiten des Lebens aufgewendet hatte, verlegte er sich nun auf das religiöse Studium und auf Betrachtungen. Er zog zu einer einfachen katholischen Familie, da er sich sagte, dass eine solche Umgebung ihn der Kirche näherbringen würde und das neue Sehnen seiner Seele eher befriedigen könnte. In dieser Umgebung fand Pounde schließlich nach vielen Monaten eifrigen Studiums den inneren Frieden. Nach Unterrichtung durch einen Geistlichen wurde er wieder in die Kirche aufgenommen.

 

Pounde war nun 32 Jahre alt. Er war hübsch und noch verwegener als zuvor. Die zwei Jahre seiner Zurückgezogenheit hatten den Reiz seiner Persönlichkeit nicht beeinträchtigt. Er ging jetzt daran, ein guter Katholik zu werden, und zeigte dabei in einer Zeit, in der es keine Religionsfreiheit gab, einen geradezu gefährlichen Eifer. Bald gab er sich nicht mehr mit seiner eigenen Bekehrung zufrieden, sondern wählte sich – ein tollkühnes Unternehmen – alte Freunde aus und drängte sie offen, zu ihrem früheren Glauben zurückzukehren. Als er wieder in das öffentliche Leben zurückkehrte, predigte er überall, wohin er kam, den Katholizismus, bis bald ganz London über die Verwegenheit Tom Poundes sprachlos war. Wagte er es doch, vor den Augen der Königin und ihrer Günstlinge offen mit seinem Glauben zu prunken.

 

Die Verwandten Poundes, die schon über seine Bekehrung entsetzt waren, waren jetzt über den Eifer, den Tom entwickelte, außer sich. Mit allen Mitteln versuchten seine Freunde, ihn zum Schweigen zu bringen, aber Tom hatte bereits andere bekehrt und weigerte sich, mit diesem Werk aufzuhören. So kam, was kommen musste. Er wurde verhaftet und nach langem Verhör zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Seine bestürzten Verwandten traten sofort für ihn ein, aber erst nach einem halben Jahr gelang es seinem Onkel, dem Earl Thomas von Southampton, seine Begnadigung zu erreichen. Er bekam aber den Befehl, nach Hause zurückzukehren und seine „papistischen“ Ideen aufzugeben.

 

Dieses halbe Jahr Gefängnis jedoch hatte Toms Eifer durchaus nicht abgekühlt. Im Gegenteil, er verdoppelte nun erst recht seine Anstrengungen bei allen, mit denen er zusammenkam, den Glauben wieder aufleben zu lassen. 1 ½ Jahre ließ man ihn unbehelligt, da die Behörden, wenn auch nur widerwillig, seinen Reichtum und seine gesellschaftliche Stellung respektierten. Während dieser Zeit wuchs sein religiöser Eifer so, dass er beschloss, in einen Orden einzutreten und als Missionar nach England zurückzukehren, um auf diese Weise noch mehr für die Kirche tun zu können. Bei seinen Studien vor seiner Bekehrung hatte er ein Interesse am Jesuitenorden bekommen und hatte nun den Plan, von England nach dem Festland zu fliehen, um dort Jesuit zu werden.

 

Er nahm noch seinen Freund Thomas Stephens, als seinen Diener verkleidet, mit. Allein sein Übereifer brachte sein Vorhaben zum Scheitern. Er hielt sich zu lange damit auf, eine Familie, die ihn aufgenommen hatte, zu bekehren. Man kam auf seine Spur, er wurde angezeigt und der Regierung ausgeliefert. Stephens aber entkam und erreichte schließlich Rom. Der arme Pounde aber wurde in Ketten nach London zurückgeschleppt und nach einem erregten Verhör aufs Neue ins Gefängnis geworfen.

 

Die folgenden 30 Jahre seines Lebens verbrachte Pounde fast dauernd im Gefängnis. Das einzige Vergehen, dessen er bezichtigt wurde, war sein Glaube. Wenn er zuweilen durch den Einfluss seiner Freunde oder einfach deshalb, weil er die zuerkannte Strafe abgesessen hatte, freikam, wurde er jedes Mal binnen kurzem wieder eingesperrt.

 

Aber weit entfernt davon, dadurch entmutigt zu werden, fing er immer sofort an, seine Mitgefangenen zu bekehren. Durch seinen heiteren Sinn gewonnen, ließen sich sogar die Abgestumpftesten von seinem Mut und seiner Begeisterung anstecken. In kurzer Zeit konnte der Gefangene eine erstaunliche Anzahl von Bekehrungen verbuchen, ganz abgesehen davon, dass er die allgemeine Moral im Gefängnis hob.

 

Wenn er nicht gerade den Neubekehrten Unterricht erteilte, war er entweder eifrig beschäftigt, seinen Freunden geheime Briefe zu schreiben, in denen er sie aufforderte, dem Glauben treu zu bleiben, oder dabei, Verse zu machen, deren Thema jetzt an Stelle des früheren romantischen ein religiöses war. Was ihm noch an Zeit verblieb, benützte er dazu, um genaue Gefängnistagebücher zu führen, die uns noch erhalten sind.

