Maria, die himmlische Rose

 

O himmlische Rose, so duftig, so schön,

Daß alle auf Erden bewundernd dich sehn.

Vom Himmel gesegnet, bist hier du erblüht,

In Demut und Reinheit und Liebe erglüht.

 

O himmlische Rose, ohn` Makel und Dorn,

Auf dir ruhte niemals der göttliche Zorn.

Erbitt uns den Segen des Sohnes in Huld,

Halt fern unsern Wegen die sündliche Schuld.

 

O himmlische Rose, die Gott stets erfreut,

Die er seinem Sohne zur Mutter geweiht,

Wir alle dich lieben von Herzen so treu,

Ach, dass unser Wandel doch ähnlich dir sei!

 

O himmlische Rose, Maria, so rein,

O laß doch mein Herz ein Röslein dir sein.

Das wollest du pflegen und hüten es treu,

Und sorgen und wachen, dass gut es gedeih.

 

Und ist es erblühet, und hat`s dich erfreut,

Und kommt für das Röslein zu sterben die Zeit:

Dann wollst du es pflücken mit eigener Hand;

Dich wird es dann schmücken im himmlischen Land.