 

Auf diese Art verstrichen vier Jahre, und Pounde machte die Wahrnehmung, dass sein alter Wunsch, Jesuit zu werden, mit jedem Tag stärker wurde. Ein anderer hätte sich wohl damit begnügt, von einem mit dem Gefängnisleben so unvereinbaren Wunsch nur zu träumen, nicht aber Tom Pounde. Er entschloss sich, wie das seine Art war, zu einem kühnen Schritt und sandte ein sorgsam ausgearbeitetes Gesuch um Aufnahme in die Gesellschaft Jesu nach Rom. Und aller Wahrscheinlichkeit nach war er nicht einmal überrascht, als sein Gesuch im Dezember 1578 genehmigt wurde und er auf Grund eines außerordentlichen Privilegs die Auszeichnung erhielt, brieflich ein Jesuitenlaienbruder zu werden.

 

In den Jahren seiner Gefangenschaft nahm seine Frömmigkeit immer mehr zu. Er legte sich so fürchterliche Abtötungen und Peinigungen auf, dass sogar einmal der Jesuitengeneral ihm schreiben und befehlen musste, seine Bußübungen zu mildern.

 

Mit der Zunahme seiner eigenen heiligen Lebensführung wuchs auch die Liste der von ihm Bekehrten nicht nur unter den Mitgefangenen, sondern auch draußen im Volk, das sich vor seinem Zellenfenster ansammelte, um seine Wortgewaltigen Predigten zu hören. Einer dieser Zuhörer war ein junger Student von Oxford, Thomas Cottam, der unter dem Einfluss Poundes nicht nur sein bisheriges Leben vom Grund auf änderte, sondern katholisch und ein Jesuit wurde und im Jahr 1582 den Martertod erlitt. So konnte Thomas Pounde unter die von ihm Bekehrten sicherlich wenigstens einen Heiligen zählen.

 

Diese erstaunliche Missionstätigkeit ärgerte und beunruhigte seine Gegner so, dass man ihn von einem Gefängnis zum anderen schleppte. So lernte er alle Gefängnisse und Verliese Englands kennen. Er konnte sich wenigstens nicht über Eintönigkeit beklagen!

 

In all dieser Zeit aber hinderten die Gefängnisgitter Pounde nicht, die Regierung bei jeder sich bietenden Gelegenheit herauszufordern. So veröffentlichte er vom Gefängnis Marshalsea aus in unerhörter Kühnheit ein Flugblatt mit dem Titel „Sechs Gründe für den Glauben“, das große Wirkung hatte. Als auch ein zweites Flugblatt die gleiche Wirkung hatte, schaffte man ihn in eine verfallene Burg und brachte ihn dort, an Händen und Füßen gefesselt, in eine vollständig finstere Zelle unter der Erde.

 

Einer der glücklichsten Augenblicke seiner Gefängniszeit war, als er erfuhr, dass zwei englische Jesuiten, P. Campion Und P. Persons, sich entschlossen, als Missionare nach England zu kommen, was so viel bedeutete, wie dem sicheren Martertod entgegenzugehen. Er brachte es fertig, heimlich mit ihnen in Verbindung zu treten, beriet sie und ermutigte sie bei ihrer gefährlichen Aufgabe. Zu jener Zeit saß er im berühmten Tower-Gefängnis in London. Als er erfuhr, dass P. Campion an einem öffentlichen Streitgespräch mit anglikanischen Gelehrten in der Kapelle des Tower teilnehmen würde, bat er seine Wärter, auch ihn zuzulassen. Man erlaubte es ihm, aber er unterstützte Campion derartig, dass man ihn bald wieder fortschaffte.

 

1604, als Tom Pounde 65 Jahre alt war, hatte er seine letzte Strafe verbüßt und durfte heimkehren. Das Jahr zuvor war Königin Elisabeth gestorben, und der neue König, James I., war nicht so rachsüchtig wie seine Vorgängerin. Aber Pounde, der nicht mehr an die seltsame Gabe der Freiheit gewohnt war, fand sich schwer in das friedliche Leben auf dem Land in Hampshire. Sein waghalsiger Missionseifer war noch nicht geschwunden. Als im folgenden Jahr nach der „Pulververschwörung“ ein Londoner Bürger angeklagt wurde, einen Jesuiten beherbergt zu haben, eilte Pounde schnurstracks an den Hof und protestierte gegen das Urteil des Richters.

 

Wie gewöhnlich wurde er daraufhin erneut verhaftet, und der ergrimmte Richter ordnete an, dass ihm ein Ohr weggeschnitten werde, er außerdem eine Geldstrafe von 1000 Pfund Sterling zu zahlen habe und für den Rest seines Lebens in das Gefängnis wandern solle. Die junge Königin Anna von Dänemark aber hatte mit Anteilnahme vom Geschick Poundes erfahren und trat für ihn beim König ein. Es gelang ihr zu erreichen, dass Tom sein Ohr behalten durfte und wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Aber sein ganzes Vermögen wurde eingezogen. Dazu wurde er noch verurteilt, an jenem Tag, von dem wir erzählten, am Pranger zu stehen.